Produktbild: Die unbekannte Sally Hemings
Artikelbild von Die unbekannte Sally Hemings
Barbara Chase-Riboud

1. Die unbekannte Sally Hemings

Die unbekannte Sally Hemings

Gesprochen von
9

24,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Miriam Busch

Spieldauer

16 Stunden und 55 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

20.05.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

48

Verlag

Diogenes Verlag

Übersetzt von

Werner Peterich

Sprache

Deutsch

EAN

9783257696417

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Miriam Busch

Spieldauer

16 Stunden und 55 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

20.05.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

48

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Diogenes Verlag

Übersetzt von

Werner Peterich

Sprache

Deutsch

EAN

9783257696417

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  • Leo

    aus Aalen

    5/5

    05.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    gewaltiges Epos

    Thomas Jefferson war der dritte Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika und er hatte ein dunkles Geheimnis, dass nach zwei Hundert Jahren ans Licht kam. Sally Hemings war nicht nur seine Sklavin, sondern seine große Liebe, immer an seiner Seite und sie schenkte ihm auch Kinder. Auf dem großen Anwesen von Monticello wächst Sally auf, wird zur Geliebten von Thomas Jefferson und reist dann auch mit ihm durch die Welt. Sie lernt andere Sprachen kennen, andere Kulturen, freie Schwarze, sie bekommt schöne Kleider und Schmuck und auch probiert sie fremde Gerichte und Spezialitäten. Immer wieder schafft es Thomas Jefferson sie an sich zu binden, auch wenn Sallys Mutter und ihr Bruder James ihr immer wieder ins Gewissen reden. Das Leben ist hart und Sally sieht das Leider Sklaven und erhebt ihre Stimme, aber sie liebt eben auch Thomas Jefferson. Barbara Chase-Riboud hat Sally Hemings nach zwei Hundert Jahren eine Stimme gegeben und was für eine! Ein gewaltiges Buch, ein Zeitzeugnis, ein Buch über die große Liebe zwischen einer Sklavin und einem US-Präsidenten. Viele historische Fakten, Sklavenverkäufe, Bestandsaufnahmen und Berichte und Briefe lässt die bekannte Künstlerin in diese Romanbiografie einfließen und wir erleben alles hautnah mit. Das geht einem sehr nahe und manchmal über die Grenzen des erträglichen hinaus, aber das Leben der Sklaven war hart, sehr hart. Kein einfaches Buch, dass man einfach so weg lesen kann, aber ein wichtiges Zeitzeugnis und das Portrait einer starken Frau. Für Fans von historischen Stoffen, wahren Geschichten und Romanbiografien wie “Begrabt mein Herz an der Biegung des Flusses.” Ein sehr wichtiges Buch, dass der Diogenes Verlag wieder veröffentlicht hat.

  • buecherwurm_01

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    26.04.2026

    eBook (ePUB)

    Ein Leben als Sklavin in den USA

    Sally Hemings wird als Sklavin geboren und ist als kleines Kind zusammen mit ihrer Mutter sowie einige Geschwistern auf die Plantage Monticello von Thomas Jefferson gelandet. Mit 15 Jahren wird sie die Geliebte ihres Masters und gebiert ihm im Laufe der Jahre 7 Kinder. Das Buch startet mit ihrem nahen Lebensende und dem Besuch eines Volkszählers, dem sie in Rückblicken ihr Leben erzählt. Wechselnde Perspektiven und Zeitsprünge sorgen für Abwechslung und machen das Lesen angenehm. Als Jefferson als dritter Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika in die Geschichte eingeht, gerät Sally ins Visier seiner politischen Gegner und persönlichen Feinde. Das Buch zeigt einen Teil der Historie der USA auf und ist als lehrreiche Geschichtsstunde interessant aufgearbeitet. Gut gefallen hat mir, dass immer Sally im Mittelpunkt der Erzählung steht und auch ihr Leben als Sklavin nicht in den Hintergrund gerät. Man erfährt generell viel über das Leben der Sklaven, besonders in Virginia und auf der Plantage Monticello. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und gerne empfehle ich es als unterhaltsame Geschichtsstunde.

  • Andrea Karminrot

    aus Berlin

    4/5

    12.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Liebe und Sklaverei

    Wer war diese unbekannte Sally Hemings? Eine wunderschöne Frau, die 1773 als Tochter eines Weißen und einer Sklavin in Virginia auf die Welt kam. Sie hatte eine fast helle Hautfarbe und wurde die Geliebte des Präsidenten Thomas Jefferson. Und Gott wusste, wie viel Sklaverei in der Liebe lag... Seite 70 Viele Geschichten der obersten Persönlichkeiten werden lange unter Verschluss gehalten. so auch diese Geschichte von der fast weißen Sklavin Sally Hemings, die eine tiefe Liebe zu ihrem Herren Thomas Jefferson gehegt haben muss. Denn sie verließ Virginia nicht, obwohl ihr damaliger Herr verstorben und sie somit die Freiheit erlangt hatte. Sie blieb und wer ein Jahr in Virginia bleibt, der ist wieder Sklave. Sie wollte das Land, in dem sie groß geworden ist, wo ihr Geliebter begraben liegt, nicht verlassen. Hier wo sie all ihr Leben verbracht hat, ihre Kinder zur Welt kamen und sie in einem großen Anwesen fast was zu sagen hatte, konnte und wollte sie nicht gegen die Freiheit eintauschen. Eigenwillig und stolz In diesem Roman wird von der eigenwilligen und stolzen Frau erzählt, die an der Seite von Thomas Jefferson gelebt hat, ohne das es an die Öffentlichkeit kam. Dabei hatte Sally schon als Jugendliche die Möglichkeit in Paris ihr Sklavendasein zu beenden. Als jugendliche kam sie mit der Tochter von Jefferson zusammen nach Paris. Sally bekam Französisch unterrichtet, sie trug schöne Kleidung und ihr Bruder, der als "Butler" den Präsidenten begleitet hat, ging in eine Kochlehre, die ihm in Frankreich alle Türen geöffnet hätte. Aber die beiden fuhren nach mehr als einem Jahr mit der Familie Jefferson wieder nach Amerika zurück in die Sklaverei. Dort blieben sie bis an ihr Lebensende. Sally gebar Thomas Jefferson sechs Kinder ... In dem Roman wird die Geschichte (nicht dauerhaft) von einem jungen Mann erzählt, der die schöne Sklavin in ihrer Kate auf dem Anwesen Monticello in Virginia besucht. Auch er erliegt dem Charme der selbstsicheren und wenn auch alten Frau. Er besucht sie immer öfter und kommt selber in Verruf, was ihn aber nicht stört. Verbotene Liebe Für mich sind solche Bücher immer wieder spannend. 200 Jahre wurden die Beweise unter Verschluss gehalten. Keiner sprach darüber, was sich auf dem Anwesen Monticello in Virginia abgespielt hatte. Nun hat Barbara Chase-Riboud aus den Fakten einen Roman gemacht der mitreißen sollte, der die Geschichte neu schreiben könnte. Aber mir hat es nicht immer gefallen diese Geschichte zu lesen. Zeitweise war es mir ein bisschen zu langatmig, zu verwirrend und ich konnte die Reaktionen Sallys nicht nachvollziehen (das hat allerdings das Leben geschrieben und ist nicht der Schriftstellerin anzukreiden). Dass die Geschichte immer wieder von dem jungen Mann Langdon erzählt wird, lockert es ein bisschen auf. Aus seiner Sicht erzählt er von Sally, die ihn maßlos fasziniert hat. Sie ist einfach sehr eloquent, kann sich ausdrücken und umschmeichelt ihr Gegenüber. Die Geschichte hat das Leben geschrieben, die Autorin B. Chase-Riboud hat sie in ein Buch gebannt. Wenig weiß man von Sally Hemings. Sally, wie auch Thomas Jefferson haben ihre komplette Korrespondenz dem Feuer übergeben, sie vernichtet, weshalb man sich bestimmt auch einiges zusammenreimen musste. Ich konnte nur immer wieder den Kopf schütteln. Kann Liebe wirklich so blind machen? War das Abhängigkeit, Erpressung? Und natürlich auch Sklaverei! Sally hätte ein anderes Leben führen können, hat sie aber nicht. Der Roman selber hat mich jetzt nicht überzeugt. Ich fand es manches Mal zu träge, langatmig. Im nächsten Kapitel ging es dann plötzlich wieder etwas schneller voran und war unterhaltsam. Schwierig zu sagen, was mich bei der Stange gehalten hat.

  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    4/5

    20.07.2026

    eBook (ePUB)

    Ein schonungsloser Blick in die Vergangenheit der USA

    Kaum zu glauben, dass ein Geheimnis 200 Jahre lang tatsächlich auch geheim bleibt. Und doch nachzuvollziehen. Damals gab es weder Instagram noch Facebook und Neuigkeiten wurden wenn überhaupt nur schleppend verbreitet. "Die unbekannte Sally Hemings" befasst sich mit der Sklavin Sally, deren große Liebe der dritte Präsident der USA war. Neben dem Verhältnis zwischen Präsident und Sklavin spielt auch das Leben der Leibeigenen in den USA eine Rolle. Sally lebte mit ihrer Mutter auf der Plantage Monticello. Die war das Eigentum von Thomas Jefferson. Sie war gerade mal 15 Jahre alt, als sie die Geliebte Jeffersons wurde. Sieben Kinder „schenkte“ Sally ihrem Liebsten aber erst im Jahr 1998 wurde die Vaterschaft durch einen DNA-Test bestätigt. Undenkbar, dass Jefferson sich zur Mutter seiner Kinder bekannt hätte. Niemals wäre er Präsident der USA geworden. Es ist ein Buch, das pünktlich zum Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung erschien. Wer sich für die Historie der USA interessiert und dabei nicht die Augen vor Sklavenhandel und Unterdrückung der Afrikaner verschließt, wird dieses Buch mögen. Es ist eine Zeitreise, die 60 Jahre umfasst und sehr deutlich zeigt, dass die Aufarbeitung der Vergangenheit wohl noch lange dauert. Afroamerikanische Autoren haben einen besonderen Sprachstil und es dauerte eine Weile, bis ich mich daran gewöhnte. Das Original wurde im Jahr 1979 veröffentlicht und auch das macht dieses Buch so außergewöhnlich.

  • Sylvias-Lesezimmer

    aus Ingelbach

    4/5

    01.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessanter Roman, nicht ganz einfach zu lesen

    Klappentext: Über 200 Jahre wurde unter Verschluss gehalten, dass die wichtigste Frau an der Seite des dritten US-Präsidenten Thomas Jefferson seine Sklavin Sally Hemings war. Erst die international bekannte Künstlerin Barbara Chase-Riboud gab ihr mit diesem Roman eine Identität und ihre eigene Geschichte zurück. In ›Sally Hemings‹ zeichnet sie das Bild einer stolzen, eigenwilligen Frau, die statt Freiheit die Liebe wählte und zeitlebens um ihren Platz in Jeffersons Leben kämpfte. „Die unbekannte Sally Hemings“ von Barbara Chase-Riboud, erzählt die Geschichte der Frau, die hinter dem US-Präsidenten Thomas Jefferson stand. Im Mittelpunkt steht Sally Hemings, die wir zu Beginn als ältere Frau kennenlernen. Sie erzählt hier ihre Geschichte. Sally kam schon als Kind mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern auf die Plantage Monticello von Thomas Jefferson. Als Sally Hemings 15 Jahre alt war, begann ihre Liebesbeziehung mit Thomas Jefferson. Im Laufe der Jahre bekam sie 7 Kinder von Jefferson. Die Beziehung zwischen Sally und Jefferson blieb unentdeckt. Auch ahnte niemand, dass Jefferson der Vater von Sallys Kindern ist. Erst im Jahre 1998 bestätigte eine DNA-Analyse, was einige vermuteten. Barbara Chase-Riboud erzählt die Geschichte recht umfangreich, mit einigen Zeitsprüngen. Ich habe etwas gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen. Man sollte diesem Buch auch die nötige Zeit geben. Die ganzen familiären Verbindungen und Zugehörigkeiten sind auch nicht einfach zu verfolgen. Zum Glück ist dem Buch ein Stammbaum vorangestellt, der „die weisse Familie“ und einmal „die Sklavenfamilie“ aufzeigt. Ja, diese Unterschiede werden hier gemacht, denn Sally ist eine Sklavin und die Beziehung zwischen ihr und Jefferson bleibt geheim. Barbara Chase-Riboud führt die Leser*innen in ein historisches Amerika, das diese hautnah erleben können. Als Leser*in erfährt man viel über das Amerika der 1770er bis zu den 1830er Jahren. Die Zeit wird detailliert und interessant beschrieben. Barbara Chase-Riboud lässt das Thema Sklaverei auferstehen und gibt auch hier detaillierte Beschreibungen. Stellenweise ist das Buch eine lange Geschichtskunde, in der man viel Interessantes erfährt. Der Schreibstil von Barbara Chase-Riboud ist nicht einfach zu lesen. Manchmal sind die Dialoge etwas sperrig. Doch mit der Zeit gewöhnt man sich daran. Bei mir war das Interesse, mehr über Sally zu erfahren, so groß, dass ich immer weiterlesen musste. Sally Hemings ist ein sehr interessanter Charakter. Sie hat von Barbara Chase-Riboud die Aufmerksamkeit bekommen, die ihr als Frau an der Seite des US-Präsidenten Thomas Jefferson eigentlich auch zusteht.

Kundinnen und Kunden meinen

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