Produktbild: Ererbte Wunden erkennen

Ererbte Wunden erkennen Wie Traumata der Eltern und Großeltern unser Leben prägen

5

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

17.01.2026

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

140 (Printausgabe)

Dateigröße

2595 KB

Auflage

4. aktualisierte und überarbeitete Auflage 2025

Sprache

Deutsch

EAN

9783608207422

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Format

PDF

eBooks im PDF-Format haben eine festgelegte Seitengröße und eignen sich daher nur bedingt zum Lesen auf einem tolino eReader oder Smartphone. Für den vollen Lesegenuss empfehlen wir Ihnen bei PDF-eBooks die Verwendung eines Tablets oder Computers.

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Barrierefreiheit

  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei
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Erscheinungsdatum

17.01.2026

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

140 (Printausgabe)

Dateigröße

2595 KB

Auflage

4. aktualisierte und überarbeitete Auflage 2025

Sprache

Deutsch

EAN

9783608207422

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  • Dani12143

    aus Oldenburg

    5/5

    15.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein wertvoller Beitrag für persönliches Wachstum und generationenübergreifende Heilung

    Das Buch Ererbte Wunden erkennen von Katharina Drexler beschäftigt sich mit einem Thema, das viele Menschen betrifft, ohne dass sie sich dessen bewusst sind: den Auswirkungen von unverarbeiteten Traumata innerhalb einer Familie. Die Autorin zeigt auf verständliche und einfühlsame Weise, wie belastende Erfahrungen der Eltern oder sogar der Großeltern das eigene Leben beeinflussen können und wie diese sogenannten transgenerationalen Traumata entstehen. Im Zentrum des Buches steht die Frage, warum manche Menschen Gefühle, Ängste oder innere Blockaden erleben, deren Ursprung sich nicht allein durch eigene Lebensereignisse erklären lässt. Drexler beschreibt, dass Traumata nicht nur individuell wirken, sondern sich auch innerhalb von Familien weitertragen können – etwa durch Erziehungsmuster, unausgesprochene Regeln, emotionale Distanz oder unbewusste Verhaltensweisen. Dadurch entstehen „ererbte Wunden“, die sich häufig erst im Erwachsenenalter zeigen und das eigene Selbstbild, Beziehungen oder das Sicherheitsgefühl beeinflussen können. Besonders hervorzuheben ist die klare und zugleich respektvolle Sprache der Autorin. Sie urteilt nicht, sondern hilft den Leserinnen und Lesern dabei, Zusammenhänge besser zu verstehen. Viele Fallbeispiele aus der therapeutischen Praxis veranschaulichen, wie unterschiedlich sich übertragene Traumata äußern können. Diese Beispiele machen deutlich, dass hinter scheinbar unerklärlichen Gefühlen oder Mustern oft eine tieferliegende Geschichte steckt, die mit der Familienbiografie verbunden ist. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Buches sind praktische Übungen, die den Weg zur Selbstreflexion und Heilung unterstützen. Durch konkrete Anregungen sowie begleitende Audiodateien bietet das Buch nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch Möglichkeiten, aktiv an der eigenen Entwicklung zu arbeiten. Dabei vermittelt Drexler eine zentrale Botschaft: Die Vergangenheit bestimmt nicht zwangsläufig die Zukunft. Wer sich mit den eigenen Wurzeln auseinandersetzt, kann belastende Muster erkennen und Schritt für Schritt verändern. Die überarbeitete Auflage mit neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen zeigt zudem, wie aktuell das Thema ist. Immer mehr Forschungsergebnisse bestätigen, dass seelische Belastungen über Generationen hinweg weiterwirken können – sowohl durch psychologische als auch durch soziale und teilweise sogar biologische Faktoren. Gleichzeitig macht das Buch Mut, denn es zeigt, dass Heilung möglich ist und dass bewusste Auseinandersetzung Veränderung ermöglicht. Zusammenfassend ist Ererbte Wunden erkennen ein hilfreicher und einfühlsamer Ratgeber für Menschen, die ihre eigene Geschichte besser verstehen möchten. Das Buch verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischer Hilfe und vermittelt Hoffnung sowie Orientierung. Es lädt dazu ein, den Blick nicht nur auf individuelle Erfahrungen zu richten, sondern auch auf die familiären Zusammenhänge, die unser Leben prägen – und bietet damit einen wertvollen Beitrag für persönliches Wachstum und generationenübergreifende Heilung. Rezension von: Die Magie der Bücher

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    06.02.2021

    eBook (PDF)

    Für Laien und Fachleute interessant und hilfreich

    von Dipl.-Psych. Claudia Erdmann EMDR Lehre/Taining, EMDR Supervision und EMDR Therapie (EMDRIA) Leitung: EMDR Zentrum für Psychotraumatologie Berlin. --------------------------------------- „Ererbte Wunden erkennen“, so der Titel des Buches. Frage: Gibt es tiefe Wunden in uns, die unser Leben nachhaltig negativ prägen und die wir nicht im eigenen Leben über eigene Erlebnisse erworben haben? Gibt es Wunden in uns, die unsere Eltern und Großeltern über eigene, sehr negative Erlebnisse und Erfahrungen erworben haben und die wir, ihre Kinder und Enkel, von ihnen „ererben“ können mit den dazu gehörenden seelischen Schmerzen und Krankheiten? Katharina Drexler beantwortet diese Fragen mit JA und stellt ein psychotherapeutisches Modell und Vorgehen vor, wonach seelische Wunden von einer Generation auf die nächste übertragen werden können im Sinne einer transgenerationalen Trauma-Übertragung. Und solche Wunden können als nicht primär zur eigenen Biografie gehörend erkannt werden. Als mögliche Erklärungen für derartige Prozesse stellt sie, -einfach und anschaulich -, neurobiologische und epigenetische Erkenntnisse vor sowie Traumtherapie und EMDR. Sie entwickelt ein auf EMDR aufbauendes spezifisches therapeutisches Vorgehen, das dabei hilft mit den „fremden“ Anteilen in unserem Selbst in einen heilenden Kontakt zu treten. In eindrucksvollen Fallvignetten werden betroffene Menschen wertschätzend dargestellt, die sich nach diesen Behandlungen erleichtert, befreit, gar wie „erlöst“ fühlen und ihr Leben (wieder) mit Lebenslustlust und -qualität leben können. Ein bemerkenswertes Buch, sehr zu empfehlen : für Laien gut verständlich und interessant und für Fachleute informativ und anregend. Zum Buch gehören auch eine Stunde Audio Dateien als Download. Ein Buch, das Hoffnung macht, sich mit unserem ererbten Schicksal auseinander zu setzen: Nähe und Mitgefühl, die wir zum anderen Menschen in uns tragen, zu entdecken und die Schmerzen, die wir (gemeinsam) mit ihm tragen, über einen meditativen Blick in tiefer Verbundenheit lösen zu können.

  • Bewertung

    aus Brandis

    5/5

    17.11.2020

    eBook (PDF)

    Hilfreiche Unterstützung und wertvolles Arbeitsmittel

    Über transgenerationale Vererbung habe ich bereits einiges gelesen, weil ich diese Thematik vor allem im Hinblick auf mein eigenes Leben und Erleben sehr interessant finde. Da ich bisher den Fokus eher auf Fallbeispiele gelegt habe (mit denen ich versuchte mich zu erkennen) überzeugt mich dieses Buch vor allem durch die fundierten, verständlichen und nachvollziehbaren Hintergrundinformationen und Erläuterungen. Die strikte Abgrenzung der Autorin von „vererbten“ und „ererbten“ Erinnerungen war mir bisher noch nicht so bewusst, hilft aber bei der weiteren Betrachtung sehr! Sicher ersetzt dieses Buch keine Behandlung bei einem Experten, ist meines Erachtens jedoch ein sehr wertvolles Arbeitsmittel und hilfreiche Unterstützung beim Herantasten an diese Thematik… Mir hat dieses Buch sehr geholfen, ich würde es wiederkaufen als auch weiterempfehlen.

  • wortmelodie

    aus Bielefeld

    4/5

    19.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Für Einsteiger ins Thema

    Ererbte Wunden – das sind seelische Wunden, die einem nicht selbst zugefügt wurden, sondern den Eltern oder Großeltern, die aber Auswirkungen auf das eigene Leben haben, sei es in Form von Albträumen oder unüberwindbaren Hürden in Beruf oder Partnerschaft. Dies ist bereits das zweite Buch von Katharina Drexler zu diesem Thema. Ihr erstes Buch „Ererbte Wunden heilen. Therapie der transgenerationalen Traumatisierung“ habe ich nicht gelesen, scheint mir – nach der Lektüre des zweiten Buchs und den Anmerkungen darin – aber ausführlicher auf das Thema ererbte Wunden im Allgemeinen einzugehen. Zwar erklärt Katharina Drexler auch in diesem Buch, was Traumata, ererbte Wunden, Traumatherapie und Traumafolgestörungen sind, jedoch sind diese Kapitel recht kurz und knapp, denn mit diesem zweiten Buch wollte sie vor allem denjenigen Menschen Unterstützung bieten, die vermuten, selbst ererbte Wunden in sich zu tragen, und Hilfen an die Hand geben bei der Frage, ob man selbst an einer ererbten Wunde leidet. Genau dieses Thema wird – meines Erachtens – jedoch zu wenig behandelt und bleibt eher unkonkret und konfus. So erzählt die Autorin viele Fallbeispiele, meiner Meinung nach allerdings zu viele, die keinen echten Mehrwert bieten. Dafür gibt es aber am Schluss des Buchs einige Übungen, die man sich auch als Audio-Datei downloaden kann und die ich nicht selbst ausprobiert habe, jedoch stimmig klingen und scheinbar auch von Erfolg gekrönt sind (laut Fallbeispielen). Nichtsdestotrotz bleibt am Ende im Grunde die Aussage bestehen, dass eine richtige Heilung solcher Wunden vermutlich nur in einer Therapie erfolgen kann. Somit bietet das Buch zwar erste Informationen zum Thema ererbte Wunden, kann letztendlich aber eine Therapie nicht ersetzen und erfüllt somit „nur“ den Zweck, Betroffene dazu zu ermutigen und anhand des Buchs feststellen zu können, ob es sich wirklich um einen ererbte oder nicht doch vielmehr um eine eigene Wunde handelt, was ebenfalls schon ein erster großer Schritt in die richtige Richtung sein kann. Ich empfehle dieses Buch daher allen, die sich mit dem Thema ererbte Wunden zum ersten Mal beschäftigen und keine „Heilung“ durch das Buch erwarten.

  • Bewertung

    aus Bad Liebenwerda

    3/5

    24.10.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Als Zusatzliteratur geeignet

    Auf das Buch „Ererbte Wunden erkennen" hab ich mich sehr gefreut, weil ich mich wahnsinnig für das Thema interessiere. Mit 128 Seiten ist es eher ein kleines Buch. Am Anfang wiederholt die Autorin nochmal was ist ein Trauma, um dann zur transgenerationalen Traumatisierung zu kommen. Bis dahin sind circa 50 Seiten um. Wer den ersten Band gelesen hat wird da nicht viel Neues für sich mitnehmen können. Mir ist die Einführung zu ausführlich und zu breit aufgestellt denn was ist ein medizinisches Trauma muss hier nicht nochmal durchgekaut werden. Lieber hätte ich mehr Anmerkungen der Autorin zum Praxisbezug gehabt. Ererbte Wunden kommen nicht so oft vor laut der Autorin? Wie viele Schätzungsweise? Woran erkenne ich es? Bei den Beispielen hatte ich oft dein Eindruck es ist nicht auserzählt wurden. Beim wirklichen thematisch relevanten Part wird leider nur an der Oberfläche gekratzt. Die Übungen sind nicht neu, aber ok. Es geht um ein wichtiges Thema. Für Menschen. die damit arbeiten ist es zu wenig. Es richtet sich auch eher an die vermuten noch Erlebnisse der Ahnen mit sich zu tragen. Daher knappe 3 Sterne als Zusatzliteratur geeignet.

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