Produktbild: Kekeli

Kekeli Roman

4

25,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

49509

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.01.2026

Verlag

Verbrecher

Seitenzahl

270

Maße (L/B/H)

19,9/13,9/2,7 cm

Gewicht

610 g

Farbe

Bordeaux

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95732-643-0

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

49509

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.01.2026

Verlag

Verbrecher

Seitenzahl

270

Maße (L/B/H)

19,9/13,9/2,7 cm

Gewicht

610 g

Farbe

Bordeaux

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95732-643-0

Herstelleradresse

Verbrecher Verlag
Gneisenaustraße 2a
10961 Berlin
DE

Email: verbrecher.buha@kolibri360.de

Kundinnen und Kunden meinen

4 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Kekeli erzählt klug und nahbar von Zugehörigkeit, Familie und der Suche nach dem eigenen Platz.

Bewertung am 30.03.2026

Bewertungsnummer: 3094894

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Das ist nicht irgendeine Reise. Wenn wir sie tatsächlich antreten, könnte das mein komplettes Leben verändern.“ Und genau so kommt es auch: Diese Reise verändert für Kekeli vieles, vor allem den Blick auf sich selbst, ihre Familie und ihre Herkunft. Kekeli lebt in einer Kleinstadt in Süddeutschland und versucht eher, nicht aufzufallen. Als ihre Cousine Afi aus Togo zu Besuch kommt und sie mit einer afro-deutschen Jugendgruppe nach Berlin fahren darf, gerät einiges in Bewegung. Dort arbeitet sie an einem Doku-Projekt über Schwarzes Leben in Deutschland und beginnt, Fragen zu stellen, die längst in ihr geschlummert haben: Wer bin ich? Wo gehöre ich hin? Und warum weiß ich eigentlich so wenig über meine eigene Familie? Ich mochte Kekeli sofort. Ihre eher ruhige, beobachtende Art, ihre Unsicherheiten, aber auch, wie sie sich im Verlauf der Geschichte immer mehr mit ihrer Identität auseinandersetzt. Besonders berührt hat mich, wie nachvollziehbar beschrieben wird, dass Herkunft nicht automatisch etwas ist, das man einfach „hat“. Kekeli spricht kein Ewe, kennt viele Verwandte nur von Bildern und merkt erst nach und nach, wie viel Schweigen in ihrer Familie steckt. Neben der Familiengeschichte fand ich auch die politischen und historischen Themen richtig stark: afro-deutsche Geschichte, Rassismus, Abschiebung und die Frage, wer in deutschen Erinnerungen überhaupt sichtbar ist. Gerade der Bezug zu Gert Schramm, dem einzigen Schwarzen Überlebendes des KZ Buchenwald und die Gespräche mit Aktivist*innen geben dem Buch nochmal zusätzlich Gewicht. Und dann ist da auch noch diese zarte Annäherung zwischen Kekeli und Kwame, die ich richtig schön fand. Ja, an manchen Stellen wirkt die Handlung vielleicht ein klein wenig konstruiert, gestört hat mich das aber nicht. Dafür ist das, was dieses Buch erzählt, viel zu wichtig Für mich ist "Kekeli" ein kluger, warmer und wichtiger Own-Voice Roman über Identität, Familie, Geschichte und Zugehörigkeit und darüber, wie viel in Bewegung geraten kann, wenn man anfängt, Fragen zu stellen.

Kekeli erzählt klug und nahbar von Zugehörigkeit, Familie und der Suche nach dem eigenen Platz.

Bewertung am 30.03.2026
Bewertungsnummer: 3094894
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Das ist nicht irgendeine Reise. Wenn wir sie tatsächlich antreten, könnte das mein komplettes Leben verändern.“ Und genau so kommt es auch: Diese Reise verändert für Kekeli vieles, vor allem den Blick auf sich selbst, ihre Familie und ihre Herkunft. Kekeli lebt in einer Kleinstadt in Süddeutschland und versucht eher, nicht aufzufallen. Als ihre Cousine Afi aus Togo zu Besuch kommt und sie mit einer afro-deutschen Jugendgruppe nach Berlin fahren darf, gerät einiges in Bewegung. Dort arbeitet sie an einem Doku-Projekt über Schwarzes Leben in Deutschland und beginnt, Fragen zu stellen, die längst in ihr geschlummert haben: Wer bin ich? Wo gehöre ich hin? Und warum weiß ich eigentlich so wenig über meine eigene Familie? Ich mochte Kekeli sofort. Ihre eher ruhige, beobachtende Art, ihre Unsicherheiten, aber auch, wie sie sich im Verlauf der Geschichte immer mehr mit ihrer Identität auseinandersetzt. Besonders berührt hat mich, wie nachvollziehbar beschrieben wird, dass Herkunft nicht automatisch etwas ist, das man einfach „hat“. Kekeli spricht kein Ewe, kennt viele Verwandte nur von Bildern und merkt erst nach und nach, wie viel Schweigen in ihrer Familie steckt. Neben der Familiengeschichte fand ich auch die politischen und historischen Themen richtig stark: afro-deutsche Geschichte, Rassismus, Abschiebung und die Frage, wer in deutschen Erinnerungen überhaupt sichtbar ist. Gerade der Bezug zu Gert Schramm, dem einzigen Schwarzen Überlebendes des KZ Buchenwald und die Gespräche mit Aktivist*innen geben dem Buch nochmal zusätzlich Gewicht. Und dann ist da auch noch diese zarte Annäherung zwischen Kekeli und Kwame, die ich richtig schön fand. Ja, an manchen Stellen wirkt die Handlung vielleicht ein klein wenig konstruiert, gestört hat mich das aber nicht. Dafür ist das, was dieses Buch erzählt, viel zu wichtig Für mich ist "Kekeli" ein kluger, warmer und wichtiger Own-Voice Roman über Identität, Familie, Geschichte und Zugehörigkeit und darüber, wie viel in Bewegung geraten kann, wenn man anfängt, Fragen zu stellen.

Absolute Leseempfehlung

Fee04 (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 06.03.2026

Bewertungsnummer: 3068031

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Roadtrip nach Berlin, eine Dokumentation über Schwarzes Leben in Deutschland und eine Entdeckung, die alles verändert. „Kekeli“ von Jessica Mawuena Lawson / Verbrecher Verlag Kekeli stellt sich immer wieder Fragen über ihre Familie, ihre Herkunft und ihre Geschichte. Doch ihr Vater schweigt meist und zieht sich in seine Malerei zurück. Vieles bleibt unausgesprochen und Kekeli spürt, dass es da mehr geben muss, als sie bisher weiß. Als ihre Cousine Afi aus Togo wegen einer Hochzeit nach Deutschland kommt, merkt Kekeli schnell, dass Afi über die Familie weit mehr weiß, als Kekeli je erfahren hat. Gleichzeitig bittet ihr heimlicher Schwarm Kwame sie, bei einer Dokumentation über das Leben Schwarzer Menschen in Deutschland mitzuwirken. Gemeinsam mit der Organisation Pamoja Society, einer Gruppe afro-deutscher Jugendlicher, arbeiten sie an einem Filmprojekt. Kekeli darf, zusammen mit Afi sowie den Brüdern Kofi und Kwame nach Berlin reisen. Auf diesem Roadtrip lernen die vier jungen Menschen viel über Schwarze Geschichte in Deutschland, unter anderem über Gert Schramm, den einzigen schwarzen Häftling im KZ Buchenwald. In Berlin macht Kekeli eine Entdeckung, die jedoch alles, was sie über ihre Herkunft zu wissen glaubte, plötzlich infrage stellt. Während die vier an ihrer Dokumentation arbeiten, entwickelt sich zwischen Kekeli und Kwame eine zarte Verliebtheit. Afi verfolgt ganz eigene Pläne und Kofi, der charmante Frauenheld, sammelt unterwegs mit Leichtigkeit Telefonnummern. Jessica Mawuena Lawson erzählt diese Geschichte in einer wunderschönen, flüssigen Sprache und bringt uns den Gefühlen, Fragen und auch den Rassismuserfahrungen Schwarzer Menschen in Deutschland sehr nahe. Gleichzeitig zeigt der Roman eindrücklich, was politische Entscheidungen und Abschiebungen mit Familien machen können und wie stark auch afro-deutsche Menschen von Geschichte und gesellschaftlichen Strukturen betroffen sind. Kekeli ist eine unglaublich unterhaltsame und zugleich sehr wichtige Coming-of-Age-Geschichte. Der Roadtrip der vier Jugendlichen ist nicht nur informativ, sondern durch die leichte, lockere Erzählweise auch sehr lebendig und mitreißend. Besonders die sich langsam entwickelnde Liebesgeschichte verleiht dem Buch trotz der ernsten Themen eine wunderbare Leichtigkeit. Für mich ein Buch, das viel mehr Aufmerksamkeit verdient; unterhaltsam, berührend und lehrreich zugleich. „Freiheit ist, wenn man sich über die Freiheit lustig machen kann.“ (Seite 87) Was für ein Zitat, was eine Aussage! Dieser Satz hat mich tief berührt. Herzlichen Dank an den Verbrecher Verlag für das Rezensionsexemplar (unbezahlte Werbung).

Absolute Leseempfehlung

Fee04 (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 06.03.2026
Bewertungsnummer: 3068031
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Roadtrip nach Berlin, eine Dokumentation über Schwarzes Leben in Deutschland und eine Entdeckung, die alles verändert. „Kekeli“ von Jessica Mawuena Lawson / Verbrecher Verlag Kekeli stellt sich immer wieder Fragen über ihre Familie, ihre Herkunft und ihre Geschichte. Doch ihr Vater schweigt meist und zieht sich in seine Malerei zurück. Vieles bleibt unausgesprochen und Kekeli spürt, dass es da mehr geben muss, als sie bisher weiß. Als ihre Cousine Afi aus Togo wegen einer Hochzeit nach Deutschland kommt, merkt Kekeli schnell, dass Afi über die Familie weit mehr weiß, als Kekeli je erfahren hat. Gleichzeitig bittet ihr heimlicher Schwarm Kwame sie, bei einer Dokumentation über das Leben Schwarzer Menschen in Deutschland mitzuwirken. Gemeinsam mit der Organisation Pamoja Society, einer Gruppe afro-deutscher Jugendlicher, arbeiten sie an einem Filmprojekt. Kekeli darf, zusammen mit Afi sowie den Brüdern Kofi und Kwame nach Berlin reisen. Auf diesem Roadtrip lernen die vier jungen Menschen viel über Schwarze Geschichte in Deutschland, unter anderem über Gert Schramm, den einzigen schwarzen Häftling im KZ Buchenwald. In Berlin macht Kekeli eine Entdeckung, die jedoch alles, was sie über ihre Herkunft zu wissen glaubte, plötzlich infrage stellt. Während die vier an ihrer Dokumentation arbeiten, entwickelt sich zwischen Kekeli und Kwame eine zarte Verliebtheit. Afi verfolgt ganz eigene Pläne und Kofi, der charmante Frauenheld, sammelt unterwegs mit Leichtigkeit Telefonnummern. Jessica Mawuena Lawson erzählt diese Geschichte in einer wunderschönen, flüssigen Sprache und bringt uns den Gefühlen, Fragen und auch den Rassismuserfahrungen Schwarzer Menschen in Deutschland sehr nahe. Gleichzeitig zeigt der Roman eindrücklich, was politische Entscheidungen und Abschiebungen mit Familien machen können und wie stark auch afro-deutsche Menschen von Geschichte und gesellschaftlichen Strukturen betroffen sind. Kekeli ist eine unglaublich unterhaltsame und zugleich sehr wichtige Coming-of-Age-Geschichte. Der Roadtrip der vier Jugendlichen ist nicht nur informativ, sondern durch die leichte, lockere Erzählweise auch sehr lebendig und mitreißend. Besonders die sich langsam entwickelnde Liebesgeschichte verleiht dem Buch trotz der ernsten Themen eine wunderbare Leichtigkeit. Für mich ein Buch, das viel mehr Aufmerksamkeit verdient; unterhaltsam, berührend und lehrreich zugleich. „Freiheit ist, wenn man sich über die Freiheit lustig machen kann.“ (Seite 87) Was für ein Zitat, was eine Aussage! Dieser Satz hat mich tief berührt. Herzlichen Dank an den Verbrecher Verlag für das Rezensionsexemplar (unbezahlte Werbung).

Kundinnen und Kunden meinen

Kekeli

von Jessica Mawuena Lawson

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Kekeli