Produktbild: Johannifeuer
Band 2

Johannifeuer Roman

Aus der Reihe Die Bergbäuerin
21

24,50 €

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Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.05.2026

Verlag

C.Bertelsmann

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,8/14,6/3,4 cm

Gewicht

479 g

Farbe

Messing

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-570-10538-2

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.05.2026

Verlag

C.Bertelsmann

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,8/14,6/3,4 cm

Gewicht

479 g

Farbe

Messing

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-570-10538-2

Herstelleradresse

Bertelsmann Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Was gibt es Neues in Loisbichl?

Ele aus xxx am 02.06.2026

Bewertungsnummer: 3156715

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Johannifeuer, Heimatroman aus dem Werdenfelser Land von Susanne Betz, 304 Seiten C. Bertelsmann Verlag Wie es mit Vroni und dem Rosl weitergeht. Vroni hat Anton geheiratet, den Sohn der reichen Huberbauerin. Obwohl jetzt Geld und zusätzliche helfende Männerhände auf den Hof kommen ist es noch immer ein hartes und schweres Auskommen auf dem Grasegger Berghof. Vroni schuftet noch immer bis zum Umfallen. Als sie ihre Schwiegermutter nach München zu einem Arzttermin begleitet, kommt es zu einer folgenschweren Begegnung. Und als in der Johannisnacht die Feuer brennen, gibt es auch für Vroni ein Wunder. Der Roman besteht aus 13 ausführlichen Kapiteln. Susanne Betz erzählt wortgewaltig und unglaublich bildhaft im auktorialen Schreibstil. Diese karge und raue Landschaft prägt die Figuren, die auch rau, ja fast grob sind. Lesefluss hat sich unmittelbar eingestellt, Johannifeuer schließt sich nahtlos an Heumahd an. Ich hatte den Roman an knapp zwei Nachmittagen gelesen, denn ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Eine hervorragende Recherchearbeit liegt dem Werk zugrunde, das merkt man in jeder Zeile. Die gerade hier beschriebene brutal harte Knochenarbeit, auch für die Frauen, erschütterte mich, wie auch im ersten Band schon. Niemand hat hier in die Möglichkeit sich zu schonen, besonders beim Heumachen ist es offensichtlich was diese Gegend den Bewohnern abverlangt. Mich hat erschüttert, dass selbst die Bäuerin nach der Entbindung noch am selbigen Tag ihre Arbeit verrichtet, so wie jeden Tag, kein Wochenbett kein Mutterschutz, dazu kommt auch noch die hohe Kindersterblichkeit. Knochenarbeit bei der Ernte, im Stall, beim Holzmachen und auch bei der Hausarbeit, den Jahreszeiten ausgesetzt, was mussten die Menschen damals zur Zeit des Prinzregenten aushalten und es rentiert sich immer weniger. Doch auch im Gebiet um Mittenwald etabliert sich ganz langsam der Tourismus, nicht nur die Sommerfrischler, sogar von den ersten Skifahrern habe ich voller Freude gelesen. Vergnügungen sind selten, die Kirchenfeste bestimmen den Jahresablauf. Deshalb habe ich mich auch so sehr für Vroni gefreut, dass sie sich auch mal ein wenig Glück stehlen konnte. Die Figuren sind wie aus Holz geschnitzt oder aus Stein gemeißelt, mit Anton konnte ich leider nicht so richtig warm werden. Vroni ist zumeist auch hart und verbittert. Meine Lieblingsfigur war die „Huberin“ Vronis Schwiegermutter, die mit dem Geld wie keine andere umzugehen weiß, geschäftstüchtig und resolut. Sie meint es wirklich gut mit Vroni und mag sie sehr, das hat man gemerkt. Die Geschichte vom Rosl hätte ich gerne noch etwas genauer beschrieben gehabt. Sie war mir im ersten Band so lieb geworden. Da hoffe ich, dass es noch eine Fortsetzung geben wird, die Geschichte finde ich, ist noch lang nicht zu Ende erzählt. Was ist mit Anton, wie geht es auf dem Hof weiter? Was wird mit Rosl und wird Vroni letztendlich so richtig glücklich und zufrieden? Fragen die mir keine Ruhe mehr lassen. Wer Geschichten aus dem ausgehenden 19 Jahrhundert mag und Heumahd gerne gelesen hat, der sollte unbedingt hier zugreifen. Ich bin begeistert. Von mir gibt es 5 Sterne

Was gibt es Neues in Loisbichl?

Ele aus xxx am 02.06.2026
Bewertungsnummer: 3156715
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Johannifeuer, Heimatroman aus dem Werdenfelser Land von Susanne Betz, 304 Seiten C. Bertelsmann Verlag Wie es mit Vroni und dem Rosl weitergeht. Vroni hat Anton geheiratet, den Sohn der reichen Huberbauerin. Obwohl jetzt Geld und zusätzliche helfende Männerhände auf den Hof kommen ist es noch immer ein hartes und schweres Auskommen auf dem Grasegger Berghof. Vroni schuftet noch immer bis zum Umfallen. Als sie ihre Schwiegermutter nach München zu einem Arzttermin begleitet, kommt es zu einer folgenschweren Begegnung. Und als in der Johannisnacht die Feuer brennen, gibt es auch für Vroni ein Wunder. Der Roman besteht aus 13 ausführlichen Kapiteln. Susanne Betz erzählt wortgewaltig und unglaublich bildhaft im auktorialen Schreibstil. Diese karge und raue Landschaft prägt die Figuren, die auch rau, ja fast grob sind. Lesefluss hat sich unmittelbar eingestellt, Johannifeuer schließt sich nahtlos an Heumahd an. Ich hatte den Roman an knapp zwei Nachmittagen gelesen, denn ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Eine hervorragende Recherchearbeit liegt dem Werk zugrunde, das merkt man in jeder Zeile. Die gerade hier beschriebene brutal harte Knochenarbeit, auch für die Frauen, erschütterte mich, wie auch im ersten Band schon. Niemand hat hier in die Möglichkeit sich zu schonen, besonders beim Heumachen ist es offensichtlich was diese Gegend den Bewohnern abverlangt. Mich hat erschüttert, dass selbst die Bäuerin nach der Entbindung noch am selbigen Tag ihre Arbeit verrichtet, so wie jeden Tag, kein Wochenbett kein Mutterschutz, dazu kommt auch noch die hohe Kindersterblichkeit. Knochenarbeit bei der Ernte, im Stall, beim Holzmachen und auch bei der Hausarbeit, den Jahreszeiten ausgesetzt, was mussten die Menschen damals zur Zeit des Prinzregenten aushalten und es rentiert sich immer weniger. Doch auch im Gebiet um Mittenwald etabliert sich ganz langsam der Tourismus, nicht nur die Sommerfrischler, sogar von den ersten Skifahrern habe ich voller Freude gelesen. Vergnügungen sind selten, die Kirchenfeste bestimmen den Jahresablauf. Deshalb habe ich mich auch so sehr für Vroni gefreut, dass sie sich auch mal ein wenig Glück stehlen konnte. Die Figuren sind wie aus Holz geschnitzt oder aus Stein gemeißelt, mit Anton konnte ich leider nicht so richtig warm werden. Vroni ist zumeist auch hart und verbittert. Meine Lieblingsfigur war die „Huberin“ Vronis Schwiegermutter, die mit dem Geld wie keine andere umzugehen weiß, geschäftstüchtig und resolut. Sie meint es wirklich gut mit Vroni und mag sie sehr, das hat man gemerkt. Die Geschichte vom Rosl hätte ich gerne noch etwas genauer beschrieben gehabt. Sie war mir im ersten Band so lieb geworden. Da hoffe ich, dass es noch eine Fortsetzung geben wird, die Geschichte finde ich, ist noch lang nicht zu Ende erzählt. Was ist mit Anton, wie geht es auf dem Hof weiter? Was wird mit Rosl und wird Vroni letztendlich so richtig glücklich und zufrieden? Fragen die mir keine Ruhe mehr lassen. Wer Geschichten aus dem ausgehenden 19 Jahrhundert mag und Heumahd gerne gelesen hat, der sollte unbedingt hier zugreifen. Ich bin begeistert. Von mir gibt es 5 Sterne

Ein besonderer historischer Roman - Lebensweg einer Bergbäuerin

Ramona aus Wittenberge am 02.06.2026

Bewertungsnummer: 3156361

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Für mich war dieser historische Roman eine erste literarische Begegnung mit einem Buch der Autorin. Mit Johannifeuer entführt sie uns ins Karwendelgebirge , auf einen Bergbauernhof im zu Ende gehenden 19. Jahrhundert. Die junge Hofbäuerin Vroni hat es in ihrem knapp 30-jährigen Leben nie leicht gehabt. Als Waisenkind hat sie früh erfahren müssen , was Hunger , Kampf ums Überleben bedeutet. Ihren ersten gewalttätigen Ehemann konnte sie hinter sich lassen. Jetzt ist sie mit Anton Huber verheiratet. Wurde ihr Leben dadurch einfacher? Nur bedingt, denn die Arbeiten die auf dem Hof, mit den Tieren, Haushalt, einen kleinen Sohn und die Altlasten , ein dahin siechender Onkel und das Rosl, ein Kind aus der großen mongolischen Familie. Die Dorfbewohner sagen "Idiotenkind", dabei ist sie äußerst liebenswert. Heute besser erforscht und als Down-Syndrom bezeichnet , verlangen ihr alles ab. Härter und entbehrungsreicher könnte das Leben wohl kaum sein. Für sie selbst bleiben nur ein paar gestohlene Minuten mit ihrer Lieblingskuh Schatza. Sehr eindrucksvoll , bildgewaltig, authentisch und hervorragend recherchiert, lässt uns die Autorin hier in dieses Leben zur damaligen Zeit eintauchen. Eingebunden in alte Bräuche , dem Einfluss der katholischen Kirche , den politischen Gegebenheiten. Den Bauern wurde es ganz schön schwer gemacht , so dass es kaum noch zum Leben reichte. So viele Herausforderungen mussten gemeistert werden. Vroni und ihre Schwiegermutter Afra Huber sind dabei ganz besondere Frauen , herausragende Charaktere. Es war toll zu lesen, wie sie sich immer wieder gegenseitig unterstützt haben, eigentlich weit ihrer Zeit voraus, im Denken und im Handeln, um zu schützen, was hart erarbeitet wurde. Ich habe beim Lesen sehr viel gelernt , viel mitnehmen können , dass nachhallend in Erinnerung bleiben wird. Das Vroni für kurze Zeit aus diesem , ihr auferlegten Leben auszubrechen versucht , für ein kleines bisschen mehr Freiheit und Liebe kann ich nur zu gut verstehen. Natürlich ohne die Folgen zu kennen. Für mich war dieser Roman ein besonderes Leseerlebnis. Gerne empfehle ich das Buch weiter und ich würde mich sehr freuen, wenn es eine weitere Fortsetzung zu Vronis Lebensweg geben könnte.

Ein besonderer historischer Roman - Lebensweg einer Bergbäuerin

Ramona aus Wittenberge am 02.06.2026
Bewertungsnummer: 3156361
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Für mich war dieser historische Roman eine erste literarische Begegnung mit einem Buch der Autorin. Mit Johannifeuer entführt sie uns ins Karwendelgebirge , auf einen Bergbauernhof im zu Ende gehenden 19. Jahrhundert. Die junge Hofbäuerin Vroni hat es in ihrem knapp 30-jährigen Leben nie leicht gehabt. Als Waisenkind hat sie früh erfahren müssen , was Hunger , Kampf ums Überleben bedeutet. Ihren ersten gewalttätigen Ehemann konnte sie hinter sich lassen. Jetzt ist sie mit Anton Huber verheiratet. Wurde ihr Leben dadurch einfacher? Nur bedingt, denn die Arbeiten die auf dem Hof, mit den Tieren, Haushalt, einen kleinen Sohn und die Altlasten , ein dahin siechender Onkel und das Rosl, ein Kind aus der großen mongolischen Familie. Die Dorfbewohner sagen "Idiotenkind", dabei ist sie äußerst liebenswert. Heute besser erforscht und als Down-Syndrom bezeichnet , verlangen ihr alles ab. Härter und entbehrungsreicher könnte das Leben wohl kaum sein. Für sie selbst bleiben nur ein paar gestohlene Minuten mit ihrer Lieblingskuh Schatza. Sehr eindrucksvoll , bildgewaltig, authentisch und hervorragend recherchiert, lässt uns die Autorin hier in dieses Leben zur damaligen Zeit eintauchen. Eingebunden in alte Bräuche , dem Einfluss der katholischen Kirche , den politischen Gegebenheiten. Den Bauern wurde es ganz schön schwer gemacht , so dass es kaum noch zum Leben reichte. So viele Herausforderungen mussten gemeistert werden. Vroni und ihre Schwiegermutter Afra Huber sind dabei ganz besondere Frauen , herausragende Charaktere. Es war toll zu lesen, wie sie sich immer wieder gegenseitig unterstützt haben, eigentlich weit ihrer Zeit voraus, im Denken und im Handeln, um zu schützen, was hart erarbeitet wurde. Ich habe beim Lesen sehr viel gelernt , viel mitnehmen können , dass nachhallend in Erinnerung bleiben wird. Das Vroni für kurze Zeit aus diesem , ihr auferlegten Leben auszubrechen versucht , für ein kleines bisschen mehr Freiheit und Liebe kann ich nur zu gut verstehen. Natürlich ohne die Folgen zu kennen. Für mich war dieser Roman ein besonderes Leseerlebnis. Gerne empfehle ich das Buch weiter und ich würde mich sehr freuen, wenn es eine weitere Fortsetzung zu Vronis Lebensweg geben könnte.

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Johannifeuer

von Susanne Betz

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