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Was ein Mann ist Roman. Vom Preisträger des Booker Prize 2025

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

32863

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.02.2026

Verlag

Hanser Taschenbuch

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

18,7/11,6/3,9 cm

Gewicht

398 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

1

Originaltitel

All that man is

Übersetzt von

Henning Ahrens

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28917-8

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

32863

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.02.2026

Verlag

Hanser Taschenbuch

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

18,7/11,6/3,9 cm

Gewicht

398 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

1

Originaltitel

All that man is

Übersetzt von

Henning Ahrens

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28917-8

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eigentlich kein Roman sondern neun in sich geschlossene Geschichten über neun Männer. Die jeweilige Hauptfigur ist immer 5-10 Jahre älter als die vorherige, alle befinden sich auf einer Reise innerhalb Europas. Natürlich treffen sie dabei auch auf Frauen, was sie oft genug mit ihren eigenen Ängsten oder Kommunikationsdefiziten konfrontiert. David Szalay braucht nur wenig Worte um Situationen oder die Innenwelten seiner Figuren greifbar zu machen. Ein sehr unterhaltsames Buch, das man trotz seiner Episoden-Struktur in einem Rutsch lesen kann.

  • Bewertung

    5/5

    28.05.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Traurigschöner Episodenroman

    Obwohl die 9 Protagonisten in den Geschichten vordergründig nichts miteinander zu tun haben, ergibt sich am Ende doch ein abgeschlossenes Bild des modernen Mannes und der Krux, in dieser Welt zu leben, in der Traditionen und das klassische Männerbild so gar keine Attraktivität mehr besitzen. Ich las den Roman mit Freude, David Szalay ist ein begabter Mann, und sein Roman ist glänzend geschrieben. "Was ein Mann ist" ersetzt ganz gewiss Regale von Ratgeberliteratur!

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    Oliver Mertens

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    4/5

    29.05.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wann ist ein Mann ein Mann?

    Das geschwächte Geschlecht steckt in einer Krise. Nicht erst seit #me too ist Mann gefordert sich auch mal zu schämen, für das was er ist. Doch wie ist der moderne europäische Mann von heute eigentlich? Mit dieser Frage beschäftigt sich der sehr lesenswerte Roman des in Kanada geborenen Briten David Szalay. Auf betont unsentimentale Weise erzählt er von neun verschiedenen Männern aus unterschiedlichen Lebensabschnitten und sozialen Milieus quer durch Europa. Da ist zum Beispiel der Franzose Bernard, der in einer „unglaublich billigen“ Urlaubsabsteige auf der Suche nach erotischen Abenteuern zunächst Sex mit einer „unglaublich dicken“ Frau hat und dann auch noch mit deren kaum minder beleibten Mutter. Da ist der russische Oligarch Alexandr, der in einer Luxusjacht ziellos und suizidal gefährdet über das Meer schippert wie ein superreicher aber heimatloser Odysseus. Oder da ist ganz am Ende der 73 jährige Tony, der seinen Lebenswinter in Italien verbringt und sich weder dem nahenden Tod noch seine ungelebte Homosexualität eingestehen will. Szalays Männer, die er mit empathischer Ironie und leisem Humor großartig portraitiert, bekleckern sich alle nicht gerade mit Ruhm. So viel sei bereits verraten. Nach einem Jahr erzählter Zeit (die Kapitel folgen chronologisch in aufeinanderfolgenden Monaten eines Jahres) entsteht so etwas wie ein Bild eines männlichen Durchschnittseuropäers. Sympathisch? Nicht unbedingt. Doch was das Buch so lesenswert und aktuell macht, ist, dass es darin um mehr, als nur um Männerbefindlichkeiten geht. So lautet der englische Originaltitel des Buches eigentlich sehr viel allgemeiner und philosophischer „what man is“. Und so zeigt Szalay auch, wie man als Mensch in einem nahezu grenzenlosen Europa lebt, einem Europa, das sich nicht in erster Linie durch schrankenlose Solidarität oder Sinnerfüllung auszeichnet, sondern vor allem durch einen ungehemmten Kapitalfluss. Denn um Geld geht es (oft in Verbindung mit Sexualität) eigentlich in jeder Geschichte. Der eine hat es, der andere will es. Scheitern tun Szalays Protagonisten an dieser Fixierung so oder so. Sie alle befinden sich wie Europa selbst in einer mehr oder weniger existenziellen Krise für die sie nur halbherzige Lösungen finden. Nicht gerade ermunternd, wäre da nicht der wunderbare Erzähler, der den beschränkten Horizont seiner Figuren mitunter subtil unterwandert und erweitert, bis sich auch der Leser fragt, was man neben Geschlecht, Kapital und Nationalität sonst noch so sein kann, oder sein könnte. Für mich eine klare Empfehlung, nicht nur für Männer.

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