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Von hier aus weiter Roman

170

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

48844

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.09.2026

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,7/12,4/1,9 cm

Gewicht

207 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-01488-4

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

48844

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.09.2026

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,7/12,4/1,9 cm

Gewicht

207 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-01488-4

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Bewertung

    aus Aachen

    5/5

    05.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mutgebend und tief, ohne in Kitsch abzudriften

    Viel zu lange habe ich gebraucht. Viel zu lange, um das Buch zu lesen, viel zu lange, um eine Rezension zu schreiben und vor allem viel zu lange, Susanns Einladung nachzukommen und von hier aus weiterzumachen! Ich hatte einfach Angst, vor dem, was kommt….. Denn als ich im Juli 2025 zur Lesung dieser wundervollen Autorin fuhr, hatte ich wenige Minuten zuvor die Nachricht erhalten, dass es für einen sehr wichtigen Menschen in meinem Leben, keine Hoffnung mehr geben und ich mich nun verabschieden sollte. Als ich an diesem Sommerabend nun an der atmosphärischen „Aachener Akropolis“, wie wir liebevoll eine Stelle auf dem Lousberg nennen, eintraf, dachte ich zunächst, ich würde selbst zu Stein erstarren, als mich der Song, der zur Einstimmung aus den Lautsprechern drang, in Empfang nahm, um mich in Susann Pasztors Obhut zu übergeben, um mich von ihrer angenehmen Ausstrahlung und Stimme an die Hand nehmen und durch den Abend führen zu lassen. Denn dieser Song hatte für mich persönlich, in Zusammenhang mit meinem Cousin Dirk, der für mich wie ein Bruder war, eine große Bedeutung. Und ausgerechnet um dieses Lied und die Trauerbewältigung um den Partner der Protagonistin, der ebenfalls an einem Gehirntumor erkrankt war, sich aber durch Suizid seinem Werdegang entzogen hat, sollte es nun den ganzen Abend in ihrem Buch gehen… Zunächst war ich geschockt und überlegte zu gehen. Ich wurde nervös, denke aber rückblickend, dass mich vermutlich kein anderes Thema an dem Abend hätte erreichen können. Das Buch schien unterhaltsam und mutgebend. Ich ärgerte mich, dass ich es mir nicht kaufen und signieren lassen konnte. Aber ich musste weg. Mein Fluchtinstinkt machte es mir unmöglich, mich mit meinen Gedanken in eine Warteschlange einzureihen und Small Talk mit der Autorin zu halten, die ich am liebsten zeitgleich umarmt und geschüttelt hätte, um sie zur Rede zu stellen, wie sie so einfach an mein Innerstes gelangen konnte! Ich war gerührt, berührt, fühlte mich ertappt, betroffen, getröstet und auch ein bisschen wütend. Sie und ihr Buch ließen mir keine Ruhe. Also schrieb ich ihr. Und was machte sie?!? Schickte mir einfach so ihr Buch mit Widmung. „Von hier aus weiter!“ Für mich eine sehr große Geste! Im Oktober starb mein Cousin. Ich konnte mich lange nicht auf das Lesen konzentrieren. Und erst recht nicht auf diese Thematik. Wie schade! Denn es hätte mir sicher sehr geholfen. Denn auch Marlene, um die es in diesem mutgebenden Buch geht, trägt all diese verwirrenden Emotionen in sich und weiß nicht so recht wohin damit. Oder mit sich selbst. Da klopft das Schicksal an die Tür und bringt neue Kurven und Schleichwege in ihre geteerte Einbahnstraße. Es wird nicht alles leichter. Aber am Ende findet auch Marlene den Mut, wie Alice, die Türklinke zum nächsten Raum in die Hand zu nehmen, in diesen einzutreten und sich, wie ein Kind, von Raum und Zeit überraschen zu lassen… Von hier aus weiter! Ein wirklich wunderbarer Roman! Ohne übertriebene Gefühlsduselei, gelingt es der Autorin, Emotionen mit Tiefgang, komische Situationen, Rückblicke und Zuversicht zu vereinen. Ein Genuss für die Seele, vor der man sich ganz bestimmt nicht fürchten muss!

  • Anja

    5/5

    02.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Leseempfehlung

    Marlenes Ehemann begeht nach einer unheilbaren Diagnose Suizid. Nach 30 gemeinsamen Jahren bleibt sie allein zurück und sieht sich mit einem Gefühl von Wut und Leere konfrontiert. Schon das erste Kapitel hat mich in seinen Bann gezogen und dieses Gefühl hat bis zur letzten Seite angehalten. Das Buch hat auf mich eine Sogwirkung entwickelt, sodass ich den zweiten Teil in einem Rutsch gelesen habe. Marlene ist keine klassische sympathische Protagonistin. Sie ist eigen, manchmal sperrig und trifft nicht immer nachvollziehbare Entscheidungen. Trotzdem habe ich sie sehr gerne auf ihrem Weg begleitet. Besonders Jack und Ida haben die Geschichte für mich bereichert und sind mir schnell ans Herz gewachsen. Der Schreibstil liest sich sehr flüssig und schafft es, Spannung und Emotionen aufzubauen. Der feine Humor von Susanne Pásztor hat mir gut gefallen. Trotz des Themas wirkte das Buch auf mich zu keiner Zeit zu schwer. Für mich ein Roman mit viel Tiefgang mit gleichzeitiger Leichtigkeit, starken Figuren und einer Geschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    12.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Eine Hommage an das Leben

    Marlene ist Witwe. Ihr Mann Rolf, schwerkrank, hat den Zeitpunkt seines Todes selbst gewählt und Suizid begannen. Marlene trauert. Alleine. Keine Freunde, Bekannte oder die erwachsenen Kinder ihres verstorbenen Mannes kommen an sie ran.  Erst ihr ehemaliger Schüler, Jack, der zufällig als Klempner vor ihrer Tür steht, kann langsam zu ihr durchdringen.  Mit viel Verständnis, Zurückhaltung und Gefühl findet er Zugang zu der Wut, die neben der Trauer, Marlene umgibt. Susann Pásztor erzählt in dieser wunderschönen, rührenden Geschichte über Trauer, Verlust, Wut, Freundschaft und Verzeihen.  Ein Buch, das bleibt, zum Nachdenken anregt und das Herz berührt. Auch wenn es um den Verlust einer geliebten Menschen geht, habe ich das Buch nicht als traurig empfunden. Es ist eine Hommage an das Leben und die Freundschaft. Es braucht Menschen, die einem nicht aufgeben und hartnäckig bleiben, auch wenn man nicht immer freundlich zu ihnen ist.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    21.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unkonventionell trauern

    Was passiert, wenn jemand stirbt, der einen nicht traurig, sondern wütend und enttäuscht zurücklässt? Eine pensionierte Lehrerin fühlt sich betrogen und allein gelassen, nachdem sich ihr todkranker Ehemann das Leben genommen hat. Meine Befürchtung, eine Geschichte über Trauerbewältigung könnte mich mental herunterziehen, hat sich zum Glück nicht bewahrheitet. Im Gegenteil: Sie hat mich so berührt, dass ich nach der Lektüre noch eine Weile innehalten musste.  Als der obdachlose Klempner Jack, Marlenes ehemaliger Schüler, bei ihr einzieht, ahnt man schon, dass dies ihr Leben verändert wird. Das geschieht allerdings in feinen Nuancen, die die Autorin unglaublich gut beschreibt. Bestürzt liest man, dass alles, was in der Zukunft liegt, für Marlene nicht relevant ist, denn sie plant ihren Suizid. Man merkt jedoch, wie ihre Wut und ihr Widerstand gegen alle und alles, was sich ihr dabei in den Weg stellen könnte, spürbar abnimmt. Dafür sorgen vor allem der einfühlsame Jack, der sich nicht aufdrängt, aber ein wachsames Auge auf sie hat, und ihre Hausärztin Ida, die sich beide näher kommen. Die kleinen Momente, die Marlene vorsichtig annimmt, ja geradezu als schön empfindet, auch wenn sie es sich nur schwer eingestehen kann, stechen besonders heraus und machten die anfangs sarkastische und selbstzerstörerische Figur für mich immer nahbarer. Die feine Balance zwischen Schwere und Humor in dieser lebensbejahenden, warmherzigen Geschichte hat mir sehr gefallen. 

  • Boockpicker

    Book Circle Community

    5/5

    14.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Pentobarbital entsorgen

    Marlene ist nach dem Freitod ihres todkranken Mannes völlig niedergeschlagen und möchte sich auch das Leben nehmen. Die Trauerfeier mit ihren Verwandten übersteht sie leidlich, zieht sich zurück in ihr Haus und verkriecht sich in ihrem Chaos. Weil die Dusche nicht mehr geht, ruft sie schliesslich einen Klempner. Der repariert nicht nur die Dusche, sondern wirkt besser als ein Seelenklempner. Schliesslich beginnt sie zu reden, zu erzählen, und nach weiteren Zufällen und Begegnungen – zu viel sei nicht verraten – entschliesst sie sich, die Dosis Pentobarbital, die ihr Mann ihr zuhinterst im Kleiderkasten versteckt hatte, zu entsorgen. Traurig, durch Begegnungen gestärkt, wagt sie sich erneut ins Leben. Was recht schwermütig beginnt, entwickelt sich – nach schockierenden Erkenntnissen – beinahe zu einem amüsanten Roadmovie. Der Autorin gelingt es, das schwierige und belastende Thema offen anzugehen, das innere Ringen von Marlene aufzuzeigen und mit den Personen, die auftauchen, hilfreiche und stützende Menschen einzubringen, die nicht Ratschläge erteilen, sondern einfach mal zuhören, aushalten und vorwärtsschauen. Ein tröstliches, ermutigendes und humorvolles Buch.

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    Marion T.

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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    4/5

    15.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Tod und das Weiterleben

    Ein wundervolles Buch, das auf sehr gekonnte und feinfühlige Art die Themen Trauer und Tod behandelt. Nach dem Suizid ihres Mannes verspürt Marlene vor allem Wut. Sie lässt keinen an sich heran. Erst als ein ehemaliger Schüler bei ihr einzieht, beginnt sich die Witwe mit dem „Und was jetzt?“ auseinanderzusetzen. Der Titel des Buches ist gleichzeitig ein kleiner Teaser für die Leser.

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