Produktbild: Poyais. Ein Land, das es nie gab

Poyais. Ein Land, das es nie gab Der perfideste Schwindel des 19. Jahrhunderts: der legendäre Poyais-Betrug erstmals in einem packenden Roman erzählt

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

32304

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.03.2026

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

20,5/13,4/4 cm

Gewicht

514 g

Farbe

Vanille / Tanne

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-2589-8

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

32304

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.03.2026

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

20,5/13,4/4 cm

Gewicht

514 g

Farbe

Vanille / Tanne

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-2589-8

Herstelleradresse

Emons Verlag
Cäcilienstraße 48
50667 Köln
DE

Email: info@emons-verlag.de

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Ein historisches Verbrechen

Stefan aus Lohmar am 08.05.2026

Bewertungsnummer: 3132245

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In diesem mitnehmenden Roman wird die Geschichte der Frankfurter Bürgertochter Julie Roth erzählt, welche gegen ihren Willen mit einem Mann verheiratet werden soll, den sie nicht liebt, welche ein Verhältnis mit dem Pferdeknecht ihres Vaters anfängt und mit diesem einem Betrüger aufsitzt, welcher ihnen ein neues Leben im fiktiven Land Poyais verkauft. Nach der strapaziösen Anreise stellen die Auswanderer fest, dass nichts von den ihnen Angekündigten Zuständen in Poyais zutreffen. Es gibt weder Hafen, Häuser noch irgendeine Infrastruktur. Lediglich Dschungel. Und in diesem warten Mangelernährung, Seuchen, Schlangen und andere Gefahren auf die Siedler, welche reihenweise versterben. Mit viel Glück gelangt einer Handvoll die Rückkehr in die Heimat. Sehr bildhaft sich die verschiedenen Charaktere in diesem Roman beschrieben. Mit ihren Schwächen, Stärken, Skrupellosigkeiten, aber auch mit Mut und Hilfsbereitschaft. Das von Gregor McGregor an den Auswanderern begangen Verbrechen bleibt ungesühnt, auch wenn es Gerichtsverfahren gegen ihn gab. Die Geschichte beruht auf Tatsachen und ist sehr anschaulich geschrieben.

Ein historisches Verbrechen

Stefan aus Lohmar am 08.05.2026
Bewertungsnummer: 3132245
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In diesem mitnehmenden Roman wird die Geschichte der Frankfurter Bürgertochter Julie Roth erzählt, welche gegen ihren Willen mit einem Mann verheiratet werden soll, den sie nicht liebt, welche ein Verhältnis mit dem Pferdeknecht ihres Vaters anfängt und mit diesem einem Betrüger aufsitzt, welcher ihnen ein neues Leben im fiktiven Land Poyais verkauft. Nach der strapaziösen Anreise stellen die Auswanderer fest, dass nichts von den ihnen Angekündigten Zuständen in Poyais zutreffen. Es gibt weder Hafen, Häuser noch irgendeine Infrastruktur. Lediglich Dschungel. Und in diesem warten Mangelernährung, Seuchen, Schlangen und andere Gefahren auf die Siedler, welche reihenweise versterben. Mit viel Glück gelangt einer Handvoll die Rückkehr in die Heimat. Sehr bildhaft sich die verschiedenen Charaktere in diesem Roman beschrieben. Mit ihren Schwächen, Stärken, Skrupellosigkeiten, aber auch mit Mut und Hilfsbereitschaft. Das von Gregor McGregor an den Auswanderern begangen Verbrechen bleibt ungesühnt, auch wenn es Gerichtsverfahren gegen ihn gab. Die Geschichte beruht auf Tatsachen und ist sehr anschaulich geschrieben.

Geschichte, die ich bisher noch nicht kannte.

Buchwurm05 am 03.05.2026

Bewertungsnummer: 3127354

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Inhalt: Frankfurt 1822. Kaufmannstochter Julie soll mit dem wesentlich älteren Prokuristen ihres Vaters verheiratet werden. Julie liebt jedoch den Pferdeknecht ihrer Familie. Als ihr Vater das mitbekommt, entlässt er Carl und schickt Julie in ein Kloster. Eines Tages erhält Julie einen heimlichen Brief von Carl, in dem er sie bittet, ihn nach Poyais zu begleiten, um dort ein neues Leben zu beginnen. Ein gewisser Gregor MacGregor, der Kazike dieses Landes in Mittelamerika, verkauft dort unter großen Versprechungen Land. Julie flieht und schlägt sich, verkleidet als junger Mann, bis London durch. Von dort werden die Siedler nach Poyais verschifft. Was mit freudiger Erwartung beginnt, entpuppt sich bald als Alptraum. Poyais existiert nicht. Die Siedler sind auf einen Hochstapler hereingefallen....... Leseeindruck: "Poyais, ein Land das es nie gab" basiert auf wahren Begebenheiten. Den Hochstapler Gregor MacGregor gab es wirklich und er hat auch Land in Poyais verkauft, das nicht existent war. In einem Erzählstrang geht es um Julie und Carl. Anhand ihrer fiktiven Geschichte habe ich einen guten Eindruck bekommen, wie es den Siedlern damals erging. Unvorstellbar, dass sie tatsächlich von den Kapitänen der Schiffe, in der Wildnis ausgesetzt und dann sich selbst überlassen wurden. Aber damals galt, ohne Geld keine Rückfahrt und das hatten die Siedler in Land und einer Währung investiert, die es nicht gab. Ich fand es spannend zu verfolgen, wie die Siedler ums Überleben gekämpft haben, manch einer aber verlor. Ein weiterer Erzählstrang führt ein paar Jahre zurück und beschreibt durch die Soldaten Liam und Jeffrey was sie unter General Gregor MacGregor in den Befreiungskriegen in Mittelamerika erlebt haben. Dieser kreuzt sich am Ende mit Julie und Carls Geschichte und ich fand ihn mindestens so spannend wie die Hauptstory. Besonders beeindruckt bin ich davon, dass die Autorin es geschafft hat, Gregor MacGregor dem Lesenden nahe zu bringen, obwohl er immer nur sporadisch aufgetaucht ist. Ich konnte mir jedenfalls ein gutes Bild von ihm machen. Den Erzählstil habe ich als sehr lebendig und bildlich empfunden. Was genau meinen Geschmack getroffen hat. Fazit: Mit "Poyais, ein Land das es nie gab" erzählt Uli Aechtner ein Stück Geschichte, die ich bisher noch nicht gekannt habe. Geschickt wird fiktives mit wahren Begebenheiten vermischt. Von Anfang bis Ende wirkt die Erzählung authentisch. Ich habe den Roman gerne gelesen und gebe deshalb eine Leseempfehlung.

Geschichte, die ich bisher noch nicht kannte.

Buchwurm05 am 03.05.2026
Bewertungsnummer: 3127354
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Inhalt: Frankfurt 1822. Kaufmannstochter Julie soll mit dem wesentlich älteren Prokuristen ihres Vaters verheiratet werden. Julie liebt jedoch den Pferdeknecht ihrer Familie. Als ihr Vater das mitbekommt, entlässt er Carl und schickt Julie in ein Kloster. Eines Tages erhält Julie einen heimlichen Brief von Carl, in dem er sie bittet, ihn nach Poyais zu begleiten, um dort ein neues Leben zu beginnen. Ein gewisser Gregor MacGregor, der Kazike dieses Landes in Mittelamerika, verkauft dort unter großen Versprechungen Land. Julie flieht und schlägt sich, verkleidet als junger Mann, bis London durch. Von dort werden die Siedler nach Poyais verschifft. Was mit freudiger Erwartung beginnt, entpuppt sich bald als Alptraum. Poyais existiert nicht. Die Siedler sind auf einen Hochstapler hereingefallen....... Leseeindruck: "Poyais, ein Land das es nie gab" basiert auf wahren Begebenheiten. Den Hochstapler Gregor MacGregor gab es wirklich und er hat auch Land in Poyais verkauft, das nicht existent war. In einem Erzählstrang geht es um Julie und Carl. Anhand ihrer fiktiven Geschichte habe ich einen guten Eindruck bekommen, wie es den Siedlern damals erging. Unvorstellbar, dass sie tatsächlich von den Kapitänen der Schiffe, in der Wildnis ausgesetzt und dann sich selbst überlassen wurden. Aber damals galt, ohne Geld keine Rückfahrt und das hatten die Siedler in Land und einer Währung investiert, die es nicht gab. Ich fand es spannend zu verfolgen, wie die Siedler ums Überleben gekämpft haben, manch einer aber verlor. Ein weiterer Erzählstrang führt ein paar Jahre zurück und beschreibt durch die Soldaten Liam und Jeffrey was sie unter General Gregor MacGregor in den Befreiungskriegen in Mittelamerika erlebt haben. Dieser kreuzt sich am Ende mit Julie und Carls Geschichte und ich fand ihn mindestens so spannend wie die Hauptstory. Besonders beeindruckt bin ich davon, dass die Autorin es geschafft hat, Gregor MacGregor dem Lesenden nahe zu bringen, obwohl er immer nur sporadisch aufgetaucht ist. Ich konnte mir jedenfalls ein gutes Bild von ihm machen. Den Erzählstil habe ich als sehr lebendig und bildlich empfunden. Was genau meinen Geschmack getroffen hat. Fazit: Mit "Poyais, ein Land das es nie gab" erzählt Uli Aechtner ein Stück Geschichte, die ich bisher noch nicht gekannt habe. Geschickt wird fiktives mit wahren Begebenheiten vermischt. Von Anfang bis Ende wirkt die Erzählung authentisch. Ich habe den Roman gerne gelesen und gebe deshalb eine Leseempfehlung.

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Poyais. Ein Land, das es nie gab

von Uli Aechtner

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