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Elbland Roman | »Claudia Rikl schreibt mit großer Empathie und Leidenschaft über die Lebenslügen einer leidgeprüften Generation und das erdrückende Erbe des Ungesagten.« Kristina Hauff

86

25,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.03.2026

Verlag

Ullstein Hardcover

Seitenzahl

368

Maße (B/H)

12,8/20,9 cm

Gewicht

426 g

Farbe

Dunkelgrün / Karamell

Auflage

1 Auflage Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-550-20446-3

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

"Elbland ist ein leiser Roman, der aber emotional durchschüttelt"

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.03.2026

Verlag

Ullstein Hardcover

Seitenzahl

368

Maße (B/H)

12,8/20,9 cm

Gewicht

426 g

Farbe

Dunkelgrün / Karamell

Auflage

1 Auflage Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-550-20446-3

Herstelleradresse

Ullstein
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

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  • Bewertung

    Orell Füssli Book Circle Community

    5/5

    13.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    hat mich berührt

    Ein wunderbares Buch, hat mich sehr berührt und angesprochen. Sehr lesenswert! Worum geht es? Zitat Klapptext/Buchvorstellung Als ihre Mutter Irma stirbt, verliert Nina den Boden unter den Füßen. Nach Jahren des Ausharrens an der Seite dieser gebrochenen Frau ist sie plötzlich frei und fühlt sich verlorener denn je. Um wieder festen Grund zu finden, reist sie ins tschechische Riesengebirge, wo die Familie ihren letzten gemeinsamen Urlaub verbracht hat. Nina will ergründen, was die Familie damals auseinandertrieb – und was das Land für sie bereithält, das ihre Mutter einst Heimat nannte: Böhmen. So tiefsinnig wie schwebend schön ergründet Claudia Rikl, was beim Verlassen der Heimat zurückbleibt und was uns das Bleiben kostet. »Claudia Rikl schreibt mit großer Empathie und Leidenschaft über die Lebenslügen einer leidgeprüften Generation und das erdrückende Erbe des Ungesagten.« Kristina Hauff

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    23.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührende Story

    »Sie sammelt Kraft. »Meine Mutter war Sudetendeutsche.« Das Wort klingt trotzig, derb. Nach Draußenstehen, nach Fremdsein.« (Seite 165) - Als Irma stirbt, begibt sich Nina, eine ihrer beiden Töchter, auf Spurensuche, die auch ein bisschen die Suche nach ihr selbst beinhaltet, nachdem sie sich jahrelang verpflichtet gefühlt hat, Irma beizustehen, sodass ihr eigenes Leben auf der Strecke blieb. Zeit ihres Lebens war die Mutter stumm, was ihre Kindheit betrifft, ihre Heimat in Böhmen Nina unbekannt. Wer war die Frau, die zwei Kinder großgezogen hat und ihnen dennoch bis zuletzt fremd geblieben ist? - »Zweiunddreißig Jahre, in denen Nina allein mit einer unlösbaren Aufgabe zurückgeblieben war: dafür zu sorgen, dass Mutti ihr Leben erträgt.« (Seite 37) - Der Autorin Claudia Rikl ist mit dem vorliegenden Buch etwas gelungen, was selten bei mir geschieht. Sie hat es geschafft, die Gefühlslage der Hauptfigur so abzubilden, dass diese auf mich abfärbte. So habe ich zu Beginn des Romans eine Distanz verspürt, die Nina zueigen ist, die anfangs sogar dazu geführt hat, dass ich mich abgekoppelt fühlte, obwohl die Geschichte doch ziemlich emotional ist. Dies war wichtig und richtig, um zu verstehen, wie einschneidend die Kindheit der Mutter war, welche Auswirkungen deren Erlebnisse besonders auf die ältere Tochter hatten, aber natürlich auch die Jüngste. - »Da ist auch eine Traurigkeit, die tiefer ist als die, die sie in den letzten Tagen gespürt hat, größer, monströser. Schmerz, der nicht ihrer ist und doch immer da war, der nie heilen konnte. Der verborgen liegt im tiefen Graben ihrer Vorgeschichte.« (Seite 239) - Erst im weiteren Verlauf wurde ich mit der Erzählung warm, habe zusammen mit Nina das Geheimnis ihrer Mutter gelüftet, erfuhr Fakten und Hintergründe, war bewegt, erschrocken, traurig und wütend, aber oft auch den Tränen nah. Je näher sich Nina der Lösung näherte, desto mehr bewegte mich der Roman, aus Abstand wurde Nähe, mit dem Verstehen kam letztendlich Akzeptanz. Kurz vor dem Finale war ich total aufgelöst, das Ende ließ mich weinend lächeln, nun waren Nina und ich am Ziel. Gerne empfehle ich dieses wunderbare Buch weiter.

  • Nähpummelchen

    5/5

    21.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fesselnde Familiengeschichte

    Dieses Buch erzählt eine spannende und vielschichtige Familiengeschichte über mehrere Generationen. Besonders interessant sind die historischen Ereignisse und Hintergründe, die mir nicht so bekannt oder präsent sind und mir deshalb neue Einblicke in die Vergangenheit geben. Ich habe diese Region von Spindlermühle und Oberelbe schon oft bereist und kann beim nächstes Besuch noch einmal mit ganz anderen Augen gucken. Die Autorin verbindet die Schicksale der Familienmitglieder geschickt mit der Geschichte ihrer Zeit. Dadurch entsteht ein lebendiges Bild davon, wie sich historische Ereignisse auf das Leben einzelner Menschen auswirken können. Die Figuren wirken glaubwürdig und ihre Geschichten berühren. Teilweise war es jedoch schwierig, den Wechseln zwischen den verschiedenen Zeiten zu folgen. Die Sprünge zwischen den Epochen innerhalb der Kapitel waren nicht immer sofort klar, sodass man manchmal überlegen musste, in welcher Zeit die Handlung gerade spielt. Trotzdem ist Elbland ein lesenswertes Buch. Die besondere Familiengeschichte und die weniger bekannten historischen Themen machen den Roman interessant und abwechslungsreich. Wer Familiengeschichten mit historischem Hintergrund mag, wird an diesem Buch Freude haben.

  • Leseprinzessin59

    5/5

    20.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vergangenheitsbewältigung

    Es ist März und ich habe mein erstes, persönliches Jahreshighlight gelesen. Mit "Elbland" hat Claudia Rikl ein sehr berührendes, gefühlvolles Buch über Familie, Zurückweisung und Schweigen, bzw. "nicht miteinander reden", geschrieben. Der Schreibstil liest sich leicht und trotzdem musste ich oft inne halten und das Gelesene "sacken" lassen. Es ist die Geschichte von Nina. Als ihre Mutter stirbt, die zeitlebens an Depressionen litt, begibt sie sich auf eine Reise in deren Vergangenheit. Der Prolog beginnt mit der Reise nach Böhmen, dem letzten gemeinsamen Familienurlaub mit ihrer Schwester Katja. Anschließend wird die Handlung in drei Zeitebenen erzählt. Von 1945 über 1987 bis in die Gegenwart. Weil mir der Schreibstil irgendwie bekannt vorkam habe ich etwas "nachgeforscht" und festgestellt, daß Claudia Rikl das Buch "Wellenkinder", welches mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, unter ihrem Pseudonym Liv Marie Bahrow geschrieben hat Uneingeschränkte Leseempfehlung

  • Bewertung

    5/5

    15.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Familiengeschichte

    Familie betrifft jeden, mal mehr, mal weniger. Auf alle Fälle bedeutet Familie viele Emotionen ob gute oder weniger gute. Besonders belastend wird es in Familien in denen über bestimmte "Dinge" oder Erlebtes nicht gesprochen wird. Ob aus Scham, Verletztheit oder um zu vergessen oder aus vielen anderen Gründen..... In dem Roman von Claudia Rikl "ELBLAND" dreht sich die Geschichte um eine Familie die ihre Wurzeln mütterlicherseits in Böhmen hat, welche in den Kriegsjahren vertrieben wurde - wie so viele - die sogenannten Sudetendeutschen. Die Hauptfigur Nina macht sich auf um ihre Wurzeln zu finden.... Dieser Roman berührt, nimmt einen mit in eine Zeit, die so hoffentlich nie mehr stattfindet! Die Autorin versteht es ausgezeichnet den Leser mitzunehmen, sie wechselt zwischen den Zeiten von 1945 bis heute in einer Leichtigkeit die sehr angenehm zu lesen ist. Das Cover ist sehr ansprechend und hat mich auch auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Ein sehr empfehlenswerter Roman!

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