Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.
'Das Haus' entscheidet über Leben und Tod, um die Welt vor der alles verzehrenden Dunkelheit zu retten - und Seren ist die Assassine, die von ihm geschickt wird, um zu richten. Als sie den Rebellen Vale tötet, wird seine Seele zur mächtigsten Waffe in ihrem Besitz. Doch er lässt sich nicht einfach bändigen. Seren will seine Kraft, Vale will ihren Tod. Als ein Verrat das Haus erschüttert, müssen sie sich entscheiden: einander vernichten oder Seite an Seite überleben? Doch in dem Netz aus Lügen, Gewalt und Verrat wächst etwas zwischen ihnen, das ebenso gefährlich sein könnte wie die Dunkelheit selbst.
'Waffen, Magie, Blut, Action und bissiger Humor! Dieses Buch hatte ALLES, was ich lesen wollte.' Stella Tack
Auftakt der atemberaubenden Dark-Romantasy-Dilogie
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Lia
5/5
13.07.2026
eBook (ePUB)
Endlich mal wieder Fantasy mit eigenen Ideen <3
„I Am the Blade“ war mein erstes Buch von Marie Graßhoff und ich bin komplett blind in die Geschichte gegangen. Keine großen Erwartungen, kaum Vorwissen und definitiv keine Ahnung, worauf ich mich hier eigentlich einlasse. Rückblickend die beste Entscheidung, denn selten hat mich eine Fantasywelt in letzter Zeit so schnell neugierig gemacht.
Allein die Grundidee fühlt sich erfrischend anders an. Statt Burgen, Fae und dem nächsten magisch begabten Schattenprinzen bekommen wir eine moderne, technologisch geprägte Welt, ein ungewöhnliches Magiesystem, politische und gesellschaftliche Strukturen, einen Kriminalfall und jede Menge Geheimnisse. Dazu kommt dieses konstante Gefühl, dass irgendetwas gewaltig nicht stimmt und man gemeinsam mit der Protagonistin nur noch herausfinden muss, wie tief der Abgrund tatsächlich reicht.
Genau diese Art von Worldbuilding mag ich. Man bekommt genug Informationen, um der Handlung folgen zu können, aber nie so viele, dass sämtliche Fragen sofort beantwortet werden. Stattdessen durfte ich spekulieren, Theorien aufstellen, sie wieder verwerfen und ungefähr drei Kapitel später eine neue basteln. Beschäftigungstherapie für misstrauische Leserinnen, ganz mein Geschmack.
Auch die Protagonistin hat mir gefallen. Anfangs wirkt sie stellenweise naiv, doch schnell wird deutlich, dass diese Naivität weniger mit mangelnder Intelligenz zu tun hat als mit der Welt, in der sie aufgewachsen ist. Ihre Überzeugungen geraten zunehmend ins Wanken und gerade diese Entwicklung fand ich spannend. Sie hinterfragt nicht plötzlich alles, nur weil die Handlung es verlangt, sondern muss sich Stück für Stück eingestehen, dass Wahrheit, Loyalität und Gerechtigkeit deutlich komplizierter sind, als sie bisher geglaubt hat.
Besonders mochte ich die Dynamik innerhalb des Teams. Die Figuren funktionieren nicht nur als dekorative Nebencharaktere, sondern bringen eigene Persönlichkeiten, Konflikte und Beziehungen mit. Die Wortgefechte, das Misstrauen und die langsam entstehenden Verbindungen haben dafür gesorgt, dass ich nicht nur wissen wollte, wie der eigentliche Fall ausgeht, sondern auch, was mit diesen Charakteren passiert.
Und dann wäre da natürlich noch Vale.
Marie Graßhoff trifft eine ziemlich mutige Entscheidung und tötet den vermeintlichen Feind und möglichen Love Interest direkt zu Beginn der Geschichte. Ungünstig für eine Romanze. Könnte man meinen.
Was daraus entsteht, fand ich tatsächlich besonders. Die Verbindung und Kommunikation zwischen den beiden habe ich in dieser Form noch nicht gelesen und genau dadurch entwickelt sich eine ungewöhnliche Dynamik. Es gibt Spannung, Wortgefechte und eine wachsende Nähe, ohne dass die Romance plötzlich die gesamte Handlung auffrisst. Danke dafür. Ich mag Gefühle sehr, aber ich hätte zwischendurch trotzdem gerne noch einen Plot.
Der Schreibstil liest sich unglaublich flüssig und gerade die ersten 300 Seiten sind bei mir praktisch verschwunden. Danach nimmt sich die Geschichte stellenweise etwas mehr Zeit, doch selbst dort hatte ich ständig das Gefühl, dass unter der Oberfläche bereits die nächste Enthüllung wartet.
Besonders gelungen fand ich die moralischen Grauzonen und die gesellschaftskritischen Elemente. Das Buch beschäftigt sich mit Macht, Kontrolle, Fanatismus und der Frage, wie lange man einem System vertraut, wenn die ersten Risse sichtbar werden. Dabei werden keine einfachen Antworten geliefert. Figuren dürfen widersprüchlich sein, falsche Entscheidungen treffen und ihre eigenen Überzeugungen hinterfragen.
Gegen Ende laufen die verschiedenen Handlungsstränge immer stärker zusammen. Einige Entwicklungen hatte ich vermutet, andere haben mich überrascht und natürlich endet das Ganze mit einem Cliffhanger.
Weil ein Jahr auf Band 2 zu warten offenbar eine vollkommen angemessene Methode ist, Leserinnen emotional zu bestrafen.
Mein Fazit: „I Am the Blade“ ist für mich ein kreativer und atmosphärischer Fantasyauftakt, der sich angenehm vom aktuellen Einheitsbrei abhebt. Das ungewöhnliche Worldbuilding, der Ermittlungsaspekt, die Dynamik zwischen den Charakteren und eine Romance, die tatsächlich Teil der Geschichte sein darf, statt sie komplett zu übernehmen, haben mich überzeugt. Nicht jede Phase der Handlung hatte das gleiche Tempo, aber ich wollte durchgehend wissen, was hinter dieser Welt und ihren Geheimnissen steckt.
Und jetzt sitze ich hier, habe Fragen, Theorien und exakt keinen zweiten Band.
Unhöflich.
Nadja
5/5
08.07.2026
eBook (ePUB)
⚔️ Was, wenn das Richtige plötzlich falsch erscheint
Es hat nicht lange gedauert, bis ich gemerkt habe, dass dieses Buch anders ist. Es wirft einen mitten in eine Welt, in der Macht, Kontrolle und Loyalität den Alltag bestimmen und genau dieses Gefühl, nie alles zu wissen, hat mich von Anfang an fasziniert. Mit jeder Seite wurde die Geschichte intensiver und irgendwann war ich völlig darin gefangen. ✨
Was mich am meisten begeistert hat, war die Vielschichtigkeit der Handlung. Es geht nicht nur um Gut und Böse oder darum, auf welcher Seite man steht. Vielmehr stellt das Buch immer wieder die Frage, ob ein System wirklich gerecht sein kann und wie weit man bereit ist zu gehen, wenn plötzlich alles, woran man geglaubt hat, ins Wanken gerät. Diese moralischen Grauzonen haben die Geschichte für mich unglaublich spannend gemacht.
Die Protagonistin hat mich schnell überzeugt. Sie glaubt an ihre Aufgabe und daran, das Richtige zu tun. Doch je mehr sie erlebt, desto schwieriger wird es, zwischen Wahrheit und Lüge zu unterscheiden. Ihre innere Zerrissenheit wirkte auf mich unglaublich authentisch. Sie ist stark, aber nicht unfehlbar. Mutig, aber nicht furchtlos. Genau diese Mischung hat dafür gesorgt, dass ich jede ihrer Entscheidungen mitfühlen konnte.
Und dann kommt er… ❤️
Gefährlich, unberechenbar und jemand, der jede Überzeugung infrage stellt. Er ist kein klassischer Held und genau das macht ihn so faszinierend. Zwischen den beiden entsteht eine Dynamik, die voller Spannung steckt. Jeder Schlagabtausch, jeder Blick und jedes Gespräch hatte für mich eine Intensität, die ich kaum beschreiben kann. Es knistert, ohne dass die Geschichte ihre eigentliche Handlung aus den Augen verliert. Genau diese Balance liebe ich.
Auch das Worldbuilding hat mich beeindruckt. Die Welt wirkt modern und gleichzeitig beklemmend. Alles scheint geregelt und kontrolliert zu sein, doch unter der Oberfläche brodelt etwas, das sich nicht länger unterdrücken lässt. Je mehr man über diese Gesellschaft erfährt, desto deutlicher wird, dass nichts so einfach ist, wie es zunächst scheint.
Besonders gefallen hat mir, dass die Geschichte ihre Figuren nie aus den Augen verliert. Zwischen all den Kämpfen, Intrigen und Enthüllungen geht es immer wieder um Vertrauen, Verlust, Identität und die Frage, wer man sein möchte, wenn alles um einen herum zusammenbricht. Gerade diese emotionale Tiefe hat das Buch für mich zu etwas Besonderem gemacht.
Der Schreibstil ist packend, bildhaft und unglaublich mitreißend. Es gibt kaum eine Szene, die sich unnötig anfühlt. Stattdessen entwickelt die Geschichte einen Sog, der mich immer weitergetragen hat. Aus “nur noch ein Kapitel” wurden regelmäßig viel zu viele.
Für mich ist I Am the Blade eine Geschichte über
⚔️ Loyalität und Rebellion
Macht und Verantwortung
Zweifel und Selbstfindung
Freiheit und den Mut, alles zu hinterfragen
❤️ und Gefühle, die genau dort entstehen, wo sie niemals hätten wachsen dürfen
Dieses Buch hat mich nicht nur spannend unterhalten, sondern auch emotional überrascht. Es verbindet eine faszinierende Welt mit starken Figuren, einer intensiven Romance und einer Geschichte, die einen immer wieder zum Nachdenken bringt.
Ich freue mich jetzt schon darauf, zu erfahren, wie es weitergeht, denn dieses Ende hat mich definitiv nicht kaltgelassen.
Bewertung
4/5
16.07.2026
eBook (ePUB)
Was für eine Welt!
Bei „I Am The Blade“ von Autorin Marie Grasshoff handelt es sich um den 608-Seiten-starken Auftakt einer Dark-Romantasy-Dilogie, die im Bastei Lübbe Verlag erschienen ist.
Die Autorin hat hier eine Geschichte und insbesondere Welt geschaffen, die es wahrlich in sich hat: komplex und detailreich, schonungslos und atemberaubend, faszinierend und innovativ. Ich lese viel Fantasy und inzwischen ist es schwer, das Rad neu zu erfinden, aber hier waren gleich so viele spannende Aspekte vereint, dank welcher sich dieses Buch doch deutlich von der Masse abhebt. Nur der Einstieg fiel mir ein bisschen schwer, aber die dicht gewobene Atmosphäre und die stark gezeichneten Charaktere haben dann doch recht schnell eine Art Sogwirkung entwickelt. Bei der Handlung geht es zwar nicht direkt „Schlag auf Schlag“, aber es wird trotzdem kaum langweilig.
Insgesamt tolle Ideen, starke Umsetzung, nur für mich ein etwas zu holpriger Start.
Lesesucht
4/5
08.07.2026
eBook (ePUB)
Dunkelheit bedroht die Welt
Super Auftakt der Reihe!
Für mich eine atemberaubende Welt, in der wir hier landen.
Eine alles verschlingende Dunkelheit bedroht die letzte verbleibende Stätte auf unserer Welt, nachdem vor 500 Jahren der Spalt erschien. Seitdem wird nach einer Lösung gesucht und „Das Haus“ entstand. Um die Dunkelheit aufzuhalten, werden Menschen getötet, Städte vernichtet.
Das macht diese Welt so düster und teilweise auch brutal, wenn es um die Kämpfe der Assassinen des Hauses gegen andere Gruppen geht. Ehrlich, damit hatte ich so nicht gerechnet und das macht diese Geschichte für mich aus. Es ist für mich mal etwas anderes. Für mich eine gelungene Dystopie.
Der Schreibstil und die Sprache gefallen mir sehr gut.
Normalerweise liebe ich es in eine mir unbekannte Welt geworfen zu werden und mich darin zurechtfinden zu müssen. Hier viel mir das etwas schwerer, bis ich die Zusammenhänge zwischen Aktionen verstanden habe und auch, was die ganzen Begriffe genau bedeuten. Dadurch etwas Abzug von mir. Auch der Übergang von enemies to lovers ging mir fast zu schnell.
Die Handlung finde ich wirklich gelungen und toll durchdacht. Was mich aber am meisten begeistert sind hier die Charaktere.
Seren ist eine Killerin, was man aber über sie und wie sie aufwuchs im Laufe der Handlung erfährt, wie sie sich verändert ist ganz wunderbar beschrieben und macht aus ihr einen tollen vielschichtigen Charakter.
Vale find ich unglaublich. Er ist ein Rebell und wird von Seren getötet. Wie er hier im Lauf der Geschichte gezeigt wird, hatte ich so überhaupt nicht erwartet und bin wirklich begeistert.
Die Dynamik zwischen den beiden hat mich einfach umgehauen. Ich hätte nie erwartet, wie sich ihre Beziehung entwickelt. Jeder hat schon so sehr gelitten, es gibt so vieles, was eigentlich zwischen ihnen steht, aber trotzdem entwickeln sie sich gemeinsam weiter.
Auch die weiteren Beziehungen, die Seren hier aufbaut finde ich toll beschrieben. Die Dynamik mit den Kollegen von der Polizei, wie sich langsam eine Beziehung zwischen ihnen aufbaut, etwas das Seren bis dahin nicht gekannt hat, überzeugt mich absolut.
All die Geheimnisse hier, wer ist Freund und wer ist Verräter finde ich gelungen.
Wir haben viel Action, wenn es zu den Kämpfen kommt, Spannung wie alles zusammenhängt und wer Freund und wer Feind ist, aber vor allem begeistert mich, dass wir auch viele kleine Momente haben, die für Seren so unnormal sind und ihr eine andere Welt aufzeigen. Die emotionalen Passagen hier konnten mich auch vollkommen überzeugen und machen für mich diesen Roman aus.
Für mich ein absolut gelungener und toller Einstieg in die Diologie und ich bin schon sehr gespannt, wie es nun weitergeht.
Thebooknista
4/5
29.06.2026
eBook (ePUB)
Düster, actionreich und voller moralischer Grauzonen
I Am the Blade von Marie Graßhoff ist eine packende Fantasy-Geschichte, die mich vor allem durch ihre düstere Atmosphäre, die starken Charaktere und die spannende Handlung überzeugen konnte. Dieses Buch wirft den Leser mitten in eine Welt voller Gefahren, Intrigen und schwieriger Entscheidungen, in der Gut und Böse nicht immer klar voneinander zu trennen sind.
Schon von den ersten Seiten an entwickelt die Geschichte eine starke Sogwirkung. Die Handlung ist temporeich, ohne dabei die Charakterentwicklung zu vernachlässigen. Immer wieder werden neue Fragen aufgeworfen und Geheimnisse angedeutet, die dafür sorgen, dass man unbedingt weiterlesen möchte.
Marie Graßhoffs Schreibstil hat mir dabei besonders gut gefallen. Er ist bildhaft, flüssig und schafft es, sowohl die actionreichen Szenen als auch die emotionalen Momente intensiv einzufangen. Gerade die Kämpfe wirken dynamisch und lebendig, während die ruhigeren Passagen den Figuren genügend Raum geben, sich zu entfalten.
Ein großes Highlight waren für mich die Charaktere. Sie sind vielschichtig, authentisch und alles andere als perfekt. Jeder von ihnen trägt seine eigenen Wunden, Geheimnisse und Ziele mit sich herum. Besonders gelungen fand ich die moralischen Grauzonen, in denen sich viele Figuren bewegen. Entscheidungen haben Konsequenzen und nicht immer gibt es einen eindeutig richtigen Weg. Genau das verleiht der Geschichte zusätzliche Tiefe.
Auch das Worldbuilding konnte mich überzeugen. Die Welt wirkt durchdacht, gefährlich und gleichzeitig faszinierend. Nach und nach erfährt man mehr über ihre Regeln, Konflikte und Hintergründe, wodurch man immer tiefer in die Geschichte eintaucht. Dabei schafft es die Autorin, Informationen geschickt einzubauen, ohne den Lesefluss zu bremsen.
Besonders gefallen hat mir die Balance zwischen Action, Spannung und emotionalen Momenten. Während die Handlung immer wieder mit überraschenden Wendungen aufwartet, kommen auch die zwischenmenschlichen Beziehungen nicht zu kurz. Dadurch fühlt sich die Geschichte sowohl spannend als auch emotional greifbar an.
I Am the Blade ist eine mitreißende Fantasy-Geschichte voller Action, Intrigen und komplexer Charaktere. Wer düstere Fantasy mit starken Figuren, moralischen Grauzonen und einer spannenden Handlung liebt, sollte dieses Buch definitiv auf dem Schirm haben.
Von mir bekommt I Am the Blade 5 von 5 Sternen.
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