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Zwischen Himmel und hier Roman | Es sind die kleinen Dinge, die ein Leben zu einem guten Leben machen

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

35 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.06.2026

Verlag

Knaur

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

20,9/13,2/2,9 cm

Gewicht

387 g

Farbe

Elfenbein / Camel

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Mellan himmel och här

Übersetzt von

Leena Flegler

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-56716-6

Beschreibung

Rezension

"Ein emotionales Buch über das, was am Ende zählt." Claudia Ten Hoevel emotion 20260601

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

35 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.06.2026

Verlag

Knaur

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

20,9/13,2/2,9 cm

Gewicht

387 g

Farbe

Elfenbein / Camel

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Mellan himmel och här

Übersetzt von

Leena Flegler

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-56716-6

Herstelleradresse

Knaur HC
Landsberger Straße 246
80687 München
DE

Email: service@holtzbrinckverlage.de

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Berührendes, aber auch hoffnungsvolles Buch über das Abschied nehmen

Lena aus Köln am 09.06.2026

Bewertungsnummer: 3163044

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Majlis hatte sich bereits auf ihren nahenden Tod aufgrund einer schweren Erkrankung vorbereitet, ist in den Ruhestand eingetreten und hat einen Termin für ihren Sterbetag im kommenden Mai in der Schweiz. Als sie eine Nachricht ihrer Tochter Ronja erhält, die gerade zum ersten Mal entbunden hat, beschließt sie, zu ihr nach Stockholm zu fahren und ihr mit dem Baby zu helfen. Ronja weiß allerdings noch nichts von ihrer Krankheit und dem Entschluss, ihr Leben auf eigenen Wunsch zu beenden. Lange kann Majlis die Symptome nicht verbergen und muss sich offenbaren. Ronja, die noch nicht bereit ist, ein Ende zu akzeptieren, versucht ihre Mutter gesundheitsfördernden Maßnahmen zu unterziehen, bis sie erkennt, dass sie die gemeinsame Zeit besser nutzen könnten. Der Roman wird abwechselnd aus der Perspektive von Mutter und Tochter geschildert, was tiefe Einblicke in ihre Emotionen und Gedanken ermöglicht. Beide stehen vor großen Veränderungen, mit denen sie umgehen müssen. Sowohl Majlis als auch Ronja sind authentisch gezeichnet und glaubwürdige, lebendige Charaktere, in deren Alltag man problemlos eintaucht. Während Ronjas Leben in Stockholm Turbulenzen erfährt und sie zwischen dem lang ersehnten Mutterglück und der Verzweiflung über ihre Ehe steht, ist Majlis schon an einem Punkt angelangt, wo sie mit sich und ihrem nahenden Lebensende im Reinen ist. "Zwischen Himmel und hier" ist einfühlsam und warmherzig beschrieben und kommt trotz der schweren Themen ohne übertriebene Dramatik aus. So ist die Geschichte auch weniger traurig als erwartet, denn Majlis Krankheit und der Tod stehen trotz des unausweichlichen Schicksals zunächst gar nicht so sehr im Vordergrund. Dafür sorgen neben der bis dato unkomplizierten und innigen Mutter-Tochter-Beziehung auch die Nebencharaktere, die eine mitreißende positive Ausstrahlung haben und die Prämisse, nicht gegen das Unausweichliche zu kämpfen, sondern das beste aus der verbleibenden Zeit zu machen, ohne eine gekünstelte Bucketlist zu erstellen. Es ist ein berührendes, hoffnungsvolles Buch über das Abschied nehmen, auch wenn es schwerfällt, loszulassen. Neben dem Tod und dem Ausblick auf ein Leben danach "zwischen Himmel und hier" ist es eine liebevolle Geschichte über Liebe, Freundschaft, familiäre Beziehungen und insbesondere über die Komplexität des Lebens und die Entwicklungen, die wir nicht beeinflussen können. Aktive Sterbehilfe, die auch in Schweden verboten ist, und das Recht auf Selbstbestimmung über das eigene Lebensende, werden dabei unaufdringlich und wertfrei mit der Geschichte verbunden.

Berührendes, aber auch hoffnungsvolles Buch über das Abschied nehmen

Lena aus Köln am 09.06.2026
Bewertungsnummer: 3163044
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Majlis hatte sich bereits auf ihren nahenden Tod aufgrund einer schweren Erkrankung vorbereitet, ist in den Ruhestand eingetreten und hat einen Termin für ihren Sterbetag im kommenden Mai in der Schweiz. Als sie eine Nachricht ihrer Tochter Ronja erhält, die gerade zum ersten Mal entbunden hat, beschließt sie, zu ihr nach Stockholm zu fahren und ihr mit dem Baby zu helfen. Ronja weiß allerdings noch nichts von ihrer Krankheit und dem Entschluss, ihr Leben auf eigenen Wunsch zu beenden. Lange kann Majlis die Symptome nicht verbergen und muss sich offenbaren. Ronja, die noch nicht bereit ist, ein Ende zu akzeptieren, versucht ihre Mutter gesundheitsfördernden Maßnahmen zu unterziehen, bis sie erkennt, dass sie die gemeinsame Zeit besser nutzen könnten. Der Roman wird abwechselnd aus der Perspektive von Mutter und Tochter geschildert, was tiefe Einblicke in ihre Emotionen und Gedanken ermöglicht. Beide stehen vor großen Veränderungen, mit denen sie umgehen müssen. Sowohl Majlis als auch Ronja sind authentisch gezeichnet und glaubwürdige, lebendige Charaktere, in deren Alltag man problemlos eintaucht. Während Ronjas Leben in Stockholm Turbulenzen erfährt und sie zwischen dem lang ersehnten Mutterglück und der Verzweiflung über ihre Ehe steht, ist Majlis schon an einem Punkt angelangt, wo sie mit sich und ihrem nahenden Lebensende im Reinen ist. "Zwischen Himmel und hier" ist einfühlsam und warmherzig beschrieben und kommt trotz der schweren Themen ohne übertriebene Dramatik aus. So ist die Geschichte auch weniger traurig als erwartet, denn Majlis Krankheit und der Tod stehen trotz des unausweichlichen Schicksals zunächst gar nicht so sehr im Vordergrund. Dafür sorgen neben der bis dato unkomplizierten und innigen Mutter-Tochter-Beziehung auch die Nebencharaktere, die eine mitreißende positive Ausstrahlung haben und die Prämisse, nicht gegen das Unausweichliche zu kämpfen, sondern das beste aus der verbleibenden Zeit zu machen, ohne eine gekünstelte Bucketlist zu erstellen. Es ist ein berührendes, hoffnungsvolles Buch über das Abschied nehmen, auch wenn es schwerfällt, loszulassen. Neben dem Tod und dem Ausblick auf ein Leben danach "zwischen Himmel und hier" ist es eine liebevolle Geschichte über Liebe, Freundschaft, familiäre Beziehungen und insbesondere über die Komplexität des Lebens und die Entwicklungen, die wir nicht beeinflussen können. Aktive Sterbehilfe, die auch in Schweden verboten ist, und das Recht auf Selbstbestimmung über das eigene Lebensende, werden dabei unaufdringlich und wertfrei mit der Geschichte verbunden.

Lesehighlight 2026!

Bewertung am 25.05.2026

Bewertungsnummer: 3147957

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wie fühlt es sich an zu wissen, dass der eigene Körper nicht mehr das tun wird, was er soll ? Majlis hängt an ihrem Leben und doch hat sie einen ganz besonderem Termin in der Schweiz vereinbart, der ihrem Leben ein Ende setzen wird. Aber wie bringt sie all dies ihrer Tochter bei, die sie gerade jetzt braucht? Denn Ronja hat gerade Majils das schönste Geschnek gemacht, was Töchter ihren Müttern schenken können: ein Enkelkind. Zwischen den beiden Frauen liegt das Unausgesprochene, das Unweigerliche und doch begeben sich beide auf eine Reise, die mehr ist, als gemeinsam verbrachte Zeit... Cassandra Brunstedt gelingt hier eine zarte Mischung aus der Frage über den Sinn des Lebens und stiller Tiefgründigkeit, die das Herz berührt. Mit Majlis begegnen die Lesenden einer Frau, deren Lebensplan auf den Kopf gestellt wird: eine tödliche Krankheit naht, während ihre Tochter Ronja in Stockholm ein erstes Kind erwartet. Mutter und Tochter in unterschiedlichen Lebensphasen – was auf den ersten Blick beide Frauen trennen könnte, schafft durch Brunstedts Schreibstil eine Intimität, die selten in dieser Genauigkeit gelingt. Die Autorin hat nämlich die besondere Gabe, Räume und Beziehungen so zu schildern, dass das das Gefühl entsteht, direkt mittendrin zu sein. Man riecht das Salz der Küste, hört den Klang der Straßen in Stockholm, spürt die Unsicherheit in einem Telefonat, das alles verändern könnte. Die Alltäglichkeiten, die diese Geschichte so lebendig machen, werden nicht bloß beschrieben, sondern spür- und fühlbar: kleine Gesten, Blickwechsel, das Austauschen von Gewohnheiten, die im Herzen der Erzählung zu Bedeutung werden. Dabei bleibt die Sprache poetisc und sanft, ohne die Eindringlichkeit der Thematik zu verlieren. Die Beziehung zwischen Majlis und Ronja wird feinfühlig und sensibel erzählt. Es ist eine Liebeserklärung an Mut, Nähe und Ehrlichkeit, auch dann, wenn man die Wahrheit nicht sofort miteinander teilt. Brunstedt gelingt es, die Komplexität von Mutterschaft, Loyalität und den unausgesprochenen Ängsten der Frauen zu erfassen und dabei eine Wärme zu erzeugen, die sich tief im Herzen verankert. Der Roman regt zum Nachdenken über das Leben, den Tod und die Bedeutung des Hier und Jetzt an. Es geht darum, Worte zu finden, wenn sie fehlen, Liebe zu zeigen, und die kleinen Momente zu erkennen, die dem Dasein Sinn geben. Brunstedt zeigt, dass das Große oft im Kleine verborgen liegt, das uns jeden Tag begleitet. Dieses Buch gehört für mich zu denjenigen, die lange in Erinnerung bleiben und einen festen Platz im Herzen haben.. Es verbindet Tiefgang mit Wärme, Ernsthaftigkeit mit Zartheit, und macht deutlich, dass Leben nicht nur durch große Ereignisse, sondern vor allem durch uns selbst gestaltet wird.

Lesehighlight 2026!

Bewertung am 25.05.2026
Bewertungsnummer: 3147957
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wie fühlt es sich an zu wissen, dass der eigene Körper nicht mehr das tun wird, was er soll ? Majlis hängt an ihrem Leben und doch hat sie einen ganz besonderem Termin in der Schweiz vereinbart, der ihrem Leben ein Ende setzen wird. Aber wie bringt sie all dies ihrer Tochter bei, die sie gerade jetzt braucht? Denn Ronja hat gerade Majils das schönste Geschnek gemacht, was Töchter ihren Müttern schenken können: ein Enkelkind. Zwischen den beiden Frauen liegt das Unausgesprochene, das Unweigerliche und doch begeben sich beide auf eine Reise, die mehr ist, als gemeinsam verbrachte Zeit... Cassandra Brunstedt gelingt hier eine zarte Mischung aus der Frage über den Sinn des Lebens und stiller Tiefgründigkeit, die das Herz berührt. Mit Majlis begegnen die Lesenden einer Frau, deren Lebensplan auf den Kopf gestellt wird: eine tödliche Krankheit naht, während ihre Tochter Ronja in Stockholm ein erstes Kind erwartet. Mutter und Tochter in unterschiedlichen Lebensphasen – was auf den ersten Blick beide Frauen trennen könnte, schafft durch Brunstedts Schreibstil eine Intimität, die selten in dieser Genauigkeit gelingt. Die Autorin hat nämlich die besondere Gabe, Räume und Beziehungen so zu schildern, dass das das Gefühl entsteht, direkt mittendrin zu sein. Man riecht das Salz der Küste, hört den Klang der Straßen in Stockholm, spürt die Unsicherheit in einem Telefonat, das alles verändern könnte. Die Alltäglichkeiten, die diese Geschichte so lebendig machen, werden nicht bloß beschrieben, sondern spür- und fühlbar: kleine Gesten, Blickwechsel, das Austauschen von Gewohnheiten, die im Herzen der Erzählung zu Bedeutung werden. Dabei bleibt die Sprache poetisc und sanft, ohne die Eindringlichkeit der Thematik zu verlieren. Die Beziehung zwischen Majlis und Ronja wird feinfühlig und sensibel erzählt. Es ist eine Liebeserklärung an Mut, Nähe und Ehrlichkeit, auch dann, wenn man die Wahrheit nicht sofort miteinander teilt. Brunstedt gelingt es, die Komplexität von Mutterschaft, Loyalität und den unausgesprochenen Ängsten der Frauen zu erfassen und dabei eine Wärme zu erzeugen, die sich tief im Herzen verankert. Der Roman regt zum Nachdenken über das Leben, den Tod und die Bedeutung des Hier und Jetzt an. Es geht darum, Worte zu finden, wenn sie fehlen, Liebe zu zeigen, und die kleinen Momente zu erkennen, die dem Dasein Sinn geben. Brunstedt zeigt, dass das Große oft im Kleine verborgen liegt, das uns jeden Tag begleitet. Dieses Buch gehört für mich zu denjenigen, die lange in Erinnerung bleiben und einen festen Platz im Herzen haben.. Es verbindet Tiefgang mit Wärme, Ernsthaftigkeit mit Zartheit, und macht deutlich, dass Leben nicht nur durch große Ereignisse, sondern vor allem durch uns selbst gestaltet wird.

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Zwischen Himmel und hier

von Cassandra Brunstedt

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Ingrid Führer

Thalia Gmunden – SEP

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5/5

Nichts ist schöner als der Mai.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Voller Wärme, Liebe Zuneigung und Geborgenheit strahlt dieses Buch aus. Es erwärmt das Herz. Wir wissen, wo die Reise hingehen wird. Es gibt keine Heilung. Das Leben ist endlich wir haben nicht die Zeit alles auf später zu verschieben, denn wir wissen nicht, ob es später geben wird. Eine zutiefst berührende Mutter Tochter Geschichte. Gemeinsam genießen sie die noch verbleibenden Zeit. Ein wunderschönes Buch. Wunderschönes Cover. Empfehlung.
  • Ingrid Führer
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5/5

Nichts ist schöner als der Mai.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Voller Wärme, Liebe Zuneigung und Geborgenheit strahlt dieses Buch aus. Es erwärmt das Herz. Wir wissen, wo die Reise hingehen wird. Es gibt keine Heilung. Das Leben ist endlich wir haben nicht die Zeit alles auf später zu verschieben, denn wir wissen nicht, ob es später geben wird. Eine zutiefst berührende Mutter Tochter Geschichte. Gemeinsam genießen sie die noch verbleibenden Zeit. Ein wunderschönes Buch. Wunderschönes Cover. Empfehlung.

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Zwischen Himmel und hier

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