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Produktbild: Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen
Artikelbild von Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen
Christien Brinkgreve

1. Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen

Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen

Gesprochen von
116
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Sabine Fischer

Spieldauer

6 Stunden

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

19.02.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

45

Verlag

John von RBmedia Verlag

Übersetzt von

Lisa Mensing

Sprache

Deutsch

EAN

9783691281866

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Sabine Fischer

Spieldauer

6 Stunden

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

19.02.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

45

Verlag

John von RBmedia Verlag

Übersetzt von

Lisa Mensing

Sprache

Deutsch

EAN

9783691281866

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  • Bewertung

    aus Adelheidsdorf

    3/5

    11.08.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Hörbuchfassung nicht meins

    Geschmackssache, ich empfinde die Stimme/Intonation der Vorlesenden als unangenehm und völlig unpassend. Mischung aus langweilig, und Eindruck, es würde etwas Spannungsgeladenes in Krimiform vorgelesen mit Überbetonungen, als wären unhumoreske Passagen besonders humorig. Weil mir das körperlich fast wehgetan hat, konnte ich mich kaum auf den Inhalt konzentrieren. Daher unbedingt vorher Hörprobe hören, wenn man nicht selbst lesen mag/kann.

  • Daniela Heinen

    aus Sankt Augustin

    5/5

    08.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hat mir gut gefallen

    Das Buch „Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen“ von Christien Brinkgreve ist mit 192 Seiten ein eher kurzes Buch. Aber mehr braucht es auch nicht. Es geht in diesem Buch um Christien, deren Ehemann vor Kurzem verstorben ist. Sie widmet sich nun der Aufgabe, ihr gemeinsames Haus aufzuräumen, zu entrümpeln und neu zu ordnen. Und genau das Gleiche macht sie auch mit ihrem Leben und ihren Gefühlen. Ich als Leserin begleite sie dabei und tauche in ihre Gefühlswelt ein. Es hat mich sehr berührt, diese Geschichte zu lesen. Recht schnell wird deutlich, dass Christien nur am Anfang ihrer Ehe glücklich war und sich dann quasi neben ihrem Mann verloren hat. Sie haben sich auseinandergelebt und nicht mehr zusammengefunden. Und Christien fragt sich selbst, warum sie eigentlich bei ihrem Mann geblieben ist. Ihr wird bewusst, dass sie sich in dieser Ehe verloren hat und dass nicht nur das Haus eine Neuordnung braucht. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn ich noch nie in Christiens Situation gewesen bin.

  • Bewertung

    5/5

    14.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Boiling Frog Syndrome

    Die Geschichte vom Frosch, der in einem Topf sitzen bleibt, während das Wasser zum Kochen gebracht wird ist zwar unwahr, aber leider eine gute Parabel für den Verlauf vieler Beziehungen. So auch für die Ehe der Autorin, einer emeritierten Soziologieprofessorin, mit einem gleichermaßen brillanten wie schwierigen Mann. Die Beziehung und das Haus des Paares nehmen einen eigentümlich synchronen Verlauf. So wie die Ehe zunehmend schwer zu ertragen ist, wird das Haus des Paares immer unbewohnbarer. Eine ausgeprägte Sammelleidenschaft füllt es mit Ballast, der die Bewohner unter sich zu begraben droht. Selbst ein Wassereinbruch im Keller wird nicht behoben, als bräuchte es noch eine Metapher für die Kapitulation vor den Beziehungsproblemen. Nach dem Tod des Mannes beginnt die Witwe langsam das Haus zu entrümpeln und für sich passend zu machen, parallel dazu analysiert sie offen und selbstkritisch ihr eigenes Verhalten. Während das Haus wieder wohnlicher wird, vervollständigt sich nach und nach das Bild ihrer Ehe. Zum Eindruck der schwierigen späten Phase treten nun auch Erinnerungen an schöne Momente und Zeiten. Diese versöhnliche Entwicklung ist Christien Brinkgreve von Herzen zu gönnen - ihre ehrliche Selbstbefragung berührt.

  • zeilen_echo

    5/5

    08.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Selbstbestimmung ist ein Kampf, den selbst Expertinnen oft verlieren

    „Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen“ von Christien Brinkgreve ist ein ehrliches Protokoll darüber, wie wenig theoretisches Wissen vor den Fallstricken gelebter Beziehungen schützt und wie hartnäckig patriarchale Muster selbst dort wirken, wo man sie eigentlich längst durchschaut hat. Ausgangspunkt ist der Tod ihres Ehemannes. Doch Brinkgreve schreibt hier keinen klassischen Trauertext. Sie seziert, was von ihr als Ehefrau übrig bleibt und vor allem: WER sie eigentlich war, innerhalb dieser Ehe. Das zentrale Thema Verlust und Trauer wird hier sehr schnell zu einer Frage der Identität. Und die ist unangenehm! Wie viel von dem, was wir für „uns selbst“ halten, ist in Wahrheit Anpassung? Gerade bei Brinkgreve wirkt das fast paradox, denn sie selbst ist Professorin für Frauenforschung. Eine Intellektuelle, die sich ihr Leben lang mit Emanzipation und Feminismus beschäftigt hat. Trotzdem landet sie in genau den Rollen, die sie analysiert: die sich aufopfernde Partnerin, die emotionale Versorgerin, die Frau, die sich am Wohlergehen des Mannes ausrichtet. Das ist kein Einzelfall, sondern ein strukturelles Problem. Dieses Buch zeigt sehr klar: Patriarchale Dynamiken sind keine Frage von Bildung oder Bewusstsein. Sie sind eingeübt, internalisiert und leider auch verdammt wirksam. Was das Buch für mich so stark macht, ist die Präzision, mit der Brinkgreve diesen Widerspruch aufdröselt. Sie romantisiert nichts, aber sie verteufelt auch nicht. Die Ehe war nicht einfach „falsch“. Sie war komplex, ambivalent, teilweise liebevoll, teilweise einengend. Gerade diese Gleichzeitigkeit war für mich so überzeugend. Beziehungen scheitern selten an einem Punkt, sondern an schleichenden Verschiebungen, die man oft erst im Rückblick erkennt. Emotional hat mich das Buch weniger überwältigt als vielmehr irritiert und zwar im besten Sinne. Es zwingt zur Selbstprüfung. Nicht, weil es belehrend ist, sondern weil es unangenehme Parallelen aufzeigt. Dieser leise, analytische Ton wirkt nachhaltiger als jede pathetische Zuspitzung. Das Entscheidende ist jedoch etwas anderes: Brinkgreve liefert keine Auflösung. Kein „So hätte ich es besser gemacht“, kein sauberer Schlussstrich. Der Prozess bleibt offen, unfertig. Und genau das ist konsequent. Fazit: Dieses Buch entlarvt die Illusion, man könne sich allein durch Erkenntnis aus gesellschaftlichen Rollen befreien. Es zeigt, wie tief diese Strukturen greifen und wie widersprüchlich wir selbst darin agieren. Meine Haupterkenntnis: Selbst wer es besser weiß, lebt nicht automatisch freier.

  • IM.K.

    aus NÖ

    5/5

    04.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sortierarbeit

    Das Buch in einem Rutsch zu lesen, unmöglich. Sehr genau wird das gemeinsame Leben durchleuchtet und ich kann von mir sprechen, es löste ein Gefühl zum Nachdenken und von Dankbarkeit aus. Einziger Kritikpunkt: warum wird ihr Mann nur als A. bezeichnet, hätte er nicht seinen vollständigen Namen verdient?

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Bewertungen (116)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Claudia Settele

    Claudia Settele

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.03.2026

    eBook (ePUB)

    Scharfsinnige soziologische Fallstudie als Befreiungsschlag

    "Meine Arbeit wurde geschätzt, ich schrieb und wurde gelesen, ich gab Lesungen und mir wurde zugehört, aber zu Hause legte ich die Flügel an, war ich immer auf der Hut vor Verstimmungen." Analyse patriarchaler Strukturen, Beziehungsdynamik, Umgang mit Emotionen, Identität und ganz viele offene Fragen - in ihrem Werk verknüpft die ehemalige Soziologie-Professorin ihre persönliche Erfahrung mit ihrer lebenslangen Forschung zu Geschlechterrollen und emotionalen Strukturen. Ein augenöffnender, ehrlicher und für mich persönlich sehr nachvollziehbarer Text darüber, warum Frauen trotz aller Anstrengungen immer noch nicht da stehen, wo sie stehen sollten und wie tief die Spuren des Patricharchats wirklich sind.
  • Zum Bewerterprofil von Elin K.

    Elin K.

    Thalia Ried – Weberzeile

    Buchhändler*in

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    4/5

    26.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kintsugi einer Ehe

    Als ihr Mann an Krebs stirbt, fühlt die niederländische feministische Soziologieprofessorin und Autorin Brinkgreve die Notwendigkeit, nicht nur die Dinge in ihrem Haus, sondern auch ihr Eheleben in der Retrospektive aufzuarbeiten und neu einzuordnen, um sich von Schmerzvollem, Zukurzgekommenem lösen zu können und einen Weg nach vorne zu finden. In der Ehe von den zwei intellektuellen Größen, die beruflich erfolgreich waren und sich eloquent ausdrücken konnten, blieb paradoxerweise privat viel unberührt und ungesagt. Eine berührende, präzise und schonungslos offene Betrachtung über die Schwierigkeit, als Frau Ehe und Gleichberechtigung zu leben und das Ich vom Du zu trennen.

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Bewertungen (2)

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