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Produktbild: Johannifeuer
Band 2

Johannifeuer Roman

Aus der Reihe Die Bergbäuerin
16

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

14717

Erscheinungsdatum

01.05.2026

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

3764 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641314415

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Ja

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Ja

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Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

14717

Erscheinungsdatum

01.05.2026

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

3764 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641314415

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Fesselnde Fortsetzung der Bergbäuerin-Saga

LED (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 05.06.2026

Bewertungsnummer: 3158813

Bewertet: eBook (ePUB)

„Johannifeuer“ von Susanne Betz ist der zweite Band der Reihe „Die Bergbäuerin“. Bereits das wunderschön gestaltete Cover hat mich sofort angesprochen. Die an die Zeit angepasste Sprache war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Doch schon nach kurzer Zeit entwickelte die Geschichte einen starken Sog, sodass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte. Obwohl Vroni inzwischen mit ihrem zweiten Ehemann Anton verheiratet ist, wird sie von den Dorfbewohnern noch immer Vroni Grasegger genannt, nach ihrem ersten Mann. Dessen Tod durch Erfrieren war für sie letztlich eine Erlösung, denn er war ein gewalttätiger und tyrannischer Mensch. Anton hingegen ist ein guter Mann mit dem Herzen am rechten Fleck, der bereits seit seiner Schulzeit in Vroni verliebt ist. Leider erwidert sie seine Gefühle nicht. Da sie die Arbeit auf dem Hof jedoch nicht allein bewältigen kann, blieb ihr kaum eine andere Wahl als die Heirat. Das Leben auf dem abgelegenen Bauernhof Ende des 19. Jahrhunderts ist hart und von Entbehrungen geprägt. Vroni kennt kaum etwas anderes als Arbeit und Pflichterfüllung. Sie kümmert sich um den betagten Onkel ihres verstorbenen Mannes und sorgt zudem für ihre Stieftochter Rosl, die das Down-Syndrom hat und im Dorf abwertend nur als „Idiotenkind“ bezeichnet wird. Eines Tages begleitet ihre Schwiegermutter sie zu einem Arztbesuch nach München. Dort macht Vroni eine schicksalhafte Begegnung, die beim Johannifeuer schließlich ihr Leben nachhaltig verändern wird. Mit diesem Roman entführt Susanne Betz ihre Leserinnen und Leser in die Prinzregentenzeit. Geschickt verwebt sie politische und wirtschaftliche Entwicklungen jener Epoche mit ihrer Erzählung. Dank der lebendig und glaubwürdig gezeichneten Charaktere werden die Lebensumstände der damaligen Zeit greifbar, die harte Arbeit, die zahlreichen Entbehrungen, die Benachteiligung der Frauen, der aufkommende Tourismus durch die Sommerfrischler sowie viele weitere Facetten des ländlichen Alltags. Wer gut recherchierte historische Romane mit authentischem Zeitkolorit und starken Figuren schätzt, wird an diesem Buch viel Freude haben. Für mich ist „Johannifeuer“ eine klare Leseempfehlung.

Fesselnde Fortsetzung der Bergbäuerin-Saga

LED (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 05.06.2026
Bewertungsnummer: 3158813
Bewertet: eBook (ePUB)

„Johannifeuer“ von Susanne Betz ist der zweite Band der Reihe „Die Bergbäuerin“. Bereits das wunderschön gestaltete Cover hat mich sofort angesprochen. Die an die Zeit angepasste Sprache war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Doch schon nach kurzer Zeit entwickelte die Geschichte einen starken Sog, sodass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte. Obwohl Vroni inzwischen mit ihrem zweiten Ehemann Anton verheiratet ist, wird sie von den Dorfbewohnern noch immer Vroni Grasegger genannt, nach ihrem ersten Mann. Dessen Tod durch Erfrieren war für sie letztlich eine Erlösung, denn er war ein gewalttätiger und tyrannischer Mensch. Anton hingegen ist ein guter Mann mit dem Herzen am rechten Fleck, der bereits seit seiner Schulzeit in Vroni verliebt ist. Leider erwidert sie seine Gefühle nicht. Da sie die Arbeit auf dem Hof jedoch nicht allein bewältigen kann, blieb ihr kaum eine andere Wahl als die Heirat. Das Leben auf dem abgelegenen Bauernhof Ende des 19. Jahrhunderts ist hart und von Entbehrungen geprägt. Vroni kennt kaum etwas anderes als Arbeit und Pflichterfüllung. Sie kümmert sich um den betagten Onkel ihres verstorbenen Mannes und sorgt zudem für ihre Stieftochter Rosl, die das Down-Syndrom hat und im Dorf abwertend nur als „Idiotenkind“ bezeichnet wird. Eines Tages begleitet ihre Schwiegermutter sie zu einem Arztbesuch nach München. Dort macht Vroni eine schicksalhafte Begegnung, die beim Johannifeuer schließlich ihr Leben nachhaltig verändern wird. Mit diesem Roman entführt Susanne Betz ihre Leserinnen und Leser in die Prinzregentenzeit. Geschickt verwebt sie politische und wirtschaftliche Entwicklungen jener Epoche mit ihrer Erzählung. Dank der lebendig und glaubwürdig gezeichneten Charaktere werden die Lebensumstände der damaligen Zeit greifbar, die harte Arbeit, die zahlreichen Entbehrungen, die Benachteiligung der Frauen, der aufkommende Tourismus durch die Sommerfrischler sowie viele weitere Facetten des ländlichen Alltags. Wer gut recherchierte historische Romane mit authentischem Zeitkolorit und starken Figuren schätzt, wird an diesem Buch viel Freude haben. Für mich ist „Johannifeuer“ eine klare Leseempfehlung.

JOHANNIFEUER erzählt von der jungen Bergbäuerin Vroni…

Magnolia (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 03.06.2026

Bewertungsnummer: 3157164

Bewertet: eBook (ePUB)

…die mit ihrem zweiten Mann Anton, ihrem kleinen Sohn, den alle – bis auf die Schwiegermutter, die ihn mit seinem Taufnamen Hermann ruft – Burschi nennen, dem Rosl und dem alten Onkel auf dem Geißschädel leben. Es ist das zweite Buch um „Die Bergbäuerin“, das auch ohne Vorkenntnisse der HEUMAHD gelesen werden kann. Und dennoch werde ich Band eins nachlesen, der schon vor mir liegt, denn diese intensive Erzählung um das bäuerliche Leben Ende des 19. Jahrhunderts hat mich direkt hineingezogen in eine Welt, in der es außer harter Arbeit von früh bis spät und der Abhängigkeit vom Wetter nicht viel an Annehmlichkeiten gab. Susanne Betz intensiver Schreibstil holt diese Zeit hervor, man wähnt sich als stiller Beobachter ganz nah bei ihnen. Die Erzählung beginnt am Unsinnigen Donnerstag des Jahres 1893, die Maschkera-Figuren verspotten das Rosl als „Idiotenkind“. Das Derblecken war nie freundlich, keiner will ins Visier dieser Maschkera geraten. Ein ganzes Jahr lang hatte sie als Witwe die alleinige Verantwortung für den Hof, das Vieh, den kranken Onkel und das Stiefkind, das Rosl, aus der „großen mongolischen Familie“. Ihr erster Mann ist auf dem Weg heimwärts schwer besoffen gestürzt und so dem Kältetod erlegen, was Vroni eher aufatmen lässt, denn er hat sie während ihrer Ehe schwer misshandelt. Das karge Leben kennt sie seit jeher - sie, das ledige Kind einer Häuslerin, das oft gehungert hat und nun jeden voller Teller zu schätzen weiß. Die Huberin, ihre Schwiegermutter mit dem großen Kropf und dem vielen Geld, das sie geschickt in Aktien und dergleichen investiert, nimmt Vroni, ihre Lieblingsschwiegertochter, mit nach München zu einem angeblich wichtigen Termin. Vroni kehrt als eine andere zurück. Ihr Blick weitet sich, so manch gestohlene Stunde drängt sich in ihren arbeitsreichen Alltag. Die Handlung und die meisten Protagonisten sind fiktiv, wie Susanne Betz im Nachwort anmerkt. Und doch gibt sie das dörfliche Leben im Werdenfelser Land mit den Gebräuchen, dem Aberglauben und dem scharfen Blick auf die Nachbarn gut wieder. Die ersten Sommerfrischler mokieren sich ob den ländlich angehauchten Unterkünften und auch hier ist es Afra Huber, die ein lukratives Geschäft wittert. Reginald Langdon-Down, der Sohn des britischen Arztes John Langdon-Down, auf den die wissenschaftliche Erstbeschreibung des nach ihm benannten Down-Syndroms (Trisomie 21) zurückgeht, ist maßgeblicher Teil des Romans. Auch andere Persönlichkeiten werden geschickt ins Geschehen verwoben, sodass das real Existente mit dem Fiktiven zu einer perfekten Einheit verschmelzen.   Die Geschichte der Vroni Grasegger, wie sie noch immer genannt wird, auch nach der Heirat mit Anton Huber, geht unter die Haut. Neben dem entbehrungsreichen Leben voller Müh und Plag ist das Down-Syndrom Thema, wir schauen auf den allerersten Daimler-Motorwagen, werfen einen Blick auf die Porträts des Wilhelm Leibl, um nur einiges Weniges zu nennen, das sich dazwischen geschlichen hat inmitten des Werdenfelser Landes mit seinen Buckelwiesen, den kleinen Seen und den Almen vor den nördlichen Alpen. Ich hab Susanne Betz JOHANNISFEUER sehr gerne gelesen - und ja, das Bild des hoch lodernden Feuers in der Johannisnacht und die Folgen danach bleiben haften.

JOHANNIFEUER erzählt von der jungen Bergbäuerin Vroni…

Magnolia (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 03.06.2026
Bewertungsnummer: 3157164
Bewertet: eBook (ePUB)

…die mit ihrem zweiten Mann Anton, ihrem kleinen Sohn, den alle – bis auf die Schwiegermutter, die ihn mit seinem Taufnamen Hermann ruft – Burschi nennen, dem Rosl und dem alten Onkel auf dem Geißschädel leben. Es ist das zweite Buch um „Die Bergbäuerin“, das auch ohne Vorkenntnisse der HEUMAHD gelesen werden kann. Und dennoch werde ich Band eins nachlesen, der schon vor mir liegt, denn diese intensive Erzählung um das bäuerliche Leben Ende des 19. Jahrhunderts hat mich direkt hineingezogen in eine Welt, in der es außer harter Arbeit von früh bis spät und der Abhängigkeit vom Wetter nicht viel an Annehmlichkeiten gab. Susanne Betz intensiver Schreibstil holt diese Zeit hervor, man wähnt sich als stiller Beobachter ganz nah bei ihnen. Die Erzählung beginnt am Unsinnigen Donnerstag des Jahres 1893, die Maschkera-Figuren verspotten das Rosl als „Idiotenkind“. Das Derblecken war nie freundlich, keiner will ins Visier dieser Maschkera geraten. Ein ganzes Jahr lang hatte sie als Witwe die alleinige Verantwortung für den Hof, das Vieh, den kranken Onkel und das Stiefkind, das Rosl, aus der „großen mongolischen Familie“. Ihr erster Mann ist auf dem Weg heimwärts schwer besoffen gestürzt und so dem Kältetod erlegen, was Vroni eher aufatmen lässt, denn er hat sie während ihrer Ehe schwer misshandelt. Das karge Leben kennt sie seit jeher - sie, das ledige Kind einer Häuslerin, das oft gehungert hat und nun jeden voller Teller zu schätzen weiß. Die Huberin, ihre Schwiegermutter mit dem großen Kropf und dem vielen Geld, das sie geschickt in Aktien und dergleichen investiert, nimmt Vroni, ihre Lieblingsschwiegertochter, mit nach München zu einem angeblich wichtigen Termin. Vroni kehrt als eine andere zurück. Ihr Blick weitet sich, so manch gestohlene Stunde drängt sich in ihren arbeitsreichen Alltag. Die Handlung und die meisten Protagonisten sind fiktiv, wie Susanne Betz im Nachwort anmerkt. Und doch gibt sie das dörfliche Leben im Werdenfelser Land mit den Gebräuchen, dem Aberglauben und dem scharfen Blick auf die Nachbarn gut wieder. Die ersten Sommerfrischler mokieren sich ob den ländlich angehauchten Unterkünften und auch hier ist es Afra Huber, die ein lukratives Geschäft wittert. Reginald Langdon-Down, der Sohn des britischen Arztes John Langdon-Down, auf den die wissenschaftliche Erstbeschreibung des nach ihm benannten Down-Syndroms (Trisomie 21) zurückgeht, ist maßgeblicher Teil des Romans. Auch andere Persönlichkeiten werden geschickt ins Geschehen verwoben, sodass das real Existente mit dem Fiktiven zu einer perfekten Einheit verschmelzen.   Die Geschichte der Vroni Grasegger, wie sie noch immer genannt wird, auch nach der Heirat mit Anton Huber, geht unter die Haut. Neben dem entbehrungsreichen Leben voller Müh und Plag ist das Down-Syndrom Thema, wir schauen auf den allerersten Daimler-Motorwagen, werfen einen Blick auf die Porträts des Wilhelm Leibl, um nur einiges Weniges zu nennen, das sich dazwischen geschlichen hat inmitten des Werdenfelser Landes mit seinen Buckelwiesen, den kleinen Seen und den Almen vor den nördlichen Alpen. Ich hab Susanne Betz JOHANNISFEUER sehr gerne gelesen - und ja, das Bild des hoch lodernden Feuers in der Johannisnacht und die Folgen danach bleiben haften.

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