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Valérie Perrin

1. Tata

Tata oder das Geheimnis meiner Tante Colette | Der fesselnde Bestseller über Familiengeheimnisse von Frankreichs meistgelesener Autorin Valérie Perrin

22

29,95 €

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Florian Clyde + weitere

Spieldauer

19 Stunden und 55 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

30.10.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

109

Verlag

Hörbuch Hamburg

Übersetzt von

Hanne Reinhardt

Sprache

Deutsch

EAN

9783844945980

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Spieldauer

19 Stunden und 55 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

30.10.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

109

Verlag

Hörbuch Hamburg

Übersetzt von

Hanne Reinhardt

Sprache

Deutsch

EAN

9783844945980

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  • Bewertung

    aus Quickborn

    5/5

    10.08.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Ein Tsunami der Gefühle

    Nach beinahe 20 Stunden Hörgenuss bin ich nun am Ende angekommen: TATA! Ich finde es ist ganz wunderbar! Mir hat dieser Roman (als Hörbuch) sehr gut gefallen, eine Familiengeschichte mit so vielen traurigen und berührenden Momenten, mit Verwicklungen und Wendungen, die mich immer wieder erstaunt und begeistert haben - ein Tsunami an Gefühlen war zu hören. Ich musste bisweilen trotzdem viel Geduld aufbringen, Valérie Perrin erzählt einprägsam, aber auch sehr ausführlich. Anders als bei einem Buch habe ich nicht zurückgespult, beim Lesen hätte ich von Zeit zu Zeit bestimmt zurückgeblättert, weil einiges sehr umständlich erzählt wurde. Die Protagonisten, ihre Charaktere und die französischen Eigenheiten haben mich aber vollends entschädigt. Vorgelesen von Ulrike Kapfer, Florian Clyde und Gabriele Blum bekam das Hörbuch inklusive der Kassettenspielergeräusche einen fast hörspielartigen Charakter. Zeiten und Orte wechselten ständig, beginnend im Zweiten Weltkrieg, endend in unserer Zeit, wird Colette alias TATA begleitet, mir hat besonders ihre Lehrzeit beim Schuhmacher sehr gefallen, obwohl der es mit der ständigen Ansprache "Mein Mädchen" manchmal etwas übertrieb. Agnès, ihre Nichte, erzählt Colettes Lebensgeschichte, die mit der ihren auf das Engste und Unheimlichste verbunden bleibt, auch nach ihrem Tod. Mehr verrate ich nicht, ich empfehle das Hörbuch von ganzem Herzen. Ob ich das dicke Buch gelesen hätte, weiß ich nicht, aber verlockend ist es schon, vielleicht hebe ich es für lange Winterabende auf. ⭐⭐⭐⭐⭐ Wie immer: Diese Rezension gibt meine eigene Meinung wieder und wurde nicht mit Hilfe von KI erstellt. Ich habe das Buch bei @audiblede gekauft (perfekte Qualität) und möchte auch dem @hoerbuchhamburg ein Lob für die Umsetzung aussprechen!

  • ancla_books4life

    aus Schwerte

    5/5

    04.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Leben, viele Leben – meisterhaft erzählt

    **** Mein Eindruck **** Dieses Buch ist wahre Erzählkunst. Es nimmt uns mit auf eine Reise durch mehrere Jahrzehnte und lässt uns den unterschiedlichsten Menschen begegnen – wundervollen Figuren, verachtenswerten Charakteren und jenen, die viel zu lange glauben, nichts Besseres verdient zu haben. Jede Begegnung verändert den Blick auf das Geschehen und zeigt, wie sehr Menschen voneinander geprägt werden. Colette nimmt dabei eine besondere Schlüsselrolle ein. Ein Tod – oder vielleicht doch kein Tod – bildet den Ausgangspunkt der Geschichte und wird gleichzeitig zum verbindenden Element all dieser Schicksale. Nach und nach entsteht ein faszinierendes Geflecht aus Erinnerungen, Begegnungen und Entscheidungen, das sich immer weiter verdichtet. Besonders beeindruckt hat mich die Erzählstruktur. Die Geschichte ist verschachtelt, ohne den Überblick zu verlieren, und entwickelt mit jeder neuen Perspektive eine weitere Facette. Dadurch entsteht das Gefühl, nicht nur ein Leben zu begleiten, sondern unzählige Leben, die auf unterschiedlichste Weise miteinander verwoben sind. Ein besonderes Highlight waren für mich die Rückblicke über die Kassetten. Sie wirken unglaublich authentisch und verleihen den Erinnerungen eine ganz eigene Atmosphäre. Der Schreibstil ist dabei einnehmend, bildgewaltig und voller feiner Nuancen. Dieses Buch lebt von seinen Details – so sehr, dass man es am liebsten sofort ein zweites Mal lesen möchte, um noch mehr davon zu entdecken. Gefühlvoll, bewegend und klug erzählt – eine Geschichte, die lange nachhallt. **** Empfehlung? **** Für alle, die literarische Romane mit vielschichtigen Figuren, raffiniertem Aufbau und einer besonderen Erzählweise lieben. Ein Buch, das man erlebt und dessen viele Details noch lange im Gedächtnis bleiben.

  • beavielleser

    aus Bayreuth

    5/5

    24.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch in dem man versinken kann

    Als Agnes einen Anruf von der Polizei erhält, dass ihre Tante Colette verstorben sei, ist sie sprachlos. Denn ihre Tante ist bereits vor 3 Jahren verstorben. Agnes reist in den Wohnort ihrer Tante und stellt fest, das es sich um keine Verwechslung handelt. Die Tote ist ihre Tante, doch wer wurde dann vor 3 Jahren beerdigt? Diese Familiengeschichte ist sehr abwechslungsreich aufgebaut. Zum Einen befinden wir uns mit Agnes in der Gegenwart (Herbst 2010), unterbrochen von den Kasettenaufnahmen, die Colette für ihre Nichte aufgenommen hat. Dann sind da die Treffen von Agnes mit ihren ehemaligen Schulfreunden, während derer sie sich über ihre Erlebnisse von früher austauschen. Und dann noch Rückblenden in das Leben von Colette und Agnes. Sehr gut geschrieben. Temporeich und vielschichtig, mit vielen interessanten Charakteren, die geschickt miteinander verknüpft sind. Trotz der vielen ineinander greifenden Handlungen wird es nie unübersichtlich. 624 Seiten ohne einmal zu langweilen, das muss man erstmal schaffen. Großes Kompliment an die Autorin.

  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    21.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Für mich ein absolutes Lesehighlight in diesem Jahr

    Ich wusste zu Beginn nicht wirklich, was mich bei diesem Roman erwarten würde und bin entsprechend offen, aber auch nicht euphorisch ans Lesen herangegangen. Ich muss sagen, mich hat dieser Roman vollkommen überrascht und begeistert. Die erfolgreiche Filmregisseurin und Drehbuchschreiberin Agnes erhält im Jahr 2010 von der Polizei die Nachricht, dass ihre Tante Colette verstorben sei. Allerdings hat sie diese bereits drei Jahre zuvor beerdigt. Agnes macht sich auf nach Gueugnon, die Heimatstadt ihrer Tante. Agnes selbst hat eigentlich schon genug mit sich selbst zu tun, erholt sie sich noch von der Trennung von ihrem Ex-Mann und der Tatsache, dass er sie durch eine jüngere Schauspielkollegin ersetzt hat. Wieder zurück in Gueugnon, wo Agnes viele ihrer Sommerferien verbracht hat, macht sie sich auf die Suche nach Erklärungen für den zweiten Tod ihrer Tante. Colette hat ihr einen Koffer voll mit Kassetten hinterlassen, die nach und nach ein Bild ergeben und Aufschluss über die geheimnisvollen Umstände von Agnes‘ Tod geben. Neben dem 2010 sich abspielenden Handlungsstrang um Agnes wird auch Colettes Leben ab ihrer harten Jugend erzählt, wie sie sich für ihren jüngeren Bruder eingesetzt und für sich selbst einen Platz im Leben und in der Gemeinschaft von Gueugnon gefunden hat. Zusammen ergeben beide Stränge ein komplexes Gesamtbild, ergänzt durch die Kassetten von Colette. Dies macht es aus meiner Sicht unfassbar spannend und man kann toll miträtseln. Gleichzeitig sind die Charaktere mit viel Liebe gezeichnet und auch da habe ich als Leserin über den Roman hinweg wirklich Nähe entwickeln können – obwohl für mich Colette bis zum Schluss rätselhaft geblieben ist. Valerie Perrin hat den Mut, sehr viele Themen in die Geschichte zu integrieren, auch sehr ernste, gesellschaftlich relevante. Mir hat die Mischung sehr gut gefallen und ich habe mich über jeden Nebenstrang und jedes – vermeintliche – Abschweifen gefreut. Der Schreibstil hat mich komplett in den Bann gezogen, obwohl man sich erstmal auf ihn einlassen muss. Wenn das gelingt, kann man mit „Tata“ viele schöne, spannende und emotionale Lesestunden verbringen. Ich kann den Roman wärmstens weiterempfehlen, Französischkenntnisse können allerdings bei dem ein oder anderen Chanson-Text hilfreich sein. Allerdings ist das kein Muss, ich mochte die Authentizität auch ohne die wenigen eingestreuten Chanson-Texte zu verstehen. Dass das Buch irgendwann ein Ende finden musste, habe ich sehr bedauert…

  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    02.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    LESEN UND ABTAUCHEN

    TATA – ODER DAS GEHEIMNIS MEINER TANTE COLETTE Valérie Perrin ET: 30.04.26 Als die Polizei Agnès kontaktiert um ihr den Tod ihrer Tante Colette mitzuteilen, ist sie überzeugt, dass es sich um einen Irrtum handeln muss. Schließlich wurde Colette bereits vor drei Jahren beerdigt und liegt seitdem auf dem Friedhof eines kleinen Ortes im Burgund. Doch schnell wird klar: Die Tote ist tatsächlich ihre Tante. Aber wer wurde dann damals beerdigt? Und warum hat Colette drei Jahre lang ihren Tod vorgetäuscht, obwohl die beiden immer ein inniges Verhältnis hatten? Agnès reist in das kleine Städtchen zurück, in dem Colette ihr Leben lang als Schuhmacherin gearbeitet hat und in dem Agnès als Kind jede Ferien verbracht hat. Dort entdeckt sie in ihrem alten Zimmer einen Koffer voller Kassetten. Auf den Tonbändern erzählt Colette Stück für Stück die Wahrheit — über die unbekannte Tote, die vor drei Jahren an ihrer Stelle beerdigt wurde, über Schuld, Schweigen und über ein Leben voller Geheimnisse. Dabei öffnet sich nach und nach ein Geflecht aus Familiengeschichten, schmerzhaften Erfahrungen und verdrängten Wahrheiten, deren Auswirkungen bis in die Gegenwart reichen. Valérie Perrin hat mit diesem Roman ein beeindruckendes, vielschichtiges Werk geschaffen, das man nicht einfach nur „wegliest“. Nach und nach entfaltet sich ein dichtes Netz aus Schicksalen und Geschichten, die kunstvoll miteinander verwoben sind. Die Themen sind dabei alles andere als leicht: häusliche Gewalt, Mord, pädophile Übergriffe, Verlust, Angst — aber auch Liebe, Hoffnung und Neuanfänge spielen eine große Rolle. Besonders gefallen hat mir die multiperspektivische Erzählweise. Obwohl die Handlung nicht chronologisch aufgebaut ist, fiel es mir nie schwer, der Geschichte zu folgen. Dennoch glaube ich, dass man dieses Buch möglichst ohne allzu lange Pausen lesen sollte, da man sonst leicht einzelne Zusammenhänge verlieren könnte. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich dennoch: Das Ende war mir persönlich etwas zu überladen — hier wäre für mich weniger mehr gewesen. Aber das ist wirklich Jammern auf hohem Niveau. 5/5

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