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Was die Zeit nicht nimmt

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

9719

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.02.2026

Verlag

Anthea Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,3/12,4/3,3 cm

Gewicht

412 g

Farbe

Marine

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Mirko Kraetsch

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89998-456-9

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

9719

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.02.2026

Verlag

Anthea Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,3/12,4/3,3 cm

Gewicht

412 g

Farbe

Marine

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Mirko Kraetsch

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89998-456-9

Herstelleradresse

Anthea Verlag
Hubertusstraße 14
10365 Berlin
DE

Email: info@anthea-verlag.de

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Jeder Satz rüttelt wach

Bewertung am 10.05.2026

Bewertungsnummer: 3133896

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In „Was die Zeit nicht nimmt“ erzählt Marek von seiner Kindheit und Jugend in einem Umfeld, das von Enge, Härte und Unsicherheit geprägt ist. Er wächst als homosexueller Junge in einem Milieu auf, in dem Alkoholmissbrauch, finanzielle Not und gesellschaftliche Umbrüche eine große Rolle spielen. Dabei schildert er seine Eindrücke und Erfahrungen schonungslos und eindringlich. Dieses Buch ist definitiv kein leicht zu lesendes Buch. Nicht nur wegen der Themen, sondern auch wegen des besonderen Erzählstils. Ich konnte es nicht in einem Rutsch lesen, weil die Sprache sehr intensiv ist. Man hat fast das Gefühl, dass jeder Satz einen wieder wachrüttelt und die Dramatik von Mareks Erlebnissen noch deutlicher macht. Wichtig ist auch: Obwohl der Autor ebenfalls Marek heißt, handelt es sich nicht um ein autobiografisches Buch. Trotzdem wirkt die Erzählung sehr nah, ehrlich und unmittelbar. Gerade dadurch entfaltet sie eine große Kraft. Für mich ist „Was die Zeit nicht nimmt“ kein Buch, das man einfach nebenbei liest. Es fordert heraus, erschüttert und hallt nach. Gleichzeitig ist es sprachlich beeindruckend. Die besondere Sprache trägt sehr viel zur Wirkung des Romans bei, und ich hatte den Eindruck, dass auch der Übersetzer hier großartige Arbeit geleistet hat.

Jeder Satz rüttelt wach

Bewertung am 10.05.2026
Bewertungsnummer: 3133896
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In „Was die Zeit nicht nimmt“ erzählt Marek von seiner Kindheit und Jugend in einem Umfeld, das von Enge, Härte und Unsicherheit geprägt ist. Er wächst als homosexueller Junge in einem Milieu auf, in dem Alkoholmissbrauch, finanzielle Not und gesellschaftliche Umbrüche eine große Rolle spielen. Dabei schildert er seine Eindrücke und Erfahrungen schonungslos und eindringlich. Dieses Buch ist definitiv kein leicht zu lesendes Buch. Nicht nur wegen der Themen, sondern auch wegen des besonderen Erzählstils. Ich konnte es nicht in einem Rutsch lesen, weil die Sprache sehr intensiv ist. Man hat fast das Gefühl, dass jeder Satz einen wieder wachrüttelt und die Dramatik von Mareks Erlebnissen noch deutlicher macht. Wichtig ist auch: Obwohl der Autor ebenfalls Marek heißt, handelt es sich nicht um ein autobiografisches Buch. Trotzdem wirkt die Erzählung sehr nah, ehrlich und unmittelbar. Gerade dadurch entfaltet sie eine große Kraft. Für mich ist „Was die Zeit nicht nimmt“ kein Buch, das man einfach nebenbei liest. Es fordert heraus, erschüttert und hallt nach. Gleichzeitig ist es sprachlich beeindruckend. Die besondere Sprache trägt sehr viel zur Wirkung des Romans bei, und ich hatte den Eindruck, dass auch der Übersetzer hier großartige Arbeit geleistet hat.

Erinnerung

Bewertung am 12.04.2026

Bewertungsnummer: 3106700

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Was die Zeit nicht nimmt“ ist ein sprachlich beeindruckender Roman, der sich auf eindringliche Weise mit Erinnerung, Identität und familiären Verstrickungen auseinandersetzt. Von Beginn an fällt die besondere Erzählweise auf: fragmentarisch, teils in Du-Form, und getragen von der ständigen Frage, wessen Erinnerungen der Wahrheit am nächsten kommen. Im Verlauf entfaltet sich Mareks Geschichte Stück für Stück – von seiner Kindheit über die prägende Jugend in einem von Homophobie und gesellschaftlichen Zwängen geprägten Umfeld bis hin zu den komplexen Beziehungen innerhalb seiner Familie. Dabei werden auch schwere Themen wie Gewalt und Klassismus sensibel, aber eindrucksvoll in die Handlung verwoben. Besonders stark ist der Einblick in Mareks Innenleben. Die Sprache bleibt dabei durchgehend stimmgewaltig und zugleich präzise, was die emotionale Wirkung noch verstärkt. Vieles wird nicht direkt ausgesprochen, sondern zwischen den Zeilen spürbar gemacht – gerade das macht den Roman so intensiv. Auch die Beziehung zu seiner Mutter zieht sich als zentrales Element durch das Buch. Die beiden bleiben sich in vielem fremd, selbst dann, wenn sie einander nahe sind. Ihre unterschiedlichen Wege, mit der Vergangenheit umzugehen, stehen nebeneinander, ohne bewertet zu werden. Das Ende fügt sich schließlich sehr rund in die Geschichte ein, vor allem, weil es den Bogen zurück in die Gegenwart schlägt. Es ist kein lauter Abschluss, sondern ein leiser, ehrlicher – und genau deshalb ein sehr wirkungsvoller.

Erinnerung

Bewertung am 12.04.2026
Bewertungsnummer: 3106700
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Was die Zeit nicht nimmt“ ist ein sprachlich beeindruckender Roman, der sich auf eindringliche Weise mit Erinnerung, Identität und familiären Verstrickungen auseinandersetzt. Von Beginn an fällt die besondere Erzählweise auf: fragmentarisch, teils in Du-Form, und getragen von der ständigen Frage, wessen Erinnerungen der Wahrheit am nächsten kommen. Im Verlauf entfaltet sich Mareks Geschichte Stück für Stück – von seiner Kindheit über die prägende Jugend in einem von Homophobie und gesellschaftlichen Zwängen geprägten Umfeld bis hin zu den komplexen Beziehungen innerhalb seiner Familie. Dabei werden auch schwere Themen wie Gewalt und Klassismus sensibel, aber eindrucksvoll in die Handlung verwoben. Besonders stark ist der Einblick in Mareks Innenleben. Die Sprache bleibt dabei durchgehend stimmgewaltig und zugleich präzise, was die emotionale Wirkung noch verstärkt. Vieles wird nicht direkt ausgesprochen, sondern zwischen den Zeilen spürbar gemacht – gerade das macht den Roman so intensiv. Auch die Beziehung zu seiner Mutter zieht sich als zentrales Element durch das Buch. Die beiden bleiben sich in vielem fremd, selbst dann, wenn sie einander nahe sind. Ihre unterschiedlichen Wege, mit der Vergangenheit umzugehen, stehen nebeneinander, ohne bewertet zu werden. Das Ende fügt sich schließlich sehr rund in die Geschichte ein, vor allem, weil es den Bogen zurück in die Gegenwart schlägt. Es ist kein lauter Abschluss, sondern ein leiser, ehrlicher – und genau deshalb ein sehr wirkungsvoller.

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Was die Zeit nicht nimmt

von Marek Torčík

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