Ablösbares Filmcover | Jetzt in den deutschen Kinos – mit den Stimmen von Anke Engelke und Bastian Pastewka!Im beschaulichen Glennkill liest der Schäfer George Glenn Abend für Abend seiner Herde Geschichten vor – auch mal einen Krimi. Als er dann selbst leblos im irischen Gras liegt, einen Spaten in der Brust, wissen die Schafe: Das war Mord. Aber wer hat den alten Schäfer umgebracht? Was war das Motiv? Und wie findet man einen Mörder?Entschlossen suchen die Schafe nach Hinweisen, allen voran Miss Maple, das klügste Schaf der Herde (und vielleicht auch weit und breit). Zum Glück können sie sich von den vielen Geschichten inspirieren lassen, die sie über die Jahre zu hören bekommen haben. Zwischen Dorfkirche und Schäferwagen erwarten sie unzählige Rätsel, die sich nur mit einer Menge Scharf- und Schafssinn lüften lassen – dem Täter stets auf der Spur.Und so nähert sich die Herde Schritt für Schritt, Huf für Huf, den Geheimnissen und Eigenarten der Menschenwelt …
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
Elke
aus Heiligenhaus
4/5
14.10.2026
Hörbuch-Download (MP3)
Humorvoller Schafskrimi
Hin und wieder muss es etwas Humorvolles sein, und so habe ich mir den Schafskrimi auf die Ohren gepackt. Für alle, die etwas für "Shawn, das Schaf" übrig haben, werden hier nicht wegsehen, weglesen oder weghören können. Es macht Spaß den Gedankengängen der Schafe zu folgen und letztendlich einen Mord aufzuklären, ohne ihn tatsächlich aufgeklärt zu haben
Andrea Sawatzki hat einen hervorragenden Job gemacht, ihrer Stimmenvirtuosität und -Interpretation kann ein Hörer sehr gut folgen.
Meine Bewertung:
Für den Inhalt 07/10 Punkte und die Sprecherin 09/10 --> macht zusammen 08/10 Punkte.
Amy K.
5/5
14.10.2026
eBook (ePUB)
Määähr als nur ein Krimi – einfach genial!
Ich bin ein riesiger Fan von "Glennkill" und kann einfach nicht anders, als diesem Buch fünf Sterne zu geben! Leonie Swann hat hier etwas geschaffen, das für mich auch nach all den Jahren unglaublich originell und unterhaltsam ist. Ein Krimi, in dem Schafe einen Mord aufklären wollen? Allein diese Idee ist doch schon großartig!
Als ihr Schäfer George tot auf der Weide gefunden wird, steht für seine Schafe fest: Sie müssen herausfinden, was passiert ist. Angeführt von der klugen Miss Maple beginnt eine Ermittlung, die herrlich chaotisch, überraschend clever und stellenweise einfach zum Schreien komisch ist.
Was ich besonders liebe, sind die unterschiedlichen Persönlichkeiten der Schafe. Jedes hat seine Eigenheiten und zusammen ergeben sie eine wunderbar schräge Ermittlertruppe. Vor allem Miss Maple und Mopple the Whale haben es mir angetan. Die Art, wie die Schafe versuchen, das menschliche Verhalten zu verstehen, ist einfach köstlich. Gleichzeitig steckt hinter diesen Missverständnissen oft mehr Wahrheit, als man zunächst vermuten würde.
Auch der Schreibstil von Leonie Swann begeistert mich. Sie schafft es, Humor, Spannung und eine gewisse Melancholie miteinander zu verbinden, ohne dass die Geschichte jemals albern wirkt. Hinter der ungewöhnlichen Perspektive verbirgt sich nämlich ein durchaus ernst zu nehmender Kriminalfall. Ich habe mitgerätselt, geschmunzelt und die Schafe mit jeder Seite mehr ins Herz geschlossen.
Besonders schön finde ich, dass das Buch nicht nur unterhalten möchte, sondern ganz nebenbei auch einen anderen Blick auf menschliche Eigenheiten, Geheimnisse und zwischenmenschliche Beziehungen ermöglicht.
Mein Fazit: Für mich ist "Glennkill" ein absolutes Highlight! Charmant, intelligent, witzig und mit einer ordentlichen Portion Schafssinn. Wer ungewöhnliche Krimis liebt und Lust auf liebenswerte, etwas eigenwillige Ermittler hat, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Ich könnte mich immer wieder in diese Herde verlieben! ❤️
Silke - Buchgespür -
5/5
01.06.2026
Buch (Taschenbuch)
Philosophierende Grasfresser mit „Schafsinn“
Zu Schafen hatte ich sowieso schon immer irgendwie einen Draht, deshalb war die Grundidee für mich direkt reizvoll. Gleichzeitig hätte ich nie gedacht, dass mich dieser Roman nicht nur wegen seines ungewöhnlichen Konzepts, sondern vor allem wegen seiner menschlichen und tierischen Figuren so überzeugen würde.
Leonie Swann nimmt sich unglaublich viel Zeit für ihre Charaktere. Der Fall wird nicht einfach chronologisch erzählt. Das wäre viel zu einfach. Stattdessen versuchen die Schafe nach und nach zu verstehen, was mit ihrem Schäfer passiert ist, ermitteln gewissenhaft in alle Richtungen und setzen die Ereignisse mit Schafsinn zusammen. Dadurch verändert sich der Blick auf die Dorfbewohner ständig und hinter vielen Szenen ahnt man Hintergründe. Gerade weil der eigentliche Kriminalfall eben nicht so eindeutig ist, wie er zunächst wirkt, entstehen immer wieder kleine Plottwists, die ich wirklich herausragend fand.
Mich hat die Charakterdarstellung der Schafe wirklich tief bewegt. Sie haben mich an Figuren aus Fabeln erinnert, aber nicht mit der genreüblichen Distanz, sondern mit einer emotionalen Nähe zu mir als Leserin, dass ich mich durchaus umgehend als künftige Schäferin dieser ganz besonderen Herde zur Verfügung gestellt hätte. Miss Maple ist dabei eindeutig das klügste Schaf auf der Weide. Sie beobachtet messerscharf, zieht die richtigen Schlüsse und ist diejenige, die den Kriminalfall am besten durchdringen kann. Mopple dagegen vergisst kein einziges Detail und wird dadurch immer wieder wichtig für die Ermittlungen. Und dann gibt es noch das kleine Winterschaf, das anfangs eher wie ein bemitleidenswerter Außenseiter wirkt, im Verlauf der Geschichte aber eine viel größere Bedeutung bekommt. Ja ok, und knuddeln möchte man es halt auch einfach irgendwie.
Klug durchdacht ist, dass die Schafe die Menschen nicht nur beobachten und analysieren, sondern selbst zunehmend wie Menschen miteinander umgehen. Innerhalb der Herde entstehen Dynamiken, Streit, Unsicherheiten, Loyalität und Ausgrenzung. Die Tiere entwickeln Ängste, Erinnerungen und teilen sogar traumatische Erfahrungen mit, die ihr Verhalten prägen. Dadurch wirken sie nie bloß wie eine lustige Tierdetektive in einem Cosy Crime Fall , sondern wie vollständige Figuren mit eigenen Gedanken und Gefühlen, die einen spatenharten Mordfall aufdecken.
Die Gesellschaftskritik steckt dabei nicht nur in der Herde selbst, sondern auch in dem unglaublich scharfen Blick, den die Schafe auf die Dorfgemeinschaft werfen. Sie beobachten genau, wie Menschen miteinander umgehen, wie schnell geurteilt wird, wie Gerüchte entstehen oder wie manche Dorfbewohner ausgeschlossen werden. Gerade weil die Schafe viele menschliche Verhaltensweisen nicht vollkommen verstehen, entlarven ihre Beobachtungen oft besonders klug und manchmal auch ziemlich komisch, wie widersprüchlich Menschen eigentlich handeln.
Mehr als einmal musste ich beim Lesen wirklich lachen, weil manche Beobachtungen der Schafe so trocken und treffsicher formuliert sind. Dazu kommt die Sprache, die gleichzeitig humorvoll, raffiniert und angenehm leicht zu lesen ist. Der Krimi verliert trotz seiner ungewöhnlichen Idee, seiner zuckersüßen Protagonisten und seiner Komik nie seine Ernsthaftigkeit und genau deshalb konnte ich irgendwann kaum noch aufhören weiterzulesen.
Und heftige Lacher garantiert sind, hat mich „Glennkill“ am Ende emotional total getroffen. Jaaaaa… es könnte sein, dass ich das ein oder andere Tränchen verdrückt habe .
Isa_He
5/5
19.05.2026
Buch (Taschenbuch)
Glennkill
Auf „Glennkill“ von Leonie Swann war ich schon sehr gespannt, da es sich hierbei um einen Krimi handelt, in dem Schafe eine besondere Rolle spielen. Und zwar sind sie maßgeblich daran beteiligt, den Mord an ihren Schäfer George Glenn aufzudecken.
Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gefallen. Er ist angenehm zu lesen und leicht zugänglich, sodass man schnell in die Geschichte hineinfindet. Trotz der etwas ungewöhnlichen Perspektive aus Sicht der Schafe, wird die Handlung an keiner Stelle verwirrend, sondern entwickelt von Anfang an ihren ganz eigenen Charm. Die Idee, die Mordermittlungen aus Sicht der Schafsherde zu erzählen, macht das Buch für mich zu etwas besonderen, was man nicht alle Tage liest.
Die Schafe beobachten ihre Umgebung aufmerksam und haben den Vorteil, dass sie von den Menschen oft einfach übersehen und unterschätzt werden. Sie kombinieren Hinweise überraschend geschickt und versuchen so auf ihre ganz eigene Weise den Mord an ihrem Schäfer aufzuklären. Dabei bringen sie nicht nur Spannung in die Geschichte, sondern sorgen mit ihren Eigenarten immer wieder für humorvolle Momente. Gerade diese Mischung aus Kriminalfall und Szenen, bei denen man zum Teil sehr lachen musste hat mir persönlich einfach sehr gut gefallen.
Sehr gelungen ist der Autorin auch der individuelle Charakter der Herde. Jedes Schaf besitzt eigene Eigenschaften und hat eine ganz besondere Persönlichkeit und schnell merkt man, dass die Schafe von George Glenn wirklich etwas besonderes sind. Mopple The Whale, der niemals etwas vergisst, Miss Maple als klügstes Schaf der Herde oder der Widder Othello mit seiner für ein Schaf etwas düsteren Vergangenheit sind hier nur ein paar Beispiele für die Individualität der Herde und bleiben definitiv im Gedächtnis. Gerade durch diese unterschiedlichen Charakterzüge ergänzt sich die Herde hervorragend bei ihren Ermittlungen und so leistet jedes Schaf seinen Beitrag zur Aufklärung des Falls. Und hier wird schnell deutlich, dass viele Bewohner des Dorfes Geheimnisse verbergen, wodurch jeder den Mord an George begangen haben könnte. Ob die Schafe den wahren Täter aber überführen können und wie sie das anstellen, das müsst ihr selbst lesen.
Mir hat „Glennkill“ auf jeden Fall sehr gut gefallen. Ich mochte die Mischung aus Spannung und Humor sowie auch die komplett andere Ermittlersicht. Von mir gibt es fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung.
Claudia R.
aus Berlin
5/5
14.05.2026
Buch (Taschenbuch)
schafsstarke Ermittlungen
Klappentext / Inhalt:
Ablösbares Filmcover | Ab 14. Mai in den deutschen Kinos – mit den Stimmen von Anke Engelke und Bastian Pastewka!
Im beschaulichen Glennkill liest der Schäfer George Glenn Abend für Abend seiner Herde Geschichten vor – auch mal einen Krimi. Als er dann selbst leblos im irischen Gras liegt, einen Spaten in der Brust, wissen die Schafe: Das war Mord. Aber wer hat den alten Schäfer umgebracht? Was war das Motiv? Und wie findet man einen Mörder?
Entschlossen suchen die Schafe nach Hinweisen, allen voran Miss Maple, das klügste Schaf der Herde (und vielleicht auch weit und breit). Zum Glück können sie sich von den vielen Geschichten inspirieren lassen, die sie über die Jahre zu hören bekommen haben. Zwischen Dorfkirche und Schäferwagen erwarten sie unzählige Rätsel, die sich nur mit einer Menge Scharf- und Schafssinn lüften lassen – dem Täter stets auf der Spur.
Und so nähert sich die Herde Schritt für Schritt, Huf für Huf, den Geheimnissen und Eigenarten der Menschenwelt …
Cover:
Das Cover finde ich klasse. Eigentlich findet man hier ein einziges Schaf, welches gut in Szene gesetzt wurde und so die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Da nun aber auch der Kinofilm zum Buch erscheint wurde das Cover des Filmplakates hier in ablösbarer Form über das eigentliche Cover gegeben. So ist die Verbindung zum Film gegen, wenn man aber die Ähnlichkeit der Cover der Reihe lieber erhalten möchte, so kann man das andere einfach ablösen. Eine tolle und interessante Idee.
Meinung:
Schafsstarke Ermittlungen und eine gelungene Mischung aus Unterhaltung, Humor und Spannung. Die Idee dahinter fand ich einfach klasse und die Ermittlungen aus Schafssicht sind auch einfach nur klasse. Schnell ist man um Geschehen, da der Mord recht zeitnah am Anfang passiert und schon folgen so einige Verstrickungen bis sich das Schafsknäul löst.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu bedeckt.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und locker lesen. Schnell findet man in Charaktere und Geschehnisse hinein. Die Sicht der Schafe ist klasse gewählt und sorgt für so manche Erheiterung. Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute und angenehme Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Die Anfänge sind gut gewählt und gut ersichtlich. Neben der Nummerierung gibt es auch kurz und passende Überschriften, die zugleich nicht zu viel verraten.
Klasse fand ich auch das kleine Daumenkino am unteren Rand des Buches. Denn wenn man die Seiten schnell durchblättert kann man die kleinen Illustrationen am unteren Rand in Bewegung versetzten. Eine tolle und niedliche Idee.
Die Geschichte selbst ist eine gute Mischung aus spannenden Ermittlungen und humorvoller Unterhaltung. In die Charaktere findet man gut hinein, auch wenn diese recht eigen sind. An der Seite von Miss Maple verfolgt man die Ermittlungen, welche sich anfänglich etwas verstricken, aber mehr und mehr entwirrt werden. Für tolle Unterhaltung ist hier auf jeden Fall gesorgt.
Fazit:
Schafsstarke Ermittlungen und eine gelungene Mischung aus Unterhaltung, Humor und Spannung.
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5/5
07.03.2011
Hörbuch (CD)
Ein Schafskrimi - Hörgenuss pur!
Eines Morgens wird der Schäfer George mit einem Sparten in der Brust tot auf der Weide von seiner Schafherde gefunden. Seine Schafherde beschließt den Fall zu lösen.
Sehr gut von Andrea Sawatzki gesprochen.
Abwechslungsreich, unterhaltsame Handlung. Mit köstlichen Begebenheiten und wunderbaren (Schaf-)Charaktere. Tolle Idee, wunderbar umgesetzt, empfehlenswert!
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4/5
20.05.2026
Buch (Taschenbuch)
Netter Blickwinkel
Es hat lange gedauert, bis ich mit Georges Schafsherde Freundschaft geschlossen habe. Nach dem Filmtrailer erwartete ich eine recht lustige, kurzweilige Geschichte. Bekommen habe ich viele dunkle Erzählungen, Schafsweisheit und das Gefühl, dass Schafe die besseren Menschen wären.
Die Hauptrolle spielt die Schafsherde, die aber lange Zeit mit ihren eigenen Dingen beschäftigt sind, bis die Ereignisse sie zwingen, selbst ihren Grips anzustrengen. Das ist recht unterhaltsam und irgendwann bieten sich so viele Möglichkeiten, was zum Tod des Schäfers geführt hat, dass es recht spannend wird, was aber eigentlich eher ein Nebenschauplatz bleibt.
Die Beschreibung der einzelnen Schafe, ihre Gedanken und Vorstellungen wie wir Menschen sind, sind eigentlich der Hauptplot in diesem Buch. Wer sich darauf einlässt, hat viel Spaß mit dem Buch und erlebt die Schafswelt aus einem heiteren Blickwinkel.
Schafe sind dumm? Mitnichten! In diesem Roman agiert die Schafsherde als gut funktionierende Ermittlertruppe - vom "Gedächtnisschaf", das sich alles merkt, bis zum Schaf mit den schnellen Beinen - alle sind wichtig, um zum Schluss den Mord am geliebten Schäfer zu lösen. Die Stimme von Andrea Sawatzki ist angenehm und passt gut zur Geschichte.
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