Produktbild: Es war einmal ein Land. Warum sich der Osten von der Demokratie verabschiedet
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Jana Hensel

1. Es war einmal ein Land. Warum sich der Osten von der Demokratie verabschiedet

Es war einmal ein Land. Warum sich der Osten von der Demokratie verabschiedet

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

4467

Gesprochen von

Jana Hensel

Spieldauer

8 Stunden

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

11.02.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

134

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783742440747

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

4467

Gesprochen von

Jana Hensel

Spieldauer

8 Stunden

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

11.02.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

134

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783742440747

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  • Raumzeitreisender

    aus Ahaus

    3/5

    05.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Ende der Demokratie?

    Die Journalistin Jana Hensel hat ihre Kindheit in Leipzig verbracht. Als 13-Jährige erlebte sie die Montagsdemonstrationen kurz vor dem Mauerfall 1989. Ihr Bezug zu Ostdeutschland spiegelt sich in ihren Büchern wider, in denen sie sich kritisch mit der Deutschen Einheit und ihren Folgen auseinandersetzt. Sie begründet, warum das Land zunehmend auseinanderdriftet. "Die Meinung der Ostdeutschen war aus der Sicht der Westdeutschen unnötig, die wurde nicht gebraucht." (177) So sieht es die ehemalige Politikerin von "Bündnis 90 / Die Grünen" Antje Hermenau. Der Osten wurde dem Westen angegliedert. Kohls blühende Landschaften sind ausgeblieben und Wolfgang Thierse warnte bereits im Jahr 2000, "dass die wirtschaftliche und soziale Lage in Ostdeutschland auf der Kippe steht". (49) Die Autorin analysiert die Auswirkungen von Helmut Kohls, Gerhard Schröders, Angela Merkels, Olav Scholz’ und Friedrich März’ Politik auf die Wirtschaft und Gesellschaft im Osten und sie führt Interviews mit Tino Chrupalla, Maximilian Krah, Benedikt Kaiser, Alexander Teske, Antje Hermenau, Mario Czaja, Manuela Schwesig, Katja Wolf u.a.m., um Hintergründe für die Entwicklung im Osten aufzudecken. "Wir bekommen im Osten jetzt die Quittung dafür, dass bisher jede Bundesregierung über viele Probleme und Antworten aus dem Osten hinweggegangen ist." (222) Hat Manuela Schwesig mit ihrer Aussage recht? Jana Hensel bringt viel Licht ins Dunkel, Motive werden deutlich, aber vieles bleibt diffus. Insbesondere ist es nicht nachvollziehbar, warum es im Osten starke Strömungen gibt, die Demokratie abzuschaffen.

  • Alrik Gerlach

    Thalia Book Circle Community

    3/5

    10.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Analyse und Wirklichkeit

    Man schlägt dieses Buch auf und merkt ziemlich schnell, dass es kein gemütlicher Lesestoff für zwischendurch ist. Hier geht es um große Fragen, um Enttäuschung, um Politik und um die Stimmung in einem Teil des Landes, der sich seit der Wende irgendwie nie ganz angekommen fühlt. Jana Hensel versucht zu erklären, warum viele Menschen in Ostdeutschland heute so skeptisch auf die Demokratie schauen. Dabei blickt sie zurück auf den großen Aufbruch nach der Wende, auf Hoffnungen, Erwartungen und auf das, was davon übrig geblieben ist. Beim Lesen hatte ich öfter diesen Gedanken im Kopf: Ja, das ist interessant, aber irgendwie greift es nicht immer ganz. Hensel schreibt klug und reflektiert, keine Frage. Man merkt, dass sie sich intensiv mit dem Thema beschäftigt hat und dass sie selbst Teil dieser Geschichte ist. Genau das macht viele Passagen stark, weil persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Beobachtungen zusammenkommen. Trotzdem hat mich das Buch nicht komplett gepackt. An manchen Stellen wirkt es eher wie eine lange Analyse als wie eine wirklich packende Erzählung. Ich hätte mir mehr konkrete Geschichten gewünscht, mehr Stimmen, mehr Leben zwischen all den Gedanken. Unterm Strich bleibt ein Buch, das wichtige Fragen stellt und zum Nachdenken anregt, aber nicht immer die Tiefe oder Kraft entwickelt, die man sich bei so einem großen Thema vielleicht erhofft. Interessant zu lesen ist es trotzdem, nur eben kein Titel, der einen komplett umhaut.

  • Bewertung

    2/5

    08.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Leider enttäuscht

    Durch einen Auftritt der Autorin bei Markus Lanz und den kecken Untertitel neugierig geworden, habe ich das Buch gekauft. Dass es 'im Osten' ausweislich der Wahlergebnisse seit längerem mehrheitlich eine Skepsis gegen die liberale Demokratie gibt bzw. darüber, bzw. was und wie sie 'liefert' (oder eben nicht), ist evident und ist oft der Elefant im Raum bei politischen Diskussionen: aus falscher Rücksichtnahme wird dieser Befund gern ausgeklammert. Insofern ist ein Buch wie dieses sehr notwendig. Doch Frau Hensels Erklärungsversuche greifen viel zu kurz. Die These, Hartz IV sei ein wesentlicher Kipppunkt gewesen, überzeugt mich nicht (allein schon durch die starke Fokussierung aufs Ökonomische). Die Autorin, Jahrgang 1976, ist eigentlich zu jung für eine umfassende DDR-Prägung. Und doch scheinen immer wieder sehr bekannte Narrative mit vielen Bezugnahmen auf die Zeit 'vor der Wende' durch. Sie verweist selbst darauf, dass das wiedervereinigte Deutschland nun fast so lange besteht, wie die DDR andauerte. Damit könnte die Zeit gekommen zu sein, auch einmal die Frage zu stellen: Ist Ostdeutschland tatsächlich immer noch ausschließlich Objekt? Sind die ostdeutschen Bundesländer in einem so föderalen Land nicht auch selbst Subjekt mit erheblicher eigener Handlungsmacht? Mit selbstbewussten und präsenten Akteuren (wo genau auch immer ihre Wiege stand)? Was hätten diese Länder (Landesregierungen, Parlamente...) möglicherweise anders machen können oder könnten sie auch jetzt noch zum Besseren verändern? Hat das (gesamte) Land ausreichend auf die Eigenverantwortung der Menschen gesetzt oder wäre es möglicherweise an der Zeit, den Blick nicht mehr nur ausschließlich auf 'die Politik' zu richten? Wenn zur Freiheit auch die Verantwortung gehört, sollte man diese Fragen zumindest stellen...

  • Bewertung

    1/5

    28.06.2026

    eBook (ePUB)

    Gut das dieses Machwerk nur geliehen war

    Wenn man sich durch dieses Buch gequält hat, bleibt die Erkenntnis, dass niemand über Menschen reden oder schreiben sollte, die er offensichtlich nicht kennt, sonst wird daraus ganz schnell eine Hetzschrift gegen große Menschengruppen. Frau Hensel bedient plumpe Klischees und Ressentiments über und gegenüber Ostdeutschen und macht noch nicht einmal Differenzierungen zwischen Generationen oder Mileus, geschweige den auf Untertitel des Buches und dem darin enthaltenen Begriff Demokratie überhaupt einzugehen. Das Buch ist vollkommen überflüssig und bedient vielleicht irgendeinen westdeutschen Ewiggestrigen, der zwischen Erkrath und Mettmann lieber bei seinen Neanderthalern geblieben wäre. An einer Hochschule sollte es nicht einmal als eine gelungene Hausarbeit durchgehen, wobei das heute auch nicht mehr ganz auszuschließen wäre.

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