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Produktbild: Wir könnten alles sein

Wir könnten alles sein

1

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

18.02.2026

Verlag

Schöffling & Co.

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

1143 KB

Übersetzt von

Barbara Christ

Sprache

Deutsch

EAN

9783731700432

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 A

Erscheinungsdatum

18.02.2026

Verlag

Schöffling & Co.

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

1143 KB

Übersetzt von

Barbara Christ

Sprache

Deutsch

EAN

9783731700432

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Familientraumata

ReadingFoxy aus Leipzig am 13.05.2026

Bewertungsnummer: 3136935

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Familientraumata Wir folgen der Familie Cohen von den gemeinsamen Scrabble-Abenden in den 1970ern bis nach dem Tod des Vaters, der alles verändert. Die Mutter verfällt dem Alkohol, die Töchter gehen eigene Wege. Doch ungelöste Konflikte holen sie wieder ein. Schließlich stellt sich die Frage, ob Versöhnung möglich ist und ob die nächste Generation die familiären Muster durchbrechen kann. Es gibt ja aktuell viele Bücher rund um Familie und deren Streitigkeiten. Doch irgendwie ist dann doch jedes wieder anders und man fragt sich, wie es wohl mit der eigenen ist. Gibt es da auch solche Probleme? Meine Antwort ist oft Nein und doch interessiert es mich, andere Familien dabei zu begleiten. So auch hier. Das Buch begleitet mehrere Frauen über Jahrzehnte hinweg und erzählt ihre Geschichten in fünf thematischen Abschnitten. Die Handlung verläuft dabei nicht linear, sondern springt zwischen Zeiten, Perspektiven und Figuren. Diese Art und Weise mag ich immer sehr, da man so viele Gedanken zu lesen bekommt. Man muss allerdings auch immer gut aufpassen, wo und bei wem man gerade ist. Inhaltlich greift der Roman viele spannende Themen auf. Generationenübergreifende Traumata, Familienstrukturen, Care-Arbeit oder queere Identität. Auch die Figurenkonstellation rund um Frieda, Nancy, Shelly und Jess sowie die Prägung durch Rudys Vergangenheit als Holocaust-Überlebender bieten viel Tiefe. Allerdings bleiben viele dieser Ansätze eher angedeutet und man bekommt nicht alles beschrieben und hat manchmal mehr Fragezeichen als Antworten. Leider bleibt das Buch eher distanziert und auch die Protagonisten existieren häufig nebeneinander. Das fand ich schade, denn eigentlich war ein guter Ansatz da. Grundsätzlich fand ich es gut, doch hat mich manchmal diese Kälte etwas im Lesen stocken lassen. ISBN: 978-3690970211 Autorin: Jami Attenberg Verlag: Schöffling & Co ET: 18.02.26 Umfang: 288 Seiten

Familientraumata

ReadingFoxy aus Leipzig am 13.05.2026
Bewertungsnummer: 3136935
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Familientraumata Wir folgen der Familie Cohen von den gemeinsamen Scrabble-Abenden in den 1970ern bis nach dem Tod des Vaters, der alles verändert. Die Mutter verfällt dem Alkohol, die Töchter gehen eigene Wege. Doch ungelöste Konflikte holen sie wieder ein. Schließlich stellt sich die Frage, ob Versöhnung möglich ist und ob die nächste Generation die familiären Muster durchbrechen kann. Es gibt ja aktuell viele Bücher rund um Familie und deren Streitigkeiten. Doch irgendwie ist dann doch jedes wieder anders und man fragt sich, wie es wohl mit der eigenen ist. Gibt es da auch solche Probleme? Meine Antwort ist oft Nein und doch interessiert es mich, andere Familien dabei zu begleiten. So auch hier. Das Buch begleitet mehrere Frauen über Jahrzehnte hinweg und erzählt ihre Geschichten in fünf thematischen Abschnitten. Die Handlung verläuft dabei nicht linear, sondern springt zwischen Zeiten, Perspektiven und Figuren. Diese Art und Weise mag ich immer sehr, da man so viele Gedanken zu lesen bekommt. Man muss allerdings auch immer gut aufpassen, wo und bei wem man gerade ist. Inhaltlich greift der Roman viele spannende Themen auf. Generationenübergreifende Traumata, Familienstrukturen, Care-Arbeit oder queere Identität. Auch die Figurenkonstellation rund um Frieda, Nancy, Shelly und Jess sowie die Prägung durch Rudys Vergangenheit als Holocaust-Überlebender bieten viel Tiefe. Allerdings bleiben viele dieser Ansätze eher angedeutet und man bekommt nicht alles beschrieben und hat manchmal mehr Fragezeichen als Antworten. Leider bleibt das Buch eher distanziert und auch die Protagonisten existieren häufig nebeneinander. Das fand ich schade, denn eigentlich war ein guter Ansatz da. Grundsätzlich fand ich es gut, doch hat mich manchmal diese Kälte etwas im Lesen stocken lassen. ISBN: 978-3690970211 Autorin: Jami Attenberg Verlag: Schöffling & Co ET: 18.02.26 Umfang: 288 Seiten

Fragmente eines fragilen Beziheungsgeflechts

Mia / @zweimal_m am 24.04.2026

Bewertungsnummer: 3118668

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Samstagabend ist Spielabend bei den Cohens. Woche für Woche sitzen sie zusammen am Tisch, das Scrabblebrett zwischen sich, feste Regeln, feste Plätze. Für einen Moment wirkt es, als ließe sich das Familienleben in diesen Abläufen zusammenhalten. Doch dieses Gleichgewicht ist brüchig. Als Rudy Cohen stirbt, gerät das vermeintliche Familienleben endgültig ins Wanken. Als Ehemann und Vater war er lange derjenige, der alles zusammenhielt. Zurück bleiben Frieda und ihre Töchter Nancy und Shelly – drei Frauen, die sich nie wirklich nahe waren. Frieda verliert sich zunehmend im Alkohol und begegnet ihren Töchtern mit Härte. Für Nancy und Shelly wird dieses Zuhause früh zu einem Ort, aus dem sie vor allem eines wollen: weg. Nancy sucht Halt in Beziehungen und orientiert sich an Erwartungen von außen, während Shelly auf Eigenständigkeit und Karriere setzt. So entfernen sie sich nicht nur räumlich voneinander, sondern auch in ihren Lebensrealitäten. Sie verteilen sich über das Land, als ließe sich mit genügend Abstand auch das hinter sich lassen, was unausgesprochen zwischen ihnen steht. Mit Jess, Nancys Tochter, tritt später eine weitere Perspektive hinzu, die das fragile Beziehungsgeflecht um eine Generation erweitert. »Wir könnten alles sein« folgt diesen Frauen über mehrere Jahrzehnte hinweg. Der Roman ist in fünf thematische Abschnitte gegliedert und bewegt sich nicht linear, sondern springt zwischen Zeiten, Orten und Perspektiven. Immer wieder setzt der Text neu an, greift einzelne Momente heraus, lässt andere aus und verbindet so unterschiedliche Episoden zu einem bewusst fragmentarischen Gesamtbild. Gerade diese Struktur hat für mich jedoch nicht durchgehend funktioniert. Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass der Roman genau an den Stellen weiterspringt, an denen es interessant geworden wäre. Konflikte und Traumata werden zwar angedeutet, doch vieles bleibt fragmentarisch und wird nicht wirklich weitergeführt, sondern in ein Schweigen überführt. Die zahlreichen Zeitsprünge und Perspektivwechsel erzeugen zwar eine gewisse Dynamik, erschweren aber zugleich eine wirkliche Nähe zu den Figuren. Dabei liegen in der Geschichte viele spannende Ansätze. Themen wie generationenübergreifende Traumata, Care-Arbeit oder Homosexualität werden immer wieder aufgegriffen, ebenso wie die komplexen Dynamiken zwischen Frieda, Nancy, Shelly und Jess. Auch Rudys Geschichte als Holocaust-Überlebender prägt die Familienkonstellation und schwingt immer wieder mit. So zeigt der Roman zwar, wie sich Muster in Familien fortsetzen, wie sich Verletzungen und Sprachlosigkeit über Jahre hinweg einschreiben und weitergetragen werden, bleibt dabei jedoch oft zu skizzenhaft, um diese Linien wirklich zu vertiefen. Den Text durchzieht eine Tragik, die immer wieder von einem trockenen, sarkastischen Humor gebrochen wird. Gleichzeitig bleibt der Roman auffallend unbewertend und überlässt es den Figuren, nebeneinander her zu leben, oft ohne sich wirklich zu begegnen. Letztlich ist es die Aufgabe der Lesenden, sich ein eigenes Bild von ihnen zu machen. Gerade das ist ein spannender Ansatz, fällt jedoch nicht immer leicht, wenn man dabei auf Distanz gehalten wird. Eine Distanz, die sich auch im Text selbst spiegelt: Während Shelly in der Tech-Branche daran arbeitet, Menschen immer enger miteinander zu vernetzen, bleibt innerhalb der Familie das meiste unausgesprochen. Worte fehlen – und mit ihnen die Möglichkeit, einander wirklich nahe zu kommen. »Wir könnten alles sein« hat mich insgesamt nicht ganz erreicht. Der Einstieg hat mich noch sehr abgeholt, auch die Grundidee und die Figurenkonstellation fand ich interessant. Im Verlauf hat die Geschichte für mich jedoch an Intensität verloren. Vieles bleibt angedeutet, vieles offen – was ja grundsätzlich reizvoll sein kann, hier für mich aber eher dazu geführt hat, dass mir an einigen Stellen die emotionale Tiefe gefehlt hat. Die bewusste Offenheit wirkt dabei weniger wie eine Stärke als wie eine Leerstelle. Vielleicht liegt darin aber auch die Konsequenz dieses Romans: Er erzählt von Menschen, die einander nie ganz erreichen, und bleibt dabei selbst auf Distanz. Wie bei einem Scrabble-Spiel fehlen am Ende genau die Buchstaben, die man gebraucht hätte.

Fragmente eines fragilen Beziheungsgeflechts

Mia / @zweimal_m am 24.04.2026
Bewertungsnummer: 3118668
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Samstagabend ist Spielabend bei den Cohens. Woche für Woche sitzen sie zusammen am Tisch, das Scrabblebrett zwischen sich, feste Regeln, feste Plätze. Für einen Moment wirkt es, als ließe sich das Familienleben in diesen Abläufen zusammenhalten. Doch dieses Gleichgewicht ist brüchig. Als Rudy Cohen stirbt, gerät das vermeintliche Familienleben endgültig ins Wanken. Als Ehemann und Vater war er lange derjenige, der alles zusammenhielt. Zurück bleiben Frieda und ihre Töchter Nancy und Shelly – drei Frauen, die sich nie wirklich nahe waren. Frieda verliert sich zunehmend im Alkohol und begegnet ihren Töchtern mit Härte. Für Nancy und Shelly wird dieses Zuhause früh zu einem Ort, aus dem sie vor allem eines wollen: weg. Nancy sucht Halt in Beziehungen und orientiert sich an Erwartungen von außen, während Shelly auf Eigenständigkeit und Karriere setzt. So entfernen sie sich nicht nur räumlich voneinander, sondern auch in ihren Lebensrealitäten. Sie verteilen sich über das Land, als ließe sich mit genügend Abstand auch das hinter sich lassen, was unausgesprochen zwischen ihnen steht. Mit Jess, Nancys Tochter, tritt später eine weitere Perspektive hinzu, die das fragile Beziehungsgeflecht um eine Generation erweitert. »Wir könnten alles sein« folgt diesen Frauen über mehrere Jahrzehnte hinweg. Der Roman ist in fünf thematische Abschnitte gegliedert und bewegt sich nicht linear, sondern springt zwischen Zeiten, Orten und Perspektiven. Immer wieder setzt der Text neu an, greift einzelne Momente heraus, lässt andere aus und verbindet so unterschiedliche Episoden zu einem bewusst fragmentarischen Gesamtbild. Gerade diese Struktur hat für mich jedoch nicht durchgehend funktioniert. Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass der Roman genau an den Stellen weiterspringt, an denen es interessant geworden wäre. Konflikte und Traumata werden zwar angedeutet, doch vieles bleibt fragmentarisch und wird nicht wirklich weitergeführt, sondern in ein Schweigen überführt. Die zahlreichen Zeitsprünge und Perspektivwechsel erzeugen zwar eine gewisse Dynamik, erschweren aber zugleich eine wirkliche Nähe zu den Figuren. Dabei liegen in der Geschichte viele spannende Ansätze. Themen wie generationenübergreifende Traumata, Care-Arbeit oder Homosexualität werden immer wieder aufgegriffen, ebenso wie die komplexen Dynamiken zwischen Frieda, Nancy, Shelly und Jess. Auch Rudys Geschichte als Holocaust-Überlebender prägt die Familienkonstellation und schwingt immer wieder mit. So zeigt der Roman zwar, wie sich Muster in Familien fortsetzen, wie sich Verletzungen und Sprachlosigkeit über Jahre hinweg einschreiben und weitergetragen werden, bleibt dabei jedoch oft zu skizzenhaft, um diese Linien wirklich zu vertiefen. Den Text durchzieht eine Tragik, die immer wieder von einem trockenen, sarkastischen Humor gebrochen wird. Gleichzeitig bleibt der Roman auffallend unbewertend und überlässt es den Figuren, nebeneinander her zu leben, oft ohne sich wirklich zu begegnen. Letztlich ist es die Aufgabe der Lesenden, sich ein eigenes Bild von ihnen zu machen. Gerade das ist ein spannender Ansatz, fällt jedoch nicht immer leicht, wenn man dabei auf Distanz gehalten wird. Eine Distanz, die sich auch im Text selbst spiegelt: Während Shelly in der Tech-Branche daran arbeitet, Menschen immer enger miteinander zu vernetzen, bleibt innerhalb der Familie das meiste unausgesprochen. Worte fehlen – und mit ihnen die Möglichkeit, einander wirklich nahe zu kommen. »Wir könnten alles sein« hat mich insgesamt nicht ganz erreicht. Der Einstieg hat mich noch sehr abgeholt, auch die Grundidee und die Figurenkonstellation fand ich interessant. Im Verlauf hat die Geschichte für mich jedoch an Intensität verloren. Vieles bleibt angedeutet, vieles offen – was ja grundsätzlich reizvoll sein kann, hier für mich aber eher dazu geführt hat, dass mir an einigen Stellen die emotionale Tiefe gefehlt hat. Die bewusste Offenheit wirkt dabei weniger wie eine Stärke als wie eine Leerstelle. Vielleicht liegt darin aber auch die Konsequenz dieses Romans: Er erzählt von Menschen, die einander nie ganz erreichen, und bleibt dabei selbst auf Distanz. Wie bei einem Scrabble-Spiel fehlen am Ende genau die Buchstaben, die man gebraucht hätte.

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Wir könnten alles sein

von Jami Attenberg

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