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Produktbild: Glücklichere Tage

Glücklichere Tage Roman - Mit einem Nachwort von Helene Bukowski | Das Meisterwerk der kanadischen Klassikerin erstmals auf Deutsch - Ausgezeichnet mit dem Governor General's Award

3

21,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

5831

Erscheinungsdatum

26.02.2026

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

544 (Printausgabe)

Dateigröße

2917 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Monika Baark

Sprache

Deutsch

EAN

9783961612857

Beschreibung

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • Sprachkennzeichnung vorhanden
  • Inhalt auch ohne Farbwahrnehmung verständlich dargestellt
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

5831

Erscheinungsdatum

26.02.2026

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

544 (Printausgabe)

Dateigröße

2917 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Monika Baark

Sprache

Deutsch

EAN

9783961612857

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Spurensuche

drawe aus Landau am 09.03.2026

Bewertungsnummer: 3070409

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Morag Gunn ist eine Frau in der Mitte des Lebens. Sie ist Schriftstellerin und lebt in einem ehemaligen Farmhaus am Fluss in der kanadischen Prärie. Ihre 18jährige Tochter Pique verlässt sie, um sich auf Spurensuche zu begeben – und das ist der Punkt, an dem Morag ebenfalls zurückschaut und sich Fragen nach ihrer Geschichte und ihrer Identität stellt. „Der Fluss floss in beide Richtungen“. Mit diesem schlichten Satz beginnt Morags Geschichte. Windrichtung und Strömung sind die beiden Kräfte, die den Fluss bestimmen, und so erkennt sie auch in ihrem Leben diese besondere Verbindung von Vorwärtsdrängendem und Hemmenden. Morag wird früh Vollwaise und wächst bei Pflegeeltern auf, die dem verachteten weißen Prekariat zuzuordnen sind. Sie wächst vernachlässigt auf und lernt früh das soziale Außenseitertum kennen. Diesen hemmenden Kräften trotzt sie mit ihrem starken Willen: ihrer Entschlossenheit, der Enge der Präriestadt zu entfliehen und sich mit dem Schreiben ihren Lebenssinn zu geben. Ihr Pflegevater Christie mag als Müllsammler auf der untersten Stufe der sozialen Stufenleiter stehen, und sie wird sich zeit ihres Lebens schämen für seine Armut und die Verhältnisse, in denen sie aufwuchs, aber dennoch ist er es, der sie zu ihren Lebensthemen führt. Er ist Nachfahre der schottischen Siedler, die vermutlich in Folge der Clearances die Highlands verlassen mussten, und in seinen Erzählungen beschwört er die „glücklicheren Tage“ seiner Vorfahren herauf: die Geschichte von Helden und Kämpfen, von Opfermut und Vaterlandsliebe. Damit leistet er einen wichtigen Beitrag zur Identitätssuche Morags. Morag schließt sich einem anderen Außenseiter an: Jules Tonnerre. Jules stammt aus einer Métis-Familie, stammt also von französischen und indigenen Vorfahren ab und ist als Mischling ebenfalls der Verachtung der Gesellschaft ausgesetzt. Auch die Métis halten die Erinnerung an „glücklichere Tage“ aufrecht, v. a. an den Freiheitskämpfer Riel, und wie in Christies Erinnerungen vermischen sich die Familiengeschichten mit der kollektiven Erinnerung eines Volkes. Und beide leisten einen Beitrag zur Identifikation der Protagonisten mit ihrer Herkunft und ihrer Heimat. Die Autorin gestaltet Morags Identitätssuche stilistisch unglaublich vielseitig. In Vergangenheit und Gegenwart sucht sich Morag, und auch hierfür steht das Bild des Flusses, der Vergangenheit und Gegenwart zusammenführt. Ausgesprochen kunstvoll und unaufdringlich verwebt die Autorin die persönliche Geschichte Morags und Jules‘ mit der Geschichte Kandas, wohlwissend, dass die tradierten Erzählungen nicht unbedingt faktentreu sind, aber dennoch ihre eigene Wahrheit enthalten. Und damit gelingt ihr ein klug austariertes Bild der ethnischen Vielfalt Kanadas, bei dem sie deutlich auf die prekäre Situation der Betroffenen hinweist. Ein ganz besonderes Lese-Erlebnis!

Spurensuche

drawe aus Landau am 09.03.2026
Bewertungsnummer: 3070409
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Morag Gunn ist eine Frau in der Mitte des Lebens. Sie ist Schriftstellerin und lebt in einem ehemaligen Farmhaus am Fluss in der kanadischen Prärie. Ihre 18jährige Tochter Pique verlässt sie, um sich auf Spurensuche zu begeben – und das ist der Punkt, an dem Morag ebenfalls zurückschaut und sich Fragen nach ihrer Geschichte und ihrer Identität stellt. „Der Fluss floss in beide Richtungen“. Mit diesem schlichten Satz beginnt Morags Geschichte. Windrichtung und Strömung sind die beiden Kräfte, die den Fluss bestimmen, und so erkennt sie auch in ihrem Leben diese besondere Verbindung von Vorwärtsdrängendem und Hemmenden. Morag wird früh Vollwaise und wächst bei Pflegeeltern auf, die dem verachteten weißen Prekariat zuzuordnen sind. Sie wächst vernachlässigt auf und lernt früh das soziale Außenseitertum kennen. Diesen hemmenden Kräften trotzt sie mit ihrem starken Willen: ihrer Entschlossenheit, der Enge der Präriestadt zu entfliehen und sich mit dem Schreiben ihren Lebenssinn zu geben. Ihr Pflegevater Christie mag als Müllsammler auf der untersten Stufe der sozialen Stufenleiter stehen, und sie wird sich zeit ihres Lebens schämen für seine Armut und die Verhältnisse, in denen sie aufwuchs, aber dennoch ist er es, der sie zu ihren Lebensthemen führt. Er ist Nachfahre der schottischen Siedler, die vermutlich in Folge der Clearances die Highlands verlassen mussten, und in seinen Erzählungen beschwört er die „glücklicheren Tage“ seiner Vorfahren herauf: die Geschichte von Helden und Kämpfen, von Opfermut und Vaterlandsliebe. Damit leistet er einen wichtigen Beitrag zur Identitätssuche Morags. Morag schließt sich einem anderen Außenseiter an: Jules Tonnerre. Jules stammt aus einer Métis-Familie, stammt also von französischen und indigenen Vorfahren ab und ist als Mischling ebenfalls der Verachtung der Gesellschaft ausgesetzt. Auch die Métis halten die Erinnerung an „glücklichere Tage“ aufrecht, v. a. an den Freiheitskämpfer Riel, und wie in Christies Erinnerungen vermischen sich die Familiengeschichten mit der kollektiven Erinnerung eines Volkes. Und beide leisten einen Beitrag zur Identifikation der Protagonisten mit ihrer Herkunft und ihrer Heimat. Die Autorin gestaltet Morags Identitätssuche stilistisch unglaublich vielseitig. In Vergangenheit und Gegenwart sucht sich Morag, und auch hierfür steht das Bild des Flusses, der Vergangenheit und Gegenwart zusammenführt. Ausgesprochen kunstvoll und unaufdringlich verwebt die Autorin die persönliche Geschichte Morags und Jules‘ mit der Geschichte Kandas, wohlwissend, dass die tradierten Erzählungen nicht unbedingt faktentreu sind, aber dennoch ihre eigene Wahrheit enthalten. Und damit gelingt ihr ein klug austariertes Bild der ethnischen Vielfalt Kanadas, bei dem sie deutlich auf die prekäre Situation der Betroffenen hinweist. Ein ganz besonderes Lese-Erlebnis!

Vergangenheit, Herkunft und Identität

Anna.Lysis (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 19.05.2026

Bewertungsnummer: 3142937

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Glücklichere Tage“ von Margaret Laurence erzählt die Geschichte von Morag Gunn, die als Waise in der kanadischen Prärie aufwächst und sich später als Schriftstellerin ein eigenes Leben aufbaut. Als ihre Tochter erwachsen wird, beginnt Morag verstärkt über ihre Vergangenheit, ihre Herkunft und ihr Leben nachzudenken. Margaret Laurence schreibt ruhig und mit großer erzählerischer Tiefe. Der Roman springt zwischen verschiedenen Zeiten und Erinnerungen, wodurch nach und nach ein vielschichtiges Bild von Morags Leben entsteht. Dabei verbindet die Autorin persönliche Erfahrungen mit größeren Fragen nach Zugehörigkeit, Erinnerung und Selbstverständnis. Besonders gelungen fand ich die Atmosphäre des Romans. Die kanadische Prärie, die Erinnerungen an Morags Kindheit und die unterschiedlichen Geschichten ihrer Familie und ihres Umfelds schaffen eine dichte, oft beinahe melancholische Stimmung. Trotz seines ruhigen Tempos entwickelt der Roman eine große emotionale Wirkung. „Glücklichere Tage“ ist kein Buch für schnelles Lesen, sondern ein ruhiger Entwicklungsroman, der von seinen Figuren, Erinnerungen und Zwischentönen lebt. Für mich war der Roman eine eindrucksvolle literarische Entdeckung.

Vergangenheit, Herkunft und Identität

Anna.Lysis (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 19.05.2026
Bewertungsnummer: 3142937
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Glücklichere Tage“ von Margaret Laurence erzählt die Geschichte von Morag Gunn, die als Waise in der kanadischen Prärie aufwächst und sich später als Schriftstellerin ein eigenes Leben aufbaut. Als ihre Tochter erwachsen wird, beginnt Morag verstärkt über ihre Vergangenheit, ihre Herkunft und ihr Leben nachzudenken. Margaret Laurence schreibt ruhig und mit großer erzählerischer Tiefe. Der Roman springt zwischen verschiedenen Zeiten und Erinnerungen, wodurch nach und nach ein vielschichtiges Bild von Morags Leben entsteht. Dabei verbindet die Autorin persönliche Erfahrungen mit größeren Fragen nach Zugehörigkeit, Erinnerung und Selbstverständnis. Besonders gelungen fand ich die Atmosphäre des Romans. Die kanadische Prärie, die Erinnerungen an Morags Kindheit und die unterschiedlichen Geschichten ihrer Familie und ihres Umfelds schaffen eine dichte, oft beinahe melancholische Stimmung. Trotz seines ruhigen Tempos entwickelt der Roman eine große emotionale Wirkung. „Glücklichere Tage“ ist kein Buch für schnelles Lesen, sondern ein ruhiger Entwicklungsroman, der von seinen Figuren, Erinnerungen und Zwischentönen lebt. Für mich war der Roman eine eindrucksvolle literarische Entdeckung.

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Glücklichere Tage

von Margaret Laurence

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