Produktbild: Eigentlich wollte ich das nicht schreiben

Eigentlich wollte ich das nicht schreiben | Berührendes Debüt über Familie, Verlust und das Recht, eigene Geschichten zu erzählen

32

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

29.06.2026

Verlag

Pola

Seitenzahl

430 (Printausgabe)

Dateigröße

3333 KB

Auflage

1. Auflage 2026

Originaltitel

A Real Piece of Work

Übersetzt von

Nele Junghanns + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783759600448

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • Sprachkennzeichnung vorhanden
  • Inhalt auch ohne Farbwahrnehmung verständlich dargestellt
  • Landmark-Navigation vorhanden

Erscheinungsdatum

29.06.2026

Verlag

Pola

Seitenzahl

430 (Printausgabe)

Dateigröße

3333 KB

Auflage

1. Auflage 2026

Originaltitel

A Real Piece of Work

Übersetzt von

  • Nele Junghanns
  • Sophie Wölbling

Sprache

Deutsch

EAN

9783759600448

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  • Jürg K.

    5/5

    20.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Familiengeschichte

    Der plötzliche Tod ihrer Schwester Darina gibt Nola den Anstoss, endlich ein Buch zu schreiben. Leser feiern ihre radikale Offenheit doch die Familie fühlt sich blossgestellt. Zwischen Trauer, Wut und Sprachlosigkeit wächst die Distanz. Mich trifft Nolas Geschichte auf eine Weise, die leise beginnt und sich dann immer weiter ausbreitet wie ein Schmerz, der erst dumpf ist und dann scharf. Der Tod der Schwester als Auslöser für ein Buch. Das ist zugleich mutig und gefährlich. Man spürt, wie sehr Nola schreiben muss, um nicht zu ersticken. Doch genau dieses Bedürfnis kollidiert mit dem Anspruch der Familie auf ihre eigene Version der Wahrheit. Für mich liegt hier der Kern des Romans. Erinnerungen sind nie neutral, und sobald sie zu Worten werden, gehören sie nicht mehr nur demjenigen, der sie erlebt hat. Die Reaktionen der Familie Trauer, Wut, dieses lähmende Schweigen wirken wie ein zweites Drama, das sich parallel zum Verlust entfaltet. Nola steht zwischen Loyalität und Selbstbehauptung, zwischen dem Wunsch, Darina zu ehren, und dem Vorwurf, sie auszunutzen. Ein Filmdeal verschärft plötzlich alles und macht somit die Spannung greifbar. Die Reise zur Insel, auf der die Asche von Darina verstreut werden soll, fühlt sich an wie ein notwendiger, aber gefürchteter Schritt. Ein Ort, an dem sich entscheidet, ob Nola ihre Geschichte behalten darf oder ob sie sie zurückgeben muss. Für mich erzählt der Roman davon, wie schmerzhaft es ist, wenn Kunst und Familie aufeinanderprallen. Und davon, dass Erinnerungen erst dann Frieden finden, wenn man akzeptiert, dass sie nie nur einem Menschen gehören.

  • Vanessa

    aus Niedersachsen

    5/5

    07.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Trauer einer ganzen Familie

    Es ist fast fünf Jahre her, dass Nolas Schwester Darina plötzlich gestorben ist. Diese Jahre der Trauer waren alles andere als leicht und um ihre Gefühle zu verarbeiten, hat Nola ein Buch über diese Erlebnisse geschrieben. Jetzt soll es sogar zu einer Verfilmung kommen, doch dafür braucht sie das Einverständnis ihrer Familie und die sind keine großes Fans ihres Buches. Trauer ist ein sehr vielfältiges Thema, gerade dann wenn es um die Trauer einer ganzen Familie geht. Man betrauert zwar den gleichen Menschen, aber es trauert doch jeder auf eine andere Art. Nolas Familie ist dafür das perfekte Beispiel und das wurde toll erzählt. Alle Familienmitglieder haben einen anderen Weg gefunden damit umzugehen, aber was sie nicht getan haben war, es gemeinsam zu verarbeiten, sie haben lieber geschwiegen. Nolas Familie besteht aus ihren Eltern, ihrer Halbschwester Jen, die Tochter ihres Vaters, Darina und den Zwillingsbrüdern Cillian und Connor. Darina und Nola waren schon immer ein starkes Team und Nola hat zu ihrer großen Schwester aufgesehen, ihr Verlust hat sie schwer getroffen, auch weil ihr letzter Kontakt nicht so verlief, wie sie es sich gewünscht hätte. Doch mit ihrer Familie kann sie nicht darüber sprechen, dafür trauern sie alle zu verschieden oder aber es kommt zum Streit. Die Gefühlswelt der ganzen Familie war so komplex und doch fiel es mir nicht schwer sie zu verstehen. Familie ist ohnehin nicht immer leicht, aber es wird noch schwerer, wenn plötzlich ein großes klaffendes Loch in ihrer Mitte zu finden ist, das man nur schwer ignorieren kann. Nola als Protagonistin war vielschichtig. Zum einen lernt man ihre Art zu trauern kennen, aber auch sie als Person. Sie ist nicht frei von Fehlern und auch nicht immer sehr feinfühlig ihren Mitmenschen gegenüber, aber das ließ sie sehr menschlich wirken. Auch die Kapitel aus ihrem Buch haben mir gut gefallen und bieten noch einen intensiveren Blick in ihre Emotionen. Zu Darinas fünftem Todestag versammelt sich die Familie für einen "Urlaub" und wollen dann ihre Asche verstreuen. Gleichzeitig möchte Nola mit ihrer Familie über die Verfilmung reden, das geht nicht immer gut. Für manche ist dieses Buch ein rotes Tuch, weil sie sich darin zu entblößt vorkommen, weil Nola eben über die Dinge geschrieben hat, über die man sonst bewusst geschwiegen hat. Am Ende verläuft nichts wie geplant, die Gefühle kommen hoch, aber wirklich geredet wird anfangs kaum. Auch da war es wieder so, dass ich grundsätzlich alle irgendwie verstehen konnte. Emotional hat mich das Buch wirklich berührt und zum nachdenken gebracht. Ich mochte die Entwicklung zum Ende hin sehr. Fazit: Ein berührendes Buch über die Trauer einer Familie, das mich sehr mitgerissen hat.

  • Desiree Buchwald

    aus Wanne-Eickel

    5/5

    05.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geschwisterliebe

    Nola verarbeitet den Tod ihrer Schwester Darina mit einem Memoire. Ihre Familie war und ist wenig begeistert, dass sie die persönlichsten Familienerinnerungen nach außen trägt, gaben aber ihr Einverständnis. Nun, fünf Jahre nach Darinas Tod, steht der Verkauf der Filmrechte an, was durch eine anonyme Beschwerde an den Verlag torpediert wird. Als die Eltern zu einem Gedenkwochenende einladen, will Nola erst nicht teilnehmen, so groß ist die Distanz in ihrer Familie geworden, aber wo kann sie besser herausfinden, wer da gegen sie interveniert. „Eigentlich wollte ich das nicht schreiben“ von Freya Bromley in wenigen Worten zusammenzufassen, ist unmöglich, denn der Roman handelt von so vielen Themen gleichzeitig, wobei keines der Wichtigen ins Hintertreffen gerät. Da ist die Trauer um den Verlust einer Schwester; schwierige Familiendynamiken, die durch Geheimnisse und starke Persönlichkeiten befeuert werden; Geschwisterliebe und romantische Liebe und wodurch diese beeinflusst wird und zu guter Letzte schenkt uns Freya Bromley einen ungeschönten Einblick ins Schaffen einer Schriftstellerin. Mich hat der Roman absolut abgeholt und begeistert. Ich prophezeie, dass ich ihn ein weiteres Mal lesen werde und bin mir sicher, dass ich noch weitere Nuancen und Feinheiten entdecken werde. Nicht nur die Charaktere sind toll gezeichnet, haben alle ihre Eigenheiten, die nie in Klischees rutschen und Fleisch auf den Knochen, was sie wunderbar realistisch werden lässt, auch die Dynamik in der Familie ist nachvollziehbar und spannend gestaltet. Zusätzlich hat die Sprache mich beeindruckt. Freya Bromley setzt eindrückliche und passende Metaphern, gezielt und nicht geizig. Da hat sich für mich genau das richtige Maß gefunden. Ich konnte in die Geschichte eintauchen wie schon lange nicht mehr und das bei Thematiken, die nicht leicht zu verdauen sind. „Eigentlich wollte ich das nicht schreiben“ ist ein besonderer Roman, der nachhallt und sich einen großen Platz in meinem Herzen verdient hat. Ich freue mich, ihn irgendwann ein weiteres Mal zu lesen.

  • schmoekerstunde

    aus Stuttgart

    5/5

    19.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Durch ihren Roman gerät Nola in Konflikt mit ihrer Familie

    Trotz der interessanten Ausgangsidee konnte ich mich mit dem Buch nicht so richtig anfreunden. Woran es genau lag, kann ich gar nicht eindeutig festmachen. Möglicherweise war es der Schreibstil, der mich emotional nicht erreicht hat, vielleicht aber auch die Art und Weise, wie die Inhalte vermittelt wurden. Obwohl die behandelten Themen tiefgründig und bewegend sind, blieb ich als Leserin auf Distanz und fand nur schwer einen Zugang zur Geschichte. Das bedeutet nicht, dass das Buch schlecht geschrieben ist. Vielmehr hatte ich das Gefühl, dass die Erzählweise und ich einfach nicht zusammengefunden haben. Andere Leserinnen und Leser werden die persönliche und reflektierte Art der Autorin möglicherweise sehr schätzen. Bei mir wollte der Funke leider nicht überspringen. Insgesamt ist es ein Buch mit einem wichtigen Thema. Für mich blieb das Leseerlebnis allerdings eher durchwachsen, da weder der Stil noch der Inhalt mich dauerhaft fesseln konnten.

  • debookrah

    4/5

    25.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ganz unterhaltsam

    „Eigentlich wollte ich das nicht schreiben“ fand ich ein gutes und unterhaltsames Buch. Ich fand des spannend die Perspektive der Protagonistin zu erleben und zu begleiten. Irgendwie fehlte mir leider der überspringende Funke. Trotzdem habe ich die Geschichte gerne gelesen und befolgt. Vor allem da der Schreibstil angenehm war.

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