Produktbild: Sommer im Heckenrosental

Sommer im Heckenrosental

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

14.12.2025

Verlag

Edition Outbird

Seitenzahl

200 (Printausgabe)

Dateigröße

4327 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783948887957

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

14.12.2025

Verlag

Edition Outbird

Seitenzahl

200 (Printausgabe)

Dateigröße

4327 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783948887957

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  • Sabrina Siebert

    aus Immenhausen

    5/5

    05.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Humorvolle Erzählungen vom Leben in zwei Welten, mit Ernsten Tönen

    In ihrem Roman erzählt Florentine auf teils humorvolle, teils ernste Weise, von ihrer Kindheit und Jugend in zwei Welten. Einerseits dem Leben im Hamburger Nobelviertel, der Eliteschule in welche sie, als unruhiges kreatives neurodivergentes Kind nicht so recht passte und andererseits von den Ferien bei ihrer Potsdamer Verwandtschaft. Hier konnte sie das wilde Kind sein das sie wirklich war, konnte von morgens bis abends mit ihrer Freundin Katja, draußen Abenteuer erleben, durch die Natur stromern, Dinge kennenlernen, die es so in der Großstadt nicht gab. Hier lernte sie auch mal mutig zu sein, neues auszuprobieren und einfach die Zeit genießen. Anfangs kommen ihre Eltern und ihre Schwester in den Erzählungen kaum vor, doch nach und nach, anfangs zwischen den Zeilen, später auch sehr deutlich, können wir als Lesende die Streitereien der Eltern wahrnehmen, die Verzweiflung der Mutter, wenn sich ihr Kind nach nur 2 Minuten wieder so schmutzig gemacht hatte, dass sie wieder umgezogen werden musste. Lesen wir, dass der Vater oft nicht da war, herumreiste oder bis in die Nacht hinein arbeitete. Dann kommt es zur Trennung der Eltern, Florentine Joop schildert sehr eindrücklich, das Gefühl nirgends wirklich hinzu gehören, das Gefühl bei keinem der Elternteile erwünscht zu sein. Wir erfahren von den Strapazen der Grenzübergänge, wenn die Familie mal wieder die Verwandtschaft besuchte, von der Angst den Strafen und Beschimpfungen der GrenzbeamtInnen ausgesetzt zu sein. Aber auch wie sie so manche Dinge über die Grenze schmuggelten. Spannend fand ich ihr Erleben der friedlichen Revolution und der Grenzöffnung, wie zwar die äußeren Mauern eingerissen waren, dafür aber umso mehr in den Köpfen entstanden. Die humorvolle Erzählweise hat mich sehr bewegt, oft saß ich lesend und lachend oder schmunzelnd da. Die Eindrücklichkeit ihrer Worte hat mich tief bewegt. Und so kann ich ganz klar sagen, dass Sommer im Heckenrosental mein erstes Lesehighlight 2026 war, und dass, ob wohl das Buch so gar nicht dem entspricht, was ich sonst zu lesen pflege.

  • NalasBuchBlog

    5/5

    04.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Schöne Erzählung aus einer fast vergessenen Zeit

    Taucht ihr auch gerne in längst vergangene Zeiten ein? Wobei man von längst vergangen nicht unbedingt sprechen kann, da es bei der heutigen Buchvorstellung um das Thema BRD und DDR geht und wie die Autorin beide ‚Seiten‘ erlebt hat. Gleich zu Beginn lernen wir Florentine und ihre Freundin Katja kennen und als beide das erste Mal aufeinandertreffen, werden die Unterschiede in Musik, Mode, Lebensstil und Frisur sehr deutlich beschrieben. Auch wenn ich genau zur Wende geboren wurde, fand ich es wahnsinnig spannend, gerade diese Aspekte zu lesen, weil ich selbst einige davon noch sehr gut kenne. Sei es aus Erzählungen, von Fotos oder da ich mich selbst noch daran erinnern konnte (oder auch nicht – ABBA war mir ein Begriff, aber was ist Men Without Hats??). Aber an diese tollen Jogginganzüge oder bestimmte Geschmäcker, die es auch heute noch gibt…Waldmeister *hmmmm* Doch auch die Themen Grenzkontrolle und die damit verbundene Angst oder das ‚Ausleben‘ der eigenen Persönlichkeit sind hier im Buch genauestens beschrieben. Ich mochte es wirklich sehr, den beiden bei ihren Abenteuern zuzusehen – sofern man das so sagen kann. Denn ich hatte manchmal auch das Gefühl, selbst ein Teil davon zu sein und fand daher auch die Gedanken dahinter und die hervorgehobenen Unterschiede äußerst spannend. Der dabei verwendete Schreibstil ist sehr angenehm und nicht so starr, wie bei vielen anderen Geschichten oder Zeitzeugenberichten. Denn das Buch liest sich wie eine Mischung aus Tagebucheinträgen und einer Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht. Selbst ernstere Themen werden angesprochen, aber nicht banalisiert. Dadurch sind diese zwar präsent, werden manchmal aber auch durch ihre dezente Erwähnung oder einer Spur Humor entkräftet, sodass sie hängen bleiben, aber nicht deprimieren. Wer also mal in diese Art von Geschichte eintauchen mag, ist bei diesem Buch wirklich sehr gut aufgehoben!

  • Manuela Hahn

    5/5

    03.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Sommer im Heckenrosental

    Gleich zu Beginn des Romans lernen wir Florentine und ihre Freundin Katja kennen. Florentine kommt aus Hamburg, Katja lebt in Potsdam. Florentine verbringt den Sommer bei ihrer Großtante. Dort werden die Mädchen *zwangsbefreundet*. Kinder sollen zusammen draußen spielen, und so werden sie einander vorgestellt und ihrem Schicksal überlassen. Damit beginnt für Florentine der Sommer ihres Lebens, angefüllt mit kleinen Abenteuern, die vom Geruch nach Sand und heißem Teer begleitet werden und nach Himbeerlimonade schmecken. Die Autorin erzählt mit einer bewundernswerten Leichtigkeit von ihrer Kindheit. Auch die eher schwierigen Szenen beschreibt sie mit einem leichten Ton: die Fahrten über den Grenzübergang oder auch die Streitereien ihrer Eltern, die sie fast beiläufig erwähnt, ebenso wie die Schwierigkeiten, in Hamburg Freunde zu finden. Und doch spürt man die tief sitzenden Ängste des Kindes. Das Mädchen ist zu „anders“ als die anderen Mädchen, und wer anders ist, gehört nie wirklich dazu. In Potsdam darf sie sein, wie sie will. Katja nimmt sie und auch das Leben so, wie es ist; man kann es ja sowieso nicht ändern. Nach der Trennung der Eltern werden die Besuche seltener. Die Verbundenheit mit Katja hält zunächst, doch nach der Wende bleibt am Ende nur die Erinnerung. So leicht die Erzählung auch oberflächlich daherkommt, liest man genauer, ist da immer die Angst eines kleinen Mädchens, nicht genug zu sein, nicht wahrgenommen zu werden, nicht in der Schule und nicht im eigenen Elternhaus. Das zeigt sich mehr und mehr, je weiter man liest. Da hinterlässt die Himbeerlimonade manchmal einen leicht bitteren Nachgeschmack. Ich konnte Sommer im Heckenrosental kaum aus der Hand legen. Es hat alte Erinnerungen geweckt: an die Musik aus meiner Jugend, die im Kopf wieder lief, an die Freiheiten als Kind in nie enden scheinenden Sommerferien. Und genau wie bei der Autorin rückte das Ende unaufhaltsam näher, mit diesem Mix aus Glück und Wehmut.

  • JessSoul

    aus Bad Lauterberg

    4/5

    07.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen zwei Welten

    Florentine Joop wuchs im geteilten Deutschland "zwischen zwei Welten" auf: Sie lebte damals in Hamburg, verbrachte den Sommer aber oft im ostdeutschen Potsdam, wo sie mit ihrer Freundin Katja mehr oder weniger unbekümmert durch Wald und Felder streifte und das nicht immer einfache Familienleben in der großen Stadt in den Hintergrund rückte. Doch immer wieder werden ihr als aufmerksame Beobachterin schon als Kind die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland deutlich, von denen sie eindrücklich in diesem Buch berichtet. Dabei nimmt sie die Leser*innen mit in eine bildreiche Welt zwischen Bunt und Grau, zwischen Ausgelassenheit und Niedergeschlagenheit - nicht nur im Hinblick auf die gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Aspekte, sondern auch bezogen auf die Beziehung zu und zwischen ihren Eltern. Und dieses Bunt und Grau, das lässt sich nicht jeweils auf eine Seite Deutschlands richten - auch die DDR konnte bunt sein, während Westdeutschland graue Seiten zeigte und es hat mir sehr gefallen, dass es hier trotz aller kritikwürdigen Aspekte der DDR kein bloßes Schwarz-Weiß-Malen gab. Neben den Schilderungen vom Alltag in Ost und West, die ein wunderbares Zeitzeugnis sind und gekonnt zwischen humorvoller und ernster Betrachtung wechseln, liegt m.E. das Augenmerk auch darauf, wie Kinder die Welt sehen und wie viel sie bewusst oder unbewusst davon wahrnehmen, was um sie herum passiert, wie sie sich dabei fühlen und wie sie es als Erwachsene bewerten. Das fand ich aus psychologischer Sicht sehr spannend und es ist dabei auch wirklich schön und berührend geschrieben. Ich kann das Buch daher jedem empfehlen, der einen Einblick in das Leben im geteilten Deutschland gewinnen oder sich an alte Zeiten erinnern möchte. Es ist definitiv ein Teil der Geschichte Deutschlands, der nicht in Vergessenheit geraten sollte und Florentine Joop ist es mit "Sommer im Heckenrosenthal" wirklich gelungen, ihre persönlichen Erinnerungen an diese Zeit auf schöne Weise festzuhalten.

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