Vera Teltz ist eine der renommiertesten Spannungsinterpretinnen, die mit ihrer ausdrucksstarken Stimme aus jedem Thriller das Maximum an Nervenkitzel herausholt.
Ein totes Baby, eine verschwundene Mutter, eine Polizistin am Limit.
Mitten in der Nacht fliehen zwei Frauen in Panik durch die schwedischen Wälder. Beide sind hochschwanger, die Verfolger ihnen dicht auf den Fersen. Kurz darauf wird Polizistin Hannah Wester mit einem neuen Fall konfrontiert: Im Unterholz hat man ein totes Baby entdeckt, die Mutter ist verschwunden.
Hannah, die vor einem Jahr ihren Mann verloren hat und gerade erst im Dienst zurück ist, stürzt sich mit aller Energie in die Ermittlungen. Und sie stößt auf einen Fall, der über alles hinausgeht, was sie sich je hätte vorstellen können.
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
23 Bewertungen
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Die Farm der Mädchen
ElenasZeilenZauber aus Hamburg am 19.04.2026
Bewertungsnummer: 3114208
Bewertet: Hörbuch-Download
‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Hans Rosenfeldt war mir als Autor bisher unbekannt, doch „Die Farm der Mädchen“ weckte sofort meine Neugier. Leider fehlt sowohl im Klappentext als auch im Buch selbst der Hinweis, dass es sich um den zweiten Teil einer Reihe handelt - „Wolfssommer“ ist der erste Teil. Immer wieder wird auf Ereignisse aus dem Vorjahr Bezug genommen, die Hannahs längeres Fernbleiben erklären. Zwar lässt sich der Thriller auch ohne Vorkenntnisse gut lesen, doch das Leseerlebnis hätte mit den Hintergrundgeschichten der Figuren sicher noch intensiver ausfallen können. Den ersten Band werde ich allerdings nicht mehr nachholen, da ich durch „Die Farm der Mädchen“ bereits gespoilert wurde.
Hans Rosenfeldt kann auch ohne seinen Co-Autor authentische Charaktere zeichnen, subtile Spannung aufbauen und den Leser bis zuletzt im Dunkeln tappen lassen. Es besticht durch dieselbe Atmosphäre, komplexe Charaktere, psychologische Tiefe und Spannung. Er konzipiert ein hochemotionales Szenario im Milieu einer Verbrecherorganisation, deren Machenschaften von allen Gesellschaftsschichten in Anspruch genommen werden und ein Netz aus Geldgier, Rache und Menschenhandel auswerfen, in dem sich immer mehr Unschuldige und Gutgläubige verfangen.
Der Wechsel zwischen verschiedenen Zeitachsen gibt dem Autor Raum, die Hintergründe der Verbrechen gründlich zu ergründen. Der rote Faden wirkt anfangs wie ein schwer zu entschlüsselnder Flickenteppich, doch je tiefer man in die Handlung eintaucht, desto mehr Puzzleteile fallen an ihren Platz. Die Figuren sind facettenreich, fehlerhaft und lebendig gezeichnet, was es leicht macht, sich für ihr Schicksal zu interessieren. Ihre Kämpfe und Motivationen verleihen den Thriller-Elementen emotionales Gewicht.
Vera Teltz gehört völlig verdient zur Sprecherinnen-Elite. Sie hat dieses hochemotionale und komplexe Hörbuch grandios eingelesen. Sie ließ mich Hannahs Verzweiflung hören, ließ mich die Hoffnung von Figuren spüren und sie las die kranke Logik der Verbrecherorganisation und ihrer Kunden in mein Ohr.
„Die Farm der Mädchen“ besticht durch psychologische Tiefe, vielschichtige Charaktere und eine beunruhigende, aber fesselnde Atmosphäre. Die nervenaufreibende Dramatik und der schmerzhafte Bezug der Ermittlerin zu den Ereignissen lassen den Leser bis zum Schluss atemlos mitfiebern. Auf die Fortsetzung, die schon in den letzten Zeilen impliziert wird, freue ich mich und vergebe gern 5 Mädchen-Sterne.
‘*‘ Klappentext ‘*‘
Ein totes Baby, eine verschwundene Mutter, eine Polizistin am Limit.
Mitten in der Nacht fliehen zwei Frauen in Panik durch die schwedischen Wälder. Beide sind hochschwanger, die Verfolger ihnen dicht auf den Fersen. Kurz darauf wird Polizistin Hannah Wester mit einem neuen Fall konfrontiert: Im Unterholz hat man ein totes Baby entdeckt, die Mutter ist verschwunden.
Hannah, die vor einem Jahr ihren Mann verloren hat und gerade erst im Dienst zurück ist, stürzt sich mit aller Energie in die Ermittlungen. Und sie stößt auf einen Fall, der über alles hinausgeht, was sie sich je hätte vorstellen können.
Highlight
Leseflamingo aus Dinslaken am 14.02.2026
Bewertungsnummer: 3045832
Bewertet: Hörbuch-Download
Meine Meinung:
Der Autor war mir bis heute recht unbekannt, aber ich werde ihn definitiv im Blick behalten. Er hat mich mit seinem Schreibstil sofort eingefangen und abgeholt. Die Geschichte beginnt ruhig, doch je weiter man liest, desto mehr nimmt die Spannung an Fahrt auf. Ich wollte unbedingt wissen, was es mit den zwei schwangeren Frauen auf der Flucht auf sich hat.
Mitten in der Nacht fliehen zwei Frauen voller Furcht durch die schwedischen Wälder. Beide sind hochschwanger und ihre Verfolger kommen ihnen immer näher.
Als ein totes Baby tief im Wald gefunden wird, übernimmt Hanna den Fall. Es ist ihr erster Arbeitstag nach dem Tod ihres Mannes. Ihr Chef Gordon ist ihr dabei eine große Stütze und hält die ganze Zeit zu ihr, da die beiden eine sehr enge Bindung haben. Hanna und ihr Team fragen sich, was es mit dem toten Baby auf sich hat und warum die Mutter spurlos verschwunden ist. Kurze Zeit später finden sie eine tote Frau, bei der es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um die Mutter handelt.
Während die Ermittlungen immer mehr Fahrt aufnehmen, wird dem Team klar, welche Ausmaße dieser Fall hat: Es geht um Korruption, Babyhandel und Menschenhandel. Für Hanna ist dies eine hochemotionale Aufgabe, da sie selbst weiß, wie es ist, ein Kind zu verlieren. Ihre Tochter wurde entführt, als sie zwei Jahre alt war, und sie weiß bis heute nicht, was mit ihr passiert ist.
Zusätzlich hat Hanna enorme private Probleme mit ihrem Vater, der seine Demenzerkrankung nicht wahrhaben will. Er behauptet sogar, dass sie gar nicht seine Tochter sei. Gott sei Dank hat Hanna Gordon an ihrer Seite, der immer für sie da ist, ihr zuhört und ihr gerade nach dem Tod ihres Mannes eine große emotionale Stütze bietet.
Dieses Buch hat mich zutiefst berührt, besonders die Thematik des Baby- und Kinderhandels. Ich habe mich lange gefragt, was es mit dem Titel „Die Farm der Mädchen“ auf sich hat, aber je mehr ich las, desto mehr fügten sich die Puzzleteile zusammen. Es war erschreckend zu sehen, wie grausam manche Passagen waren, und ich habe so sehr mit den beiden Frauen gelitten.
Die Hauptprotagonistin Hanna fand ich greifbar und emotional authentisch. Sie musste so viele Schicksalsschläge verkraften. Allein die Frage, was mit dem eigenen Kind passiert ist, lässt mich als Mutter erahnen, wie sie sich gefühlt haben muss. Auch ihr Chef Gordon war ein sehr authentischer Charakter. Es hat mir großen Spaß gemacht, dem Team bei der Arbeit über die Schulter zu schauen. Die düstere, beklommene und kalte Atmosphäre hat der Autor hervorragend rübergebracht.
Dieses Buch bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung!
Meinung aus der Buchhandlung
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Ein totes Baby, eine tote Frau. Was ist passiert? Und wer war noch bei der Toten?
Hannah's erster Fall nach dem Tod ihres Mannes nimmt sie gleich total in Anspruch, lässt Gefühle und Zweifel, Hoffnung und Ängste der Vergangenheit hochkochen.
Was ist hier im Gange?
Ein packendes Buch, emotional, auch psychisch etwas fordernd.
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