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Weiter nach Osten Roman | Von einem jungen russischen Soldaten, der nicht in den Krieg ziehen will

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.06.2026

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

90

Maße (L/B/H)

19/11,8/0,8 cm

Gewicht

96 g

Auflage

1

Originaltitel

Tangente vers l'est

Übersetzt von

Andrea Spingler

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47553-9

Beschreibung

Rezension

»Auf intensive Weise werden hier Leerstellen der Gefühle abgetastet, und es ist ästhetisch äußerst faszinierend, wie die Beziehung von Aljoscha und Hélène in all ihren Ambivalenzen dargestellt wird. ... Das Ganze hat etwas zeitlos Allegorisches und ist dennoch nah an der unmittelbaren politischen Gegenwart – hart und pur eben.« ("wochentaz")
»Dieses Buch ist großartig und betörend. Auf knapp hundert Seiten versammelt Kerangal die Unbarmherzigkeit von Systemen, den Abgrund des Unbekannten, den Ruf der Fremde, die menschliche Solidarität.« ("L’Express")
»Die Weite der Landschaft und die Enge des Zuges machen deutlich, wie bedeutend die Nähe zwischen Menschen sein kann. In Zeiten des Krieges kann diese Nähe für Befreiung und Erlösung sorgen.« ("The New Yorker")
»Wahnsinnig spannend und unheimlich schön erzählt.« ("3sat")
»Ohne Sentimentalität erzählt de Kerangal von der Lage zwangsrekrutierter Männer ... [Ihre Sprache ist] dicht, bildhaft und poetisch ...« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Der Roman ... ist in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich. Er ist atmosphärisch dicht und inten- siv und dabei so spannend bis zur letz- ten Seite. Fast nebenbei gelingt es der Autorin, in einer poetischen Sprache die unendliche Weite und Schönheit Sibiriens zu beschreiben.« ("Badisches Tagblatt")
»Trotz oder vielleicht gerade wegen seiner Kürze ist der Roman in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich. Er ist atmosphärisch dicht und intensiv und spannend.« ("Südwest Presse, Ulm")
»Ein kleiner Roman, der eine große Welt öffnet.« ("ORF")
»Diese Gegensätzlichkeit von Bewegung und Innehalten, Enge und Weite … schafft [Maylis de Kerangal], in dieser komprimierten Weise zu erzählen. « ("3sat Buchzeit")
»Ein perfekter Roman, schmal, zart, atemberaubend.« ("MDR")

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Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.06.2026

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

90

Maße (L/B/H)

19/11,8/0,8 cm

Gewicht

96 g

Auflage

1

Originaltitel

Tangente vers l'est

Übersetzt von

Andrea Spingler

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47553-9

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Grossartig

Bewertung am 06.09.2025

Bewertungsnummer: 2587966

Bewertet: eBook (ePUB)

Ein dünnes Buch aber dicht gepackt, die Geschichte ist spannend und lässt einen nicht los. Einerseits wird die Landschaft entlang der Strecke plastisch gemacht, aber vor allem erscheinen die Personen aus dem Buch, mit wenigen Worten beschrieben, realistisch vor dem inneren Auge. Die Handlung selbst wird atemlos linear erzählt und die Übersetzung ist ausserordentlich gut.

Grossartig

Bewertung am 06.09.2025
Bewertungsnummer: 2587966
Bewertet: eBook (ePUB)

Ein dünnes Buch aber dicht gepackt, die Geschichte ist spannend und lässt einen nicht los. Einerseits wird die Landschaft entlang der Strecke plastisch gemacht, aber vor allem erscheinen die Personen aus dem Buch, mit wenigen Worten beschrieben, realistisch vor dem inneren Auge. Die Handlung selbst wird atemlos linear erzählt und die Übersetzung ist ausserordentlich gut.

Es fährt ein Zug nach…

Juti aus HD am 23.01.2025

Bewertungsnummer: 2913278

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es fährt ein Zug nach Nirgendwo 2012 ist die französische Originalausgabe erschienen. Damals gab es keinen Ukraine-Krieg. Deswegen geht die Reise nach Osten über die Transsibirische Eisenbahn, ein Ort meiner Sehnsucht. Rekrut Aljoscha steigt ganz im Westen ein, doch wird er vorher von zwei seiner Kameraden blaut und rot geschlagen. Er kann in den Zug fliehen, doch die Lust zum Militär, wenn es sie je gab, ist verschwunden. Da ist ihm das Glück hold. Er trifft im Zug Helene, eine Französin, die seine Sprache zwar nicht spricht, aber durch die blaue Flecken im Gesicht ahnt, was geschehen ist. Sie versteckt Aljoscha in ihrem 1.Klasse-Abteil. Zunächst wird die Geschichte aus Aljoschas Sicht erzählt. Erst als Helene die Bühne betritt, wird die Erzählung auktorial. Selbstverständlich sucht das Militär den Desertierten und ob das erfolgreich ist, erzeugt auf den letzten 40 Seiten eine knisternde Spannung, die auch ich nicht nehmen will. 5 Sterne für diese kurze Novelle.

Es fährt ein Zug nach…

Juti aus HD am 23.01.2025
Bewertungsnummer: 2913278
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es fährt ein Zug nach Nirgendwo 2012 ist die französische Originalausgabe erschienen. Damals gab es keinen Ukraine-Krieg. Deswegen geht die Reise nach Osten über die Transsibirische Eisenbahn, ein Ort meiner Sehnsucht. Rekrut Aljoscha steigt ganz im Westen ein, doch wird er vorher von zwei seiner Kameraden blaut und rot geschlagen. Er kann in den Zug fliehen, doch die Lust zum Militär, wenn es sie je gab, ist verschwunden. Da ist ihm das Glück hold. Er trifft im Zug Helene, eine Französin, die seine Sprache zwar nicht spricht, aber durch die blaue Flecken im Gesicht ahnt, was geschehen ist. Sie versteckt Aljoscha in ihrem 1.Klasse-Abteil. Zunächst wird die Geschichte aus Aljoschas Sicht erzählt. Erst als Helene die Bühne betritt, wird die Erzählung auktorial. Selbstverständlich sucht das Militär den Desertierten und ob das erfolgreich ist, erzeugt auf den letzten 40 Seiten eine knisternde Spannung, die auch ich nicht nehmen will. 5 Sterne für diese kurze Novelle.

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von Maylis de Kerangal

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Chiara Pilat

Thalia Linz – Landstraße

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4/5

Long way down

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine kurzweilieg und doch berührende Geschichte, welche in Erinnerung bleibt. Aljoscha und Helene, zwei Flüchtige auf ganz und gar unterschiedliche Weise, beide in verschiedenen Abschnitten ihres Lebens, treffen in der Transsibirischen Eisenbahn aufeinander. Mit Feingefühl wird geschildert wie sie sich ohne Worte gegenseitig inspirieren, helfen und Trost schenken.
  • Chiara Pilat
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4/5

Long way down

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine kurzweilieg und doch berührende Geschichte, welche in Erinnerung bleibt. Aljoscha und Helene, zwei Flüchtige auf ganz und gar unterschiedliche Weise, beide in verschiedenen Abschnitten ihres Lebens, treffen in der Transsibirischen Eisenbahn aufeinander. Mit Feingefühl wird geschildert wie sie sich ohne Worte gegenseitig inspirieren, helfen und Trost schenken.

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