Produktbild: Sommer der schlafenden Hunde

Sommer der schlafenden Hunde Roman

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23,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2757

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

22/13,2/3,6 cm

Gewicht

490 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-04268-4

Beschreibung

Rezension

»In allen Details leuchtet die Autorin die psychologischen Schlagseiten ihrer Figuren aus und entwickelt so eine unheimliche erzählerische Sogwirkung.« Judith Staudinger ("WeiberDiwan")
»Ein intensives Buch über toxische Beziehungen, Gruppendynamiken und die gefährliche Sehnsucht nach Nähe und Anerkennung.« ("Instagram")
»Schwere Kost, aber allemal reizvoll.« Peter Mohr ("Rhein-Neckar-Zeitung")
»So rau und derbe, aber auch liebevoll und verletzlich [...].« ("Instagram")
»Der Autorin ist es nämlich gelungen, dass ich den Sommer förmlich gespürt hab. Ein toller Schreibstil.« ("Instagram")
»Laura Dürrschmidt schreibt roh, ungefiltert und mit spitzer Zunge. Sogwirkung!« ("myself")
»ein eindringlicher, außergewöhnlich gut geschriebener Roman über toxische Abhängigkeiten und lesbisches Begehren« Jojo Streb ("queer.de")
»Das perfekte Sommerbuch für alle, die Lust haben auf verborgene Geheimnisse und Kleinstadt-Vibes.« ("Vogue")
»Dieses Buch ist laut und flirrend, aggressiv und leise, bemerkenswert ehrlich, schonungslos direkt.« ("Instagram")
»Zwischen Vorstadttristesse, Kellerpartys und stiller Eskalation wächst eine Beziehung, die sich gleichzeitig nach Nähe sehnt und sich selbst zerstört.« ("Instagram")

Produktdetails

Verkaufsrang

2757

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

22/13,2/3,6 cm

Gewicht

490 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-04268-4

Herstelleradresse

Aufbau Verlage GmbH
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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Erschütternd und fesselnd

MarieOn am 18.03.2026

Bewertungsnummer: 3081010

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Laika liegt im Bach, ihr schwarzes Fell voller Blut, der Schädel gespalten. Die Zunge hängt blau aus dem Maul, da wo vorher alles rosa gewesen war. Warum sie sie umgebracht hat, wollte Josef wissen. Der Köter hatte sie nie leiden können. „Sie hat es verdient!“ Als das mit Josef passiert ist, hat Laura sich im Bett versteckt und nur noch geheult, wochenlang nicht auf Trice Nachrichten reagiert, bis die ihr fast die Türe eingetreten hätte. Als sie sie reinließ, schrie Trice sie an: „Du blöde, selbstgefällige Schlampe, warum machst du so was immer mit mir? Warum muss ich mich ständig um dich kümmern, immer und immer und immer?“ Danach nahm Trice sie pflichtbewusst und sehr liebevoll in ihre Arme und Lena weinte und weinte. Trice Mitbewohner musste gehen, weil er zu viel groß musste. Jetzt sucht sie jemand Neuen und Lena soll das in ihren Kontakten teilen, aber sie hat ja gar keine Kontakte. Sie war die mieseste Mitbewohnerin, die sie je hatte, sagte Trice ihr danach. Nachdem ihre Großmutter gestorben war, hatte sie noch bei Josef gewohnt. Er fragte sie ständig, was er ihr Gutes tun könne. Dann zog sie zu Trice und zuerst war alles gut. Doch dann war Trice genervt von ihrer Unordnung. Sie war genervt, weil sie Trice ständig bekochen musste, weil Trice es nicht lernen wollte. Sie musste gehen, wenn Trice jemanden mitbrachte, weil die sich nicht einlassen konnte, wenn Lena in der Nähe war. Bis ich anfing, mich verstoßen zu fühlen, bis sich jedes Augenverdrehen von Trice anfühlte, wie ein Schlag ins Gesicht, bis wir einmal stritten und Trice eine Steinvase nach mir warf, die dann ein Loch in die Küchentür schlug und so weiter, immer so weiter. S. 14 Fazit: Laura Dürrschmidt hat mich mit flirrender Intensität in das Dasein dreier zutiefst verletzter Seelen geführt. Lena wurde von ihrer zu jungen, alleinerziehenden Mutter bei ihrer Großmutter abgesetzt. Der Freund der Familie, Jakob nimmt sie nach dem Tod der Großmutter auf. Lena kommt hinter sein Geheimnis und stürzt ins Bodenlose. Lena wechselt in der neunten die Schule und lernt Trice kennen, die Königin, immer in ihrem Windschatten, die unheimliche Sascha. Beide umringt von vier coolen Jungs. Lena schleicht sich in den Dunstkreis der Gruppe, gehört irgendwann dazu und das Spiel um Ressourcen (Trice) beginnt. Die Autorin bedient sich großartiger Dialoge, um Stimmung zu machen. Die Sprache ist boshaft, schlagfertig und schmerzhaft ehrlich, aber auch witzig, wie sie eben ist bei jungen Menschen, die um so mehr Selbstbewusstsein vortäuschen, je kleiner sie sich fühlen. Im Laufe der Erzählung eskalieren die Mädchen völlig und machen sogar den Jungs Angst. Die vorherrschenden Gefühle sind Eifersucht, Missgunst, Wut und Hass. Die Geschichte entblättert sich langsam durch die Ich-Erzählerin Lena, die in ihren trüben Erinnerungen fischt. Auf erschütternde und auch fesselnde Weise zeigt die Autorin, wie Grenzen überschritten werden und macht mich froh, nicht mehr jung zu sein. Eine sehr gelungene Entwicklungsgeschichte, die dann am Ende doch Heilung durch Weitsicht erfährt.

Erschütternd und fesselnd

MarieOn am 18.03.2026
Bewertungsnummer: 3081010
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Laika liegt im Bach, ihr schwarzes Fell voller Blut, der Schädel gespalten. Die Zunge hängt blau aus dem Maul, da wo vorher alles rosa gewesen war. Warum sie sie umgebracht hat, wollte Josef wissen. Der Köter hatte sie nie leiden können. „Sie hat es verdient!“ Als das mit Josef passiert ist, hat Laura sich im Bett versteckt und nur noch geheult, wochenlang nicht auf Trice Nachrichten reagiert, bis die ihr fast die Türe eingetreten hätte. Als sie sie reinließ, schrie Trice sie an: „Du blöde, selbstgefällige Schlampe, warum machst du so was immer mit mir? Warum muss ich mich ständig um dich kümmern, immer und immer und immer?“ Danach nahm Trice sie pflichtbewusst und sehr liebevoll in ihre Arme und Lena weinte und weinte. Trice Mitbewohner musste gehen, weil er zu viel groß musste. Jetzt sucht sie jemand Neuen und Lena soll das in ihren Kontakten teilen, aber sie hat ja gar keine Kontakte. Sie war die mieseste Mitbewohnerin, die sie je hatte, sagte Trice ihr danach. Nachdem ihre Großmutter gestorben war, hatte sie noch bei Josef gewohnt. Er fragte sie ständig, was er ihr Gutes tun könne. Dann zog sie zu Trice und zuerst war alles gut. Doch dann war Trice genervt von ihrer Unordnung. Sie war genervt, weil sie Trice ständig bekochen musste, weil Trice es nicht lernen wollte. Sie musste gehen, wenn Trice jemanden mitbrachte, weil die sich nicht einlassen konnte, wenn Lena in der Nähe war. Bis ich anfing, mich verstoßen zu fühlen, bis sich jedes Augenverdrehen von Trice anfühlte, wie ein Schlag ins Gesicht, bis wir einmal stritten und Trice eine Steinvase nach mir warf, die dann ein Loch in die Küchentür schlug und so weiter, immer so weiter. S. 14 Fazit: Laura Dürrschmidt hat mich mit flirrender Intensität in das Dasein dreier zutiefst verletzter Seelen geführt. Lena wurde von ihrer zu jungen, alleinerziehenden Mutter bei ihrer Großmutter abgesetzt. Der Freund der Familie, Jakob nimmt sie nach dem Tod der Großmutter auf. Lena kommt hinter sein Geheimnis und stürzt ins Bodenlose. Lena wechselt in der neunten die Schule und lernt Trice kennen, die Königin, immer in ihrem Windschatten, die unheimliche Sascha. Beide umringt von vier coolen Jungs. Lena schleicht sich in den Dunstkreis der Gruppe, gehört irgendwann dazu und das Spiel um Ressourcen (Trice) beginnt. Die Autorin bedient sich großartiger Dialoge, um Stimmung zu machen. Die Sprache ist boshaft, schlagfertig und schmerzhaft ehrlich, aber auch witzig, wie sie eben ist bei jungen Menschen, die um so mehr Selbstbewusstsein vortäuschen, je kleiner sie sich fühlen. Im Laufe der Erzählung eskalieren die Mädchen völlig und machen sogar den Jungs Angst. Die vorherrschenden Gefühle sind Eifersucht, Missgunst, Wut und Hass. Die Geschichte entblättert sich langsam durch die Ich-Erzählerin Lena, die in ihren trüben Erinnerungen fischt. Auf erschütternde und auch fesselnde Weise zeigt die Autorin, wie Grenzen überschritten werden und macht mich froh, nicht mehr jung zu sein. Eine sehr gelungene Entwicklungsgeschichte, die dann am Ende doch Heilung durch Weitsicht erfährt.

Destruktive Dreiecksbeziehung: 3,5⭐️

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 07.05.2026

Bewertungsnummer: 3131465

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Lena und Trice sind seit der Schulzeit beste Freundinnen, Geliebte, Feindinnen. „Hassliebe, hat Trice mal gesagt. Ich hassliebe dich mehr als mein Leben.“ Damals zu ihrer Schulzeit in einer tristen deutschen Vorstadt gab es noch eine dritte Freundin, Sascha. Sie war der Mittelpunkt dieser toxischen Dreiecksbeziehung. Sie verbrachten ihre Freizeit bei Kellerpartys oder in einer Gartenlaube, wo sie sich gegen die Langeweile prügelten, bis Blut floss. Am Ender der Schulzeit kommt Sascha ums Leben. Ihr Tod zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch. In zwei Zeitebenen fügt sich nach und nach alles zusammen.   „Wir haben so ziemlich alles versucht. Man kann sagen: Jede von uns hat schon jede Rolle für die andere gespielt. Irgendwie ist es ja dann doch niemandes Schuld, dass nichts davon je wirklich funktioniert hat, und irgendwie ist es vielleicht auch gut, weil ich mir keine Welt vorstellen kann, in der Trice und ich nicht genau das sind, was wir gerade sind. Etwas, für das es keinen Namen gibt, aus einem sehr guten Grund, nämlich: Dass man wirklich bescheuert sein muss, um so sein zu wollen. Niemand will so sein, darum hat es auch keinen Namen, darum benennt man so etwas nicht. Weil es so eine Art von Beziehung nämlich gar nicht geben sollte.“   Die Stimmung ist durchweg bedrückend, deprimierend; Gewalt und „kaputte Seelen“ überall.   „Es gibt Menschen, vor denen muss man irgendwann flüchten, weißt du. Ich glaube, Trice und du, ihr seid solche Menschen füreinander. Ich denke das schon sehr lange. Ich hab das schon damals gedacht. Und jetzt denke ich es wieder. Vielleicht solltet ihr aufhören, euch zu sehen. Vielleicht seid ihr einfach nicht gut füreinander.“   Laura Dürrschmidts Schreibstil passt zur Story, ist sehr direkt und heftig. Die Geschichte ist intensiv, aber die Figuren blieben mir leider zu distanziert, ich konnte keine Verbindung zu ihnen aufbauen.   „Sommer der schlafenden Hunde“ ist ein fordernder, düsterer Roman über eine toxische Freundschaft, Liebe, Abhängigkeit, Gewalt - und den Mut, Grenzen zu setzen und neu zu beginnen. Ich vergebe daher final 3,5 von 5 Sternen.   Vielen Dank an den Aufbau Verlag und an NetGalley für dieses Rezensionsexemplar!

Destruktive Dreiecksbeziehung: 3,5⭐️

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 07.05.2026
Bewertungsnummer: 3131465
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Lena und Trice sind seit der Schulzeit beste Freundinnen, Geliebte, Feindinnen. „Hassliebe, hat Trice mal gesagt. Ich hassliebe dich mehr als mein Leben.“ Damals zu ihrer Schulzeit in einer tristen deutschen Vorstadt gab es noch eine dritte Freundin, Sascha. Sie war der Mittelpunkt dieser toxischen Dreiecksbeziehung. Sie verbrachten ihre Freizeit bei Kellerpartys oder in einer Gartenlaube, wo sie sich gegen die Langeweile prügelten, bis Blut floss. Am Ender der Schulzeit kommt Sascha ums Leben. Ihr Tod zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch. In zwei Zeitebenen fügt sich nach und nach alles zusammen.   „Wir haben so ziemlich alles versucht. Man kann sagen: Jede von uns hat schon jede Rolle für die andere gespielt. Irgendwie ist es ja dann doch niemandes Schuld, dass nichts davon je wirklich funktioniert hat, und irgendwie ist es vielleicht auch gut, weil ich mir keine Welt vorstellen kann, in der Trice und ich nicht genau das sind, was wir gerade sind. Etwas, für das es keinen Namen gibt, aus einem sehr guten Grund, nämlich: Dass man wirklich bescheuert sein muss, um so sein zu wollen. Niemand will so sein, darum hat es auch keinen Namen, darum benennt man so etwas nicht. Weil es so eine Art von Beziehung nämlich gar nicht geben sollte.“   Die Stimmung ist durchweg bedrückend, deprimierend; Gewalt und „kaputte Seelen“ überall.   „Es gibt Menschen, vor denen muss man irgendwann flüchten, weißt du. Ich glaube, Trice und du, ihr seid solche Menschen füreinander. Ich denke das schon sehr lange. Ich hab das schon damals gedacht. Und jetzt denke ich es wieder. Vielleicht solltet ihr aufhören, euch zu sehen. Vielleicht seid ihr einfach nicht gut füreinander.“   Laura Dürrschmidts Schreibstil passt zur Story, ist sehr direkt und heftig. Die Geschichte ist intensiv, aber die Figuren blieben mir leider zu distanziert, ich konnte keine Verbindung zu ihnen aufbauen.   „Sommer der schlafenden Hunde“ ist ein fordernder, düsterer Roman über eine toxische Freundschaft, Liebe, Abhängigkeit, Gewalt - und den Mut, Grenzen zu setzen und neu zu beginnen. Ich vergebe daher final 3,5 von 5 Sternen.   Vielen Dank an den Aufbau Verlag und an NetGalley für dieses Rezensionsexemplar!

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Sommer der schlafenden Hunde

von Laura Dürrschmidt

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