• Produktbild: Alle meine Mütter
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Alle meine Mütter Roman | Eine feinfühlige Erkundung der vielleicht prägendsten Beziehung unseres Lebens

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

23217

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.03.2026

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,7/13,1/2,9 cm

Gewicht

374 g

Farbe

Terracotta / Dunkellila

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00762-1

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Mit größtmöglicher Empathie fängt Gorelik den Begriff Mutterschaft ein undzeigt, dass er kein definierbares Fassungsvolumen hat ... Ein collageartiger Roman, der sich ins Herz bohrt – und dort bleibt. ("Der Standard")
Gorelik zeigt Mutterschaft nicht als festgelegte Rolle, sondern als vielschichtige Erfahrung voller Widersprüche ... Ein kluger, berührender Roman. ("Bielefelder")
Ein großartiges Buch! ("Westfälische Nachrichten")
272 Seiten voller Zärtlichkeit, Liebe und erschütternder Momente. Wir alle haben eine Mutter, deswegen ist dieses Buch eines für uns alle, egal ob weiblich, männlich, divers. ("Der Spiegel")
Gorelik zeigt auch das, was sonst niemand sieht. Mütter mit beeinträchtigten oder kranken Kindern, mit denen sie in Schmerzskalen kommunizieren, die starrenden Blicken ausweichen oder deren Sprachkenntnisse an den medizinischen Fachbegriffen abprallen. Mütter, die ihr Kind verloren haben, etwa durch einen Unfall oder Krieg ... Wer dieses Buch aufschlägt, geht ein Wagnis ein. Goreliks zarte Feder sticht mitten ins Gefühlszentrum, auch in Bereiche, vor denen man sich sonst vielleicht schützen möchte, indem man nicht zu tief hineindenkt. ("Der Standard")
Eine hervorragende Autorin. ("Göttinger Tageblatt")
"Alle meine Mütter" ist keine Soft-Lektüre für zwischendurch. Es ist ein Buch, in dem der Schmerz omnipräsent ist und das uns ohne großes Pathos mit den Kalamitäten der Mutter-Rolle vertraut macht. ("Rhein-Neckar-Zeitung")
Muttersein, Mutterschaft und Mutterbindungen beleuchtet Lena Gorelik anhand ihrer Protagonistinnen mit Sympathie und Empathie, verbindet geschickt Autofiktionales, Essayistisches und Dokumentarisches. ("Wiesbadener Kurier")
Berührend und sensibel.

Produktdetails

Verkaufsrang

23217

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.03.2026

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,7/13,1/2,9 cm

Gewicht

374 g

Farbe

Terracotta / Dunkellila

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00762-1

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

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  • Alrik Gerlach

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    16.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Liebe, Zweifel und Familienchaos

    Man schlägt dieses Buch auf und merkt ziemlich schnell: Hier wird nichts beschönigt. Lena Gorelik schreibt über Mütter und plötzlich sitzt man da und denkt an die eigene. An Sätze aus der Kindheit, an Augenrollen am Küchentisch, an Momente, die man längst vergessen glaubte. Schon verrückt, wie schnell einen so ein Buch erwischt. Alle meine Mütter ist kein klassischer Roman, eher eine sehr persönliche Reise durch Mutterschaft, Erwartungen und diese merkwürdige Mischung aus Liebe, Druck, Nähe und Distanz. Gorelik schreibt brutal ehrlich, manchmal fast schon entwaffnend offen. Beim Lesen hatte ich mehr als einmal das Gefühl, bei Gedanken zuzuhören, die man selbst kennt, aber selten laut ausspricht. Besonders stark ist, wie viele verschiedene Formen von Mutterschaft hier auftauchen. Gewollt, ungewollt, voller Zweifel, voller Sehnsucht. Da wird nichts idealisiert. Stattdessen stolpert man gemeinsam durch Ängste, Hoffnungen und diese ewige Frage, ob man eigentlich alles richtig macht. Und während man liest, merkt man plötzlich: Dieses Buch handelt nicht nur von Müttern. Es handelt davon, wie sehr uns Menschen prägen, auch wenn wir längst erwachsen sind. Manche Seiten haben mich zum Schmunzeln gebracht, andere waren überraschend still und nachdenklich. Am Ende bleibt ein warmes, leicht melancholisches Gefühl. Wie nach einem langen Gespräch über Familie, bei dem man viel gelacht hat und am Ende doch kurz schlucken muss. Genau solche Bücher bleiben im Kopf.

  • Jürg K.

    5/5

    15.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolle Geschichte über Mütter

    Dieses Buch hat mich vor allem durch seine stille Wahrhaftigkeit berührt dieses Gefühl, dass ein Buch nicht einfach erzählt, sondern etwas in einem öffnet, welches man lange mit sich herumgetragen hat. Lena Gorelik schreibt über Mütter nicht als Idealfiguren, sondern als Menschen, die uns prägen, verletzen, tragen, enttäuschen und dennoch unauslöschlich in uns weiterleben. Der Roman fühlt sich an wie ein vorsichtiges Betreten eines Raumes, den man kennt und doch meidet, weil dort all die Stimmen liegen, die einen grossgezogen haben. Was macht diesen Roman so eindringlich? Die Vielschichtigkeit der Mutterrollen biologische Mütter, Wahlmütter, verlorene Mütter, abwesende Mütter. Jede Beziehung hinterlässt Spuren, die sich nicht einfach abstreifen lassen. Sie zeigt die Brüche, die Scham, die Angst, nicht zu genügen. Mich hat besonders bewegt, wie der Roman die Ambivalenz aushält. Er verklärt nichts, verurteilt aber auch nicht. Stattdessen entsteht ein Raum, in dem man die eigene Geschichte mit der Mutter neu betrachten kann mit mehr Milde, mehr Verständnis, vielleicht auch mehr Trauer. Man liest kein lautes Buch, aber eines, das lange nachhallt, weil es uns an den Kern dessen führt, was uns formt: die ersten Stimmen, die ersten Berührungen, die ersten Erwartungen. Es ist ein Roman, der zeigt, dass wir unsere Mütter nie ganz loswerden und vielleicht auch nicht sollen.

  • LG

    5/5

    13.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vielfältige Perspektiven

    Lena Goreliks Roman „Alle meine Mütter“ ist kein klassischer Roman mit durchgehender Handlung, sondern ein Text, der in Gedanken, Beobachtungen, kleinen fiktionalen Geschichten und Erinnerungen organisiert ist. Im Mittelpunkt stehen unterschiedliche Schicksale von Müttern und wie sich dies auch auf Kinder auswirkt. Durch das Collagenartige des Texts wird man dazu angeregt, mitzudenken und sich selbst zu reflektieren. Besonders gefallen hat mir Goreliks Bemühen, um möglichst vielfältige Perspektiven. Insbesondere die Stellen, an denen Mutterschaft nicht idealisiert wird, fand ich gelungen - wobei Goreliks Betrachtungen über die eigene Mutter diese schon auch als Übermutter, die nur für ihre Familie lebt, darstellt. Außerdem strahlt der Text viel Freude am poetischen Formulieren und am Nachdenken aus. „Alle meine Mütter“ ist insgesamt ein stiller, kluger Roman, der keine fertigen Antworten gibt, aber viele relevante Fragen stellt. Damit ist er fast eher ein Sachbuch oder Essayband, der mich an Daniel Schreibers Bücher erinnert hat. Wer seine Texte mag, wird auch diesen Roman gerne lesen.

  • Kaffeeelse

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    23.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einblicke in weibliche Lebenswelten

    Alle meine Mütter. Jede Frau, die in unser Leben tritt, prägt uns irgendwie. Die Mutter und weitere mütterliche Figuren um so mehr. Männliche Wesen tun dies auch. Väter insbesondere. Aber sie tun dies anders. Meiner Meinung nach. Frauen haben auf uns Frauen eine andere Wirkung. Auch aus dem Aspekt eines ähnlichen Erlebens. Eines ähnlichen Lebens. Ähnlicher Sichten. Einer ähnlichen Stellung in unserer nun doch männlich orientierten Gesellschaft. Die Schwesternschaft mag da schon eine gewisse Rolle spielen. Eine gewisse Rolle. Nicht die ausschließliche Rolle. Ich weiß. Lena Gorelik schaut in ihrem Buch auf die Thematik der Mütter, der Mutterschaft. Aus der Sicht der Töchter. Aber ebenso dann folglich auf die eigene mögliche Stellung als Mutter. Sie zieht Vergleiche in ihrem Buch. Wie auch wir dies tun in unseren jeweiligen Leben. In unseren verschiedenen Altersstufen. Vergleiche, die nicht immer gut tun. Kommt auf die Intensität dieser Vergleiche an. Und auf die Stellung, die wir selbst in unseren Leben für uns einnehmen. Wie wichtig wir uns selbst für uns sind. Denn was macht eine Frau in unserer männlich orientierten Gesellschaft aus? Unsere jeweilige Bindungssituation? Unsere Mutterschaft? Unsere Herkunft und die damit verbundene Sozialisation? Was ist stärker? Die Faktoren, die Wünsche, die Vorstellungen, die auf uns von außen einprasseln? Oder unsere eigene Vorstellung von einem gelungenen Leben. Denn dieses Egalsein, dieses sich Abgrenzen von den Wünschen von außen. Wann lernen wir das? Wann lernen wir das in unserer patriarchal orientierten Gesellschaft? In unserer Gesellschaft, die uns schon in unserer Kindheit mit den patriarchal verordneten Grundsätzen eines perfekten weiblichen Lebens bombardiert. Schon die Märchen, die wir unseren Kindern darbieten sind eigentlich eine Zumutung für weibliche Geschöpfe. Die Rollen, die uns schon als Kind, als Tochter dargeboten werden, sind ebenso etwas fragwürdig. Doch als junge Frau schon dagegen aufbegehren, ein schwieriges Unterfangen. Das lernt man dann nach und nach. Und wird dann zu dieser unbequemen Alten. Nach und nach. Also manche von uns. Manche. Nicht alle.  Lena Gorelik schaut in ihrem Buch nicht völlig differenziert auf dieses Thema. Alle Aspekte kommen nicht in diesem Buch vor. Aber einige. Und so kommt man dennoch als Frau, als Tochter und vielleicht auch als Mutter, als Großmutter in dem Buch zum Sinnieren. Was ja von mir durchaus gewollt, gewünscht ist. Nun müssen nicht alle Aspekte weiblichen Lebens/Erlebens in diesem Buch vereint sein. Meiner Meinung nach! Dies kann kein Kritikpunkt sein. Was allerdings von mir ein Kritikpunkt ist, dieses Buch ist für meinen Gusto etwas zu zerrissen aufgebaut. Die Autorin springt etwas zu sehr in ihren Darbietungen. Da gibt es Einblicke in das sowjetische Leben als Frau, Einblicke in vergangene Zeiten. Obwohl ich bezweifele, dass vieles von diesen damaligen Sichten im russisch/ukrainisch/weißrussischen Gebiet vorbei ist. Wenn wir uns in Deutschland über unsere Stellung als Frau aufregen, ist das immer berechtigt, aber, das geht woanders sicher schlimmer. Darf man nicht vergessen als Deutsche. Bei allem Meckern. Da gibt es verschiedene Frauen, verschiedene Frauenrollen, verschiedene Mütterrollen. Aber auch biographische Sichten der Autorin. Alles miteinander verwoben und/oder auch etwas abgehackt aneinandergereiht. Die Vielfalt der Frauenrollen ist gut gewählt. Gerade das ermöglicht ja auch dieses darüber nachdenken können, dieses Sinnieren, dieses Abschweifen zu sich und ins eigene Umfeld. Aber das etwas abgehackt aneinander Gereihte fand ich als etwas zu viel. Aber nicht so viel, dass es an meiner Bewertung spürbar war. Denn 4 Sterne sind ja durchaus eine gute Bewertung für ein gutes Buch, welches eine Reflexion ermöglicht. Und dies ist in der Psychologie/Psychiatrie essentiell. Aber nicht nur da. Dies sollte in unserem Leben eine Wichtigkeit besitzen. Diese Reflexion eigenen Verhaltens. Manchmal lebenswichtig!

  • Bewertung

    4/5

    08.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegend und ergreifend

    Im persönlichen Zugang erschließt sich der Text nicht sofort. Der Einstieg fällt etwas schwer, da der Schreibstil ungewohnt ist und die Form in viele einzelne Teile zerfällt. Man kommt nicht direkt hinein, erst nach und nach wird klarer, wie alles zusammenhängt. Das Buch braucht Zeit und eine ruhige, aufmerksame Lektüre, damit es seine Wirkung entfalten kann. Gegen Ende wird es zugänglicher, und im Rückblick fügen sich viele Teile stimmiger zusammen. Inhaltlich ist das Buch eine klare Hommage an Mütter – an die Mutter der Autorin und an viele andere Mütter. Ihre Geschichten werden in kurzen Ausschnitten gezeigt: alleinerziehende Mütter, erschöpfte Mütter im Alltag, Frauen mit schwierigen Familienverhältnissen oder solche, die ihre eigenen Mütter pflegen. Dadurch entsteht ein vielschichtiges Bild von Mutterschaft mit sehr unterschiedlichen Lebensrealitäten. Der Text wirkt wie eine Collage aus vielen kurzen Szenen. Gezeigt werden Mütter in sehr verschiedenen Lebenssituationen: migrierte Mütter, Tanten, Bonusmütter in Patchwork-Familien, junge und ältere Frauen, Mütter von Kindern mit Behinderung sowie Frauen, die keine Kinder bekommen können. Jede Figur erhält einen knappen, konzentrierten Ausschnitt, der sie beschreibt, ohne sie auf eine Rolle zu reduzieren. Auch die Herkunft der Mutter der Autorin aus der ehemaligen Sowjetunion wird dabei aufgegriffen. Zwischen den Beobachtungen liegt ein Wechsel aus Nähe und Distanz: mal sehr unmittelbar, mal eher betrachtend. Insgesamt entsteht kein klassischer Roman mit klarer Dramaturgie, sondern ein Mosaik, das sich erst allmählich zu einem größeren Ganzen fügt. Auch persönlich hat der Text bei mir einen starken Bezug ausgelöst, da ich selbst eine sehr prägende und wunderbare Mutter hatte, die leider vor einigen Jahren verstorben ist. Ich habe sie lange auf ihrem Krankheitsweg begleitet und kann diese Form von Mutterliebe sehr gut nachempfinden – eine Liebe, die weiterbesteht, auch wenn die Person nicht mehr da ist. Dadurch hat die Lektüre für mich eine zusätzliche emotionale Tiefe bekommen. Am Ende bleibt ein insgesamt positiver Eindruck. Der Text ist inhaltlich und emotional stark und eröffnet viele Perspektiven auf Mutterschaft. Unterm Strich ist das Buch eine Empfehlung für alle, die sich für das Thema interessieren oder sich darin wiederfinden – sei es als Mutter selbst, als Kind einer prägenden Mutter oder in einer Patchwork- bzw. „Bonusmutter“-Konstellation. Besonders wirkt es für alle, die Mutterschaft als etwas Vielschichtiges und Persönliches begreifen.

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