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Produktbild: Die Witwer von Chaltouva

Die Witwer von Chaltouva Roman | Ein Roman aus der Provinz über die Provinz, aber alles andere als provinziell

1

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

29.01.2026

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

3076 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783843738514

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Text-to-Speech

Ja

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  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • Sprachkennzeichnung vorhanden
  • Inhalt auch ohne Farbwahrnehmung verständlich dargestellt
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

29.01.2026

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

3076 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783843738514

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Ein Leckerbissen für Liebhaber gehobener Literatur

Bewertung am 26.03.2026

Bewertungsnummer: 3089370

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zur Handlung: Die Zeit, zu der die Geschichte in dem fiktiven Ort Chaltouva spielt wird in dem Buch nicht ausdrücklich erwähnt, da aber von der Kolonialzeit in Afrika geschrieben wird, muss es um 1880 sein. Die Menschen in Chaltouva sind eigenbrötlerisch. Ihr Alltag ist von harter Arbeit und konservativem Denken geprägt. Die Sprache ist so derbe wie die Charaktere und wurde vom Autor perfekt an die Dorfbewohner angepasst. Wer in Chaltouva lebt, bleibt in der Regel dort. Ein paar wenige gehen in die Kolonien, denn der Traum von einem besseren Leben scheint unerreichbar und zu viele haben ihre Träume aufgegeben, wenn sie jemals welche hatten. Einzig das Wettangeln auf die großen Witwer, urige große welsartige Fische, bedeuten einen Lichtblick für die Männer des Dorfes. Der Sieg bedeutet mehr als einen Gewinn. Er entscheidet über den gesellschaftlichen Rang bis zum nächsten Jahr und ist heiß umkämpft. Die Geschichte dreht sich um das Liebespaar Max und Klara, die aus dieser Tristesse ausbrechen wollen. Von dem Leben und den Erwartungen ihrer Familien, von den Eigenheiten des Dorfes, das auf einmal von einem Mord erschüttert wird. Zum Buch: Schon beim ersten Absatz musste ich Innehalten. Im kompletten Buch wird die wöchentliche Rede nicht mit " gekennzeichnet. Das irritierte mich anfangs etwas, besonders, wenn mehrere Personen durcheinander reden. Der Ausdruck des Autors ist so derbe wie die Protagonisten. Diese sprachliche Anpassung gefiel mir, dadurch erfahren die Lesenden noch mehr die Stimmung der damaligen Zeit und es veranschaulicht auch die Emotionen und Eigenheiten der Dörfler. Gelegentlich sind im Buch lexikonartige Erklärungen zu einzelnen Dingen. Das gibt dem Roman eine besondere Note: Als wäre es eine Mischung aus Erzählung und Sachbericht der Ereignisse. Besonders berührt hat mich die Geschichte von Max und Klara, die versuchen, dem Leben in Chaltouva zu entrinnen, bevor sie ihre Träume aufgeben wie ihre Mütter,  die sich auch nichts sehnlicher gewünscht hätten, als vor diesem trostlosen, tristen und vorbestimmten Leben zu fliehen. Sie können den Wunsch ihrer Kinder als einzige verstehen, denn wer in Chaltouva lebt, hat sich abgefunden mit seinem Schicksal. Der Mord bringt Aufruhr ins Dorf. Nun zeigt sich bei vielen deutlich ihr Charakter, der Vorbehalt gegen die Obrigkeit, die diese Tat aufklären will. Beinahe könnte man sagen, die Karten werden neu gemischt.  Und zum ersten Mal entscheidet nicht mehr der größte gefangene Witwer über das Schicksal von Chaltouva. Hier nimmt die Handlung eine Wendung und der Autor spielt eine Karte nach der anderen mit den Geheimnissen und Enthüllungen bis zum mehr als gelungenen Finale. Mein Fazit: "Die Witwer von Chaltouva" ist ein Buch für Liebhaber gehobener Literatur, die sprachlich Handlung und Zeit widerspiegelt und mit einer gut durchdachten Handlung überzeugt.

Ein Leckerbissen für Liebhaber gehobener Literatur

Bewertung am 26.03.2026
Bewertungsnummer: 3089370
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zur Handlung: Die Zeit, zu der die Geschichte in dem fiktiven Ort Chaltouva spielt wird in dem Buch nicht ausdrücklich erwähnt, da aber von der Kolonialzeit in Afrika geschrieben wird, muss es um 1880 sein. Die Menschen in Chaltouva sind eigenbrötlerisch. Ihr Alltag ist von harter Arbeit und konservativem Denken geprägt. Die Sprache ist so derbe wie die Charaktere und wurde vom Autor perfekt an die Dorfbewohner angepasst. Wer in Chaltouva lebt, bleibt in der Regel dort. Ein paar wenige gehen in die Kolonien, denn der Traum von einem besseren Leben scheint unerreichbar und zu viele haben ihre Träume aufgegeben, wenn sie jemals welche hatten. Einzig das Wettangeln auf die großen Witwer, urige große welsartige Fische, bedeuten einen Lichtblick für die Männer des Dorfes. Der Sieg bedeutet mehr als einen Gewinn. Er entscheidet über den gesellschaftlichen Rang bis zum nächsten Jahr und ist heiß umkämpft. Die Geschichte dreht sich um das Liebespaar Max und Klara, die aus dieser Tristesse ausbrechen wollen. Von dem Leben und den Erwartungen ihrer Familien, von den Eigenheiten des Dorfes, das auf einmal von einem Mord erschüttert wird. Zum Buch: Schon beim ersten Absatz musste ich Innehalten. Im kompletten Buch wird die wöchentliche Rede nicht mit " gekennzeichnet. Das irritierte mich anfangs etwas, besonders, wenn mehrere Personen durcheinander reden. Der Ausdruck des Autors ist so derbe wie die Protagonisten. Diese sprachliche Anpassung gefiel mir, dadurch erfahren die Lesenden noch mehr die Stimmung der damaligen Zeit und es veranschaulicht auch die Emotionen und Eigenheiten der Dörfler. Gelegentlich sind im Buch lexikonartige Erklärungen zu einzelnen Dingen. Das gibt dem Roman eine besondere Note: Als wäre es eine Mischung aus Erzählung und Sachbericht der Ereignisse. Besonders berührt hat mich die Geschichte von Max und Klara, die versuchen, dem Leben in Chaltouva zu entrinnen, bevor sie ihre Träume aufgeben wie ihre Mütter,  die sich auch nichts sehnlicher gewünscht hätten, als vor diesem trostlosen, tristen und vorbestimmten Leben zu fliehen. Sie können den Wunsch ihrer Kinder als einzige verstehen, denn wer in Chaltouva lebt, hat sich abgefunden mit seinem Schicksal. Der Mord bringt Aufruhr ins Dorf. Nun zeigt sich bei vielen deutlich ihr Charakter, der Vorbehalt gegen die Obrigkeit, die diese Tat aufklären will. Beinahe könnte man sagen, die Karten werden neu gemischt.  Und zum ersten Mal entscheidet nicht mehr der größte gefangene Witwer über das Schicksal von Chaltouva. Hier nimmt die Handlung eine Wendung und der Autor spielt eine Karte nach der anderen mit den Geheimnissen und Enthüllungen bis zum mehr als gelungenen Finale. Mein Fazit: "Die Witwer von Chaltouva" ist ein Buch für Liebhaber gehobener Literatur, die sprachlich Handlung und Zeit widerspiegelt und mit einer gut durchdachten Handlung überzeugt.

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Die Witwer von Chaltouva

von Sven Heuchert

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