Produktbild: Weil wir nichts wussten

Weil wir nichts wussten Roman

9

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.03.2026

Verlag

Edition Raetia

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/2,4 cm

Gewicht

300 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

9788872839904

Beschreibung

Rezension

Der Weg zur Wahrheit führt in den Abgrund: „Weil wir nichts wussten“ ist eine beeindruckend konsequente und zugleich tastend-zarte Erzählung über die Macht der Geheimnisse, die Bürden der Tradition und Erwartung sowie die Suche nach Zugehörigkeit.
(Joachim Leitner, Tiroler Tageszeitung)

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.03.2026

Verlag

Edition Raetia

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/2,4 cm

Gewicht

300 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

9788872839904

Herstelleradresse

Edition Raetia
Zollstangenplatz 4
39100 Bozen
IT

Email: info@raetia.com

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Zwischen Schweigen und Herkunft

Bewertung aus Dresden am 20.04.2026

Bewertungsnummer: 3114760

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Weil wir nichts wussten“ erzählt von zwei Menschen, die auf sehr unterschiedliche Weise auf der Suche nach ihrem Platz im Leben sind. Lukas, der eigentlich als Journalist durch Europa reist, kehrt wegen seiner kranken Mutter in die Südtiroler Heimat zurück – ein Ort voller Erwartungen, Erinnerungen und unausgesprochener Wahrheiten. Parallel begleitet man eine junge Frau, die ohne feste Wurzeln aufgewachsen ist und nun versucht, ihre Herkunft zu verstehen. Beide Wege kreuzen sich langsam, während sich ein Geflecht aus Familiengeheimnissen, Tradition und Schweigen entrollt. Was mich sofort abgeholt hat, war der Schreibstil: ruhig, atmosphärisch, präzise beobachtend. Horst Moser schafft es, mit wenigen Sätzen ganze Räume zu öffnen, Stimmungen einzufangen und Figuren so nah heranzuholen, dass man fast das Gefühl hat, neben ihnen zu stehen. Diese sprachliche Feinheit hat mir wirklich gefallen. Inhaltlich bleibt die Geschichte bewusst unspektakulär, aber das empfinde ich hier als Stärke. Der Roman lebt nicht von großen Enthüllungen, sondern von den Zwischentönen: den Blicken, den Pausen, den kleinen Momenten, in denen Figuren sich öffnen oder wieder verschließen. Gerade diese leise Erzählweise hat mich am Ende mehr berührt, als ich erwartet hätte. Die Themen Herkunft, Identität und familiäre Prägung wirken lange nach. Für mich ist „Weil wir nichts wussten“ ein sprachlich herausragender, feinfühliger Roman, der zeigt, wie kraftvoll Stille sein kann. Ein Buch, das man nicht wegen der Handlung liest, sondern wegen der Atmosphäre, der Figuren und der Art, wie es einen langsam hineinzieht. Fünf Sterne – weil es mich genau dort abgeholt hat, wo Geschichten leise, aber nachhaltig wirken. Ein schön geschriebener, nachdenklicher Roman, der vor allem durch seine Sprache und die feinen Zwischentöne überzeugt.

Zwischen Schweigen und Herkunft

Bewertung aus Dresden am 20.04.2026
Bewertungsnummer: 3114760
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Weil wir nichts wussten“ erzählt von zwei Menschen, die auf sehr unterschiedliche Weise auf der Suche nach ihrem Platz im Leben sind. Lukas, der eigentlich als Journalist durch Europa reist, kehrt wegen seiner kranken Mutter in die Südtiroler Heimat zurück – ein Ort voller Erwartungen, Erinnerungen und unausgesprochener Wahrheiten. Parallel begleitet man eine junge Frau, die ohne feste Wurzeln aufgewachsen ist und nun versucht, ihre Herkunft zu verstehen. Beide Wege kreuzen sich langsam, während sich ein Geflecht aus Familiengeheimnissen, Tradition und Schweigen entrollt. Was mich sofort abgeholt hat, war der Schreibstil: ruhig, atmosphärisch, präzise beobachtend. Horst Moser schafft es, mit wenigen Sätzen ganze Räume zu öffnen, Stimmungen einzufangen und Figuren so nah heranzuholen, dass man fast das Gefühl hat, neben ihnen zu stehen. Diese sprachliche Feinheit hat mir wirklich gefallen. Inhaltlich bleibt die Geschichte bewusst unspektakulär, aber das empfinde ich hier als Stärke. Der Roman lebt nicht von großen Enthüllungen, sondern von den Zwischentönen: den Blicken, den Pausen, den kleinen Momenten, in denen Figuren sich öffnen oder wieder verschließen. Gerade diese leise Erzählweise hat mich am Ende mehr berührt, als ich erwartet hätte. Die Themen Herkunft, Identität und familiäre Prägung wirken lange nach. Für mich ist „Weil wir nichts wussten“ ein sprachlich herausragender, feinfühliger Roman, der zeigt, wie kraftvoll Stille sein kann. Ein Buch, das man nicht wegen der Handlung liest, sondern wegen der Atmosphäre, der Figuren und der Art, wie es einen langsam hineinzieht. Fünf Sterne – weil es mich genau dort abgeholt hat, wo Geschichten leise, aber nachhaltig wirken. Ein schön geschriebener, nachdenklicher Roman, der vor allem durch seine Sprache und die feinen Zwischentöne überzeugt.

Zwei Menschen - zwei Geschichten

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 19.04.2026

Bewertungsnummer: 3113904

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Cover des Buches finde ich sehr ausdrucksstark und der Titel hat mich neugierig auf das Buch gemacht. Die Haptik des Hardcover Buches finde ich sehr ansprechend. Das Buch hat zwei Erzählstränge. Lukas, der Journalist, der von den Protestwellen in Europa berichtet aber nach der Nachricht, dass es seiner Mutter nicht gut geht nach Hause, in das kleine Provinzstädtchen zurückgekehrt. Und Lisa, die sich heimatlos und leer fühlt. Auf der Suche nach ihrer Vergangenheit entwickelt sich Etwas. Das Buch greift viele gewichtige Themen auf. Familie, Schuld, Vergangenheit und die Folgen des Schweigens. Die Handlung zeigt die bewussten Konsequenzen aus Verhaltensmustern. Der Schreibstil war für mich sehr intensiv, das Buch hat mich gut gefallen. Ich empfehle es auf jeden Fall weiter.

Zwei Menschen - zwei Geschichten

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 19.04.2026
Bewertungsnummer: 3113904
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Cover des Buches finde ich sehr ausdrucksstark und der Titel hat mich neugierig auf das Buch gemacht. Die Haptik des Hardcover Buches finde ich sehr ansprechend. Das Buch hat zwei Erzählstränge. Lukas, der Journalist, der von den Protestwellen in Europa berichtet aber nach der Nachricht, dass es seiner Mutter nicht gut geht nach Hause, in das kleine Provinzstädtchen zurückgekehrt. Und Lisa, die sich heimatlos und leer fühlt. Auf der Suche nach ihrer Vergangenheit entwickelt sich Etwas. Das Buch greift viele gewichtige Themen auf. Familie, Schuld, Vergangenheit und die Folgen des Schweigens. Die Handlung zeigt die bewussten Konsequenzen aus Verhaltensmustern. Der Schreibstil war für mich sehr intensiv, das Buch hat mich gut gefallen. Ich empfehle es auf jeden Fall weiter.

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Weil wir nichts wussten

von Horst Moser

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