Robert Frank, der das Genre der Dark Fantasy wie kaum ein anderer beherrscht, taucht mitreißend und spannungsvoll in die Jagd auf die Bestie von Gévaudan ein und erweckt die okkulte Geschichte Europas zum Leben. An seiner Seite lässt Viola Müller die Welt voller Dämonen und Werwölfe auf eindringliche Weise auferstehen. Dark Fantasy mit Dämonen und Werwölfen - The Witcher meets Das unsichtbare Leben der Addie LaRue
Der Monsterjäger Sebastian Grave ist ein Mann vieler Talente und Geheimnisse, und war in mehr als einem Jahrhundert zuhause. Nun reist er in die abgelegene französische Provinz Gévaudan. Der Baron hat Freiwillige zur Jagd auf die Bestie aufgerufen, die für das Abschlachten von Vieh und Menschen verantwortlich sein soll. Zusammen mit dem Dämon Sarmodel und dem jungen Adligen Antoine d'Ocerne, macht sich Sebastian auf die Jagd. Bald zeigt sich: Die Bestie von Gévaudan ist schwerer zu fangen als gedacht - und es ist bei weitem nicht das einzige Monster, das in Frankreich sein Unwesen treibt ... The Red Winter zeigt die verborgenen Welt hinter unserer eigenen und erzählt die okkulte Geschichte Europas, vom kaiserlichen Rom bis zur heiligen Jeanne d'Arc und den ersten Anzeichen der Französischen Revolution.
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
juliens_lesefieber
aus Jüterbog
5/5
17.06.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Wow Wow und nochmals Wow
Genau so und nicht anders muss Dark Fantasy sein! Dämonen, Monster, Magie – und das alles verpackt in einem grandiosen Worldbuilding. „The Red Winter“ von Cameron Sullivan ist für mich ein absolutes Highlight!
Wenn du wissen möchtest, worum es in dem Buch geht, dann swipe einfach zum zweiten Bild weiter.
Allein das Setting hat mich sofort begeistert: Frankreich im 19. Jahrhundert. Die Welt ist rau, die Revolution steht quasi vor der Tür. Und genau in dieser Zeit taucht ein uraltes Monster auf, das unser Hauptprotagonist Professor Sebastian Grave bereits einmal bekämpft hat.
Apropos Hauptprotagonist: Sebastian Grave ist einfach großartig. Er wirkt echt und authentisch. Er ist lustig, emotional, ein Kämpfer und gleichzeitig Magier. Genau diese Vielschichtigkeit macht ihn zu einer unglaublich interessanten Figur. Aber auch die übrigen Charaktere sind hervorragend ausgearbeitet und wirken durchweg glaubwürdig.
Kommen wir zum Schreibstil des Autors: Dieser ist einfach genial. Poetisch und literarisch, gleichzeitig aber auch witzig und erfrischend. Das Worldbuilding ist bombastisch. Man kann sich die Welt und ihre Schauplätze perfekt vorstellen und fiebert von der ersten bis zur letzten Seite mit.
Und mitfiebern kann man hier wirklich ständig, denn die Geschichte gönnt einem kaum eine Verschnaufpause. Es wird gemetzelt, Animas werden aufgesaugt und immer wieder greifen schreckliche Monster wie Werwölfe an.
Für mich ist „The Red Winter“ ein absolutes Must-Read und ohne jeden Zweifel ein Highlight. Ganz klare Leseempfehlung!
darkola77
Thalia Book Circle Community
5/5
30.05.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Dämonen, Hexerei und großartiges Worldbuilding
Fantasy ist so sehr meins! Schön dunkel muss sie sein. Actionreich und voller Spannung. Schaurig, gruselig, und gerne dürfen auch mal Magen und Nerven strapaziert werden. Und vor allem muss ich mich in der Welt mit ihren Charakteren so richtig verlieren können, geschaffen mit viel Einfallsreichtum und überbordender Fantasie. All dies finde ich in „The Red Winter“. Und noch mehr.
Denn spicy ist die Geschichte auch. Und mit einer Liebe, die Grenzen und Welten überschreitet. Und gegen Widerstand und Gefahren bestehen muss, welche sich allem Bekannten entziehen. Und das Blut in den Adern gefrieren lassen. Denn es ist die Bestie, die im Gévaudan rumgeht. Die Menschen, Tiere und ganze Landschaften in Angst und Schrecken versetzt. Und Opfer um Opfer um Opfer fordert und in einem schrecklichem Zustand zurücklässt.
Monsterjäger Sebastian Grave heftet sich an die Spuren des Ungetüms. In Symbiose mit dem Dämon Sarmodel und ein Meister des Okkulten und der dunklen Künste vermag er sich dem zu stellen, was die Vorstellungskraft der weiteren Jäger überschreitet. Und auch seinen Begleiter, den jungen Adeligen Antoine, ebenso fasziniert wie überwältigt und zugleich zu seinem wichtigsten Gefährten werden lässt. Doch die Bestie ist mächtig und grausam, und ihr Fluch wirkt über Jahre und Generationen hinweg. Und wird schließlich auch zu Sebastians persönlichem Schicksal. Tragisch, blutig und zugleich wunderschön.
Auch mich hat die Bestie in ihren Bann gezogen. Und mit ihr eine Geschichte, die ebenso raffiniert konstruiert ist wie Dunkles und Unerwartetes, Hexerei und Zauberei, Dämonen, Gottheiten und magische Wesen zwischen ihren vielen Seiten beherbergt. Und dabei einen Sog entwickelt, der durch die dunklen Wälder des Gévaudans treibt und zugleich auf weitere Geschichten von dem Monsterjäger und seinen düsteren Gefährten hoffen lässt.
Ramona Schroller
aus Klein Rönnau
5/5
13.05.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Die Bestie ist zurück
Sebastian Grave ist ein Unsterblicher. Seinen Körper teilt er sich mit einem Dämon, seinen Haushalt führt (mehr schlecht als recht) ein Sukkubus. Er selbst ist ein Hexer, der sich nebenbei mit Wissenschaft befasst. Als er von grässlichen Morden in Frankreich erfährt, beschließt er, dorthin zu reisen, nicht ahnend, dass er sich mitten im Roten Winter wiederfinden wird.
20 Jahre später taucht ein junger Franzose bei Sebastian auf. Unverkennbar ist die Ähnlichkeit zu seinem früheren Gefährten Antoine, mit dem er damals den Roten Winter erlebte. Als Sebastian erfährt, dass die Bestie von damals offensichtlich zurück gekehrt ist und Antoine ihn um Hilfe bittet, schließt er sich dem jungen Jaque an und reist zurück ins Herz des Grauens.
Denn er hat noch eine offene Rechnung zu begleichen ...
Das erste Mal stolperte ich über dieses Buch in einem Rezesnionsvideo bei YouTube, damals noch auf englisch. Da ich mich für die Bestie von Gévandan interessiere, bzw. für das Rätsel, das sie hinterlassen hat, war ich sofort Feuer und Flamme. Durch Zufall fand ich das Buch in der deutschen Übersetzung auf einer der üblichen Second-Hand-Seiten und schlug sofort zu. Ich wollte unbedingt wissen, was Sullivan da geschrieben hatte.
Ich bereue den Kauf nicht, ganz im Gegenteil. Ich bin überrascht, wie gut der Roman ist. Immerhin sprechen wir hiier über ein Erstlingswerk, und da sind oft noch Ecken und Kanten drin. Hier dagegen fand ich nichts dergleichen, es wurde zu einem wahren Diamanten der Horror-Literatur geschliffen, wenn man mich fragt. Selten habe ich einen so guten Horror gelesen!
Womit wir gleich bei einer Kontroverse sind: Im Internet habe ich mittlerweile oft gelesen und gehört, dass andere den Roman der Fantasy zuordnen. Das wundert mich nicht, immerhin geht es um einen Hexer, also mehr oder weniger einem Zauberer. Dennoch empfand ich den Roman von Seite 1 an als historischen Horror, und das nicht nur anhand der hohen Opferzahl oder der Massaker, die beschrieben werden.
Einigen gefällt der Stil nicht. Das kann ich nachvollziehen, wenn ich diese Meinung auch nicht teile. Sebastian hat tausende von Jahren hinter sich, natürlich hat er eine andere Sicht auf die kurzlebige Menschheit. Dass er sehr zynisch und ironisch ist, ergibt sich für mich nur allein aus der Tatsache, wie viele Menschen er selbst mittlerweile verloren hat, und nebenbei noch, dass er ein Hexer ist und durch eine Zeit wandern muss, in der der Glauben an Hexen noch sehr lebendig ist. Im Gegenteil hätte es mich gewundert, wenn Sebastian ein reiner Gutmensch gewesen wäre.
Das Zusammenspiel zwischen ihm und seinem "Gast" Sarmodel ist herrlich zu lesen. Die beiden benehmen sich stellenweise wie ein altes Ehepaar, während sie an anderen nahtlos zusammenspielen und der eine den anderen stützt. Eine nachvollziehbare Zweckgemeinschaft, über deren Ursprung man als Leser allerdings nur sehr wenig erfährt. Vielleicht wird dies an anderer Stelle einmal beleuchtet, es wäre auf jeden Fall interessant und der Autor stellt am Ende mehr Abenteuer mit seinem skurilen Dreiergespann in Aussicht.
Die Handlung selbst ist blutig, sehr blutig. Sullivan nimmt sich einige künstlerische Freiheit mit den Angriffen und der Anzahl der Opfer der Bestie von Gévandan. Das tut dem Vergnügen des Lesens jedoch keinen Abbruch. Ich fand es faszinierend, wie detailfreudig Sullivan gerade in den grausamen Szenen wurde.
Die Liebesgeschichte zwischen Sebastian und Antoine ist von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Sowohl Sebastian wie auch der Leser wissen das. Trotzdem ist sie mit viel feinem Einfühlungsvermögen geschrieben worden, wenn auch nicht zu detailreich - eine Wohltat in der heutigen Zeit, in der die Autoren scheinbar mehr an Bettspielen denn an Handlung interessiert sind. Am Ende, gebe ich zu, weinte ich über die letzten zwei Kapitel der beiden, so wunderschön war der Abschied.
Die Handlung dehnt sich über drei Erzählstränge: Der rote Winter, 20 Jahre später und eine, erst einmal eigenständig erscheinende rund um Jean d'Arc. Wie die Fäden dann zusammengeführt werden war wirklich spannend. Das Bild wurde plötzlich erst größer, dann immer vollständiger bis zum großen Höhepunkt.
Der Roman endet offen. Man erfährt nicht, was weiter mit Jaques geschieht nach dem, was im Gévandan passiert ist. Sebastian und er scheinen wieder zurückkehren zu wollen in das Haus des "Professors", zumal Sebastian eine Nachricht erhalten hat, laut der seine Rückkehr dringend ist. Ob es eine Fortsetzung geben wird mit dem derzeitigen Cast weiß man als Leser nicht. Sullivan aber stellt weitere Abenteuer seines Dreigespanns in Aussicht in seiner Danksagung.
Alles in allem ein hervorragender Erstling, wie er selten ist. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und fand mich nicht nur unterhalten, sondern auch bestens amüsiert. Sicher kein Roman für jeden, man muss schon allein aufgrund der hohen Opferzahlen und den blutigen Beschreibungen ein wenig abgehärtet sein, aber in meinen Augen ein Kunstwerk und ich hoffe ehrlich, dass es eine Fortsetzung geben wird.
Bewertung
5/5
26.04.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein großartiges Debüt
Wieder ein Buch was ich auf gut Glück gekauft habe und was mich von Anfang an extrem in seinen Bann gezogen hat.
Die Geschichte ist ungewöhnlich, spannend, witzig, brutal und bedient sich an der Historie und der Folklore.
Für mich hat es sich häufig wie eine gelungene Mischung aus der Nevernightreihe und der Hexer-Saga angefühlt.
Ich persönlich mochte die Fußnoten (die meinte Zeit) und kam auch nach einiger Zeit gut in die drei verschiedenen Handlungsstränge rein.
Ich bleibe gespannt auf weitere Geschichten aus Sebastians und Sarmodels Welt.
Sue
aus Uelzen
5/5
25.04.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
4,5⭐️ Witzig, unterhaltsam und charmant erzählt
"Macht ist eine hungrige Bestie"
Dass das so ist, zeigt uns Cameron Sullivan ganz eindrucksvoll mit seinem Debüt "The Red Winter", das die okkulte Geschichte Europas - von Jehanne D'Arc bis zum Beginn der Résistance - auf sehr charmante und wahnsinnig unterhaltsame Art und Weise erzählt.
"Rom kleidete ihn, den treuen Wachhund der Stadt, in das Gewand der Zivilisation, doch unter der Uniform steckte schon immer ein Wolf."
Man kennt mich unter dem Namen Sebastian Grave, meines Zeichens Monsterjäger. Ich bin ein Mann mit vielen Talenten und dunklen Geheimnissen. Eines davon, das ich euch verraten werde (da ihr es früher oder später sowieso erfahrt), ist Sarmodel. Sarmodel ist ein Dämon, der in meinem Körper verwurzelt ist. Man könnte sagen, ich bin "besessen", allerdings bevorzugen Sarmodel und ich es das Ganze als eine "Verbindung" zu bezeichnen. Er ist mein Gast - nur wohnt er nicht in meinem Haus, sondern in meinem Körper. (So nimmt er wenigstens kein Platz weg und blockiert nicht stundenlang das Badezimmer.) Die Verbindung mit Sarmodel hat seine Vorteile: Ich altere nicht mehr und habe so schon viele Jahrhunderte erlebt. Doch genug von mir. Ich möchte euch eigentlich meine Erlebnisse mit der Bestie von Gévaudan erzählen. Eine Geschichte, die in aller Munde ist. Für mich sind es jedoch zwei Geschichten, denn die Bestie wurde 1766 leider nicht getötet und so kam es, dass Jacques Avenel d'Ocerne mich im Winter 1785 im Piemont aufsuchte, um mich an meinen Vertrag mit seinem Vater zu erinnern. Meine Erinnerungen an die Zeit mit Antoine d'Ocerne waren schön wie auch schmerzhaft. Vor zwanzig Jahren jagte ich mit Antoine die Bestie von Gévaudan, die in der Gegend und vor allem in Saint-Julien-sur-torrent ein einziges Massaker angerichtet hat. Die Bestie zog eine Blutspur über das Land bis sie verschwand. Und nun sagt mir Jacques sie sei zurück. Natürlich konnte ich Antoine und das Gévaudan nicht im Stich lassen! Doch ich ahnte nicht, was mich erwartete. Und noch weniger, dass der Erzengel Michael mein Leben als Preis nehmen könnte ...
"Du vergisst, dass der Geist des Krieges schon alt war, als die Griechen und die Römer ihre Heere übers Meer schickten. Avstamet wurde geboren, als der erste Mensch beschloss, seinen nächsten zu töten, um ihn zu berauben, statt die Welt mit ihm zu teilen."
Cameron Sullivan hat hier einen Mythos in eine großartige, wenn auch sehr blutige Geschichte verwandelt, die auf drei Zeitebenen von unserem Hauptprotagonisten Sebastian Grave erzählt wird. Dieser Erzählstil macht die Geschichte sehr persönlich und gab mir das Gefühl am Lagerfeuer zu sitzen und Sebastians Geschichte zu lauschen.
Wir treffen direkt im Vorwort auf Sebastian, der mit seiner Geschichte 1785 im Piemont beginnt. Dieser Part behandelt die eigentliche Geschichte, in der er erneut ins Gévaudan reist, um die Bestie zu töten. Während der Reise mit Jacques erzählt er ihm und uns die Geschichte aus dem Jahr 1766, als die Bestie das erste Mal in der Region auftauchte. Zwischendurch wechselt die Geschichte zu Sebastians (nicht ganz normalen) Haushälterin Livia, die uns die Geschichte von Jehanne D'Arc schildert und uns mitnimmt nach Domrémy ins Jahr 1425. Und genau dieser Part war für mich der einzige, der etwas aus dem Rahmen fällt, da sich für mich nicht ganz erschließt, was es damit auf sich hat. Aber wer weiß, vielleicht erfahren wir irgendwann mehr dazu, denn der Autor sagte schon, dass er noch mehr Geschichten mit Sebastian Grave erzählen möchte. Also ist dieser Livia-Part ja vielleicht etwas, dass sich durch alle Geschichten zieht, wie ein roter Faden und wo uns irgendwann ein Licht aufgeht...
"Aber Wunder gibt es nicht ohne Schrecken, ohne Opfer. Große Taten haben ihren Preis."
"The Red Winter" hat eine Besonderheit, die man normalerweise hauptsächlich in Sachbüchern oder Biografien findet: Fußnoten. Die Fußnoten muss man natürlich mögen und ich persönlich mochte sie auf jeden Fall sehr gern. Ich fand sie sehr charmant, voller Witz und Esprit. Sie geben der Story eine besondere Note und verstärken den Lagerfeuer-Geschichten-Effekt für mich, da sie sich wie kleine Anekdoten zur Geschichte lesen. Das erste Mal wirklich laut lachen musste ich bei der Fußnote: "Ich warte gern, während Sie das bei Google Translate eingeben." Das hat teilweise einfach Spaß gemacht.
Ich hatte wahnsinnig viel Freude mit dieser Geschichte. Sie ist blutig und teils brutal, sie ist witzig und charmant erzählt. Sie punktet mit Erzengeln, Dämonen, Bestien und anderen mythologischen Wesen. Kurzum: Es war mir eine große Freude mit Sebastian zu reisen und ich bin bei der nächsten Reise auf jeden Fall wieder dabei. Die Koffer sind gepackt, ich warte auf deinen Brief, lieber Professor Grave.
"Sapere aude - Wage es, dich deines Verstandes zu bedienen."
Übersetzt aus dem australischen Englisch von Jochen Schwarzer.
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5/5
11.04.2026
eBook (ePUB 3)
Ein Meisterwerk der Dark Fantasy
„The Red Winter“ ist für mich das ultimative Lese-Highlight: Eine packende Mischung aus Dark Fantasy und historischem Okkultismus, die sich wie ein Mix aus The Witcher und Addie LaRue anfühlt.
Im Zentrum steht der faszinierende Monsterjäger Sebastian Grave, der in der düsteren Provinz Gévaudan auf die Jagd nach einer mörderischen Bestie geht. Besonders die Dynamik zwischen ihm und dem Dämon Sarmodel hat mich völlig gefesselt – die Charaktere sind einzigartig und tiefgründig, aber vor allem auf ihre eigene Art komplex.
Der Schreibstil ist „flüssig wie Wasser“ und trägt einen mühelos durch die komplexe, düstere Geschichte Europas. Trotz der beachtlichen Seitenanzahl war ich am Ende regelrecht enttäuscht, dass es schon vorbei ist. Ein absolutes Must-read!
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5/5
26.03.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein absolutes Jahreshighlight!
Was für eine besondere Geschichte, die mir definitiv noch lange im Gedächtnis bleiben wird! Sie hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen und mich auch nach dem Lesen noch beschäftigt.
Sebastian als Hauptfigur fand ich unglaublich faszinierend. Auch wenn er alles andere als ein klassisch sympathischer Protagonist ist, macht genau das ihn so interessant. Seine Ecken und Kanten verleihen der Geschichte eine besondere Tiefe und machen ihn zu einer Figur, die man nicht so schnell vergisst.
Die Handlung selbst ist intensiv, stellenweise brutal und dabei sehr ehrlich erzählt, was dem Buch eine ganz eigene Atmosphäre verleiht. Gerade diese Mischung macht es zu etwas Besonderem innerhalb des Genres.
Wer High Fantasy mag und auch vor härteren, schonungsloseren Geschichten nicht zurückschreckt, sollte diesem Buch unbedingt eine Chance geben. Eine klare Empfehlung!
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5/5
14.03.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Fesselnd bis zum Schluss!
Wenn ich könnte würde ich diesem Buch 10 Sterne anstatt 5 geben. Von der Storyline bis zu den Charakteren hat mich alles überzeugt und gefesselt. Normalerweise bleibe ich sachlich bei meinen Rezensionen, aber hier spricht jetzt mal ein Fan-Girl! Ich liebe unser Protagonist Sebastian und auch die Gedanken, welche er sich mit dem Dämon Samodel teilt. Auch die Nebencharaktere waren ganz einzigartig und absolut menschlich. Der Schreibstil ist flüssig wie Wasser und trotz der Dicke des Buches ist man enttäuscht, wenn es zu Ende ist. Ich hätte niemals gedacht, dass man eine Bestie so gut beschreiben kann, denn genau das ist sie: Eine Bestie. Definitiv ein must-read. Das einzig enttäuschende ist, dass ich nun etwas genauso gutes zum Lesen finden muss, doch ich fürchte, dass dem Buch nichts das Wasser reichen kann.
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5/5
11.03.2026
eBook (ePUB 3)
Boys Love x Dark Fantasy
Dieses Buch verbindet meine zwei liebsten Genres: Fantasy und Boys Love. Und boy war es ein wilder Ritt. Man merkt, dass sich der Autor Zeit für dieses Buch genommen hat anhand dessen wie dynamisch diese Geschichte ist. Einerseits ist der Hauptcharakter von einem Dämon besessen mit dem er in seinem Kopf Gespräche führen kann - was für ein einzigartiges Konzept- und andererseits reist man mit ihm auch durch die Zeit, in dem Sinne, dass er unsterblich ist. Und als wäre das noch nicht genug geht es auch auf Monsterjagd um das berüchtigte Biest von Geuvaudan zu fangen während langsam aber sicher Gefühle für den Sohn des Barons in ihm aufsteigen...
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3/5
09.04.2026
eBook (ePUB 3)
Ein roter und etwas langatmiger Winter
Habe mich schon sehr darauf gefreut dass Buch zu lesen. Also aufgeschlagen und losgelegt...
Guter Einstieg in die Geschichte, spannender Hauptcharakter und interessante Nebencharaktere. Der Lesefluss war angenehm und verständlich. Bei den Entwicklungen von Sebastian und anderen Personen hätte ich es mir Tiefgründiger gewünscht.
Die Jagd nach den Dämon fand ich vorallem gegen Mitte bis Ende hin sehr langatmig und auch oft langweilig. Es hat mir sehr an Action und Abenteuer gefehlt und sehr viel an spannung.
Als ich am Ende angelangt war, war ich wirklich verwundert das es schon vorbei ist und der Abschluss war so schnell und dazu leider irgendwie unbefriedigend.
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