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Hundertsiebenundachtzig Tage

21

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

19.02.2026

Herausgeber

Nadine Püschel

Verlag

Mixtvision

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

20,1/13,3/1 cm

Gewicht

140 g

Farbe

Weiß / Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

La cabane

Übersetzt von

Nadine Püschel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95854-254-9

Beschreibung

Rezension

Ludovic Lecomte versetzt uns in die Lage eines Teenagers in großer Not. (...) Die kurzen, rhythmischen Sätze beschreiben sein rasendes Herz, die Schmerzen in seinem Bauch, die Angst, die ihn erfasst.
Libération

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

19.02.2026

Herausgeber

Nadine Püschel

Verlag

Mixtvision

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

20,1/13,3/1 cm

Gewicht

140 g

Farbe

Weiß / Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

La cabane

Übersetzt von

Nadine Püschel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95854-254-9

Herstelleradresse

mixtvision Medienges.mbH
Leopoldstraße 25
80802 München
DE

Email: info@mixtvision.de

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  • Jojo

    5/5

    26.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen Türschwelle und Welt

    Mit Hundertsiebenundachtzig Tagen hat Ludovic Lecomte einen leisen Jugendroman geschrieben, der mit voller Wucht trifft. Es ist kein lautes, dramatisches Buch. Es nähert sich vorsichtig, Satz für Satz, Gedanke für Gedanke. 187 Tage lang verlässt der 16-jährige Ich-Erzähler das Haus nicht. Allein die Vorstellung, die Türklinke herunterzudrücken, löst in ihm eine kaum greifbare Angst aus. Was genau ihn lähmt, weiß er selbst nicht. Und genau das macht es so eindringlich: diese Unsicherheit, dieses „Es ist doch eigentlich nichts – und doch ist es alles“. Der ungewöhnliche Schreibstil ist gerade deshalb so passend. Fragmentarisch, tagebuchartig, mit Listen, Gedankenfetzen und inneren Monologen entsteht ein sehr unmittelbares Bild seiner Gefühlswelt. Man liest nicht einfach nur, man steckt mittendrin. Die Gedankenspiralen, das Grübeln und das Kreisen um dieselben Fragen werden sprachlich spürbar. Besonders berührt hat mich, wie differenziert auch das Umfeld dargestellt wird. Die Eltern, die zwischen Sorge, Überforderung und Hilflosigkeit schwanken. Die Therapeutin, die behutsam begleitet. Und die leise Frage, die mitschwingt: Ist das eine Phase? Ist es „nur“ Schulverweigerung? Oder steckt mehr dahinter? Diese Unsicherheit kennen viele Betroffene und Angehörige. Das Buch zeigt eindrucksvoll, dass Angststörungen keine Laune sind und man sich nicht einfach zusammenreißen kann. Es macht spürbar, wie real körperliche Angst sein kann, auch wenn es keinen sichtbaren Auslöser gibt. Gleichzeitig bleibt die Geschichte nicht hoffnungslos. Schritt für Schritt tastet sich der Erzähler vor – in seinem Tempo. Es ist kein Buch, das man nebenbei liest. Es ist eines, das man wirken lassen muss. Kurz, aber intensiv. Und gerade deshalb so nachhaltig. Für mich ist es ein sehr berührender Jugendroman über Angst, Scham, Druck von außen und den Mut, den ersten kleinen Schritt zu wagen. Eine klare Leseempfehlung!

  • liesmal

    aus Wilhelmshaven

    5/5

    26.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ich bin tief beeindruckt

    Der Autor Ludovic Lecomte hat bisher Kinderbücher geschrieben. Dies ist sein erstes Buch für Jugendliche. Es ist großartig, eigentlich eher ein Büchlein, aber doch ein großes Buch. Mit seinem unverwechselbaren Schreibstil hat der Autor mich außerordentlich beeindruckt. „Hundertsiebenundachtzig Tage“ sind es, die der 16-jährige Erzähler die Leser an seiner ganz persönlichen Geschichte teilhaben lässt. Dass es Menschen gibt, die an Ängsten leiden, war mir bekannt und sie haben mein Mitgefühl. Wie es allerdings der Erzähler in der Geschichte von Lecomte beschreibt, das geht ganz nah und tief. Es geht ihm ja nicht nur schlecht wegen seiner Angst, deren Grund er zunächst selbst nicht kennt. Er leidet auch darunter, dass seine Eltern sich Sorgen machen. Die Eltern bewundere ich: nicht, weil sie alles richtig machen, aber doch dafür, wie sie mit der schwierigen Situation umgehen. Ich möchte noch vieles anmerken, das mir gefallen, was mich besonders beeindruckt und angesprochen hat. Aber weil ich nicht spoilern möchte, empfehle ich besser, das Buch selbst zu lesen. Dann lernt Ihr auch Manon kennen. Manon erwähne ich gern, weil ich sie mag und sie meiner Meinung nach eine besonders wertvolle Rolle auch für den Erzähler spielt. Meine volle Leseempfehlung für das Buch aus dem Verlag Mixtvision.

  • Bewertung

    5/5

    24.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Berührendes Buch eines Jugendlichen, der mit einer Angststörung zu kämpfen hat

    Ich habe mir das Buch geholt, weil sowohl mein Sohn als auch ich unter einer diagnostizierten Angststörung leiden. Ich finde das Buch ist sehr realistisch dargestellt. Die Ohnmacht der Bezugspersonen, die Schuld die der Hauptprotagonist bei sich selbst sucht und auch die Abwendung von Bezugspersonen. Die gängige Meinung von Nichtbeteiligten : Sich doch mal nicht so zu haben, dass kann ja nicht so schwer sein, wird hier finde ich auch ganz nebenbei thematisiert ohne wirklich explizit ausgesprochen zu werden. Die Ursache zu finden ist oft der Schlüssel zur Heilung und auch das wird im Buch treffend thematisiert. Die Monologe des Hauptprotagonisten fand ich sehr nachvollziehbar und eindringlich. Die Not wurde sehr gut dargestellt. Es wird aber auch gezeigt wie wichtig es ist, dass man jemanden findet, der einen versteht und an die Hand nimmt wie die andere Betroffene im Buch. Das Buch war mal etwas ganz anderes und ich finde es toll, dass auch ein Tabuthema wie psychischer Erkrankungen von Jugendlichen hier ausführlich thematisiert wird. Ich bin der Meinung das die Zahl von Betroffenen auch immer mehr steigen wird, weil die Welt nicht mehr als ein sicherer Ort wahrgenommen wird. Mich hat das Buch sehr berührt daher 5 Sterne.

  • Anja Koenig

    aus Marktheidenfeld

    5/5

    23.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    intensiv, informativ und nachhallend

    ein beeindruckendes buch, das so ganz anders ist und gerade dadurch beeindruckend und anschaulich über die thematik angststörung berichtet. man erfährt hier sehr viel informatives das direkt vom jugendlichen berichtet wird, seine gedanken und gefühle sind intensiv und nachhallend beschrieben, gerade auch durch die andersartige darstellung. man fühlt mit, rast durch die zeilen, die ohne punkt und komma sehr eindrücklich zeigen wie es in dem jungen aussieht. man fiebert mit, ob es ihm gelingen wird da raus zu kommen bzw. ob er lernen kann einigermassen gut damit umgehen und klarkommen zu können.

  • Bewertung

    5/5

    23.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    intensiv

    Bei „ Hundertsiebenundachtzig Tage“ von Ludovic Lecomte handelt es sich um einen Jugendroman. Dieser Roman wird aus der Sicht des 16 jährigen Ich – Erzählers erzählt. Die Mischung aus tagebuchartiger Form mit Listen , Fragmenten und inneren Monologe passt hier hervorragend. Man sollte das Gelesene auf sich wirken lassen, Satz für Satz lesen und darüber nachdenken. Dies ist kein Buch, das man mal so nebenbei liest. Die Angststörung etc. des Jugendlichen hat mich sehr mitgenommen und ich konnte mich gut in ihn hineinversetzen. Der Plot ist kurz, intensiv, interessant und man erfährt, wie es Betroffenen ergeht, welchen inneren Kampf sie führen usw. Ein klasse Buch, welches helfen kann, Betroffene besser verstehen zu können. Ich empfehle dieses Buch weiter.

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