Produktbild: Das Postamt der verlorenen Briefe

Das Postamt der verlorenen Briefe Roman - Von der Autorin des internationalen Bestsellers "Die Telefonzelle am Ende der Welt"

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.06.2026

Verlag

btb

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,2/13/3,5 cm

Gewicht

428 g

Farbe

Wollweiß / Grau

Originaltitel

Tutti Gli Indirizzi Perduti

Übersetzt von

Judith Schwaab

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-76328-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.06.2026

Verlag

btb

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,2/13/3,5 cm

Gewicht

428 g

Farbe

Wollweiß / Grau

Originaltitel

Tutti Gli Indirizzi Perduti

Übersetzt von

Judith Schwaab

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-76328-3

Herstelleradresse

Btb
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • kerstin_aus_obernbeck

    aus Ostwestfalen

    5/5

    18.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    berührend und wunderbar

    Das Postamt der verlorenen Briefe / Laura Imai Messina   „Briefe gehören zu den schönsten Dingen, die der Mensch jemals erfunden hat.“ (S.283) Risa Katõ ist seit ihrer Kindheit von Briefen fasziniert. Ihr Vater hat seine Aufgabe als Postzusteller stets mit viel Liebe und Gewissenhaftigkeit ausgeübt und seine Tochter daran teilhaben lassen. Nicht zustellbaren Briefen hat er besondere Aufmerksamkeit zukommen lassen, sie für eine spätere Zustellung aufgehoben und die Adressen recherchiert.   „Risa faszinierte die Vergänglichkeit von Adressen.“ (S.40)   Risas Mutter mit dem „Wesen einer zerbrochenen Puppe“ (S.71) und einer Vielzahl von ebenso liebevollen wie unsinnigen Ratschlägen lebte in ihrer eigenen Welt.   Auf der Insel Awashima gibt es ein Postamt für verlorene Briefe. Die inzwischen 28-jährige Dr. Risa Katõ reist dorthin, um die dort sorgsam gesammelte, nicht zustellbare Post zu sortieren und zu archivieren. Über die Jahre haben sich viele Briefe von Menschen angesammelt, die etwas erzählen, sich bedanken oder sich etwas von der Seele schreiben möchten.   „Awashima ist die Adresse, die stellvertretend für alle verlorenen Adressen der Welt steht.“ (S.131)   Die Insel ist nur spärlich bewohnt, es gibt nur wenig junge Menschen und Familien. Risa wird herzlich empfangen und in die Gemeinschaft aufgenommen …   „Hier auf der Insel war den Leuten jede Gelegenheit recht, um zusammenzukommen und das Leben zu feiern.“ (S.89)   … und es mag auch an dem Restaurantbesitzer Takuto liegen, dass sie sich schon sehr bald auf Awashima heimisch fühlt. Aber über all dem vergisst sie nicht ihre Aufgabe: das Sortieren der Briefe. Und vielleicht wartet im Postamt der verlorenen Briefe ja auch ein Brief auf Risa?   Risas Geschichte wird in 30 Kapiteln erzählt. Zwischendrin finden sich Briefe aus dem Postamt, mal berührend, mal lustig – kurze Momentaufnahmen in ein anderes Leben. Der Prolog berichtet von Risas Kindheit, im Epilog erfahren die Lesenden, wie es Risa weiterhin ergangen ist. Dazu gibt es ein schönes Glossar mit Hinweisen zur japanischen Kultur, Küche sowie Land und Leuten, ein Literaturverzeichnis und einen Anhang mit besonderen Briefen. „Das Postamt der verlorenen Briefe“ erzählt nicht einfach nur eine Geschichte – mit Prolog, Epilog, Glossar und Co. ist es ein rundes, stimmiges Buch.   Diese Geschichte lebt durch die wunderbaren Charaktere, es macht Spaß Takuto, Herrn Baba, Sayaka und natürlich Risa und ihren Vater kennenzulernen.   Nach Die Telefonzelle am Ende der Welt und Das Archiv der Herzschläge nimmt Laura Imai Messina die Lesenden erneut mit an einen magischen Ort, den es wirklich gibt. Herzlich, wohltuend ruhig und unaufgeregt erzählt sie Risas Geschichte, eine Geschichte vom Suchen und Ankommen, von Unsicherheit und Mut mit wunderbaren Peter-Pan-Poesie-Momenten. Laura Imai Messina erzählt klug, lebhaft und berührend. Es sind Feel-good-Geschichten mit Herz, die nachhallen und nachdenklich machen. Herzliche Leseempfehlung.

  • geheimerEichkater

    aus Essen

    5/5

    03.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    wundervolle Geschichte, berührend und einfühlsam erzählt

    Laura Imai Messina lässt ihren neuen Roman „Das Postamt der verlorenen Briefe“ ebenfalls, wie in „Die Telefonzelle am Ende der Welt“, der mich beeindruckt und neugierig auf dieses Werk gemacht hat, vor einem realen Hintergrund spielen. Das „Missing Post Office“ auf der japanischen Insel Awashimi entstand 2013 im Zuge der Kunstausstellung Setouchi Triennale Festival und wurde mit vom damals als „Leiter des Postamtes der Toten“ ernannten Nakata bis heute weitergeführt. Es wurden bislang unzählige Briefe geschrieben, dort aufgehoben, von Menschen, die einen Verlust, beispielsweise durch einen Tod erlitten haben, Erlebnisse nicht loslassen können, auf der Suche nach Jemandem oder Etwas sind, aus Einsamkeit oder Dank schreiben…. Genau dieses Postamt und die Insel Awashimi mit ihren Bewohnern werden zum Handlungsort dieses Romans. Dr. Risa Kato, Tochter eines Briefträgers, der sich schon zu Kinderzeiten um unzustellbare Briefe gekümmert, sie gelesen, Risa vorgelesen, und archiviert hat statt sie, wie es seine Aufgabe wäre, zu entsorgen, auch um ihren Wert zu achten, wird in einem Projekt in eben diesem Postamt der verlorenen Briefe die Flut der eingegangenen Briefe und Postkarten einscannen und archivieren. Sie hat sich freiwillig gemeldet, da sie zum einen alle diese Postsendungen wertschätzt, zum anderen auch darauf hofft, Briefe ihrer Mutter an sie, von der sie weiß, dass sie diese an eben dieses Postamt gesendet hat, zu finden und vieles im Leben ihrer Mutter und auch ihres eigenen besser zu verstehen. Ihre Mutter war sehr zerbrechlich, oft überfordert von der Realität…. Beim Lesen der zu scannenden Briefe erfährt Risa viel über das, was andere beschätigt und sich auch wiederholt, egal woher jemand kommt, regional oder sozial betrachtet, kann sich mit unterschiedlichen Fragen auseinandersetzen…….; mehr verrate ich nicht. Beeindruckend und ausgesprochen einfühlsam beschreibt Laura Imai Messina, wie wichtig es ist, auch Menschen, die wir nur wenig oder gar nicht kennen wertzuschätzen, unabhängig davon, ob diese einen Einfluss, den man häufig gar nicht direkt wahrnimmt, auf unser Leben haben; sie verdienen alle Wertschätzung, alleine weil sie Menschen sind. Die Suche nach Trost und dem Versuch mit Verlust, Trauer, Einsamkeit und anderem umzugehen, sich durch das Schreiben von Briefen eine Routine aufzubauen, mit seiner belastenden Situation besser klarzukommen, kann man beim Lesen der eingeschobenen Briefe sehr gut nachvollziehen. Laura Imai Messina, geboren in Rom, wohnt seit vielen Jahren mit ihrer Familie in Tokio. Beim Lesen bemerkt man ständig ihr Hintergrundwissen und ihr Einfühlen in die japanische Lebens- und Denkweise. Nicht nur zur Existenz des Postamts, sondern zu vielen weiteren erwähnten Punkten habe ich im Internet recherchiert, sei es zu den Ruderflußkrebsen oder der Herstellung von senko-hanabi….; neben dem Lesen einer wunderschönen Geschichte habe ich etliches dazugelernt. Wer nach dem Lesen dieses Romans selber einen Brief oder eine Postkarte an das Postamt der verlorenen Briefe schreiben möchte, wird sehr schnell die Adresse finden.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    27.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geschichten wahrer Orte

    Worte von der Seele zu schreiben kann Wunder bewirken. Dabei kann der Brief an jede Person adressiert sein: egal ob tot oder lebendig, Teil des eigenen Lebens oder nicht, real oder fiktiv. Wer etwas auf dem Herzen hat, kann also einfach schreiben, auch wenn sich nicht alles versenden lässt. Denn wo wohnt der Weihnachtsmann? Die fremde Person aus der U-Bahn? Oder ein verstorbener Mensch? Solche Briefe können an ein Postamt im Seto-Binnenmeer auf Awashima geschickt werden, wo sie liebevoll sortiert und archiviert werden. Nachdem mich Messina bereits mit dem Archiv der Herzschläge begeistern konnte, entführt sie mich erneut an einen beinahe geheimen Ort, von dem ich zuvor nie gehört hatte, und verwebt ihn mit einer berührenden Geschichte über Selbstfindung. Die Protagonistin Risa möchte sich für eine Zeit um eben jene Briefe kümmern. Sie reist auf die kleine Insel, auf der nur wenige Menschen leben, die jedoch von zahlreichen Tagesgästen besucht wird. Dort unterstützt sie den bisherigen Verwalter, der die Flut an Briefen kaum noch allein bewältigen kann. Gleichzeitig trägt Risa selbst eine Last mit sich herum. Sie weiß, dass ihr jemand geschrieben hat, und begibt sich auf die Suche nach diesem Brief. Wie viele Figuren in japanischen Romanen ist sie höflich, zurückhaltend und bedacht. Umso mehr überraschte mich das zarte Band, das sie zu einer Person auf der Insel knüpft und das sich für die Verhältnisse solcher Geschichten fast schon rasant entwickelt. Das war erfrischend zu lesen. Mit nur wenigen Worten gelingt es der Autorin, die Bewohner der Insel lebendig und einzigartig wirken zu lassen. Obwohl nur wenige Figuren näher beleuchtet werden, hatte ich schnell einen Draht zu ihnen. Besonders gefreut hat mich die Verbindung zu den Figuren aus dem vorherigen Buch. Ein unerwarteter und sehr schöner Gastauftritt. Erneut durfte ich mich auf eine ruhige Reise begeben, mit einer Geschichte, die ans Herz geht, und zu einem Ort, der mehr Aufmerksamkeit verdient. Ich könnte noch tausend dieser sanften Geschichten lesen und freue mich schon auf den nächsten Ort, an den Messina mich führen wird.

  • Booksandcatsde

    3/5

    26.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    konnte mich leider nicht gänzlich erreichen

    Das Buch hat mich direkt angesprochen, klang es nach einer wirklich schönen und emotionalen Geschichte mit einem wahren Hintergrund. Denn das Postamt in Awashima gibt es wirklich. Es nimmt zwar, laut Internet, nur Briefe an Verstorbene an und nicht, wie im Buch, an alle möglichen Adressaten, aber das Postamt existiert tatsächlich. Leider konnte mich die Autorin mit ihrer Geschichte rund um Risa nicht komplett erreichen. Ich war die ganze Geschichte außen vor und konnte mich nicht in Risa hineinversetzen, da ich einiges auch nicht richtig verstanden habe. Das Buch wird für die poetische Sprache gelobt. Für mich war die Sprache manchmal unverständlich. Ich wusste des Öfteren nicht, was der Satz oder auch der Abschnitt mir sagen möchte. Auch die Absätze und die Informationen über Risas Mutter waren mir oft zu „blumig und schwammig“, aber genau für diese Beschreibungen wird die Autorin geliebt und gefeiert. Ich empfand das Lesen tatsächlich eher anstrengend als berührend und die Geschichte eher langatmig als mitreißend. Die eingeschobenen (Beispiels-) Briefe stellen eine Ausnahme dar, da ich diese wirklich interessant, einnehmend und bewegend fand. Auch das Ende konnte mich erreichen, auch wenn ich hier ebenfalls nicht alles verstanden habe. Erklären kann ich meine Probleme, ohne zu spoilern, leider nicht. 3 Sterne von mir! Ich kenne keine weiteren Bücher der Autorin. Anscheinend gibt es in diesem Buch ein Wiedersehen mit „alten Bekannten“. So etwas finde ich immer toll. Weitere Rezensionen bei evilangelreads (4/5), bei realbooklover (3/5) und bei narayasseitengefluester (5/5).

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