Wenn du weißt, dass du für jemanden die ganze Welt bist
Als Pina mitten auf der Straßenkreuzung zusammenbricht, hat sie nur einen Gedanken: Wer kümmert sich jetzt um Leo? Ihr Sohn ist zwanzig Jahre alt und lebt in seiner eigenen Welt, die außer ihm nur Pina kennt. Morgens verlässt er das Bett erst, wenn eine grüne Blase in seiner Lavalampe aufsteigt. Wenn er Treppen geht, dann in seinem eigenen Rhythmus: immer zwei Schritte vor und einen Schritt zurück.
Die übrigen Hausbewohner verstehen den merkwürdigen Jungen nicht. Die sechzehnjährige Schulabbrecherin Zola, der resignierte Einsiedler Wojtek und die lebensmüde Seniorin Inge haben mit sich selbst schon genug zu tun. Doch jetzt liegt Pina auf der Intensivstation und Leo ist zum ersten Mal allein in der Wohnung. Die Nachbarn sind in Schockstarre. Sie können doch wohl nicht zuständig sein! Aber Leo braucht sie. Und während diese ungewöhnliche Truppe durch einen völlig neuen Alltag stolpert, realisiert jeder Einzelne von ihnen: Sie brauchen Leo auch.
Vera Zischke erzählt voller Witz und Wärme von einer Hausgemeinschaft, die zusammenhält.
»Mit Pina fällt aus gibt Vera Zischke der Buchbranche eine neue Facette. Tief. Klar. Bewegend. Und absolut relevant.« Westdeutsche Zeitung
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Bewertung
5/5
16.08.2026
eBook (ePUB 3)
Überwältigend
Pina fällt aus hat mich einfach überwältigt. Dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite tief berührt und emotional vollkommen mitgerissen. Die Geschichte, die Gefühle und die Botschaften haben mich noch lange nach dem Lesen begleitet.
Für mich war dieses Buch nicht nur ein großartiges Leseerlebnis, sondern ein echtes Lebenshighlight. Es hat mich zum Nachdenken gebracht, mich bewegt und auf eine Weise berührt, wie es nur ganz wenige Bücher schaffen. Ich kann es jedem von Herzen empfehlen – dieses Buch bleibt im Kopf und vor allem im Herzen.
Bewertung
5/5
05.08.2026
eBook (ePUB 3)
Rührende Geschichte mit Tiefgang
Eine berührende Geschichte. Pina, die alleinbetreuende Mutter eines behinderten, jungen Mannes bricht zusammen und kann von einem Moment zum anderen nicht mehr für ihren Sohn dasein. Die anderen Hausbewohner nehmen sich ungefragt zaghaft der Aufgabe an, sich um Leo zu kümmern, in seine Welt einzutauchen und sich gleichzeitig aus eigenen Zwängen zu befreien. Liebevoll erzählt und man fühlt sich gerne in die verschiedenen Charaktere ein. Schön, wenn sich eine Notsituation in der Realität auch so lösen liesse.
Test-LR
5/5
26.06.2026
eBook (ePUB 3)
Wenn Du denkst, es geht nicht mehr ...
Mein Eindruck:
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"Und dann kommt eine Frage in ihm auf, die auf den ersten Blick ungeheuerlich klingt, aber vielleicht liegt das auch daran, dass er sich so oft nicht als Teil dieser Welt fühlt, sondern als außenstehender Beobachter. Die Frage lautet: Diese soziale Kälte, von der alle reden. Bin das vielleicht auch ich?" (S. 71)
Dieses Buch ist wirklich etwas ganz Besonderes: Es ist warmherzig geschrieben und dadurch, dass die Sichtweisen aller Beteiligten mit Ausnahme der von Leo geschildert wurden, kann man sich in alle gut hineinfühlen.
Da ist einmal die 86-jährige Inge Russeck, die seit dem Tod ihres Ehemannes und vieler Freundinnen keinen rechten Lebensantrieb mehr hat. Dann ist da Alina, genannt Zola. Sie ist 16 Jahre alt, von der Schule verwiesen und zockt die meiste Zeit. Jegliche Bemühungen ihres Vaters, ihr einen Ausbildungsplatz zu vermitteln, scheiterten bisher. Sie ist frustriert, wenig selbstbewusst und hat eine Menge Wut in sich. Und dann ist da Woijtek, der sich einsam fühlt und nur, um einer Frau zu imponieren und Kontakt zu ihr als Händlerin zu haben, bestimmte Figuren sammelt, die ihn eigentlich gar nicht interessieren. Nach und nach lernt diese Zweckgemeinschaft, einander zu schätzen und wird so etwas wie eine Familie für Leo. Sie nennen sich scherzhaft "Drei schräge Vögel für Leo".
Und das trifft auch den Kern des Romans: Er ist schräg - und gleichzeitig wunderbar! Zum einen ist Leos Gedankenwelt für einen Außenstehenden seltsam und trotzdem, oder gerade deshalb vermag er das Wesentliche mit seinen einfachen Kommentaren auf den Punkt zu bringen und den Leser manchmal auch zum Schmunzeln zu bringen, aber auch zum Nachdenken. Dies ist eine andere Erzählung von Inklusion. Eine Inklusion, die durch Zufall entsteht und doch funktionierte. Eine Lebensgeschichte, die vielleicht unrealistisch klingt, aber doch realistisch sein könnte. Eine Geschichte, die Menschen aus unserer Regierung lesen sollten, die aktuell mit Sparmaßnahmen für Menschen wie Leo drohen. Aber natürlich auch eine Geschichte für alle Menschen. Es ist eine Geschichte, die Mut macht, dass Inklusion keine Maßnahme ist, die in irgendwelchen Einrichtungen isoliert stattfindet. Sie sollte Teil der gesamten Gesellschaft sein und jeder von uns ist dazu aufgerufen, sich seine Gedanken zu machen, um seinen Teil beizutragen. Es ist aber auch eine Geschichte über die soziale Vereinsamung in unserer Gesellschaft, durch Alter, Social Media etc.
Auch wenn die Figuren in diesem Roman mit viel Mut, Zufall und manchmal auch absurden Ideen aktiv werden, so kann sich jeder Leser von den Charakteren eine Scheibe abschneiden und lernen, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und sein Leben in die Hand zu nehmen.
Und auch Pina erfährt eine positive Entwicklung. Sie verkörperte den Prototyp einer Mutter, an der alles hängt, die alles perfekt machen will, aber letztendlich daran zerbricht. Am Ende merkt sie, dass es auch anders gehen kann. Manchmal braucht es einen radikalen Schicksalsschlag, der ein Leben verändern kann, auch zum Positiven. Dass es genauso kommt, erscheint in der Realität sehr unwahrscheinlich. Aber es gibt immer Hoffnung auf das scheinbar Unmögliche!
"Wojtek hat bislang geglaubt, dass es eine Normalität gibt. Dass es einen Normalmenschen gibt, der normale Dinge tut, sagt und denkt. Aber das war, bevor er wusste, dass Zola von zu Hause rausgeflogen ist, weil sie den Familienfrieden gestört hat. Oder dass Inge mit einem Formular beweisen muss, dass sie am Leben ist. Bevor er erlebt hat, wie Leo aus dem Bus rausgebrüllt wurde. Vielleicht gibt es keine Normalität. Vielleicht wird ganz schön viel Mist im Namen dieser Normalität gemacht, weil alle so furchtbar viel Angst davor haben, nicht normal zu sein." (S. 130)
Und nicht zuletzt ist dieses Buch einfach toll, weil in den Gedanken der Figuren so viele wahre Dinge poetisch auf den Punkt gebracht wurden. Ich habe diesen ruhigen, sehr tiefsinnigen Roman sehr genossen!
Fazit:
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Ein warmherzig geschriebener Roman über soziale Einsamkeit, Inklusion und Hoffnung in scheinbar ausweglosen Situationen
Bewertung
Thalia Book Circle Community
5/5
26.06.2026
eBook (ePUB 3)
Drei Vögel für Leo
Pina lebt mit ihrem 20-jährigen Sohn Leo zusammen in einer Wohnung und verfolgt einen klar strukturierten Tagesablauf. Denn Leo lebt in seiner eigenen Welt, die nach eigenen Regeln und schlecht mit Störung im Außen funktioniert. Doch eines Tages bricht Pina mitten auf einer Straßenkreuzung zusammen und kommt für mehrere Wochen ins Krankenhaus. Ihre einzige und größte Sorge: Wer kümmert sich nun um Leo, für den alles so sein muss, wie es immer ist?
Darauf findet sich recht bald eine Antwort: Zola, die 16-jährige Schulabbrecherin, der Eigenbrötler Wojtek und die Rentnerin Inge, die eigentlich nie ihre Wohung verlässt. Sie sind die selbsternannten drei schrägen Vögel für Leo, die sich immer mehr mit seiner Welt vertraut machen und sich seinem Rhythmus anpassen.
Vera Zischke schafft nicht nur Einblicke in Leos Abläufe, Pinas Sorgen und die konstante Belastung, die nach außen hin gar nicht unbedingt sichtbar ist, sondern durch die verschiedenen Figuren eine ganze Bandbreite an eigenen Welten mit eigenen Regeln, Schwierigkeiten und Belastungen im Leben. Die Kombination aus Zola, Wojtek, Inge, Pina und Leo zeigen, wie sehr andere bereichernd und unterstützend sind und dass Hilfebedarf sichtbar gemacht werden muss, damit unterstützt werden kann.
Ein sehr berührender Roman, der ehrlich und trotz der schweren Thematik dennoch grundsätzlich humorvoll und leichtfüßig daherkommt, und bei mir ein verstärkteres Bewusstsein geschaffen hat.
Ich habe Leo und die drei schrägen Vögel sehr ins Herz geschlossen und die Lesezeit mit ihnen sehr genossen.
Bewertung
Orell Füssli Book Circle Community
5/5
08.06.2026
eBook (ePUB 3)
Es braucht drei Vögel
Pina ist Mutter eines besonderen Kindes. Leo ist 20 Jahre alt und lebt in seiner eigenen Welt, nach aussen hin einfach behindert, im Inneren weise und lebensfroh. Er braucht seine Routinen und reagiert empfindlich auf jede Abweichung. Deswegen hat Pina ihr Leben komplett auf ihn ausgerichtet, es funktioniert. Bis sie zusammenklappt und wegen eines Magendurchbruchs auf der Intensivstation landet. Während sie sich wieder ins Leben kämpfen muss, ist Leo bei der 86jährigen Inge gestrandet, die ja eigentlich nur anderthalb Stunden auf ihn hätte aufpassen müssen. In ihrer Nt zieht sie Zola, eine Sechzehnjährige und den zurück haltenden Wojtec in die Situation hinein. Schnell wird aus dem anfänglichen Widerstand gegen die Lage ein sehr besonderes Bündnis. Besonders Zola bekommt Zugang zu Leo - aber auch die anderen lernen über Leo auch über sich selbst.
Das ist das Tolle dieser Geschichte. Drei Personen, die mehr als genug mit sich selbst zu tun haben, von der Gesellschaft übersehen, werden zu einer Gemeinschaft. Sie stellen sich gegen den Standard, der von Zolas Vater als Gegenpol gut dargestellt wird, kämpfen nicht nur für Leo, sondern auch für sich selbst.
Eine Geschichte, die ans Herz geht. Und zeigt, dass das „Richtige“ nicht immer das Beste ist.
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5/5
22.07.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Einfach wunderschön!
Dies ist das zweite Buch der Autorin und Journalistin Vera Zischke. Diesen Namen sollten wir uns merken!
Im Roman geht es um Pina, eine alleinerziehende Mutter, deren Lebensabläufe völlig auf ihren 20jährigen Sohn Leo, einen Autisten, abgestimmt sind. Wenn Leo morgens das Stiegenhaus hinabsteigt, geht er zwei Schritte nach vor, und einen zurück. Es ist immer spannend, ob er dann noch seinen Bus zur betreuten Werkstätte erwischt. Für Pina ist das wichtig, denn während Leo dort Zeit verbringt, muss sie arbeiten.
Alles in Leos und Pinas Wohnung hat seinen Platz. Wird nur der Teller am Tisch ein wenig verrückt, dann verrückt sich auch etwas in Leo und es braucht seine Zeit, bis wieder alles seine Ordnung hat.
Pina kann sich nicht vorstellen, wie Leo ohne sie zurechtkommen soll.
Außer der alten Nachbarin Inge, für die Pina Einkäufe erledigt und die währenddessen Leo beaufsichtigt (d.h. vor den Fernseher setzt) hat sie ja niemanden.
Doch dann passiert es: Pina bricht auf offener Straße zusammen und ist von da an auf unbestimmte Zeit Intensivpatientin.
Wer kümmert sich nun um Leo?
Sollte das die Greisin Inge sein, die seit 10 Jahren nicht mehr ihre Wohnung verlassen hat?
Oder die ebenso im Haus wohnende 16jährige immerzu wütende Schulabbrecherin Zola? Auch der Eigenbrötler Woijtek hat schon genug mit sich selbst zu kämpfen. Und doch formieren sich diese drei schrägen Vögel, zuerst unfreiwillig, um Leo bis zu Pinas Genesung beizustehen.
Mir hat dieser Roman unglaublich gut gefallen. Pina ist eine Mutter, die darum kämpft, ihren Sohn am "normalen" Leben teilhaben zu lassen. Auch wenn es für sie bedeutet, für sich selbst nicht viel Zeit zu haben - sie möchte nicht, dass Leo in ein Heim irgendwo am Rande der Stadt abgeschoben und für die Gesellschaft unsichtbar gemacht wird.
Vera Zischkes Roman geht unter die Haut, man weint und lacht und lebt mit.
Und das Tüpfelchen auf dem i: Kurt Cobain kommt auch vor.
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5/5
21.07.2026
eBook (ePUB 3)
Die Mutsch macht Urlaub?
Pina ist alleinerziehend und kümmert sich liebevoll um ihren 20-jährigen Sohn Leo, der Autismus hat. Ihr Alltag ist bis ins kleinste Detail strukturiert. Jeden Morgen bekommt Leo seine Cornflakes, die er erst nach genau drei Minuten isst. Danach müssen sie sich beeilen, damit er den Bus erreicht. Doch selbst die Treppe geht Leo immer nach seinem festen Muster: zwei Stufen vor, eine zurück, dann wieder zwei vor, bis sie unten angekommen sind. Alles hat seine feste Ordnung.
Doch plötzlich verändert sich alles. Pina landet auf der Intensivstation und kann sich nicht mehr um Leo kümmern. Nun sind es die Nachbarn, die sich um ihn kümmern. Anfangs verstehen sie nicht, warum Leo so handelt, wie er es tut. Doch nach und nach lernen sie ihn kennen und akzeptieren ihn so, wie er ist.
Der Roman zeigt auf berührende Weise, was Gemeinschaft und Zusammenhalt bedeuten. Die Nachbarn stehen für Leo ein und helfen ihm dabei, sich einen großen Traum zu erfüllen: selbst Bus zu fahren. Gleichzeitig spiegelt das Buch auch unsere heutige Gesellschaft wider, denn Leo erlebt immer wieder Ablehnung aufgrund seiner Behinderung. Obwohl er vieles anders wahrnimmt und nicht alles versteht, hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass er genau wusste, wie sehr seine Mutter und schließlich auch die Nachbarschaft ihn mögen & lieben.
Pina fällt aus ist ein wundervoller, berührender und gleichzeitig humorvoller Roman. Er hat mich zum Lachen gebracht, aber auch sehr bewegt. Ein Buch, das ans Herz geht und lange nachwirkt.
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5/5
11.06.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Lavalampe….
Die Hansastraße hält zusammen. Leo ist ein Teil dieser Welt wie alle anderen auch. Pina will nicht nur, dass er versorgt ist, sie will, dass er dazugehört. Als sie ausfällt, passiert genau das, zuerst unfreiwillig dann freiwillig. Ein wunderbares Buch, das zeigt, was nächsten Liebe wirklich bedeutet. Bitte Lesen.
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5/5
28.05.2026
eBook (ePUB 3)
Ohne Pina geht es nicht!
Pina muss rund um die Uhr funktionieren - für Ihren Sohn Leo, der in seiner eigenen Welt lebt. Jeden Tag versucht Sie für Ihren Sohn seine Routinen beizubehalten, und jeden Tag ist die erste schwierige Herausforderung den Bus zu erwischen. Doch eines Tages bricht Pina zusammen und die etwas eigenwilligen Nachbarn sind plötzlich für Leo "zuständig"
Ein berührender und witziger Roman, mit vielen zwischenmenschlichen Themen.
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5/5
04.05.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Lesen, mitfühlen und danach die Welt mit offenen Augen sehen
Was passiert, wenn die Person, die immer alle Fäden zusammenhält, plötzlich wegbricht??
Es passiert das Unvorstellbare, denn Leo ist anders und lebt anders. Pina, seine Mutter ist die Übersetzerin zwischen ihm und dem Rest der Welt und ohne seine Mutsch wird der Alltag für Leo eine wahre Herausforderung. Vera Zischke schreibt in ihrem Roman über etwas, das mitten unter uns passiert und das wir doch viel zu oft übersehen. Es ist die Geschichte von Pina, die ihren autistischen Sohn Leo allein durch den Alltag manövriert, bis ihr Körper die Notbremse zieht. Was folgt, ist kein klassisches Drama, sondern eine zutiefst menschliche Geschichte über das Aufwachen einer Nachbarschaft. Keiner weiß so richtig mit der Situation umzugehen, doch gemeinsam zeigen sich Mut, Willen und Zusammenhalt, der für Leo lebensnotwendig ist. Mit viel Feinsinn und Gespür tasten sie sich in der Welt von Leo voran und erfahren was im Leben wirklich wichtig ist. Hinsehen statt wegschauen lautet ihre Devise und sie machen dadurch die Zeit in der Leos Mutsch Urlaub macht, um vieles erträglicher. Doch nicht nur Leo wächst über sich hinaus, auch Inge, Woitjek und Zola erleben viele wertvolle Momente, die ihr Leben positiv bereichern. Eine bunt zusammengewürfelte Hausgemeinschaft, Menschen die sich vorher kaum eines Blickes gewürdigt haben, zeigen Menschlichkeit und übernehmen Verantwortung für Leo. Eine Geschichte, die unter die Haut geht, ein Buch das erst den Boden unter den Füßen wegzieht und einen dann ganz sanft wieder auffängt. Es ist ein Plädoyer für mehr Empathie und ein Aufruf zum Hinsehen. Wir brauchen einander - Gemeinschaft, Nachbarschaft und die heilende Kraft des Mitgefühls.
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