Produktbild: Alle meine Mütter

Alle meine Mütter Roman | Eine feinfühlige Erkundung der vielleicht prägendsten Beziehung unseres Lebens

10

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

4843

Erscheinungsdatum

13.03.2026

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

3649 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644023772

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

4843

Erscheinungsdatum

13.03.2026

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

3649 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644023772

Kundinnen und Kunden meinen

10 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Die vielen Aspekte des Mutter-Seins

Eternal-Hope aus Österreich am 21.03.2026

Bewertungsnummer: 3083771

Bewertet: Hörbuch-Download

Für "Alle meine Mütter" hat sich Lena Gorelik, deutsche Autorin mit russisch-jüdischen Wurzeln, die als Kind Anfang der 1990er Jahre als "Kontingentflüchtling" nach Deutschland gekommen ist, tiefgründige Gedanken gemacht, Gespräche geführt und ausgiebig recherchiert. Herausgekommen ist ein vielfältiges Kaleidoskop dessen, was es bedeuten kann, Mutter zu werden, Mutter sein zu wollen, nicht mehr Mutter zu sein, keine Mutter werden zu wollen usw. Das Buch beginnt mit einer Szene in einer sowjetischen Abtreibungsklinik, in der dutzende Frauen hoffen, heute noch drangenommen zu werden, was Glück und Protektion erfordert. Freundlich werden sie dort nicht unbedingt behandelt, aber die Abtreibung ist verfügbar. Dazu berichtet die Autorin historische Daten darüber, wie zugänglich, kostenlos, aber auch allgemein verbreitet und fast als Verhütung angesehen Abtreibung in der Sowjetunion war: dass die allermeisten ersten Schwangerschaften in einer Abtreibung endeten und nicht selten eine Frau zehn oder mehr Abtreibungen hatte. Dass es Formulare gab, auf denen der Grund angegeben werden musste: ob einfach kein Kinderwunsch vorhanden sei, kein verantwortlicher Vater oder man sich ein (weiteres) Kind einfach nicht leisten konnte. Danach verlassen wir dieses ausführlich beschriebene Setting und es geht um viele weitere kleine Szenen: um Julia, die so gerne Mutter werden würde, aber keine Kinder bekommen kann. Um Mütter, die ihre Söhne im Krieg verloren haben und um sie weinen. Um Mütter der Kinder, die früher als behindert bezeichnet worden wären, und nun besonders genannt werden, und um ihren Kampf im alltäglichen Leben und mit diesen Bezeichnungen. Um "Mütter-Einzelgängerinnen", wie der russische Begriff für Alleinerzieherin wörtlich übersetzt heißt. Darum, was es heißt, keine "praktizierende Mutter" mehr zu sein, wenn die erwachsenen Kinder unabhängig und ausgezogen seien, und um die Hoffnung der älter werdenden Mutter, die Kinder würden sie ihr Leben lang gerne besuchen und den Kontakt zu ihr pflegen. Zwischendrin eingestreut immer wieder Reflexionen über das eigene Mutter-Sein als Mutter zweier Söhne, über die Beziehung zur eigenen Mutter, die wiederum Tochter der Großmutter ist, über Mütter und Töchter und die Beziehungen zwischen ihnen. Die eigene Mutter wurde vor kurzem mit einer Brustkrebsdiagnose konfrontiert, und die Tochter mit der Angst, die Mutter an den Tod zu verlieren. Insgesamt ist das Buch keine durchgängige Erzählung, auch wenn sich das eigene Verhältnis der Autorin zum Mutter-Thema wie ein roter Faden durchzieht, und die Erzählungen anderer Mütter unterbricht bzw. das gesamte Werk noch einmal neu betrachtet verknüpft. Es ist eine Anregung zum Nachdenken über die eigene Position als Frau, Tochter und (vielleicht) Mutter, über die gesellschaftliche Position von Frauen und Müttern, interkulturelle Aspekte des Themas in den sowjetisch-russisch-jüdisch-deutschen Kulturräumen, aber auch das Universelle, das Mutterschaft ausmachen kann. Ein Buch voll mit klugen Gedanken, inspirierenden Betrachtungen und neuen Blickwinkeln, das ich allen Kindern einer Mutter und damit allen Menschen nur ans Herz legen kann! Ich habe das Buch in der Hörbuchversion des Argon-Verlages gehört und kann auch diese sehr empfehlen: die Sprecherin Inka Löwendorf trägt den Text in einer unterhaltsamen, authentischen und gut zu diesem Buch passenden Art und Weise vor.

Die vielen Aspekte des Mutter-Seins

Eternal-Hope aus Österreich am 21.03.2026
Bewertungsnummer: 3083771
Bewertet: Hörbuch-Download

Für "Alle meine Mütter" hat sich Lena Gorelik, deutsche Autorin mit russisch-jüdischen Wurzeln, die als Kind Anfang der 1990er Jahre als "Kontingentflüchtling" nach Deutschland gekommen ist, tiefgründige Gedanken gemacht, Gespräche geführt und ausgiebig recherchiert. Herausgekommen ist ein vielfältiges Kaleidoskop dessen, was es bedeuten kann, Mutter zu werden, Mutter sein zu wollen, nicht mehr Mutter zu sein, keine Mutter werden zu wollen usw. Das Buch beginnt mit einer Szene in einer sowjetischen Abtreibungsklinik, in der dutzende Frauen hoffen, heute noch drangenommen zu werden, was Glück und Protektion erfordert. Freundlich werden sie dort nicht unbedingt behandelt, aber die Abtreibung ist verfügbar. Dazu berichtet die Autorin historische Daten darüber, wie zugänglich, kostenlos, aber auch allgemein verbreitet und fast als Verhütung angesehen Abtreibung in der Sowjetunion war: dass die allermeisten ersten Schwangerschaften in einer Abtreibung endeten und nicht selten eine Frau zehn oder mehr Abtreibungen hatte. Dass es Formulare gab, auf denen der Grund angegeben werden musste: ob einfach kein Kinderwunsch vorhanden sei, kein verantwortlicher Vater oder man sich ein (weiteres) Kind einfach nicht leisten konnte. Danach verlassen wir dieses ausführlich beschriebene Setting und es geht um viele weitere kleine Szenen: um Julia, die so gerne Mutter werden würde, aber keine Kinder bekommen kann. Um Mütter, die ihre Söhne im Krieg verloren haben und um sie weinen. Um Mütter der Kinder, die früher als behindert bezeichnet worden wären, und nun besonders genannt werden, und um ihren Kampf im alltäglichen Leben und mit diesen Bezeichnungen. Um "Mütter-Einzelgängerinnen", wie der russische Begriff für Alleinerzieherin wörtlich übersetzt heißt. Darum, was es heißt, keine "praktizierende Mutter" mehr zu sein, wenn die erwachsenen Kinder unabhängig und ausgezogen seien, und um die Hoffnung der älter werdenden Mutter, die Kinder würden sie ihr Leben lang gerne besuchen und den Kontakt zu ihr pflegen. Zwischendrin eingestreut immer wieder Reflexionen über das eigene Mutter-Sein als Mutter zweier Söhne, über die Beziehung zur eigenen Mutter, die wiederum Tochter der Großmutter ist, über Mütter und Töchter und die Beziehungen zwischen ihnen. Die eigene Mutter wurde vor kurzem mit einer Brustkrebsdiagnose konfrontiert, und die Tochter mit der Angst, die Mutter an den Tod zu verlieren. Insgesamt ist das Buch keine durchgängige Erzählung, auch wenn sich das eigene Verhältnis der Autorin zum Mutter-Thema wie ein roter Faden durchzieht, und die Erzählungen anderer Mütter unterbricht bzw. das gesamte Werk noch einmal neu betrachtet verknüpft. Es ist eine Anregung zum Nachdenken über die eigene Position als Frau, Tochter und (vielleicht) Mutter, über die gesellschaftliche Position von Frauen und Müttern, interkulturelle Aspekte des Themas in den sowjetisch-russisch-jüdisch-deutschen Kulturräumen, aber auch das Universelle, das Mutterschaft ausmachen kann. Ein Buch voll mit klugen Gedanken, inspirierenden Betrachtungen und neuen Blickwinkeln, das ich allen Kindern einer Mutter und damit allen Menschen nur ans Herz legen kann! Ich habe das Buch in der Hörbuchversion des Argon-Verlages gehört und kann auch diese sehr empfehlen: die Sprecherin Inka Löwendorf trägt den Text in einer unterhaltsamen, authentischen und gut zu diesem Buch passenden Art und Weise vor.

Mütter und Kinder

begine aus Lemwerder am 17.03.2026

Bewertungsnummer: 3079845

Bewertet: Hörbuch-Download

Das Hörbuch All meine Mütter, von der Schriftstellerin Lena Gorelik, wird bin Inka Löwendorf mit angenehmer Stimme gesprochen. Sie führt uns kompetent durch die Geschichte. Von der Autorin habe ich schon einiges gern gelesen. Dieser Roman ist aber ein besonderes Werk. Die Autorin zeigt verschiedene Mütter. Oft haben sie behinderte Kinder und wir erfahren, wie die mit ihren Kindern umgehen. Die Beobachtungen über ihre eigene Mutter sind sehr gelungen. Die Angst um sie,als sie krank wird und deren Kraft liest sich wunderbar. Auch über ihre Großmutter und deren Kummer und Verlust. Die vielen Eindrücke und Emotionen hat die Autorin gekonnt eingefangen. Ich war von diesen super Geschichten total gefangen. Ein Buch, das ich unbedingt weiter empfehlen kann.

Mütter und Kinder

begine aus Lemwerder am 17.03.2026
Bewertungsnummer: 3079845
Bewertet: Hörbuch-Download

Das Hörbuch All meine Mütter, von der Schriftstellerin Lena Gorelik, wird bin Inka Löwendorf mit angenehmer Stimme gesprochen. Sie führt uns kompetent durch die Geschichte. Von der Autorin habe ich schon einiges gern gelesen. Dieser Roman ist aber ein besonderes Werk. Die Autorin zeigt verschiedene Mütter. Oft haben sie behinderte Kinder und wir erfahren, wie die mit ihren Kindern umgehen. Die Beobachtungen über ihre eigene Mutter sind sehr gelungen. Die Angst um sie,als sie krank wird und deren Kraft liest sich wunderbar. Auch über ihre Großmutter und deren Kummer und Verlust. Die vielen Eindrücke und Emotionen hat die Autorin gekonnt eingefangen. Ich war von diesen super Geschichten total gefangen. Ein Buch, das ich unbedingt weiter empfehlen kann.

Kundinnen und Kunden meinen

Alle meine Mütter

von Lena Gorelik

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Alle meine Mütter