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Die letzten Tage der Diktatur Spione, Drahtzieher und das Ende der Nazi-Herrschaft | Eine packende Chronik vom Untergang des Dritten Reiches

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

44289

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

14.03.2026

Abbildungen

mit 15 Abbildungen

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,1/13,3/2,7 cm

Gewicht

346 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

0. Auflage von 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-96694-7

Beschreibung

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Verkaufsrang

44289

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

14.03.2026

Abbildungen

mit 15 Abbildungen

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,1/13,3/2,7 cm

Gewicht

346 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

0. Auflage von 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-96694-7

Herstelleradresse

Klett-Cotta Verlag
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de

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Zwischen Zusammenbruch und Neuanfang

Alrik Gerlach (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 14.04.2026

Bewertungsnummer: 3108789

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Man denkt ja, nach dem Ende vom Dritten Reich ist einfach Schluss. Zack vorbei. Licht aus. Aber genau da fängt dieses Buch erst richtig an und das hat mich komplett gepackt. In Die letzten Tage der Diktatur von Svenja Falk geht es nicht um die großen Schlachten, sondern um diese seltsame Zwischenzeit, in der plötzlich alles gleichzeitig passiert. Macht zerfällt, Leute retten sich, andere erfinden sich neu und mittendrin Figuren, bei denen man sich denkt, das kann doch kein Zufall sein. Da sitzt ein Karl Dönitz und spielt noch Regierung, während im Hintergrund schon alles bröckelt. Gleichzeitig bastelt sich Albert Speer sein sauberes Image zusammen, während Ian Fleming vermutlich schon Inspiration für James Bond sammelt. Und dann taucht auch noch Beate Uhse auf. Da sitzt man wirklich da und denkt sich, was für ein absurdes, aber faszinierendes Stück Geschichte. Was mir richtig gefallen hat, ist dieses Gefühl von Chaos und Aufbruch gleichzeitig. Keine trockene Jahreszahlenparade, sondern echtes Kopfkino. Man merkt, wie dünn die Grenze zwischen Täter, Mitläufer und Neubeginn ist. Und genau das macht es so intensiv. Klar, man braucht ein bisschen Konzentration, weil viele Namen fallen. Aber ganz ehrlich, genau das macht den Reiz aus. Das ist Geschichte, die sich nicht geschniegelt und gebügelt präsentiert, sondern roh und manchmal auch unbequem.

Zwischen Zusammenbruch und Neuanfang

Alrik Gerlach (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 14.04.2026
Bewertungsnummer: 3108789
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Man denkt ja, nach dem Ende vom Dritten Reich ist einfach Schluss. Zack vorbei. Licht aus. Aber genau da fängt dieses Buch erst richtig an und das hat mich komplett gepackt. In Die letzten Tage der Diktatur von Svenja Falk geht es nicht um die großen Schlachten, sondern um diese seltsame Zwischenzeit, in der plötzlich alles gleichzeitig passiert. Macht zerfällt, Leute retten sich, andere erfinden sich neu und mittendrin Figuren, bei denen man sich denkt, das kann doch kein Zufall sein. Da sitzt ein Karl Dönitz und spielt noch Regierung, während im Hintergrund schon alles bröckelt. Gleichzeitig bastelt sich Albert Speer sein sauberes Image zusammen, während Ian Fleming vermutlich schon Inspiration für James Bond sammelt. Und dann taucht auch noch Beate Uhse auf. Da sitzt man wirklich da und denkt sich, was für ein absurdes, aber faszinierendes Stück Geschichte. Was mir richtig gefallen hat, ist dieses Gefühl von Chaos und Aufbruch gleichzeitig. Keine trockene Jahreszahlenparade, sondern echtes Kopfkino. Man merkt, wie dünn die Grenze zwischen Täter, Mitläufer und Neubeginn ist. Und genau das macht es so intensiv. Klar, man braucht ein bisschen Konzentration, weil viele Namen fallen. Aber ganz ehrlich, genau das macht den Reiz aus. Das ist Geschichte, die sich nicht geschniegelt und gebügelt präsentiert, sondern roh und manchmal auch unbequem.

Eine klare Leseempfehlung!

Bellis-Perennis aus Wien am 01.05.2026

Bewertungsnummer: 3125484

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Die Flensburger Historikerin Svenja Falk nimmt ihre Leserinnen und Leser, ähnlich wie Volker Ullrich, auf eine fesselnde Zeitreise in die letzten Tage der NS-Diktatur mit. Während Ullrich in seinem Buch (Acht Tage im Mai) die Tage zwischen 30. April und dem 8. Mai 1945 beleuchtet, erstreckt Svenja Falk ihren Beobachtungszeitraum bis zum 23. Mai 1945. In beiden Büchern werden unzählige zeitgleich stattfindende, dabei aber oft gegenläufige Ereignisse, die auf Grund ihrer Absurdität fast schon zum Schmunzeln verleiten, zu einer Gesamtdarstellung zusammengeführt. Svenja Falk hat in zahlreichen deutschen und britischen Archiven nach offiziellen und privaten Dokumenten gegraben. Dabei hat sie einige interessante, der Öffentlichkeit noch nicht so geläufige Ereignisse entdeckt. Flensburg ist die Drehscheibe von zahlreichen Personen, die unterschiedlichsten Interessen nachgehen. Da sind vor allem jene abertausenden Flüchtlinge aus dem Osten, die vor den russischen Truppen fliehen, die Nazis, die versuchen, sich über die nördliche Rattenlinie abzusetzen, Wehrmachtsangehörige und Soldaten von Sondereinheiten, gestrandete Fremd- und Zwangsarbeiter, die noch nicht wissen, ob und wie sie in ihre Heimatländer zurückkehren werden können, sowie Spione und Namen, die nur wenig später wichtige Funktionen im neuen Deutschland inne haben werden (z.B. Reinhard Gehlen (1902-1979) als Chef des Bundesnachrichtendienstes). Kopfschütteln musste ich über Großadmiral Karl Dönitz, der - gemäß des letzten Willens Hitlers und trotz der bedingungslosen Kapitulation - sich als legitimer Regierungschef der letzten NS-Regierung inszeniert. Es scheint, als hätte er noch nicht mitbekommen, dass für Seinesgleichen im Deutschland ab 1945 außer auf der Anklagebank kein Platz mehr sein wird. Staunen ist auch den Alliierten gegenüber angebracht, die diese eigenartige Inszenierung von Dönitz & Co zunächst einmal dulden und zugleich die wissenschaftliche Elite herausfiltern, um ihr Knowhow für eigene Zwecke einzusetzen, obwohl einige den Ideen des NS-Unrechts-Regime mehr als nahe gestanden haben. Dazu hat Svenja Falk erstaunliche Zahlen zu Tage gefördert. Das Buch ist sehr gut strukturiert, was auf das chronologisch angeführte Kalendarium zurückzuführen ist. Als Beispiel sei der 30. April 1945 angeführt: Hitlers Erbe Warum Dönitz? Die Verschlüsselungsmaschine Enigma im Einsatz Von der „schwarzen Propaganda“ zu ersten deutschen Nachrichtendienst „Rattenlinie Nord“ Spione, die zu spät kommen Berlin fällt Flucht im letzten Moment Heinrich Himmlers Führungsanspruch Wie die Autorin schon in der Einleitung schreibt, soll hier die Geschichte nicht neu geschrieben werden, sondern die Ereignisse zwischen dem 30. April und 23. Mai 1945 mit den Augen der Flensburgerinnen und Flensburger, deren Stadt relativ unbeschadet aus dem Krieg hervorgegangen ist, erzählt werden. Zudem dient das Buch allen jenen, die, so wie sie, über sich selbst schreibt, bislang wenig über die Geschichte ihrer Heimatstadt während des NS-Regimes erfahren haben, als Einstieg in weitergehende Literatur. „Das Alte hatte seine Ordnungskraft verloren, das Neue war noch nicht gefestigt.“ (S. 13) Fazit: Gerne gebe ich diesem sehr gut strukturierten Buch, das sich sehr gut lesen lässt, zahlreiche Abbildungen sowie eine gute Auswahl an Quellen bietet, 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Eine klare Leseempfehlung!

Bellis-Perennis aus Wien am 01.05.2026
Bewertungsnummer: 3125484
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Die Flensburger Historikerin Svenja Falk nimmt ihre Leserinnen und Leser, ähnlich wie Volker Ullrich, auf eine fesselnde Zeitreise in die letzten Tage der NS-Diktatur mit. Während Ullrich in seinem Buch (Acht Tage im Mai) die Tage zwischen 30. April und dem 8. Mai 1945 beleuchtet, erstreckt Svenja Falk ihren Beobachtungszeitraum bis zum 23. Mai 1945. In beiden Büchern werden unzählige zeitgleich stattfindende, dabei aber oft gegenläufige Ereignisse, die auf Grund ihrer Absurdität fast schon zum Schmunzeln verleiten, zu einer Gesamtdarstellung zusammengeführt. Svenja Falk hat in zahlreichen deutschen und britischen Archiven nach offiziellen und privaten Dokumenten gegraben. Dabei hat sie einige interessante, der Öffentlichkeit noch nicht so geläufige Ereignisse entdeckt. Flensburg ist die Drehscheibe von zahlreichen Personen, die unterschiedlichsten Interessen nachgehen. Da sind vor allem jene abertausenden Flüchtlinge aus dem Osten, die vor den russischen Truppen fliehen, die Nazis, die versuchen, sich über die nördliche Rattenlinie abzusetzen, Wehrmachtsangehörige und Soldaten von Sondereinheiten, gestrandete Fremd- und Zwangsarbeiter, die noch nicht wissen, ob und wie sie in ihre Heimatländer zurückkehren werden können, sowie Spione und Namen, die nur wenig später wichtige Funktionen im neuen Deutschland inne haben werden (z.B. Reinhard Gehlen (1902-1979) als Chef des Bundesnachrichtendienstes). Kopfschütteln musste ich über Großadmiral Karl Dönitz, der - gemäß des letzten Willens Hitlers und trotz der bedingungslosen Kapitulation - sich als legitimer Regierungschef der letzten NS-Regierung inszeniert. Es scheint, als hätte er noch nicht mitbekommen, dass für Seinesgleichen im Deutschland ab 1945 außer auf der Anklagebank kein Platz mehr sein wird. Staunen ist auch den Alliierten gegenüber angebracht, die diese eigenartige Inszenierung von Dönitz & Co zunächst einmal dulden und zugleich die wissenschaftliche Elite herausfiltern, um ihr Knowhow für eigene Zwecke einzusetzen, obwohl einige den Ideen des NS-Unrechts-Regime mehr als nahe gestanden haben. Dazu hat Svenja Falk erstaunliche Zahlen zu Tage gefördert. Das Buch ist sehr gut strukturiert, was auf das chronologisch angeführte Kalendarium zurückzuführen ist. Als Beispiel sei der 30. April 1945 angeführt: Hitlers Erbe Warum Dönitz? Die Verschlüsselungsmaschine Enigma im Einsatz Von der „schwarzen Propaganda“ zu ersten deutschen Nachrichtendienst „Rattenlinie Nord“ Spione, die zu spät kommen Berlin fällt Flucht im letzten Moment Heinrich Himmlers Führungsanspruch Wie die Autorin schon in der Einleitung schreibt, soll hier die Geschichte nicht neu geschrieben werden, sondern die Ereignisse zwischen dem 30. April und 23. Mai 1945 mit den Augen der Flensburgerinnen und Flensburger, deren Stadt relativ unbeschadet aus dem Krieg hervorgegangen ist, erzählt werden. Zudem dient das Buch allen jenen, die, so wie sie, über sich selbst schreibt, bislang wenig über die Geschichte ihrer Heimatstadt während des NS-Regimes erfahren haben, als Einstieg in weitergehende Literatur. „Das Alte hatte seine Ordnungskraft verloren, das Neue war noch nicht gefestigt.“ (S. 13) Fazit: Gerne gebe ich diesem sehr gut strukturierten Buch, das sich sehr gut lesen lässt, zahlreiche Abbildungen sowie eine gute Auswahl an Quellen bietet, 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Die letzten Tage der Diktatur

von Svenja Falk

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