Produktbild: Palastplatte

Palastplatte

14

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

22089

Erscheinungsdatum

17.03.2026

Verlag

Schöffling & Co.

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

885 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783731700357

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 A

Verkaufsrang

22089

Erscheinungsdatum

17.03.2026

Verlag

Schöffling & Co.

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

885 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783731700357

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  • Mandel120999

    5/5

    25.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Coming of Age im Plattenbau

    In diesem Buch begleiten wir die junge Henriette von der frühen Jugend bis ins Erwachsenenalter. In Ich-Form erzählt die Autorin einfühlsam und anschaulich von einer anfangs heilen Kindheit. Mit ihrer besten Freundin Mo verbringt die kleine Henri viel Zeit, während ihre Klassenkameradinnen in Urlaub fahren, liegen sie im Schwimmbad auf der Wiese, lesen Romane und schwimmen. Mo ist ganz anders als Henri, beide haben Geheimnisse voreinander, und doch sind sie sich alles. Henris Familie ist ihr liebevoll zugewandt, aber bereits früh merkt Henri, dass mit ihrem Vater etwas nicht stimmt. Während der folgenden Jahre kristallisiert sich eine psychische Krankheit beim Vater heraus, die Henris Leben unwiederbringlich verändert. Sie und ihre Mutter sind nun immer auf der Hut, beobachten ständig, wie es dem Vater geht. Mo ist immer an ihrer Seite. Irgendwann sind sie mehr als Freundinnen. Die Autorin schildert auf sensible und mitreißende Art den Weg zum Erwachsenendasein, erzählt, wie Henri und Mo sich gegenseitig stützen, aneinander wachsen und erwachsen werden. Henris Dämonen, die Angst um ihrem Vater sowie die Angst, seine Krankheit geerbt zu haben, sind immer gegenwärtig. Henri versucht, sie durch das Schreiben von Geistergeschichten in Schach zu halten. Das Buch erzählt auf rührende Weise den Lebensweg einer jungen Frau, die viel mitmachen muss. An vielen Stellen stimmte es mich traurig, trotzdem war es schön und fesselnd zu lesen. Ein leises, nachdenkliches Buch, für das ich eine volle Leseempfehlung gebe!

  • Bewertung

    4/5

    21.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Zwischen Geistern und Realität

    So ein toller Coming-of-Age Roman! Ein Sommer zwischen Freibad, Liebe und dem Plattenbau. Super atmosphärisch und gefühlvoll, ich konnte dieses Buch nicht aus der Hand legen so sehr hatte es mich in seinem Bann! Klare Empfehlung!

  • Nirvia

    aus Osterholz-Scharmbeck

    5/5

    24.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Roman der unter die Haut geht

    Palastplatte hat mich sofort berührt. Der Roman fühlt sich an wie ein leises, aber sehr intensives Erinnern an eine Kindheit, die gleichzeitig schön und schwer war. Wir begleiten Henri über viele Jahre – vom Freibad‑Sommer mit ihrer besten Freundin Mo bis ins Erwachsenenleben. Und genau diese lange Zeitspanne macht die Geschichte so stark: Man sieht, wie aus zwei Mädchen zwei Frauen werden, und wie alles, was früher passiert ist, in ihnen weiterarbeitet. Henri und Mo sind für mich das Herz des Buches. Diese Nähe zwischen ihnen – Bücher teilen, Sonnenmilch teilen, Schweigen teilen – wirkt so echt. Und wie sich daraus langsam eine erste Liebe entwickelt, ganz vorsichtig und ohne großes Drama, das fand ich unglaublich schön erzählt. Es ist diese Art von Freundschaft, die sich wie ein Zuhause anfühlt. Gleichzeitig liegt über Henris Familie ein Schatten. Ihr Vater verändert sich, und sie spürt das schon lange, bevor jemand es ausspricht. Dieses Gefühl, dass etwas nicht stimmt, aber man es nicht benennen kann, ist so gut getroffen. Aus dieser Angst heraus beginnt Henri, Geistergeschichten zu schreiben. Das ist nicht nur eine zweite Erzählebene, sondern auch ein Ventil – ein Weg, das Chaos in Worte zu fassen. Das hat mich sehr bewegt. Was ich besonders mochte: Die „Palastplatte“ selbst. Die Menschen dort – Katie mit dem Kuchen, Lucy mit ihren Ballettträumen, Herbert mit seiner Patchworkdecke – geben dem Buch Wärme. Trotz aller Probleme fühlt sich diese Welt lebendig und menschlich an. Man merkt, wie wichtig Gemeinschaft sein kann, gerade wenn zuhause etwas zerbricht. Die Sprache ist ruhig, fein und sehr nah an Henri dran. Nichts ist übertrieben, nichts kitschig. Selbst die schweren Themen – psychische Krankheit, Angst, Verlust, Erwachsenwerden – werden so erzählt, dass man gut mitgehen kann, ohne dass es einen erschlägt. Viele Sätze bleiben hängen, weil sie so leise und gleichzeitig so wahr sind. Für mich ist Palastplatte ein zarter, emotionaler Coming‑of‑Age‑Roman, der lange nachklingt. Ein Buch über Liebe, Freundschaft, Familie und darüber, wie man versucht, Worte für Dinge zu finden, die eigentlich zu groß sind. Ich fand es wunderschön und sehr bewegend.

  • Bewertung

    5/5

    11.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Coming-of-Age zwischen Freibad, erster Liebe und dem, was zuhause langsam zerbricht

    Coming-of-Age vom Feinsten. Wirklich ein Buch von der Sorte, bei dem man nach ein paar Seiten merkt: Das wird gut! So wie Lucy sich in Mo verliebt, habe ich mich beim Lesen fast ein bisschen in Henri und die Menschen in der Platte verliebt. In Katie zum Beispiel, die im Café Kronsaal arbeitet und auch mal ein Stück Kuchen verschenkt. In ihre kleine Tochter Lucy, die nach der Schule dort sitzt und davon träumt, prima Ballerina zu werden. In Herbert mit seiner riesigen Patchworkdecke. Und ganz besonders in Henri. Henri ist zwölf, verbringt mit ihrer besten Freundin Mo die Sommerferien im Freibad, teilt Sonnenmilch, Bücher und diese ganz besondere Nähe, die irgendwann mehr wird. Und während da diese zarte erste Liebe wächst, beginnt zuhause langsam etwas zu kippen. Ihr Vater, den sie liebt, verändert sich. Henri spürt, dass etwas nicht stimmt, kann es aber kaum greifen und noch weniger aussprechen. Gerade dieses Schweigen, dieses Gefühl, dass Reden wie Verrat wäre, fand ich unglaublich stark beschrieben. Also versucht sie das alles irgendwie in Grusel-Geschichten zu verarbeiten, die schreibt Was mir besonders gefallen hat: Das Buch bleibt nicht nur bei diesem einen Sommer. Wir begleiten Henri über mehrere Jahre, sehen sie als Jugendliche und später auch als Erwachsene. Dadurch gewinnt die Geschichte nochmal viel mehr Tiefe. Es geht eben nicht nur um erste Liebe, sondern auch darum, wie einen Familie prägt, wie man mit Verlust, Angst, Wut und Überforderung umgeht und wie man trotzdem versucht, weiterzugehen. Henri ist mir sehr ans Herz gewachsen. Ihre Unsicherheit, ihre Wut über die Ungerechtigkeiten, ihre Sehnsucht nach Halt das alles war so sensibel und glaubwürdig erzählt. Auch die Verbindung zu Mo mochte ich sehr. Diese stillen, klugen, fast selbstverständlichen Momente zwischen ihnen, dieses Miteinander-lesen, Miteinander-schweigen, füreinander da sein, das hatte wirklich etwas Besonderes. Und dann diese Sprache. So fein, so intensiv, dabei nie zu schwer. Das Buch erzählt von ernsten Dingen, aber auf eine Weise, die trotzdem leicht bleibt, ohne irgendetwas kleinzumachen. Gerade das fand ich richtig gelungen. Es gibt so viele schöne Sätze darin, und insgesamt hat mich das Buch wirklich positiv überrascht. Palastplatte ist für mich ein Roman über Freundschaft, erste Liebe, Familie, psychische Erkrankung, das Erwachsenwerden und darüber, wie man versucht, für etwas Worte zu finden, das eigentlich zu groß ist. Sehr berührend, sehr besonders und einfach richtig gern gelesen.

  • Lisa von Wortpause

    aus Schwarzwald

    5/5

    06.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Sommer in der Palastplatte - zwischen Seiten, Liebe und Abschieden

    Während die Benetton- und Adidas-Mädchen ihrer Klasse in den Sommerferien verreisen, verbringen die Schülerinnen Henri (Henriette) und Mo ihre Zeit im Schwimmbad – lesend. Von Stephen King bis Sylvia Plath reicht ihre literarische Spannweite. Wichtig ist vor allem: Die Bücher stammen aus der Erwachsenenabteilung der lokalen Bibliothek. Während Mo in der Klasse beliebt ist, kämpft Henri um ihren Platz – in der Klasse, in der Freundschaft zu Mo und letztlich auch in ihrem eigenen Leben. Und zwischen den beiden Mädchen? Da schwingt ein bisschen mehr mit als nur eine Schulfreundschaft … Das Zuhause der beiden ist die Palastplatte, das Café Kronsaal und die Gemeinschaft der Bewohner des Plattenbaus. Henri fühlt sich dort eigentlich wohl, zufrieden in den vier Wänden des 11. Stocks. Was sie beschäftigt, sind nicht die neuesten Modetrends, sondern die Veränderungen in ihrer Familie – insbesondere im Verhalten ihres Vaters. Das gemeinsame Leben, die Nähe, sogar das Tanzen mit den Eltern beginnen zu bröckeln und weichen der Realität einer unheilbaren Krankheit, die das Familienleben grundlegend verändert. Gleichzeitig entfernen sich auch Mo und Henri immer wieder voneinander. Im ersten, längeren Teil des Buches erleben wir vor allem Henris intensive Gefühlswelt in Bezug auf ihren Vater, während die Dynamik zwischen ihr und Mo zunächst in den Hintergrund tritt. In den späteren Teilen verschiebt sich dieser Fokus: Die Beziehung zwischen den beiden jungen Frauen rückt stärker in den Mittelpunkt, während die Wahrnehmung des Vaters – ebenso wie seine geistige Präsenz – zunehmend verblasst. Er verliert, wie ein Geist, an Kontur. Dramaturgisch ist dies wundervoll umgesetzt. Die Bilder der Protagonisten entstehen für mich weniger durch detaillierte Beschreibungen als durch ihre Handlungen, Erlebnisse und Entwicklungen. Dadurch bleibt viel Raum für eigene Vorstellungen und Interpretationen, dies hat mir im Verlauf des Buches zunehmend gefallen. Einen Weg, mit ihrer Situation umzugehen, findet Henri im Tanzen und auch im Schreiben: zunächst kindlich, später zunehmend literarisch. Sie hält an ihren Träumen fest, versucht, ihren eigenen Weg zu finden und sich einzugestehen, was sie wirklich will – auch über die Grenzen der Palastplatte hinaus. Der Autorin Mara Floren ist mit diesem Roman eine schöne aber auch zugleich ernste Geschichte über das Erwachsenwerden unter erschwerten familiären Bedingungen gelungen. Sprachlich überzeugt das Buch mit vielen poetischen Formulierungen, Phrasen und literarisch schön beschriebenen Bildern, die man am liebsten alle markieren möchte. Einmal begonnen, fiel es mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Ich konnte tief in Henris Gefühlswelt eintauchen und habe sie auf ihrem Weg begleitet – einem Weg, auf dem sie lernt, ihre Wut über die Ungerechtigkeiten des Lebens in Kreativität und Liebe zu verwandeln. „[…] und ich ahnte, dass Schreiben ein Weg sein könnte, die Dinge zu erzählen, die ich anders nicht sagen könnte. Keine Zauberformel, kein Fluch. Aber eine Sprache, die ein Rätsel beschreiben und, ohne es zu lösen, zu so etwas wie einer Erlösung führen konnte.“

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