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Katechon Zur Wiederkehr der politischen Theologie in der Gegenwart

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

43370

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.05.2026

Verlag

Cotta

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

17,2/10,8/1,1 cm

Gewicht

108 g

Farbe

Weiß

Auflage

3. DruckAuflage, 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7681-9860-8

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Es verdient Respekt und Beachtung, wie sorgfältig Volker Weiß die Konjunktur eines immer schon problematischen und mittlerweile nur noch sektiererisch zu nennenden Konzepts politischer Theologie analysiert.«Rudolf Walther, Wochentaz, 04.-10. Juli 2026 ("Wochentaz")
»Wie in seinen bisherigen Büchern erweist sich Volker Weiß als exzellenter Kenner der intellektuellen Rechten, deren Ideen im Wesentlichen in der Konservativen Revolution der 1920er-Jahre wurzeln.«Jens Hacke, Die Zeit, 03. Juni 2026 ("Die Zeit")

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43370

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.05.2026

Verlag

Cotta

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

17,2/10,8/1,1 cm

Gewicht

108 g

Farbe

Weiß

Auflage

3. DruckAuflage, 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7681-9860-8

Herstelleradresse

Cotta
Rotebühlstraße 77
70178 Stuttgart
DE

Email: info@klett-cotta.de

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    Ralf Rother

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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    5/5

    03.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch zur Aufklärung

    Man muss sich schon wundern, dass ein derart - auch im Christentum - abgelegener Terminus plötzlich inflationäre Verbreitung findet. Eine gewisse Popularität in rechtsradikalen Kreisen erlangte er in Zeiten von Faschismus und Nationalsozialismus durch den Rechtswissenschaftler Carl Schmitt. Und der Politikwissenschaftler Volker Weiss trifft mit seinem Buch sehr gut die Brisanz dessen, was im Moment mit dem Begriff gemacht wird. Dass das Gerede vom Katechon, vom Aufhalter des Chaos, nicht nur eine Laune rechtsradikaler Intellektueller oder einer kunstperformativen Festivalleitung ist, zeigt das Aufsehen, dass die beabsichtigte Einladung von Peter Thiel nach Wien erregte. Der Aufstieg des Begriffs Katechon ist nicht nur dem zufälligen Zusammenfallen unterschiedlicher Diskussionen geschuldet, die die Figur des Aufhalters aufgreifen: wozu rechtsradikale Intellektuelle, evangelikale US-Amerikaner, Hightech Milliardäre, aber auch die russische Politik und die russische orthodoxe Kirche gehören, denn auch andere radikale religiöse und politische Strömungen schließen sich der Diagnose an, dass die aktuelle politische Lage einem Chaos gleicht und der politische Liberalismus und die Demokratie eher Krisen erzeugen als bewältigen. Volker Weiss zeigt aber nicht nur welche politischen Kreise mit dem Begriff unverhüllt ihre radikalen Positionen verfechten. Er weist auch darauf hin, dass mit der Figur des Katechons die Vorstellung vertreten wird, dass nur entschlossene diktatorische, terroristische und militärische Maßnahmen politische, gesellschaftliche, aber auch ökonomische Krisen beenden können. So erweist sich der Aufhalter als eine politisch-theologische Gegenfigur zum Geschichtsbild der Aufklärung.

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