Produktbild: Gaza

Gaza »Es gibt in Gaza keinen sicheren Ort.« Mohannad Radwan, 15 Jahre — Überlebensberichte aus einem zerstörten Land

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.01.2026

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/3,1 cm

Gewicht

392 g

Farbe

Camel / Elfenbein

Auflage

1

Originaltitel

Ḏākirat Al-Nuqṣān

Übersetzt von

Larissa Bender + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-00643-0

Beschreibung

Rezension

» Gaza führt die Situation der Palästinenser aus dem Kriegsgebiet vor Augen. Bei allen Schreckensschilderungen, ist dies vor allem ein Buch über die Menschlichkeit, über Menschen, die trotz ihres unermesslichen Leids um ihr eigenes Leben und um das anderer kämpfen und sogar etwas Hoffnung bewahren. Ihre Stimmen öffentlich zu machen, gibt diesen Palästinensern ein Stück Würde zurück.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Samar Yazbek legt ein Buch vor, das der kriegsversehrten Zivilbevölkerung in Gaza endlich eine Stimme gibt. Obwohl die Überlebenden von grausamer Gewalt und unermesslichem Leid berichten, sind ihre Erinnerungen auch Zeugnisse der Menschlichkeit. Sie zeigen eindrucksvoll, wie sie nur dank des mutigen, selbstlosen Einsatzes von Ärzten und Helfern noch am Leben sind.« ("Aargauer Zeitung")
»Man kann diese Berichte nicht in einem Zug lesen. Dazu sind sie zu erschütternd. Sie erzählen von all dem, was in Nachrichtensendungen nie gezeigt wird, weil es nicht gezeigt werden kann. Die Geschichten dieser 27 Menschen lassen einen nicht los. Und mit ihrem Blick auf das Geschehen beginnt man auch, über unsere eigene Sicht auf die Ereignisse im Gazastreifen anders nachzudenken.« ("Leipziger Zeitung")
»Anhand ihrer Erzählungen rekonstruiert Yazbek die von Bomben und Granatsplittern zersprengte Wahrheit. Das Überleben dieser Menschen grenzt an ein Wunder. Es ist unsere verdammte Pflicht, ihnen zuzuhören.« ("Revue")
»Die Berichte erschüttern in ihrer Unmittelbarkeit, das Ausmaß menschlichen Leids ist unermesslich. Yazbek gibt den Interviewten ihre Würde und Relevanz zurück.« ("ekz.bibliotheksservice")
»Ein erschütterndes Buch, zugleich Erinnerungsarbeit und Plädoyer für Gerechtigkeit.« ("Télérama")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.01.2026

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/3,1 cm

Gewicht

392 g

Farbe

Camel / Elfenbein

Auflage

1

Originaltitel

Ḏākirat Al-Nuqṣān

Übersetzt von

  • Larissa Bender
  • Leonie Nückell

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-00643-0

EU-Ansprechpartner

Unionsverlag AG
mail@unionsverlag.ch

Herstelleradresse

Verlag C.H.Beck oHG
Wilhelmstraße 9
80801 München
DE
produktsicherheit@beck.de

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  • Almut Scheller-Mahmoud

    aus 21109 Hamburg

    5/5

    04.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ist Gott stärker als Spiderman? Warum erlaubt er ihnen, uns zu töten? fragt der 4 jährige Uday

    Die preiskregrönte (u.a. mit dem Tucholsky-Preis) ) syrische Schriftstellerin Samar Yazbek begibt sich in ein ein Rehazentrum in Qatar, in dem über 2500 schwer verstümmelte Palästinenser mit ihren Angehörigen Hilfe und Heilung finden sollen. In dem vorgelegten Buch kommen 27 Menschen zu Wort, Frauen, Männer, Jugendliche, die ihren Schmerz, ihre Trauer mit ihr teilen. Es ist eine Reise ins Herz der Finsternis, aber nicht dem aus dem „wilden primitiven afrikanischen Busch.“ Die Politik ist nur eine Randfigur. Es geht hier um den Menschen und seine Leidens-fähigkeit, seinen Schmerz, seine Trauer. Um Entmenschlichung, aber auch um Hoffnung. Es geht um eine automatisierte Tötungsmaschinerie, um Kollektivbestrafung, um Vernichtung und Auslöschung. Denn was hier beschrieben wird, sind nicht die Szenarien eines „normalen“ Krieges. Es ist ein moderner Kreuzzug. „Man möchte in den Herzen der großen Demokratien lesen können „(Thomas Mann). Wir werden konfrontiert mit Leichenhaufen, mit zerfetzten Körperteilen, die aus den Trümmern der zerbombten Häuser herausragen. Mit Menschen auf der Flucht von A nach B, die dann ganz bewusst bombardiert werden, mit Aerosolbomben und hocheffizienten Drohnen, den Zannana, mit Phosphor und Gas. Panzer, die über die Leichen fahren, mit Bombardements der Trauenden auf dem Friedhof, mit Verschwinden von Leichen aus den Gräbern (Frage: warum, für welchen Zweck?) Mit Gefolterten, denen Morphium verabreicht wird, damit “es“ weitergeht im Programm. Es kostet Überwindung und Kraft, weiterzulesen. Aber was ist schon unsere Lektüre auf dem Sofa gegen die tatsächlichen Leiden der portraitierten Menschen? Da treffen Welten aufeinander. Aber man kann Samar Yazbek nur danken, dass sie die Kraft und den Mut hatte, diese Gespräche zu führen und sie in Worte zu kleiden, um sie mit uns zu teilen. Beeindruckend in all dem Leid ist der familiäre Zusammenhalt der Menschen. Und immer wieder der Wille, zurückzukehren. Nach dem Talmud gilt: "Wer ein Leben rettet, rettet die ganze Welt“. Und in der Bibel wird gefragt: „Kain, wo ist dein Bruder Abel?“ Der Aufruf„Nie wieder“! sollte für alle Menschen gelten. Mehr ist kaum zu sagen. Denn jeder weitere Satz würde den Rahmen sprengen.

  • Bewertung

    4/5

    04.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Heftig

    Dieses Buch umfasst 27 Erfahrungsberichte von ganz unterschiedlichen Menschen. Frauen, Kinder und Männer zwischen 13 und 65 Jahren wurden befragt: „Was haben sie am 07. Oktober 2024 gemacht?“ Das war der Tag, an dem die islamistische Terrororganisation Hamas Israel angegriffen hat. Dieses Buch konnte ich nicht am Stück lesen. Ich hab immer wieder ein paar Berichte gelesen, mehr ging einfach nicht. Zu groß und realistisch ist dieses Leid, dass für uns Europäer kaum vorstellbar ist. Menschen berichten von unerträglichen Verlusten und wüster Zerstörung. Menschenwürde gibt es hier kaum noch. Die Texte sind alle gut lesbar aber nur schwer zu verarbeiten. Hier geht es auch nicht um politische Hintergründe. Die können wir wahrscheinlich eh nicht komplett nachvollziehen. Die Menschen stehen im Vordergrund. Ich finde es so wichtig den Menschen eine Stimme zu geben und zu zeigen was sie ertragen müssen. Ein sehr eindringliches und wichtiges Buch. Es wird mich noch sehr lange beschäftigen. Ich empfehle dieses Buch allen Lesern, die das aushalten können. Es ist hart aber leider auch die Realitä

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    Claudia

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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    5/5

    03.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hier reichen Worte niemals aus

    Hier reichen Worte niemals aus. Samar Yazbek schafft in „Gaza – Überlebensberichte aus einem zerstörten Land‘, ins deutsche übersetzt von Larissa Bender und Leonie Nückell, eine Bühne für Stimmen der Menschen, die diesen Genozid erlebt haben. Die - mit jedem einzelnen zu vielen - Menschen, die unvorstellbares Leid erleben mussten und noch immer müssen. Überlebende sprechen hier über ihre Verluste, die über alles reichen, was nur vorstellbar ist und mit einer Dringlichkeit, die unüberhörbar ist. Unfassbar, ein solches Buch zu lesen, mit realen Erzählungen aus den letzten Monaten und Jahren, die ein untragbares Leid mit sich tragen. Unfassbar, dass das alles vor unseren Augen geschehen ist und noch immer geschieht. Wie kann ein solches Buch entstehen, während noch immer Menschen ihr Leben verlieren? Keine Worte werden hier jemals reichen, aber es ist unsagbar wichtig, dass dieses Leid, diese Geschichte, diese Menschen Gehör und Sichtbarkeit haben. „Es geht darum, die entscheidenden Erinnerungen der Überlebenden zu erzählen. […] Ich beharre darauf, dass diese Opfer nicht alleine gelassen werden. Denn es ist eine der Bedingungen unsers Daseins und gehört zu den Eigenschaften des Menschen, dass wir in Aktion treten, etwas tun, uns entrüsten.“

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