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Tata oder das Geheimnis meiner Tante Colette | Der fesselnde Bestseller über Familiengeheimnisse von Frankreichs meistgelesener Autorin Valérie Perrin

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

23979

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.04.2026

Verlag

Gutkind Verlag

Seitenzahl

624

Maße (L/B/H)

23/14,7/4 cm

Gewicht

642 g

Farbe

Tanne / Khaki

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Hanne Reinhardt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9894112-0-3

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

23979

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.04.2026

Verlag

Gutkind Verlag

Seitenzahl

624

Maße (L/B/H)

23/14,7/4 cm

Gewicht

642 g

Farbe

Tanne / Khaki

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Hanne Reinhardt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9894112-0-3

Herstelleradresse

Gutkind Verlag
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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LESEN UND ABTAUCHEN

hamburg.lesequeen aus Bargfeld-Stegen am 02.06.2026

Bewertungsnummer: 3155988

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

TATA – ODER DAS GEHEIMNIS MEINER TANTE COLETTE Valérie Perrin ET: 30.04.26 Als die Polizei Agnès kontaktiert um ihr den Tod ihrer Tante Colette mitzuteilen, ist sie überzeugt, dass es sich um einen Irrtum handeln muss. Schließlich wurde Colette bereits vor drei Jahren beerdigt und liegt seitdem auf dem Friedhof eines kleinen Ortes im Burgund. Doch schnell wird klar: Die Tote ist tatsächlich ihre Tante. Aber wer wurde dann damals beerdigt? Und warum hat Colette drei Jahre lang ihren Tod vorgetäuscht, obwohl die beiden immer ein inniges Verhältnis hatten? Agnès reist in das kleine Städtchen zurück, in dem Colette ihr Leben lang als Schuhmacherin gearbeitet hat und in dem Agnès als Kind jede Ferien verbracht hat. Dort entdeckt sie in ihrem alten Zimmer einen Koffer voller Kassetten. Auf den Tonbändern erzählt Colette Stück für Stück die Wahrheit — über die unbekannte Tote, die vor drei Jahren an ihrer Stelle beerdigt wurde, über Schuld, Schweigen und über ein Leben voller Geheimnisse. Dabei öffnet sich nach und nach ein Geflecht aus Familiengeschichten, schmerzhaften Erfahrungen und verdrängten Wahrheiten, deren Auswirkungen bis in die Gegenwart reichen. Valérie Perrin hat mit diesem Roman ein beeindruckendes, vielschichtiges Werk geschaffen, das man nicht einfach nur „wegliest“. Nach und nach entfaltet sich ein dichtes Netz aus Schicksalen und Geschichten, die kunstvoll miteinander verwoben sind. Die Themen sind dabei alles andere als leicht: häusliche Gewalt, Mord, pädophile Übergriffe, Verlust, Angst — aber auch Liebe, Hoffnung und Neuanfänge spielen eine große Rolle. Besonders gefallen hat mir die multiperspektivische Erzählweise. Obwohl die Handlung nicht chronologisch aufgebaut ist, fiel es mir nie schwer, der Geschichte zu folgen. Dennoch glaube ich, dass man dieses Buch möglichst ohne allzu lange Pausen lesen sollte, da man sonst leicht einzelne Zusammenhänge verlieren könnte. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich dennoch: Das Ende war mir persönlich etwas zu überladen — hier wäre für mich weniger mehr gewesen. Aber das ist wirklich Jammern auf hohem Niveau. 5/5

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hamburg.lesequeen aus Bargfeld-Stegen am 02.06.2026
Bewertungsnummer: 3155988
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

TATA – ODER DAS GEHEIMNIS MEINER TANTE COLETTE Valérie Perrin ET: 30.04.26 Als die Polizei Agnès kontaktiert um ihr den Tod ihrer Tante Colette mitzuteilen, ist sie überzeugt, dass es sich um einen Irrtum handeln muss. Schließlich wurde Colette bereits vor drei Jahren beerdigt und liegt seitdem auf dem Friedhof eines kleinen Ortes im Burgund. Doch schnell wird klar: Die Tote ist tatsächlich ihre Tante. Aber wer wurde dann damals beerdigt? Und warum hat Colette drei Jahre lang ihren Tod vorgetäuscht, obwohl die beiden immer ein inniges Verhältnis hatten? Agnès reist in das kleine Städtchen zurück, in dem Colette ihr Leben lang als Schuhmacherin gearbeitet hat und in dem Agnès als Kind jede Ferien verbracht hat. Dort entdeckt sie in ihrem alten Zimmer einen Koffer voller Kassetten. Auf den Tonbändern erzählt Colette Stück für Stück die Wahrheit — über die unbekannte Tote, die vor drei Jahren an ihrer Stelle beerdigt wurde, über Schuld, Schweigen und über ein Leben voller Geheimnisse. Dabei öffnet sich nach und nach ein Geflecht aus Familiengeschichten, schmerzhaften Erfahrungen und verdrängten Wahrheiten, deren Auswirkungen bis in die Gegenwart reichen. Valérie Perrin hat mit diesem Roman ein beeindruckendes, vielschichtiges Werk geschaffen, das man nicht einfach nur „wegliest“. Nach und nach entfaltet sich ein dichtes Netz aus Schicksalen und Geschichten, die kunstvoll miteinander verwoben sind. Die Themen sind dabei alles andere als leicht: häusliche Gewalt, Mord, pädophile Übergriffe, Verlust, Angst — aber auch Liebe, Hoffnung und Neuanfänge spielen eine große Rolle. Besonders gefallen hat mir die multiperspektivische Erzählweise. Obwohl die Handlung nicht chronologisch aufgebaut ist, fiel es mir nie schwer, der Geschichte zu folgen. Dennoch glaube ich, dass man dieses Buch möglichst ohne allzu lange Pausen lesen sollte, da man sonst leicht einzelne Zusammenhänge verlieren könnte. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich dennoch: Das Ende war mir persönlich etwas zu überladen — hier wäre für mich weniger mehr gewesen. Aber das ist wirklich Jammern auf hohem Niveau. 5/5

Komplex, spannend, wendungsreich

Magdalena aus Köln am 26.05.2026

Bewertungsnummer: 3149159

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Tata oder das Geheimnis meiner Tante Colette von Valérie Perrin ist ein komplexes und vielseitiges Meisterwerk über das ereignis- und wendungsreiche Leben von zwei Familien in Frankreich im Zeitraum zwischen 1940 und 2011. Die in Frankreich sehr bekannte Autorin hat auch mehrere Drehbücher geschrieben. Sie wuchs in Gueugnon in der Bourgogne auf, dem Schauplatz ihres Romans. Paris, 2010: Agnès erfährt von der Polizei, dass ihre Tante Colette gestorben sei. Dabei wurde Colette doch bereits vor drei Jahren beerdigt. Agnès fährt in Colettes Wohnort im Burgund, wo sie als Kind und Jugendliche ihre Ferien verbracht hatte. Colette hat Agnès hundert Audiokassetten hinterlassen, die sie in willkürlicher Reihenfolge abhört. Dabei erlangt sie Erkenntnisse über ihre Tante, die sie sich nicht hat träumen lassen. Agnès‘ Vater Jean war Colettes kleiner Bruder. Die beiden wuchsen im Schatten des Schlosses von Gueugnon auf, in dem ihre Mutter Haushälterin war. Colette war mit Blaise, dem Sohn des Schlossherren befreundet. Auf dem Klavier, das von ehemaligen deutschen Besatzern ins Schloss gebracht wurde, lernte der vierjährige Jean das Klavierspielen. Später sorgten Colette und Blaise dafür, dass er aufs Konservatorium in Paris kam. Colette spricht über ihre Freundin Blanche. Diese stammte aus einer Zirkusfamilie. Ihr Vater, der Zirkusdirektor, war gewalttätig und brutal, Blanche hatte sich ihr Leben lang vor ihm gefürchtet. Nach dem Verkauf des Zirkus führte er ein Leben unter falscher Identität, getrieben von Hass und Mordlust und immer auf der Suche nach Blanches Mutter, nachdem diese es geschafft hatte, ihm zu entkommen. Colette erzählt auf den Kassetten aus ihrem Leben, von ihrer unglücklichen Kindheit mit einer kaltherzigen Mutter, ihrer Ausbildung zur Schuhmacherin ab dem Jahr 1959 und dem legendären Sieg ihres Lieblingsvereins FC Gueugnon gegen Paris Saint Germain im April 2000 – dem Tag, an dem ihr Leben eine neue Wendung genommen hatte. „Als dein Vater ging, um in Lyon bei David Levitan zu studieren, war ich glücklich. Als ich seine erste Chopin-Aufnahme auf einer Schallplatte hörte, war ich glücklich. Als ich dich und später Ana im Arm hielt, war ich glücklich. Als ich deinen ersten Film sah, war ich glücklich. Aber niemals war ich so glücklich wie am 19. Juli 1976.“ (S. 301) Neben Colette steht Agnès im Mittelpunkt des Romans. Sie ist Regisseurin und hat eine fünfzehnjährige Tochter. Ihr Mann Pierre hat sie verlassen und lebt jetzt mit einer bekannten Schauspielerin zusammen. Die bereits drei Jahre zurückliegende Trennung hat sie noch nicht verwunden. In Gueugnon trifft sie ihre Kindheitsfreunde wieder und erfährt, dass einer von ihnen als Kind von seinem Fußballtrainer missbraucht wurde. Der Täter, der mittlerweile in Cannes lebt, wurde nie verurteilt. Die Autorin vereint sechshundert Seiten sehr viele Themen: Familie, Herkunft, Liebe, Freundschaft, Ehe, Trennung, Homophobie, Aids, Kindesmissbrauch, Fußball, Musik, Zirkus, den Holocaust und sogar die Jagd nach einem Serienmörder. Einige Kapitel bestehen aus dem Drehbuch, das Agnès über ihre Mutter Hannah Ruben geschrieben hat, deren Eltern in Ausschwitz vergast wurden. An vielen Stellen werden französische Songtexte zitiert, die so perfekt zum Kontext passen, dass sie sich auch ohne eine Übersetzung ins Deutsche erschließen. Einige der Ereignisse und Wendungen haben mich überrascht und auf die falsche Fährte geführt. Der Roman ist komplex und spannungsgeladen, er zählt zu meinen Jahreshighlights. Von mir eine große Leseempfehlung und fünf Sterne.

Komplex, spannend, wendungsreich

Magdalena aus Köln am 26.05.2026
Bewertungsnummer: 3149159
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Tata oder das Geheimnis meiner Tante Colette von Valérie Perrin ist ein komplexes und vielseitiges Meisterwerk über das ereignis- und wendungsreiche Leben von zwei Familien in Frankreich im Zeitraum zwischen 1940 und 2011. Die in Frankreich sehr bekannte Autorin hat auch mehrere Drehbücher geschrieben. Sie wuchs in Gueugnon in der Bourgogne auf, dem Schauplatz ihres Romans. Paris, 2010: Agnès erfährt von der Polizei, dass ihre Tante Colette gestorben sei. Dabei wurde Colette doch bereits vor drei Jahren beerdigt. Agnès fährt in Colettes Wohnort im Burgund, wo sie als Kind und Jugendliche ihre Ferien verbracht hatte. Colette hat Agnès hundert Audiokassetten hinterlassen, die sie in willkürlicher Reihenfolge abhört. Dabei erlangt sie Erkenntnisse über ihre Tante, die sie sich nicht hat träumen lassen. Agnès‘ Vater Jean war Colettes kleiner Bruder. Die beiden wuchsen im Schatten des Schlosses von Gueugnon auf, in dem ihre Mutter Haushälterin war. Colette war mit Blaise, dem Sohn des Schlossherren befreundet. Auf dem Klavier, das von ehemaligen deutschen Besatzern ins Schloss gebracht wurde, lernte der vierjährige Jean das Klavierspielen. Später sorgten Colette und Blaise dafür, dass er aufs Konservatorium in Paris kam. Colette spricht über ihre Freundin Blanche. Diese stammte aus einer Zirkusfamilie. Ihr Vater, der Zirkusdirektor, war gewalttätig und brutal, Blanche hatte sich ihr Leben lang vor ihm gefürchtet. Nach dem Verkauf des Zirkus führte er ein Leben unter falscher Identität, getrieben von Hass und Mordlust und immer auf der Suche nach Blanches Mutter, nachdem diese es geschafft hatte, ihm zu entkommen. Colette erzählt auf den Kassetten aus ihrem Leben, von ihrer unglücklichen Kindheit mit einer kaltherzigen Mutter, ihrer Ausbildung zur Schuhmacherin ab dem Jahr 1959 und dem legendären Sieg ihres Lieblingsvereins FC Gueugnon gegen Paris Saint Germain im April 2000 – dem Tag, an dem ihr Leben eine neue Wendung genommen hatte. „Als dein Vater ging, um in Lyon bei David Levitan zu studieren, war ich glücklich. Als ich seine erste Chopin-Aufnahme auf einer Schallplatte hörte, war ich glücklich. Als ich dich und später Ana im Arm hielt, war ich glücklich. Als ich deinen ersten Film sah, war ich glücklich. Aber niemals war ich so glücklich wie am 19. Juli 1976.“ (S. 301) Neben Colette steht Agnès im Mittelpunkt des Romans. Sie ist Regisseurin und hat eine fünfzehnjährige Tochter. Ihr Mann Pierre hat sie verlassen und lebt jetzt mit einer bekannten Schauspielerin zusammen. Die bereits drei Jahre zurückliegende Trennung hat sie noch nicht verwunden. In Gueugnon trifft sie ihre Kindheitsfreunde wieder und erfährt, dass einer von ihnen als Kind von seinem Fußballtrainer missbraucht wurde. Der Täter, der mittlerweile in Cannes lebt, wurde nie verurteilt. Die Autorin vereint sechshundert Seiten sehr viele Themen: Familie, Herkunft, Liebe, Freundschaft, Ehe, Trennung, Homophobie, Aids, Kindesmissbrauch, Fußball, Musik, Zirkus, den Holocaust und sogar die Jagd nach einem Serienmörder. Einige Kapitel bestehen aus dem Drehbuch, das Agnès über ihre Mutter Hannah Ruben geschrieben hat, deren Eltern in Ausschwitz vergast wurden. An vielen Stellen werden französische Songtexte zitiert, die so perfekt zum Kontext passen, dass sie sich auch ohne eine Übersetzung ins Deutsche erschließen. Einige der Ereignisse und Wendungen haben mich überrascht und auf die falsche Fährte geführt. Der Roman ist komplex und spannungsgeladen, er zählt zu meinen Jahreshighlights. Von mir eine große Leseempfehlung und fünf Sterne.

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