Produktbild: Zugvögel wie wir

Zugvögel wie wir Roman - Deine Reise zu dir selbst beginnt in Schweden ... Für alle Fans von »Wenn die Kraniche nach Süden ziehen«

22

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

3465 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641328290

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

3465 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641328290

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  • Smberge

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    07.05.2026

    eBook (ePUB)

    Auf dem Weg zurück ins Leben

    Inhalt: Eva ist an einem gefühlten Tiefpunkt ihres Lebens angekommen. Die Karriere als Musikerin vorbei, die Ehe zerbrochen und der Kontakt zur Tochter ist abgebrochen. Als sie während eines Urlaubs in Schwenden bei ihrer besten Freundin einen verletzten Jungkranich findet, fasst Eva den Entschluss, dem Flug des Kranichs nach Süden mit dem Fahrrad zu folgen. Im ersten Moment erscheint dieser Plan ihrem Umfeld als etwas verrückt, aber für sie wird er zu einem Ausweg aus ihrem Lebenstief. Die Begegnungen auf der Reise und mit der Natur lassen Eva mit einem anderen Blick auf die Welt sehen. Meine Meinung: Ich habe die Lektüre dieses Buches sehr genossen. Es hat so eine optimistische Geschichte über einen Neuanfang an einem persönlichen Tiefpunkt. Eva ist in einer tiefen persönlichen Krise und findet durch diese spontan angetretenen Reisen einen Weg hinaus. Anfangs noch etwas unsicher, ob es eine gute Idee ist mit dem alten Fahrrad der Freundin einfach los zu fahren, findet sie immer mehr hinein in diese Reise. Sie erlebt die Natur sehr intensiv und trifft sehr inspirierende Menschen. Und sie scheint langsam wieder zurück ins Leben zu finden. Die Stimmung im Buch ist eher ruhig und nachdenklich, aber für Eva bewegt sich während der Radtour sehr viel und als Leser nimmt man an dieser Entwicklung teil. Trotze der relativen Ruhe der Handlung ist das Buch sehr intensiv und emotional anspruchsvoll. Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet und besonders die inneren Dialoge von Eva zeigen deutlich die Entwicklung dieses Charakters. Besonders intensiv sich auch die Dialoge mit Evas Tochter Sophie und ihre Versuche mit ihr in Kontakt zu treten. Dieses Buch ist emotional intensiv, bietet aber auch ein angenehmes Lesevergnügen. Der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen und die Seiten fliegen nur so dahin. Dieses Buch ist eine klare Leseempfehlung.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    05.05.2026

    eBook (ePUB)

    Ein Neuanfang auf zwei Rädern

    Wenn das Leben den Bach runtergeht, neigt man schon mal dazu, etwas Verrücktes zu tun. Aber gleich eine Fahrradreise von Schweden nach Frankreich? Genau dazu entschließt sich die Protagonistin Eva, nachdem sie einen jungen verletzten Kranich gerettet hat. Erst will sie nur sicher gehen, dass er wieder auf die Beine kommt, und begleitet ihn einige Tage mit dem Fahrrad. Was als einfacher Akt der Fürsorge beginnt, dehnt sich zu einer gewaltigen Fahrradtour aus.  Eva folgt den Zugwegen der Kraniche – und damit unweigerlich den Wegen ihrer eigenen Vergangenheit. Auf dieser physischen Strecke wird sie gezwungen, sich mit allem auseinanderzusetzen, was in ihrem Leben schief gelaufen ist: die zerbrochene Ehe, die Distanz zu ihrer Tochter, der geplatzte Traum von einer Musikkarriere …  Was mich an diesem Roman so fasziniert, ist, wie Julia Dibbern die innere und die äußere Reise perfekt miteinander verwebt. Die Strapazen des Radfahrens, die Erschöpfung, die atemberaubenden Landschaften, die inspirierenden Bekanntschaften - all das wird zum Spiegel für Evas Seele. So wie die Natur ihr Gesicht ständig verändert, findet auch bei Eva eine tiefgreifende Perspektivverschiebung statt. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und den Moment spüren, in dem sie erkennt: Sie ist nicht mehr die Person, die sie vor diesem Abenteuer war. Manchmal muss man einen physischen Weg gehen, um einen emotionalen Neuanfang zu wagen. Das Ende war für mich rund und stimmig, aber es hat auch einen Nachklang hinterlassen: Ich wollte wissen, wie es mit Eva weitergeht.

  • nessabo

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    27.04.2026

    eBook (ePUB)

    Eine ruhig-atmosphärische Erzählung mit guter Emotionsdichte

    Wie schon in ihrem letzten Roman setzt Julia Dibbern auch hier auf eine ruhige Geschichte mit atmosphärischen Naturbeschreibungen. Ruhige Erzählungen haben es bei mir gar nicht mal so leicht, aber der Stil der Autorin macht irgendetwas mit mir. Ihr neues Werk hat mir sogar noch einen Ticken besser gefallen, weil hier hervorragend mit Rückblenden und anderen Textformen gespielt wurde, war für einen wirklich tollen Lesefluss gesorgt hat. Die Lektüre hat bei mir innerlich einiges ausgelöst in Bezug auf Eltern-Kind-Beziehungen und deren Abbruch. Das ist ein so heikles Thema, bei dem noch immer zu sehr die Schuld bei den abbrechenden Kindern gesucht wird, dass ich dieses Buch wirklich als ein eher positives Beispiel einordnen würde. Ich habe es nämlich an keiner Stelle als wertend empfunden und auch, wenn Eva als Mutter hier im Fokus steht, konnte ich Sophies Position wirklich gut nachvollziehen. Die Text-Kommunikation zwischen den beiden schafft es, in ganz wenigen Worten unglaublich viel zu transportieren. Das Ende ist extrem offen gehalten, was ich als die einzig richtige Entscheidung empfinde - alles andere wäre unglaubwürdig gewesen. Um die reale Schwere durch die belastete Mutter-Tochter-Beziehung aufzulockern - ohne dabei zu romantisieren - webt die Autorin immer mal wieder Gespräche zwischen Sophie und ihrer Oma ein, die mein Herz bis ganz tief drinnen gewärmt haben. Besonders hervorheben möchte ich, dass wieder ein Idealismus spürbar war in dieser Geschichte - diesmal vor allem in Bezug auf Tierschutz, der einen besonderen Platz in meinem Herzen hat. Es hätte manchmal noch ein wenig tiefer gehen können und einige Mini-Nebenhandlungen dienten mir zu eindeutig nur der Figurenentwicklung Evas, aber insgesamt überzeugt dieser sehr runde Roman mit Emotionen, die unter die Haut gehen. Nicht alles ist leicht an diesem Buch und obwohl die Protagonistin eine Art Selbstfindungsreise unternimmt, bleibt es angenehm authentisch und driftet nicht ab in eine unglaubwürdige Geschichte, in der eine einzige Begegnung das ganze Leben verändert. Stattdessen bekommen wir eine ehrliche Selbstreflexion, auch wenn die noch radikaler hätte ausfallen dürfen. Ehrliche Empfehlung für alle, die ruhig-atmosphärische Geschichten mögen und sich für Beziehungsdynamiken interessieren. 4,5 ⭐️

  • CanYouSeeMe

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    28.04.2026

    eBook (ePUB)

    Kranich und Radtour

    Ich gebe zu, dass ich mich bisher in meinem Leben nicht wirklich mit Kranichen auseinander gesetzt habe. Dieses Buch hat mir eine ganz neue Perspektive auf diese Vögel aufzeigen können. Die Begeisterung von Protagonistin Eva für diese Vögel ist ansteckend und macht Lust, sich näher mit ihnen auseinander zu setzen. Kraniche, bzw. ihre Reise in den Süden, bilden einen zentralen Punkt in der Geschichte um Protagonsitin Eva. Dabei liegt der Fokus vor allem auch auf Evas Charakterentwicklung und ihrer Reise von Schweden nach Frankeich und vor allem auch zu ihr selbst. Dank des sehr angenehmen Schreibstils von Autorin Julia Dibbern lies sich das Buch in wenigen Tagen lesen, die Seiten sind nur so dahin geflogen und die Handlung konnte mich für sich einnehmen. Diese ist dabei eher unspektakulär, kommte ohne Cliffhanger oder Überraschungsmomente aus, sondern lebt viel eher von einer Ruhe und Besonneneheit.  Ich habe Eva gern auf ihrer Reise begleitet, auch wenn vieles über ihre situation und Person unklar blieb. So begleitet man Eva in diesem Buch über eine gewissen Etappe ihres Lebens. Einzeln gibt es Rückblenden oder auch Perspektiven von anderen Charakteren, wodurch vor allem auch Evas Charakter etwas runder wird. Mir hat es gefallen so unaufgeregt bei einer Tour zu sich selbst zuschauen zu können. Dennoch habe ich vor allem zum Ende des Buches noch viele offene Fragen und Unklarheiten, die mich etwas unbefriedigt zurücklassen. Ich hätte ich mir einen runderen Abschluss gewünscht.

  • soulbooks_forever

    5/5

    17.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    wunderschön

    Es führt Momente, da reicht ein einziger Gedanke, um etwas in Bewegung zu setzen. Bei mir war es dieser Titel und plötzlich stand die Frage im Raum, wie viel Zugvogel eigentlich in uns Menschen steckt. Noch bevor ich die erste Seite richtig gelesen hatte, spürte ich: Diese Geschichte wird mich nicht nur begleiten, sondern auch ein Stück weit verändern. Und genau darin liegt die besondere Stärke von Julia Dibbern. Sie schreibt nicht einfach Geschichten, sie lädt ein, sich treiben zu lassen, öffnet innere Räume und schafft Bilder, die sich still und nachhaltig im Herzen verankern. Im Mittelpunkt steht Eva, die sich, fast unbemerkt von sich selbst, auf eine Reise begibt, die weit über das hinausgeht, was sie zunächst erwartet. Was als spontane Entscheidung im Urlaub beginnt, wird zu einem Weg voller Begegnungen, Fragen und leiser Erkenntnisse. Sie folgt einem Kranich Richtung Süden, zunächst nur ein Stück, doch bald wird aus diesem „ein Stück“ ein echtes Abenteuer. Eine Reise, die nicht nur durch Landschaften führt, sondern tief nach innen. Während sie in die Pedale tritt, entsteht etwas, das im Alltag oft verloren geht: Zeit. Zeit, um Gedanken zuzulassen, sich selbst zuzuhören und Schicht für Schicht näher an das heranzukommen, was man vielleicht lange übergangen hat. Julia Dibbern erzählt diese Entwicklung mit einer Ruhe und Intensität, die mich sehr berührt hat. Ihre Sprache ist einfühlsam, klar und zugleich so bildhaft, dass ich das Gefühl hatte, selbst mitzufahren, den Wind zu spüren, die Stille auszuhalten, die kleinen und großen Begegnungen mitzuerleben. Besonders bewegend fand ich, wie sich in Eva ein Traum entfaltet, von dem sie selbst nicht wusste, dass er in ihr lebt. Nichts daran wirkt laut oder überhöht und gerade deshalb fühlt es sich so echt an. Ich habe sie unglaublich gern begleitet, war ihr und ihrer Familie nah und hätte mir gewünscht, diese Reise würde einfach weitergehen. Dieser Roman ist für mich mehr als eine Geschichte, er ist ein leises Nachklingen, eine Erinnerung daran, wie wichtig es ist, sich selbst wieder näherzukommen. Eine klare, sehr persönliche Leseempfehlung.

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