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Produktbild: Alle glücklich
Artikelbild von Alle glücklich
Kira Mohn

1. Alle glücklich

Alle glücklich

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

1745

Gesprochen von

Anne Sofie Schietzold

Spieldauer

7 Stunden und 30 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

27.01.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

32

Verlag

Saga Egmont

Sprache

Deutsch

EAN

9788727278872

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

1745

Gesprochen von

Anne Sofie Schietzold

Spieldauer

7 Stunden und 30 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

27.01.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

32

Verlag

Saga Egmont

Sprache

Deutsch

EAN

9788727278872

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  • Bücherhausen

    aus Falkensee

    5/5

    19.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein berührender Blick in das Seelenleben einer Familie

    Alle Familienmitglieder glücklich zu sehen – das ist wohl das, was sich jede Mutter für ihre Familie wünscht. Dass die Realität jedoch oft ganz anders aussieht, beschreibt Kira Mohn in ihrem Roman "Alle glücklich" überaus eindrücklich. Mit behutsamen Worten und gleichzeitig einem scharfen Blick auf die Geschehnisse und alltäglichen Ungerechtigkeiten widmet sie sich einer vierköpfigen Familie. Aus der Perspektive aller vier Protagonisten schildert sie feinfühlig, wie sehr jeder Einzelne mit seinem Leben hadert. Zitat: „Doch in Wahrheit waren nicht nur die Kinder, sodern auch Alex in erster Linie mit sich selbst beschäftigt, und wenn sich die Aufmerksamkeit tatsächlich mal auf ein anderes Familienmitglied richtete, dann oft nur um zu sticheln oder sich gegenseitig Vorwürfe zu machen.“ (Kira Mohn: Alle glücklich. Seite 50) Die Autorin: Kira Mohn hat vielseitige Talente. Sie gründete eine Musikfachzeitschrift, veröffentlichte unter dem Namen Kira Minttu vier Bücher im Verlag ink rebels (Rezension zu Me Without Words), deren Mitbegründerin sie ist. Sowie bei Kyss ihre Leuchtturm-Trilogie (Rezension zu Show me the Stars) und ihre Kanada-Reihe Wild like a River und Free like the Wind. Außerdem die Island-Reihe The Sky in your Eyes und The Sea in Your Heart. Du irgendwo ist ein weiterer Reihenauftakt, welcher mit der kürzeren Vorgeschichte Ein einziges Versprechen geteasert wurde. Wir irgendwann ist der zweite Teil.2024 erschien Die Nacht der Bärin, eine Geschichte, die sich von ihren bisherigen Büchern unterschied und eine sehr ernste Thematik einfühlsam behandelt. Mit Alle glücklich (2026) legt sie wieder einen Roman vor, der in die Tiefen der menschlichen Seele blickt. Inzwischen lebt die Autorin mit ihrer Familie in München. Inhalt: Die Geschichte beleuchtet das Leben einer nach außen hin perfekten vierköpfigen Familie, hinter deren Fassade sich allerdings Überforderung, Sehnsüchte und Krisen verbergen. Obwohl Nina, Alexander und ihre beiden Kinder eigentlich alles für ein erfülltes Leben haben, fühlen sie dieses Glück nicht, da jeder für sich alleine agiert, was dazu führt, dass die heile Welt der Familie Stück für Stück bröckelt. Gedanken zum Roman: Auf dem Cover sehen wir eine Frau von hinten dargestellt, die in einem Café zu sitzen scheint und aus dem Fenster schaut. Die Farben sind recht dunkel gehalten und haben etwas bedrückendes, während der Titel in leuchtend gelben Lettern das Gegenteil suggeriert und damit bereist hier verdeutlicht, dass eben nicht alle glücklich sind. Jedes einzelne Kapitel wird durch eine Frage an das eigene Ich eingeleitet – Fragen direkt aus dem Leben gegriffen, voller Selbstzweifel und Ehrlichkeit. Alle vier Charaktere sind zunächst auf ihre Art liebenswert, doch ihre Tragödie liegt im Schweigen: Sie kommunizieren nicht wirklich miteinander, bewahren Geheimnisse voreinander und wagen es nicht, ihre eigenen Bedürfnisse auszusprechen. Statt gemeinsam zu leben, existieren sie nebeneinander her und driften im Hamsterrad des Alltags immer weiter auseinander. Besonders greifbar wird diese Entfremdung in den einzelnen Schicksalen. Zitat: „Sie hatte keine Extrawünsche. Alles, was sie wollte, war Ruhe, Frieden und ein bisschen Aufmerksamkeit von Seiten ihres Mannes.“ (Kira Mohn: Alle glücklich. Seite 93-94) Nina, die Mutter, steckt tief in ihrem Leben fest. Ihre Kinder sind selbstständig und brauchen sie scheinbar nicht mehr, nehmen ihre Mühen aber genauso selbstverständlich hin wie ihr Ehemann, der ihre Ressourcen nutzt und nur für den Job lebt. Doch Nina wird aktiv: Inspiriert durch eine neue Kollegin und Freundin beginnt sie, sich Zeit für sich selbst zu nehmen. Ihre Abwesenheit zwingt Alexander zwar zu einer gewissen Reflexion, doch von seinem hohen Ross steigt er leider nicht herunter. Zitat: „Und wenn es ihm vielleicht gar nicht gefallen hat?“ (Kira Mohn: Alle glücklich. Seite 62) Emilia, die Tochter, ist mit einem älteren Jungen zusammen und leidet unter der ständigen Sorge, zu jung, unerfahren oder uncool zu sein. Aus Angst vor Ablehnung fehlt ihr der Mut, Dinge zu hinterfragen, sodass sie sich zu Entscheidungen überreden lässt, die eigentlich nicht ihre sind. Zitat: „Bin ich eigentlich … richtig?“ (Kira Mohn: Alles glücklich. Seite 26) Ben, der Sohn, ist einsam und schüchtern. Auf der Suche nach Verbindung hört er einem Online-Coach zu – jemandem, der sehr von sich überzeugt ist. Die Inhalte geben Ben den Anstoß zur Veränderung und und den Antrieb seine Angebetete anzusprechen. Doch ob sein Mut belohnt wird, sei hier nicht verraten. Zitat: „Er hatte immer das Richtige getan, über zwanzig Jahre lang. Natürlich hatte er hin und wieder einmal mit dem Gedanken an eine andere gespielt, aber das war eben der Punkt: Er hatte diesen Gedanken nie umgesetzt. Nie.“ (Kira Mohn: Alle glücklich. Seite 229) Alexander, der Vater, macht sich zwar Gedanken über die Veränderungen, sucht aber nicht ernsthaft nach den Ursachen. Er verhält sich wie ein typischer „Halbgott in Weiß“ – und das nicht nur in der Klinik. Seine Selbstverständlichkeit ist erschreckend: Normalerweise verbringt er die Zeit nach dem Abendessen mit Arbeit, als er einen Abend allein zu Hause ist – weil Nina ausgegangen ist – genießt er die Zeit für sich, hat auf einmal keinen Drang, zu arbeiten. Als Leser wird man zum stillen Beobachter dieses schleichenden Unglücks. Die Geschichte spitzt sich Stück für Stück zu, wartet mit Wendungen auf, die man nicht kommen sieht, und lässt Befürchtungen im Raum stehen, die glücklicherweise nicht eintreffen. Am Ende erwartet einen kein klassisches Kitsch-Happy-End, aber ein realistischer, positiver Ausblick. Fazit: "Alle glücklich" ist eine extrem emotionale und aufwühlende Lektüre. Kira Mohn verknüpft vier unterschiedliche Schicksale zu einer Geschichte, die authentisch, berührend und manchmal auch wütend machend ist. Ein absolut empfehlenswertes Buch über das Schweigen, das Ausbrechen und die Hoffnung auf ein echtes Miteinander.

  • Bewertung

    5/5

    17.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Blick hinter die Fassade

    Eine glückliche Familie, Mutter, Vater, Sohn und Tochter. Der Roman von Kira Mohn beleuchtet allerdings jedes Familienmitglied alleine und für sich abwechselnd in den einzelnen Kapiteln. Sind sie wirklich glücklich? Nina, Alexander, Ben und Emilia - Mit jedem/jeder einzelnen von ihnen konnte ich mitfühlen, ihre Zweifel, Gefühle und Wünsche verstehen. Die Entwicklung des Romans war so nicht vorherzusehen und niemand der handelnden Personen ist aus meiner Sicht alleine dafür verantwortlich. Kira Mohn erzählt recht eindrucksvoll von einer Familie, in der die „alten“ Rollenbilder gelebt werden und es an Kommunikation fehlt. Viele von uns werden sich bestimmt in gewisser Weise in Teilen des Romans wiederfinden. Bisher kannte ich die Autorin nur aus der Leuchtturm–Trilogie. Diese Geschichte, das Thema und die Schreibweise der Autorin haben mich gefesselt. Ich kann nur sagen: „Wow, was für ein Buch!“ und werde bestimmt in Zukunft noch mehr von Kira Mohn lesen.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    19.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartiges Buch!

    Alle glücklich ist ein unglaublich eindringliches Buch über Familie, Partnerschaft, Alltag und die Ohnmacht wenn man es nicht mehr schafft, miteinander zu reden. Nach der Geschichte musste ich mich ersteinmal sammeln und das Gelesene verarbeiten. Worum geht es in dem Buch? Die 4-köpfige Familie könnte glücklich sein.  Ist es aber nicht. Warum? Weil sie schon seit längerem keinen Weg finden, miteinander zu kommunizieren. Was bleibt ist die Fassade, die zumindest am Anfang noch eine glückliche Familienwelt suggeriert.  Abwechseln wird aus der Perspektive eines jeden Familienmitglieds erzählt. Jeder hat mit seinen eigenen Problemen und Sorgen zu kämpfen. Zu Beginn kommen sie so klein und unscheinbar daher, aber mit der Zeit werden sie gewaltig und brechen über die ganze Familie herein.   Das Buch regt zum Nachdenken und reflektieren an. Gerade die Zeit, wenn die Kinder flügge werden, und man sich als Paar neu finden muss, ist sehr herausfordernd. Gemeinsam einen Weg finden, die neugewonnene Zeit zu füllen und sich über Wünsche, Ängste und Ziele auszutauschen, ist nicht einfach.  Für mich eines der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe!

  • Alo

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    05.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hinter dem perfekten Bild

      Nach dem Lesen von Alle glücklich brauchte ich erst einmal einen Moment, um zu begreifen, was dieses Buch eigentlich mit mir gemacht hat. Es ist keine Geschichte, die durch große Ereignisse oder dramatische Wendungen auffällt und doch hat sie eine überraschend intensive Wirkung.   Auf den ersten Blick erzählt der Roman von einer vierköpfigen Familie, deren Leben geordnet und beinahe perfekt wirkt. Nach außen hin scheint alles zu stimmen: Es geht ihnen gut, sie funktionieren als Einheit, sie wirken, wie der Titel verspricht, glücklich. Doch schnell wird klar, dass hinter dieser Fassade mehr steckt. Vielleicht müsste der Titel eher als Frage gelesen werden: Sind wirklich alle glücklich?   Die Geschichte wird aus vier Perspektiven erzählt, aus der Sicht jedes Familienmitglieds. Genau darin liegt die große Stärke des Romans. Die Figuren sind unglaublich fein ausgearbeitet, bis ins Detail durchdacht und wirken dadurch sehr lebendig. Man beobachtet sie nicht nur beim Lesen, man fühlt mit ihnen. Ihre Entscheidungen sind nachvollziehbar, selbst dann, wenn man sie am liebsten aufhalten oder wachrütteln würde.     Besonders beeindruckend ist, wie ehrlich und sensibel hier das Bild einer Familie gezeichnet wird. Es geht um unausgesprochene Erwartungen, um gesellschaftlichen Druck und um das, was zwischen den Zeilen bleibt. Beim Lesen beginnt man unweigerlich, auch über das eigene Umfeld nachzudenken: Was geht in den Menschen vor, die einem nahestehen? Was wird vielleicht nicht ausgesprochen?     „Alle glücklich“ ist ein leiser, aber eindringlicher Roman, der einem viel zum Nachdenken gibt. Eine Geschichte, die zeigt, dass es oft die stillen Zwischentöne sind, die am meisten berühren und dass hinter einem scheinbar perfekten Leben oft viel mehr steckt, als man auf den ersten Blick sieht. 4,5/5 Sterne  

  • all.the.books.i.read.before

    5/5

    26.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einblicke in eine Familie

    ✨ Rezension ✨ Alle Glücklich | Kira Mohn | Harper Collins | 288 Seiten | ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Eine Familie, vier Perspektiven und es ist ja alles ok, oder? Alle sind Glücklich, oder? Schließlich läuft es doch gut, oder? Mutter Nina, die als MTA arbeitet. Ehemann Alexander, Oberarzt im Krankenhaus. Tochter Emilia, die in der Oberstufe ist und den ersten Freund hat. Sohn Ben, Student, bei dem alles toll läuft. Kira Mohn zeichnet das Bild einer Familie, bei der auf den ersten Blick eigentlich alles gut läuft, die aber nach und nach Geheimnisse und Probleme aufzeigt. Jeder trägt sein eigenes Päckchen, jeder ist sein eigener Hauptprotagonist und so oft wollte man alle mal ernsthaft an einen Tisch bringen, damit sie reden. Hier werden so viele Probleme und Missstände deutlich und zeigen auf, wie internalisiert gesellschaftliche Erwartungen sind und wie schnell alles aus dem Ruder laufen kann. Unbedachte Worte können das schlimmste in Gang setzen. Für einen selbst ein kleines Versehen, schnell vergessen, nicht ernst gemeint. Für den anderen vielleicht der Tropfen der das Fass zum Überlaufen bringt. Das psychologische Profil einer Familie und wie schnell das Konstrukt zerfallen kann. Für mich am Ende mit bösen Überraschungen, die ich immer noch im Kopf habe. Eine große Empfehlung! Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen.

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Bewertungen (178)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Barbara

    Barbara

    Thalia Spittal – Stadtpark Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Wie man wieder zu sich findet – und vielleicht auch zueinander“

    Kira Mohn erzählt von einer Familie, die nach außen perfekt wirkt – und innerlich langsam zerbricht. Die Geschichte berührt, weil es so nah an der Realität ist: eine stille Erinnerung daran, dass hinter jedem „Alles gut“ eine ganze Welt liegen kann, die niemand sieht. Nina, Alexander, Emilia und Ben funktionieren, sie lächeln, sie halten durch. Doch jeder von ihnen trägt etwas, das niemand sieht: Überforderung, Einsamkeit, Schuldgefühle, Angst, der stille Wunsch nach einem anderen Leben. Der Roman zeigt uns, wie man nebeneinander leben kann, ohne sich wirklich zu begegnen. Wie leicht man sagt „Alles gut“, obwohl nichts gut ist. Und wie sehr Menschen sich danach sehnen, endlich gesehen zu werden – ohne Maske, ohne Erwartungen, ohne Druck. Eine leise, sehr berührende Geschichte!
  • Zum Bewerterprofil von Martina B.

    Martina B.

    Thalia Villach – Atrio

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Familie am Abgrund

    Auf den ersten Blick eine "normale" Familie, in der alles zu stimmen scheint. Doch ein Blick hinter die Fassade zeigt, wie nahe sich jedes einzelne Familienmitglied am Abgrund bewegt und offenbart Wahrheiten, die mich betroffen und nachdenklich zurückgelassen haben. Intensiv und berührend!
  • Zum Bewerterprofil von Karin Neustifter

    Karin Neustifter

    Thalia Wels – max.center

    Buchhändler*in

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    4/5

    07.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bilderbuchfamilie? Wenn der Schein trügt!

    Eine Familie, wie scheinbar so viele. Alles scheint an seinem Platz, die Kinder funktionieren, das Haus glänzt. Eine Familie die nach außen hin, wie aus einem Werbekatalog wirkt. Aber in Kira Mohns neuem Roman habe ich einen Einblick bekommen, wie es in diesen Familien wirklich laufen kann und was ich gelesen habe, hat mich sehr berührt. Sie präsentiert das Leben der Holsteins so ungeschönt und echt, verurteilt aber niemanden. Es geht um die Momente in denen man im Auto sitzt und kurz durchatmet, bevor man ins Haus geht und mit diversen Sachen konfrontiert wird. Es zeigt aber auch, dass es okay ist, wenn mal eben nicht alles perfekt läuft. Nina, Alexander, Emilia und Ben, sie versuchen alle eine Rolle zu spielen, bis sie fast daran zerbrechen. Ehrlich, aufwühlend, authentisch und so feinfühlig erzählt. Ein wichtiges Buch für alle, die sich auch oft fragen, ob es die eine Bilderbuchfamilie wirklich gibt, oder ob es oft nur eine anstrengende Fassade ist. Wäre es da nicht besser die Perfektion fallen zu lassen und sich einzugestehen, dass das echte Leben eben, meistens chaotisch, unvollkommen und genau deshalb lebenswert ist.
  • Zum Bewerterprofil von Johanna Humer

    Johanna Humer

    Thalia Wels – max.center

    Buchhändler*in

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    4/5

    26.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Familytroubles"

    Wir bekommen einen Blick auf den Alltag einer nach aussen wirkend ganz "normalen" Familie. Es wird aus vier Perspektiven erzählt. Vater und Mutter die nach Jahrelanger Ehe nur mehr so aneinander vorbei leben. Die 16 jährige Tochter Emilia, die gerade sehr mit ihrem ersten Freund beschäftigt ist. Und der 18 jährige Sohn Ben, der anscheinend rund um die Uhr in seinem Zimmer sitzt und zockt. Jeder kämpft für sich mit seinen Sorgen. Sehr flüssig geschrieben, hätte für mich jedoch noch mehr in die Tiefe gehen können.

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Bewertungen (4)

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