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Produktbild: Das Postamt der verlorenen Briefe

Das Postamt der verlorenen Briefe Roman - Von der Autorin des internationalen Bestsellers "Die Telefonzelle am Ende der Welt"

3

17,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

16580

Erscheinungsdatum

10.06.2026

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

4166 KB

Originaltitel

Tutti Gli Indirizzi Perduti

Übersetzt von

Judith Schwaab

Sprache

Deutsch

EAN

9783641337964

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

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Verkaufsrang

16580

Erscheinungsdatum

10.06.2026

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

4166 KB

Originaltitel

Tutti Gli Indirizzi Perduti

Übersetzt von

Judith Schwaab

Sprache

Deutsch

EAN

9783641337964

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  • geheimerEichkater

    aus Essen

    5/5

    03.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    wundervolle Geschichte, berührend und einfühlsam erzählt

    Laura Imai Messina lässt ihren neuen Roman „Das Postamt der verlorenen Briefe“ ebenfalls, wie in „Die Telefonzelle am Ende der Welt“, der mich beeindruckt und neugierig auf dieses Werk gemacht hat, vor einem realen Hintergrund spielen. Das „Missing Post Office“ auf der japanischen Insel Awashimi entstand 2013 im Zuge der Kunstausstellung Setouchi Triennale Festival und wurde mit vom damals als „Leiter des Postamtes der Toten“ ernannten Nakata bis heute weitergeführt. Es wurden bislang unzählige Briefe geschrieben, dort aufgehoben, von Menschen, die einen Verlust, beispielsweise durch einen Tod erlitten haben, Erlebnisse nicht loslassen können, auf der Suche nach Jemandem oder Etwas sind, aus Einsamkeit oder Dank schreiben…. Genau dieses Postamt und die Insel Awashimi mit ihren Bewohnern werden zum Handlungsort dieses Romans. Dr. Risa Kato, Tochter eines Briefträgers, der sich schon zu Kinderzeiten um unzustellbare Briefe gekümmert, sie gelesen, Risa vorgelesen, und archiviert hat statt sie, wie es seine Aufgabe wäre, zu entsorgen, auch um ihren Wert zu achten, wird in einem Projekt in eben diesem Postamt der verlorenen Briefe die Flut der eingegangenen Briefe und Postkarten einscannen und archivieren. Sie hat sich freiwillig gemeldet, da sie zum einen alle diese Postsendungen wertschätzt, zum anderen auch darauf hofft, Briefe ihrer Mutter an sie, von der sie weiß, dass sie diese an eben dieses Postamt gesendet hat, zu finden und vieles im Leben ihrer Mutter und auch ihres eigenen besser zu verstehen. Ihre Mutter war sehr zerbrechlich, oft überfordert von der Realität…. Beim Lesen der zu scannenden Briefe erfährt Risa viel über das, was andere beschätigt und sich auch wiederholt, egal woher jemand kommt, regional oder sozial betrachtet, kann sich mit unterschiedlichen Fragen auseinandersetzen…….; mehr verrate ich nicht. Beeindruckend und ausgesprochen einfühlsam beschreibt Laura Imai Messina, wie wichtig es ist, auch Menschen, die wir nur wenig oder gar nicht kennen wertzuschätzen, unabhängig davon, ob diese einen Einfluss, den man häufig gar nicht direkt wahrnimmt, auf unser Leben haben; sie verdienen alle Wertschätzung, alleine weil sie Menschen sind. Die Suche nach Trost und dem Versuch mit Verlust, Trauer, Einsamkeit und anderem umzugehen, sich durch das Schreiben von Briefen eine Routine aufzubauen, mit seiner belastenden Situation besser klarzukommen, kann man beim Lesen der eingeschobenen Briefe sehr gut nachvollziehen. Laura Imai Messina, geboren in Rom, wohnt seit vielen Jahren mit ihrer Familie in Tokio. Beim Lesen bemerkt man ständig ihr Hintergrundwissen und ihr Einfühlen in die japanische Lebens- und Denkweise. Nicht nur zur Existenz des Postamts, sondern zu vielen weiteren erwähnten Punkten habe ich im Internet recherchiert, sei es zu den Ruderflußkrebsen oder der Herstellung von senko-hanabi….; neben dem Lesen einer wunderschönen Geschichte habe ich etliches dazugelernt. Wer nach dem Lesen dieses Romans selber einen Brief oder eine Postkarte an das Postamt der verlorenen Briefe schreiben möchte, wird sehr schnell die Adresse finden.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    27.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geschichten wahrer Orte

    Worte von der Seele zu schreiben kann Wunder bewirken. Dabei kann der Brief an jede Person adressiert sein: egal ob tot oder lebendig, Teil des eigenen Lebens oder nicht, real oder fiktiv. Wer etwas auf dem Herzen hat, kann also einfach schreiben, auch wenn sich nicht alles versenden lässt. Denn wo wohnt der Weihnachtsmann? Die fremde Person aus der U-Bahn? Oder ein verstorbener Mensch? Solche Briefe können an ein Postamt im Seto-Binnenmeer auf Awashima geschickt werden, wo sie liebevoll sortiert und archiviert werden. Nachdem mich Messina bereits mit dem Archiv der Herzschläge begeistern konnte, entführt sie mich erneut an einen beinahe geheimen Ort, von dem ich zuvor nie gehört hatte, und verwebt ihn mit einer berührenden Geschichte über Selbstfindung. Die Protagonistin Risa möchte sich für eine Zeit um eben jene Briefe kümmern. Sie reist auf die kleine Insel, auf der nur wenige Menschen leben, die jedoch von zahlreichen Tagesgästen besucht wird. Dort unterstützt sie den bisherigen Verwalter, der die Flut an Briefen kaum noch allein bewältigen kann. Gleichzeitig trägt Risa selbst eine Last mit sich herum. Sie weiß, dass ihr jemand geschrieben hat, und begibt sich auf die Suche nach diesem Brief. Wie viele Figuren in japanischen Romanen ist sie höflich, zurückhaltend und bedacht. Umso mehr überraschte mich das zarte Band, das sie zu einer Person auf der Insel knüpft und das sich für die Verhältnisse solcher Geschichten fast schon rasant entwickelt. Das war erfrischend zu lesen. Mit nur wenigen Worten gelingt es der Autorin, die Bewohner der Insel lebendig und einzigartig wirken zu lassen. Obwohl nur wenige Figuren näher beleuchtet werden, hatte ich schnell einen Draht zu ihnen. Besonders gefreut hat mich die Verbindung zu den Figuren aus dem vorherigen Buch. Ein unerwarteter und sehr schöner Gastauftritt. Erneut durfte ich mich auf eine ruhige Reise begeben, mit einer Geschichte, die ans Herz geht, und zu einem Ort, der mehr Aufmerksamkeit verdient. Ich könnte noch tausend dieser sanften Geschichten lesen und freue mich schon auf den nächsten Ort, an den Messina mich führen wird.

  • Booksandcatsde

    3/5

    26.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    konnte mich leider nicht gänzlich erreichen

    Das Buch hat mich direkt angesprochen, klang es nach einer wirklich schönen und emotionalen Geschichte mit einem wahren Hintergrund. Denn das Postamt in Awashima gibt es wirklich. Es nimmt zwar, laut Internet, nur Briefe an Verstorbene an und nicht, wie im Buch, an alle möglichen Adressaten, aber das Postamt existiert tatsächlich. Leider konnte mich die Autorin mit ihrer Geschichte rund um Risa nicht komplett erreichen. Ich war die ganze Geschichte außen vor und konnte mich nicht in Risa hineinversetzen, da ich einiges auch nicht richtig verstanden habe. Das Buch wird für die poetische Sprache gelobt. Für mich war die Sprache manchmal unverständlich. Ich wusste des Öfteren nicht, was der Satz oder auch der Abschnitt mir sagen möchte. Auch die Absätze und die Informationen über Risas Mutter waren mir oft zu „blumig und schwammig“, aber genau für diese Beschreibungen wird die Autorin geliebt und gefeiert. Ich empfand das Lesen tatsächlich eher anstrengend als berührend und die Geschichte eher langatmig als mitreißend. Die eingeschobenen (Beispiels-) Briefe stellen eine Ausnahme dar, da ich diese wirklich interessant, einnehmend und bewegend fand. Auch das Ende konnte mich erreichen, auch wenn ich hier ebenfalls nicht alles verstanden habe. Erklären kann ich meine Probleme, ohne zu spoilern, leider nicht. 3 Sterne von mir! Ich kenne keine weiteren Bücher der Autorin. Anscheinend gibt es in diesem Buch ein Wiedersehen mit „alten Bekannten“. So etwas finde ich immer toll. Weitere Rezensionen bei evilangelreads (4/5), bei realbooklover (3/5) und bei narayasseitengefluester (5/5).

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