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Sperrgut Roman | Das aufregendste Debüt des Jahres: Eine Geschichte über eine Utopie am Rand der Gesellschaft

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.01.2026

Verlag

Park

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,7/13,3/3,2 cm

Gewicht

372 g

Farbe

Messing

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9881606-4-5

Beschreibung

Rezension

»Dieses Buch ist ein surrealistisches Wunderwerk, lässt einen schweben. Um es mit seinen eigenen Worten zu sagen: Dieses Buch ›verblitzt‹.« ("WDR Westart")
»Eine surreale, traumartige und poetische Erzählung über eine mögliche Welt, in der wir uns trotz Unterschiede und Verletzungen umeinander kümmern.« ("Annabelle")
»In ›Sperrgut‹ ist Zärtlichkeit radikal, Renitenz kindlich und die Freiheit zum Schneiden dickes Gut. [...] Sogwirkung vorprogrammiert!« ("Kulturnews")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.01.2026

Verlag

Park

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,7/13,3/3,2 cm

Gewicht

372 g

Farbe

Messing

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9881606-4-5

Herstelleradresse

park x ullstein
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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  • Bewertung

    5/5

    30.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sperrgut = Sprachgold!

    SPERRGUT, der Roman der diesjährigen jungen Alfred-Döblin-Preisträgerin Merwald, ist ein Sog: Ich habe es verschlungen und es hat mich verschlungen! Chapeau! Was für ein nie da gewesene sprachliche Akrobatik höchster Güte, der man viele wache und aufgeschlossene Leser wünscht!

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    Lukas Bärwald

    Thalia St. Pölten

    Buchhändler*in

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    4/5

    31.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Pippi & Alice

    „Wir strahlen in der Nacht so stark wie die Eiskugeln, die zwischen uns in Kaffee ertrinken, und der Vanillevollmond sagt mir, was ich schon weiß, Maj und ich sind glitzernde Verbündete.“ Manche Bücher liest man wegen des Plots, manche wegen der Charaktere. Dieses hier (nicht zuletzt) wegen der Sprache. Die Ich-Erzählerin blickt auf die Welt und direkt hinter ihre Oberfläche. Menschen, Dinge, Orte bekommen magische Qualitäten, werden aufgeladen mit Abenteuer, Poesie und Schönheit. Immer wieder spukt einem dabei eine erwachsengewordene Variante von Pippi Langstrumpf durch den Kopf. Doch dieses Sehnen danach, dass da mehr ist als das was man sieht, ist auch getrieben von ihrer Verlorenheit, dem Wunsch nach verlorener Gemeinschaft und Wärme. Stevie gelangt auf ihrer Suche ins Lusthansa. Ein Haus, gebaut als Zufluchtsort für Menschen, denen die Gesellschaft kein Zuhause bietet, Frauen abseits vorgeschriebener Wege, ein Ort für jene, die gerne als Spinner bezeichnet werden. Dort kommt sie zur Ruhe, findet aber auch die Aufregung der ersten großen Liebe in Maj, die ebenso wie sie den Kopf oft in den Wolken und mit den Gedanken stets auf Reisen ist. Doch plötzlich taucht ihr langsam der Demenz entgegentaumelnder Vater mit seiner Lebensgefährtin auf und bringt Erinnerung und neuen Schmerz mit sich. Sophia Merwald Debütroman liest sich wahrhaft nicht leicht. Kaum vergeht ein Absatz, der nicht herausfordert, inne zu halten und darüber nachzudenken, was für ein Bild hier geschaffen wurde. Und oftmals fährt man mit einem Stirnkratzen fort; vielleicht nicht so ganz sicher, was hier gerade geschah und was sich hinter den Metaphern verbergen könnte, die von der Protagonistin geschaffen werden. Doch wer diese Unsicherheit aushalten kann, wird belohnt mit einer einzigartigen Reise, vielleicht ein Stück weit wie mit Alice durchs Wunderland.

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