Produktbild: Die unbekannte Sally Hemings

Die unbekannte Sally Hemings

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

31477

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.05.2026

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

624

Maße (L/B/H)

18,6/12,3/3,7 cm

Gewicht

456 g

Farbe

Elfenbein / Anthrazit

Auflage

1

Übersetzt von

Werner Peterich

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07371-3

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

31477

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.05.2026

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

624

Maße (L/B/H)

18,6/12,3/3,7 cm

Gewicht

456 g

Farbe

Elfenbein / Anthrazit

Auflage

1

Übersetzt von

Werner Peterich

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07371-3

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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  • Leo

    aus Aalen

    5/5

    05.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    gewaltiges Epos

    Thomas Jefferson war der dritte Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika und er hatte ein dunkles Geheimnis, dass nach zwei Hundert Jahren ans Licht kam. Sally Hemings war nicht nur seine Sklavin, sondern seine große Liebe, immer an seiner Seite und sie schenkte ihm auch Kinder. Auf dem großen Anwesen von Monticello wächst Sally auf, wird zur Geliebten von Thomas Jefferson und reist dann auch mit ihm durch die Welt. Sie lernt andere Sprachen kennen, andere Kulturen, freie Schwarze, sie bekommt schöne Kleider und Schmuck und auch probiert sie fremde Gerichte und Spezialitäten. Immer wieder schafft es Thomas Jefferson sie an sich zu binden, auch wenn Sallys Mutter und ihr Bruder James ihr immer wieder ins Gewissen reden. Das Leben ist hart und Sally sieht das Leider Sklaven und erhebt ihre Stimme, aber sie liebt eben auch Thomas Jefferson. Barbara Chase-Riboud hat Sally Hemings nach zwei Hundert Jahren eine Stimme gegeben und was für eine! Ein gewaltiges Buch, ein Zeitzeugnis, ein Buch über die große Liebe zwischen einer Sklavin und einem US-Präsidenten. Viele historische Fakten, Sklavenverkäufe, Bestandsaufnahmen und Berichte und Briefe lässt die bekannte Künstlerin in diese Romanbiografie einfließen und wir erleben alles hautnah mit. Das geht einem sehr nahe und manchmal über die Grenzen des erträglichen hinaus, aber das Leben der Sklaven war hart, sehr hart. Kein einfaches Buch, dass man einfach so weg lesen kann, aber ein wichtiges Zeitzeugnis und das Portrait einer starken Frau. Für Fans von historischen Stoffen, wahren Geschichten und Romanbiografien wie “Begrabt mein Herz an der Biegung des Flusses.” Ein sehr wichtiges Buch, dass der Diogenes Verlag wieder veröffentlicht hat.

  • Andrea Karminrot

    aus Berlin

    4/5

    12.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Liebe und Sklaverei

    Wer war diese unbekannte Sally Hemings? Eine wunderschöne Frau, die 1773 als Tochter eines Weißen und einer Sklavin in Virginia auf die Welt kam. Sie hatte eine fast helle Hautfarbe und wurde die Geliebte des Präsidenten Thomas Jefferson. Und Gott wusste, wie viel Sklaverei in der Liebe lag... Seite 70 Viele Geschichten der obersten Persönlichkeiten werden lange unter Verschluss gehalten. so auch diese Geschichte von der fast weißen Sklavin Sally Hemings, die eine tiefe Liebe zu ihrem Herren Thomas Jefferson gehegt haben muss. Denn sie verließ Virginia nicht, obwohl ihr damaliger Herr verstorben und sie somit die Freiheit erlangt hatte. Sie blieb und wer ein Jahr in Virginia bleibt, der ist wieder Sklave. Sie wollte das Land, in dem sie groß geworden ist, wo ihr Geliebter begraben liegt, nicht verlassen. Hier wo sie all ihr Leben verbracht hat, ihre Kinder zur Welt kamen und sie in einem großen Anwesen fast was zu sagen hatte, konnte und wollte sie nicht gegen die Freiheit eintauschen. Eigenwillig und stolz In diesem Roman wird von der eigenwilligen und stolzen Frau erzählt, die an der Seite von Thomas Jefferson gelebt hat, ohne das es an die Öffentlichkeit kam. Dabei hatte Sally schon als Jugendliche die Möglichkeit in Paris ihr Sklavendasein zu beenden. Als jugendliche kam sie mit der Tochter von Jefferson zusammen nach Paris. Sally bekam Französisch unterrichtet, sie trug schöne Kleidung und ihr Bruder, der als "Butler" den Präsidenten begleitet hat, ging in eine Kochlehre, die ihm in Frankreich alle Türen geöffnet hätte. Aber die beiden fuhren nach mehr als einem Jahr mit der Familie Jefferson wieder nach Amerika zurück in die Sklaverei. Dort blieben sie bis an ihr Lebensende. Sally gebar Thomas Jefferson sechs Kinder ... In dem Roman wird die Geschichte (nicht dauerhaft) von einem jungen Mann erzählt, der die schöne Sklavin in ihrer Kate auf dem Anwesen Monticello in Virginia besucht. Auch er erliegt dem Charme der selbstsicheren und wenn auch alten Frau. Er besucht sie immer öfter und kommt selber in Verruf, was ihn aber nicht stört. Verbotene Liebe Für mich sind solche Bücher immer wieder spannend. 200 Jahre wurden die Beweise unter Verschluss gehalten. Keiner sprach darüber, was sich auf dem Anwesen Monticello in Virginia abgespielt hatte. Nun hat Barbara Chase-Riboud aus den Fakten einen Roman gemacht der mitreißen sollte, der die Geschichte neu schreiben könnte. Aber mir hat es nicht immer gefallen diese Geschichte zu lesen. Zeitweise war es mir ein bisschen zu langatmig, zu verwirrend und ich konnte die Reaktionen Sallys nicht nachvollziehen (das hat allerdings das Leben geschrieben und ist nicht der Schriftstellerin anzukreiden). Dass die Geschichte immer wieder von dem jungen Mann Langdon erzählt wird, lockert es ein bisschen auf. Aus seiner Sicht erzählt er von Sally, die ihn maßlos fasziniert hat. Sie ist einfach sehr eloquent, kann sich ausdrücken und umschmeichelt ihr Gegenüber. Die Geschichte hat das Leben geschrieben, die Autorin B. Chase-Riboud hat sie in ein Buch gebannt. Wenig weiß man von Sally Hemings. Sally, wie auch Thomas Jefferson haben ihre komplette Korrespondenz dem Feuer übergeben, sie vernichtet, weshalb man sich bestimmt auch einiges zusammenreimen musste. Ich konnte nur immer wieder den Kopf schütteln. Kann Liebe wirklich so blind machen? War das Abhängigkeit, Erpressung? Und natürlich auch Sklaverei! Sally hätte ein anderes Leben führen können, hat sie aber nicht. Der Roman selber hat mich jetzt nicht überzeugt. Ich fand es manches Mal zu träge, langatmig. Im nächsten Kapitel ging es dann plötzlich wieder etwas schneller voran und war unterhaltsam. Schwierig zu sagen, was mich bei der Stange gehalten hat.

  • Sylvias-Lesezimmer

    aus Ingelbach

    4/5

    01.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessanter Roman, nicht ganz einfach zu lesen

    Klappentext: Über 200 Jahre wurde unter Verschluss gehalten, dass die wichtigste Frau an der Seite des dritten US-Präsidenten Thomas Jefferson seine Sklavin Sally Hemings war. Erst die international bekannte Künstlerin Barbara Chase-Riboud gab ihr mit diesem Roman eine Identität und ihre eigene Geschichte zurück. In ›Sally Hemings‹ zeichnet sie das Bild einer stolzen, eigenwilligen Frau, die statt Freiheit die Liebe wählte und zeitlebens um ihren Platz in Jeffersons Leben kämpfte. „Die unbekannte Sally Hemings“ von Barbara Chase-Riboud, erzählt die Geschichte der Frau, die hinter dem US-Präsidenten Thomas Jefferson stand. Im Mittelpunkt steht Sally Hemings, die wir zu Beginn als ältere Frau kennenlernen. Sie erzählt hier ihre Geschichte. Sally kam schon als Kind mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern auf die Plantage Monticello von Thomas Jefferson. Als Sally Hemings 15 Jahre alt war, begann ihre Liebesbeziehung mit Thomas Jefferson. Im Laufe der Jahre bekam sie 7 Kinder von Jefferson. Die Beziehung zwischen Sally und Jefferson blieb unentdeckt. Auch ahnte niemand, dass Jefferson der Vater von Sallys Kindern ist. Erst im Jahre 1998 bestätigte eine DNA-Analyse, was einige vermuteten. Barbara Chase-Riboud erzählt die Geschichte recht umfangreich, mit einigen Zeitsprüngen. Ich habe etwas gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen. Man sollte diesem Buch auch die nötige Zeit geben. Die ganzen familiären Verbindungen und Zugehörigkeiten sind auch nicht einfach zu verfolgen. Zum Glück ist dem Buch ein Stammbaum vorangestellt, der „die weisse Familie“ und einmal „die Sklavenfamilie“ aufzeigt. Ja, diese Unterschiede werden hier gemacht, denn Sally ist eine Sklavin und die Beziehung zwischen ihr und Jefferson bleibt geheim. Barbara Chase-Riboud führt die Leser*innen in ein historisches Amerika, das diese hautnah erleben können. Als Leser*in erfährt man viel über das Amerika der 1770er bis zu den 1830er Jahren. Die Zeit wird detailliert und interessant beschrieben. Barbara Chase-Riboud lässt das Thema Sklaverei auferstehen und gibt auch hier detaillierte Beschreibungen. Stellenweise ist das Buch eine lange Geschichtskunde, in der man viel Interessantes erfährt. Der Schreibstil von Barbara Chase-Riboud ist nicht einfach zu lesen. Manchmal sind die Dialoge etwas sperrig. Doch mit der Zeit gewöhnt man sich daran. Bei mir war das Interesse, mehr über Sally zu erfahren, so groß, dass ich immer weiterlesen musste. Sally Hemings ist ein sehr interessanter Charakter. Sie hat von Barbara Chase-Riboud die Aufmerksamkeit bekommen, die ihr als Frau an der Seite des US-Präsidenten Thomas Jefferson eigentlich auch zusteht.

  • Susanne H.

    aus Würselen

    4/5

    20.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Neuauflage über das Leben der Sally Hemings

    Sally Hemings ist ein preisgekrönter historischer Roman der US-amerikanischen Künstlerin und Autorin Barbara Chase-Riboud, der erstmals 1979 erschien und nunmehr durch diese Neuauflage von Diogenes zu neuen Ehren kommt.Der Roman thematisiert das Leben von Sally Hemings, einer versklavten Frau auf der Plantage Monticello in Virginia, und ihre jahrzehntelange Beziehung zum dritten US-Präsidenten Thomas Jefferson.:Der Roman basiert auf der realen Geschichte von Sally Hemings, die Jefferson sieben Kinder gebar. Zur Zeit der Veröffentlichung war diese Verbindung unter Historikern noch höchst umstritten; erst spätere DNA-Analysen im Jahr 1998 bestätigten die Vaterschaft Jeffersons.Die Handlung umspannt sechzig Jahre und zwei Kontinente. Sie beginnt 1831 in Virginia, als ein Volkszähler Sally besucht und sie auf ihr Leben zurückblickt – von ihrer Zeit als Zofe in Paris bis zu ihrem Alltag als Sklavin und Geliebte des Präsidenten in Virginia.Chase-Riboud gibt Hemings mit diesem Buch wiederum eine eigene literarische Stimme und Identität.Alles in allem eine gut zu lesende, mitreißende und lehrreiche Geschichtsstunde mit wichtigem und mehr als aktuellem Thema. Sehr empfehlenswert.

  • Anna.Lysis

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    20.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Frau im Schatten der Geschichte

    „Die unbekannte Sally Hemings“ von Barbara Chase-Riboud erzählt die Geschichte von Sally Hemings, der Sklavin und langjährigen Geliebten von Thomas Jefferson, und gibt einer historischen Figur eine eigene Stimme und Identität zurück. Der Roman basiert auf historischen Fakten und zeichnet zugleich ein eindringliches Bild seiner Zeit. Barbara Chase-Riboud schreibt sehr detailreich und eindrucksvoll. Besonders gelungen ist die spürbare historische Genauigkeit des Romans. Gleichzeitig verlangt das Buch Aufmerksamkeit beim Lesen, da die familiären und gesellschaftlichen Verflechtungen stellenweise komplex sind. Gerade zu Beginn fiel es mir deshalb teilweise schwer, den Überblick zu behalten. Hinzu kommt, dass die Erzählperspektive für mich nicht durchgehend klar war und die Sichtweisen teilweise sehr fließend ineinander übergingen. Trotzdem entwickelt der Roman eine große Intensität und macht Sally Hemings als Figur greifbar. Eindrucksvoll ist dabei, wie die Autorin sie nicht nur als historische Nebenfigur zeigt, sondern ihre eigene Geschichte und Persönlichkeit in den Mittelpunkt rückt. „Die unbekannte Sally Hemings“ ist ein anspruchsvoller und historisch faszinierender Roman, der sich intensiv mit Macht, Abhängigkeit und Identität auseinandersetzt.

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