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Produktbild: Diamanten

Diamanten Roman

2

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

15071

Erscheinungsdatum

17.02.2026

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

1567 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446287648

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Family Sharing

Ja

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Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 AA
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Verkaufsrang

15071

Erscheinungsdatum

17.02.2026

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

1567 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446287648

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Absurdität und Komik ist die Antwort auf die Trauer

Bewertung am 13.04.2026

Bewertungsnummer: 3107581

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Seine Kinder nennt er Diamanten, Kater oder Trottel, je nachdem. Der Mann, der mit 19 aus Serbien nach Wien übersiedelte, weil die Filme seines Vaters unter Tito keinen Platz hatten, liebt seine Kinder, spendiert ihnen zwischen Belgrad, München, Wien, der Provence und Griechenland jede Menge Lammkeule und Wein im Überfluss. Doch was kann ein Loch stopfen, das der Tod der Mutter aufgerissen hat? Die vier erwachsenen Kinder suchen jedes für sich einen Weg, um mit dem himmelschreienden Schmerz umzugehen, sind eng verbunden und suchen doch zu dem Vater immer wieder die Distanz, der den Unterschied zwischen Sorge und Fürsorge nicht erkennt. Es fällt mir schwer, David Vajdas Debüt als Roman zu bezeichnen, denn dieses Buch ist so filmisch, dass die Figuren niemals nur aus Wörtern bestehen können. Das ist ganz große Kunst. Die Familie ist über die Welt verteilt und bewegt sich zwischen künstlerischer Bohème und bürgerlichen Werten. Der Ich-Erzähler Dido beobachtet, fühlt, setzt sich auseinander, steckt mitten im Gefüge aus Geschwistern, exzentrischer Tante, schuldüberfrachtetem Onkel, seiner neuen faszinierenden Frau und der Vergangenheit, die immer auch jüdisch, immer auch rastlos ist. Die Erinnerungen an die letzten Jahre, Monate, Wochen mit der Mutter erfolgt in Rückblenden, glasklar schwebt der Verlust über einer Familie, die hilflos vor der Lücke steht und doch nicht trauern kann. Leise entwickeln sich die Figuren. In leinwandfüllenden, kraftvollen Szenen zeichnet David Vajda urkomische Dialoge, die Freude am Absurden, bestechende Nebendarsteller*innen und zerrüttende Traurigkeit. Die Liebe zu seinen Charakteren mit all ihren Widersprüchen, Höhen, Tiefen und Verkettungen macht dieses Debüt zu einem Meisterstück. Selten kommt ein Debüt mit einem so klaren Stil daher, es würde mich wundern, wenn er sich damit nicht in der Literaturlandschaft fest verankert. Wir alle kennen den Lehrsatz „Show don’t tell“, und dieser Stoff ist der Inbegriff des szenischen Erzählens. Ich bin gespannt, was von diesem Autor noch kommt, aber erstmal funkeln in diesem Frühling die Diamanten.

Absurdität und Komik ist die Antwort auf die Trauer

Bewertung am 13.04.2026
Bewertungsnummer: 3107581
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Seine Kinder nennt er Diamanten, Kater oder Trottel, je nachdem. Der Mann, der mit 19 aus Serbien nach Wien übersiedelte, weil die Filme seines Vaters unter Tito keinen Platz hatten, liebt seine Kinder, spendiert ihnen zwischen Belgrad, München, Wien, der Provence und Griechenland jede Menge Lammkeule und Wein im Überfluss. Doch was kann ein Loch stopfen, das der Tod der Mutter aufgerissen hat? Die vier erwachsenen Kinder suchen jedes für sich einen Weg, um mit dem himmelschreienden Schmerz umzugehen, sind eng verbunden und suchen doch zu dem Vater immer wieder die Distanz, der den Unterschied zwischen Sorge und Fürsorge nicht erkennt. Es fällt mir schwer, David Vajdas Debüt als Roman zu bezeichnen, denn dieses Buch ist so filmisch, dass die Figuren niemals nur aus Wörtern bestehen können. Das ist ganz große Kunst. Die Familie ist über die Welt verteilt und bewegt sich zwischen künstlerischer Bohème und bürgerlichen Werten. Der Ich-Erzähler Dido beobachtet, fühlt, setzt sich auseinander, steckt mitten im Gefüge aus Geschwistern, exzentrischer Tante, schuldüberfrachtetem Onkel, seiner neuen faszinierenden Frau und der Vergangenheit, die immer auch jüdisch, immer auch rastlos ist. Die Erinnerungen an die letzten Jahre, Monate, Wochen mit der Mutter erfolgt in Rückblenden, glasklar schwebt der Verlust über einer Familie, die hilflos vor der Lücke steht und doch nicht trauern kann. Leise entwickeln sich die Figuren. In leinwandfüllenden, kraftvollen Szenen zeichnet David Vajda urkomische Dialoge, die Freude am Absurden, bestechende Nebendarsteller*innen und zerrüttende Traurigkeit. Die Liebe zu seinen Charakteren mit all ihren Widersprüchen, Höhen, Tiefen und Verkettungen macht dieses Debüt zu einem Meisterstück. Selten kommt ein Debüt mit einem so klaren Stil daher, es würde mich wundern, wenn er sich damit nicht in der Literaturlandschaft fest verankert. Wir alle kennen den Lehrsatz „Show don’t tell“, und dieser Stoff ist der Inbegriff des szenischen Erzählens. Ich bin gespannt, was von diesem Autor noch kommt, aber erstmal funkeln in diesem Frühling die Diamanten.

Tragikomisch

begine aus Lemwerder am 21.02.2026

Bewertungsnummer: 3053073

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Diamanten, ist das Debüt von David Vajda. Es ist eine interessante Geschichte über den Vater und die Geschwister. Das hat er eigentlich ganz gut gemacht, aber manchmal kommt es mir wie eine Aufzählung vor. Der Vater des Erzählers ist schon ziemlich krass, er ist aber auch liebevoll. Seine Eskapaden sind schon etwas drastisch. Als die Mutter stirbt macht es alle fertig. Die Geschwister sind gut dargestellt. Witzig war die Ausstellung Daras mit angemalten Katzen. Der Autor hat alle Personen mit eigenwilligen Charakteren versehen. Der Roman liest sich gut und ist unterhaltend.

Tragikomisch

begine aus Lemwerder am 21.02.2026
Bewertungsnummer: 3053073
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Diamanten, ist das Debüt von David Vajda. Es ist eine interessante Geschichte über den Vater und die Geschwister. Das hat er eigentlich ganz gut gemacht, aber manchmal kommt es mir wie eine Aufzählung vor. Der Vater des Erzählers ist schon ziemlich krass, er ist aber auch liebevoll. Seine Eskapaden sind schon etwas drastisch. Als die Mutter stirbt macht es alle fertig. Die Geschwister sind gut dargestellt. Witzig war die Ausstellung Daras mit angemalten Katzen. Der Autor hat alle Personen mit eigenwilligen Charakteren versehen. Der Roman liest sich gut und ist unterhaltend.

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Diamanten

von David Vajda

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Johannes Altenberger

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4/5

wie ein Heimvideo ...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Beim Lesen von "Diamanten" merke ich, dass David Vajda auch (oder vor allem bis zuletzt) als Filmemacher und Regisseur tätig ist. Seine Prosa liest sich für mich als schaute ich ein Heimvideo; teils "verwackelte" Szenen und sehr nah an den Figuren, was mitunter durch die Ich-Perspektive unterstrichen wird. Insgesamt empfand ich die Lektüre als dicht, den Stil als angenehm literarisch und die Geschichte als bewegend und interessant.
  • Johannes Altenberger
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4/5

wie ein Heimvideo ...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Beim Lesen von "Diamanten" merke ich, dass David Vajda auch (oder vor allem bis zuletzt) als Filmemacher und Regisseur tätig ist. Seine Prosa liest sich für mich als schaute ich ein Heimvideo; teils "verwackelte" Szenen und sehr nah an den Figuren, was mitunter durch die Ich-Perspektive unterstrichen wird. Insgesamt empfand ich die Lektüre als dicht, den Stil als angenehm literarisch und die Geschichte als bewegend und interessant.

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