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Hände des Todes DE

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

1 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

08.12.2025

Herausgeber

Michael Schmidt + weitere

Verlag

Epubli

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

2,4/12,5/19 cm

Gewicht

393 g

Farbe

Dunkelbraun / Karotte

Auflage

8. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-565-12223-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

1 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

08.12.2025

Herausgeber

Verlag

Epubli

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

2,4/12,5/19 cm

Gewicht

393 g

Farbe

Dunkelbraun / Karotte

Auflage

8. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-565-12223-3

Herstelleradresse

epubli
Köpenicker Str. 154a
10997 Berlin
Deutschland
Email: kontakt@epubli.de
Url: www.epubli.de
Telephone: +49 30 25559540

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Hände des Todes

Manuela Hahn am 09.01.2026

Bewertungsnummer: 2703086

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Algernon Blackwood war mir, wie ich zu meiner Schande gestehen muss, nicht bekannt. Gut, vielleicht habe ich die eine oder andere Story von ihm schon gelesen, aber beschwören kann ich es nicht. Und dann kam ich in Kontakt mit Michael Schmidt, einem der Herausgeber der Anthologie „Hände des Todes“, und da ich Kurzgeschichten liebe und ein Faible für Gruselgeschichten habe, ist dieses Buch natürlich genau das Richtige für mich. Mit „Hände des Todes“ liegt nun bereits der dritte Sammelband in der sorgfältigen Übersetzung und Zusammenstellung von Achim Hildebrand vor. Die 22 hier versammelten Geschichten, entstanden zwischen 1910 und 1935, verzichten auf Schockmomente. Das Grauen, von dem er berichtet, ist subtil, und manchmal zauberte mir eine Geschichte sogar ein Lächeln ins Gesicht. Da ist z. B. Die Sammlung des Kobolds / The Goblin's Collection von 1912, in der ein Gast eines Landhauses immer wieder funkelnde Gegenstände vermisst, die genauso plötzlich wieder auftauchen, wie sie verschwanden. Oder eine, wie ich finde, wunderschöne Liebesgeschichte: „Ruf aus dem Jenseits / The Call“ von 1921. Eifersüchtig beobachtet ein Mann, wie sein bester Freund sich des Nachts mit einer Frau trifft, auf die er sich selbst Hoffnung macht. Dabei hört er immer einen unbekannten Vogelruf. Am Ende ist nichts so, wie es scheint. Das seltsame Verschwinden eines Baronets / Strange Disappearance of a Baronet (1914) wiederum ist komplett anders. Schaut man hinter das Offensichtliche, lernt man als Leser, dass es Wichtigeres gibt als Geld und die Wertschätzung, die man von anderen erwartet, verdient sein will. Der Zugang ist nicht immer ganz einfach, was hauptsächlich an der Sprache liegt: Ausdruck und Erzählhaltung stammen aus einer anderen Zeit und wurden in der Übersetzung erfreulicherweise so weit wie möglich bewahrt. Für mich ist das ein großer Pluspunkt, denn gerade diese altmodische Wortwahl trägt entscheidend zum Flair der Geschichten bei und erzeugt jene klassische Gänsehautstimmung, die ich an Gruselgeschichten aus dieser Zeit so mag. Besonders beeindruckt haben mich die Vielfalt der Themen und die ruhige, oft nachdenkliche Art, mit der Blackwood über das Übernatürliche schreibt. Fast jede Story hatte ihren Reiz, einige bleiben besonders im Gedächtnis, wie gleich die erste und titelgebende Geschichte: Hände des Todes / Hands of Death (1935). Mike Kelly ist stellvertretender Vorarbeiter auf einer bolivianischen Baustelle, der sich in eine junge Frau verliebt, die eine besondere Stellung in ihrem Dorf zu haben scheint, ebenso wie ihre Mutter. Als er von ihrem Geheimnis erfährt, ist es schon fast zu spät. Erwähnenswert sind zudem die stimmungsvollen Illustrationen von Adrian van Schwamen und das Cover von Björn Ian Craig, die beide wunderbar zur Atmosphäre der Sammlung passen. „Hände des Todes“ ist damit weit mehr als nur ein weiterer Gruselband. Die Anthologie ist eine echte Empfehlung für Leserinnen und Leser, die das Unheimliche lieber in feinen Zwischentönen erleben als in großen Schockmomenten.

Hände des Todes

Manuela Hahn am 09.01.2026
Bewertungsnummer: 2703086
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Algernon Blackwood war mir, wie ich zu meiner Schande gestehen muss, nicht bekannt. Gut, vielleicht habe ich die eine oder andere Story von ihm schon gelesen, aber beschwören kann ich es nicht. Und dann kam ich in Kontakt mit Michael Schmidt, einem der Herausgeber der Anthologie „Hände des Todes“, und da ich Kurzgeschichten liebe und ein Faible für Gruselgeschichten habe, ist dieses Buch natürlich genau das Richtige für mich. Mit „Hände des Todes“ liegt nun bereits der dritte Sammelband in der sorgfältigen Übersetzung und Zusammenstellung von Achim Hildebrand vor. Die 22 hier versammelten Geschichten, entstanden zwischen 1910 und 1935, verzichten auf Schockmomente. Das Grauen, von dem er berichtet, ist subtil, und manchmal zauberte mir eine Geschichte sogar ein Lächeln ins Gesicht. Da ist z. B. Die Sammlung des Kobolds / The Goblin's Collection von 1912, in der ein Gast eines Landhauses immer wieder funkelnde Gegenstände vermisst, die genauso plötzlich wieder auftauchen, wie sie verschwanden. Oder eine, wie ich finde, wunderschöne Liebesgeschichte: „Ruf aus dem Jenseits / The Call“ von 1921. Eifersüchtig beobachtet ein Mann, wie sein bester Freund sich des Nachts mit einer Frau trifft, auf die er sich selbst Hoffnung macht. Dabei hört er immer einen unbekannten Vogelruf. Am Ende ist nichts so, wie es scheint. Das seltsame Verschwinden eines Baronets / Strange Disappearance of a Baronet (1914) wiederum ist komplett anders. Schaut man hinter das Offensichtliche, lernt man als Leser, dass es Wichtigeres gibt als Geld und die Wertschätzung, die man von anderen erwartet, verdient sein will. Der Zugang ist nicht immer ganz einfach, was hauptsächlich an der Sprache liegt: Ausdruck und Erzählhaltung stammen aus einer anderen Zeit und wurden in der Übersetzung erfreulicherweise so weit wie möglich bewahrt. Für mich ist das ein großer Pluspunkt, denn gerade diese altmodische Wortwahl trägt entscheidend zum Flair der Geschichten bei und erzeugt jene klassische Gänsehautstimmung, die ich an Gruselgeschichten aus dieser Zeit so mag. Besonders beeindruckt haben mich die Vielfalt der Themen und die ruhige, oft nachdenkliche Art, mit der Blackwood über das Übernatürliche schreibt. Fast jede Story hatte ihren Reiz, einige bleiben besonders im Gedächtnis, wie gleich die erste und titelgebende Geschichte: Hände des Todes / Hands of Death (1935). Mike Kelly ist stellvertretender Vorarbeiter auf einer bolivianischen Baustelle, der sich in eine junge Frau verliebt, die eine besondere Stellung in ihrem Dorf zu haben scheint, ebenso wie ihre Mutter. Als er von ihrem Geheimnis erfährt, ist es schon fast zu spät. Erwähnenswert sind zudem die stimmungsvollen Illustrationen von Adrian van Schwamen und das Cover von Björn Ian Craig, die beide wunderbar zur Atmosphäre der Sammlung passen. „Hände des Todes“ ist damit weit mehr als nur ein weiterer Gruselband. Die Anthologie ist eine echte Empfehlung für Leserinnen und Leser, die das Unheimliche lieber in feinen Zwischentönen erleben als in großen Schockmomenten.

Vielseitig und vielfältig

Buecherbriefe am 12.02.2026

Bewertungsnummer: 3044319

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dem 1869 geborenen Algernon Blackwood stand die Welt offen. Als Sprössling des britischen Adels kam er in den Genuss einer klassischen Erziehung und beschritt den üblichen Bildungsweg. Doch schon in jungen Jahren rebellierte der Freigeist gegen sein konservatives Elternhaus und wanderte mit zwanzig Jahren nach Kanada aus. Dort versuchte er sich unter anderem vergeblich als Farmer. Später arbeitete er – ebenfalls mäßig erfolgreich – als Journalist in New York. Nach einem zehnjährigen Irrweg kehrte er schließlich nach England zurück. Indes waren die folgenden Versuche als Unternehmer ebenfalls nicht von Erfolg gekrönt. In dieser Zeit begann er mit dem Schreiben. Als Geschichtenerzähler im Radio und Fernsehen erlangte er letztlich späten Ruhm, bevor er 1951 verstarb. Während seines Lebens verfasste er etwa 200 Kurzgeschichten, zwölf Romane und unzählige weitere Werke. Michael Schmidt und Achim Hildebrand veröffentlichen im deutschen Horror-Magazin Zwielicht regelmäßig Neuübersetzungen seiner Kurzgeschichten. Diese werden – mit vielen weiteren Erstübersetzungen – regelmäßig zusammengefasst. Nach Aileen (2018) und Traumpfade (2022) erscheint mit Hände des Todes (2025) der dritte Sammelband. Sind diese Geschichten immer noch zeitgemäß? Vielseitige Geschichten „Hände des Todes“ beinhaltet einundzwanzig Kurzgeschichten, die ursprünglich zwischen 1910 und 1935 veröffentlicht wurden. Die Art und Qualität der Geschichten variiert – wie in jeder Kurzgeschichtensammlung – beträchtlich. Wir finden hier einige wirklich unterhaltsame Erzählungen, aber auch solche, die wohl nur der Vollständigkeit halber dabei sind. Thematisch erweist sich Algernon Blackwood als vielseitiger Schriftsteller. Natürlich geht es um Geister und andere übernatürliche Phänomene. In den meisten Fällen haben wir es mit mehrdeutigen und nicht greifbaren Ereignissen zu tun. Mal wird es spirituell („Der Mann, der auf dem Blatt spielte“), mal romantisch („Ruf aus dem Jenseits“) und dann wiederum einfach nur makaber oder urkomisch („Die Sammlung des Kobolds“, „Das seltsame Verschwinden eines Baronets“). Besonderer Blick Sein Lebenslauf ermöglicht es ihm, verschiedene Perspektiven einzunehmen und zu hinterfragen. Er kennt die guten und die schlechten Seiten des Lebens und kann sie glaubhaft darstellen. Ein besonders wichtiges Motiv in seinen Erzählungen bildet das ambivalente Verhältnis von Natur und Mensch. Anhand der Jagd, des Wanderns oder der Berge im Allgemeinen leuchtet er verschiedene Seiten dieses Themas aus und macht es so für uns greifbarer. Gleichfalls scheint seine Faszination für das Reisen und fremde Orte und Kulturen immer wieder durch. Esoterik und Theosophie finden genauso ihren Platz wie die Psychologie. Speziell die seinerzeit aufkommende Psychoanalyse beschäftigt ihn: Er überträgt ihre Kerngedanken auf das Übernatürliche und verfolgt damit einen seinerzeit innovativen und bis heute interessanten Ansatz. Es gibt keine billigen Schockmomente. Es geht nicht um feindselige Kräfte oder böse Machenschaften. Das Grauen findet nicht außerhalb des Menschen statt. Entweder es ist im Menschen angelegt. Dann können wir es nicht verstehen, weil wir uns selbst nicht verstehen. Doch gerade in diesen Fällen hat Blackwood Nachsicht mit seinen Figuren und behandelt sie mit besonderem Respekt. Oder der Mensch ist Teil von etwas Größerem und findet durch das Übernatürliche wieder zu sich. Subjektive Erzählperspektive Auch in handwerklicher Hinsicht handelt es sich bei Algernon Blackwood um einen interessanten Autor. Insbesondere der Fokus auf subjektive Erfahrungen macht seine Geschichten so reizvoll. Er nutzt eine personale Erzählperspektive und macht uns damit vom Blickwinkel der jeweiligen Figuren abhängig. Gleichzeitig handelt es sich um unzuverlässige, weil menschliche Erzähler. Wir ahnen: Irgendwas stimmt nicht. Irgendetwas verbirgt sich. Aber nie erhalten wir verlässliche Informationen. Verstärkt wird die Subjektivität durch die vielen Monologe und den vorwiegend hypotaktischen Satzbau. Allerdings nutzt Blackwood die vielen Nebensätze nicht, um Abseitiges einzubauen. Bei ihm befindet sich die Handlung beständig im Fluss, jeder Nebensatz bringt die Handlung voran. Gleichzeitig imitiert dieser fließende Stil den Gedankenfluss eines Menschen. Ansonsten zeichnet sich Blackwood durch eine beinahe schon zurückhaltende Prosa aus. Er nutzt eine klare und präzise Sprache, die nichts überbetont und absolute Aussagen vermeidet. Fast so, als wollte er die Ungeheuerlichkeiten in seinen Erzählungen durch eine gewissenhafte Sprache ausgleichen. Fazit Hände des Todes von Algernon Blackwood begeistert sowohl auf handwerklicher als auch auf inhaltlicher Ebene. Nicht nur aus historischen Gründen lesenswert.

Vielseitig und vielfältig

Buecherbriefe am 12.02.2026
Bewertungsnummer: 3044319
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dem 1869 geborenen Algernon Blackwood stand die Welt offen. Als Sprössling des britischen Adels kam er in den Genuss einer klassischen Erziehung und beschritt den üblichen Bildungsweg. Doch schon in jungen Jahren rebellierte der Freigeist gegen sein konservatives Elternhaus und wanderte mit zwanzig Jahren nach Kanada aus. Dort versuchte er sich unter anderem vergeblich als Farmer. Später arbeitete er – ebenfalls mäßig erfolgreich – als Journalist in New York. Nach einem zehnjährigen Irrweg kehrte er schließlich nach England zurück. Indes waren die folgenden Versuche als Unternehmer ebenfalls nicht von Erfolg gekrönt. In dieser Zeit begann er mit dem Schreiben. Als Geschichtenerzähler im Radio und Fernsehen erlangte er letztlich späten Ruhm, bevor er 1951 verstarb. Während seines Lebens verfasste er etwa 200 Kurzgeschichten, zwölf Romane und unzählige weitere Werke. Michael Schmidt und Achim Hildebrand veröffentlichen im deutschen Horror-Magazin Zwielicht regelmäßig Neuübersetzungen seiner Kurzgeschichten. Diese werden – mit vielen weiteren Erstübersetzungen – regelmäßig zusammengefasst. Nach Aileen (2018) und Traumpfade (2022) erscheint mit Hände des Todes (2025) der dritte Sammelband. Sind diese Geschichten immer noch zeitgemäß? Vielseitige Geschichten „Hände des Todes“ beinhaltet einundzwanzig Kurzgeschichten, die ursprünglich zwischen 1910 und 1935 veröffentlicht wurden. Die Art und Qualität der Geschichten variiert – wie in jeder Kurzgeschichtensammlung – beträchtlich. Wir finden hier einige wirklich unterhaltsame Erzählungen, aber auch solche, die wohl nur der Vollständigkeit halber dabei sind. Thematisch erweist sich Algernon Blackwood als vielseitiger Schriftsteller. Natürlich geht es um Geister und andere übernatürliche Phänomene. In den meisten Fällen haben wir es mit mehrdeutigen und nicht greifbaren Ereignissen zu tun. Mal wird es spirituell („Der Mann, der auf dem Blatt spielte“), mal romantisch („Ruf aus dem Jenseits“) und dann wiederum einfach nur makaber oder urkomisch („Die Sammlung des Kobolds“, „Das seltsame Verschwinden eines Baronets“). Besonderer Blick Sein Lebenslauf ermöglicht es ihm, verschiedene Perspektiven einzunehmen und zu hinterfragen. Er kennt die guten und die schlechten Seiten des Lebens und kann sie glaubhaft darstellen. Ein besonders wichtiges Motiv in seinen Erzählungen bildet das ambivalente Verhältnis von Natur und Mensch. Anhand der Jagd, des Wanderns oder der Berge im Allgemeinen leuchtet er verschiedene Seiten dieses Themas aus und macht es so für uns greifbarer. Gleichfalls scheint seine Faszination für das Reisen und fremde Orte und Kulturen immer wieder durch. Esoterik und Theosophie finden genauso ihren Platz wie die Psychologie. Speziell die seinerzeit aufkommende Psychoanalyse beschäftigt ihn: Er überträgt ihre Kerngedanken auf das Übernatürliche und verfolgt damit einen seinerzeit innovativen und bis heute interessanten Ansatz. Es gibt keine billigen Schockmomente. Es geht nicht um feindselige Kräfte oder böse Machenschaften. Das Grauen findet nicht außerhalb des Menschen statt. Entweder es ist im Menschen angelegt. Dann können wir es nicht verstehen, weil wir uns selbst nicht verstehen. Doch gerade in diesen Fällen hat Blackwood Nachsicht mit seinen Figuren und behandelt sie mit besonderem Respekt. Oder der Mensch ist Teil von etwas Größerem und findet durch das Übernatürliche wieder zu sich. Subjektive Erzählperspektive Auch in handwerklicher Hinsicht handelt es sich bei Algernon Blackwood um einen interessanten Autor. Insbesondere der Fokus auf subjektive Erfahrungen macht seine Geschichten so reizvoll. Er nutzt eine personale Erzählperspektive und macht uns damit vom Blickwinkel der jeweiligen Figuren abhängig. Gleichzeitig handelt es sich um unzuverlässige, weil menschliche Erzähler. Wir ahnen: Irgendwas stimmt nicht. Irgendetwas verbirgt sich. Aber nie erhalten wir verlässliche Informationen. Verstärkt wird die Subjektivität durch die vielen Monologe und den vorwiegend hypotaktischen Satzbau. Allerdings nutzt Blackwood die vielen Nebensätze nicht, um Abseitiges einzubauen. Bei ihm befindet sich die Handlung beständig im Fluss, jeder Nebensatz bringt die Handlung voran. Gleichzeitig imitiert dieser fließende Stil den Gedankenfluss eines Menschen. Ansonsten zeichnet sich Blackwood durch eine beinahe schon zurückhaltende Prosa aus. Er nutzt eine klare und präzise Sprache, die nichts überbetont und absolute Aussagen vermeidet. Fast so, als wollte er die Ungeheuerlichkeiten in seinen Erzählungen durch eine gewissenhafte Sprache ausgleichen. Fazit Hände des Todes von Algernon Blackwood begeistert sowohl auf handwerklicher als auch auf inhaltlicher Ebene. Nicht nur aus historischen Gründen lesenswert.

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