Nebel liegt über den Mooren, hoch im Norden von Schottland. Hier wollte William Pickett jagen gehen. Ein letztes Abenteuer als Junggeselle. Doch von einem Tag auf den anderen ist er spurlos verschwunden. Ist er ertrunken, wie alle behaupten? Er wäre nicht der Erste. Um das Moor ranken sich viele Geschichten. Es spukt dort, sagen die Einheimischen, und der plötzlich aufziehende Nebel sei wie ein Raubtier, das die Unvorsichtigen in die Falle lockt.
All das will Elisabeth Hazelwood nicht glauben, als sie mit Williams Bruder Alexander in das abgelegene Dorf Avamoore reist, um dort nach ihrem Verlobten zu suchen.
Die Bewohner begegnen ihnen mit Misstrauen und Ablehnung und Elisabeth muss schnell erkennen, dass in Avamoore nichts so ist, wie es scheint, und dass es hier niemanden gibt, dem sie wirklich trauen kann.
Als dann noch eine Leiche im Moor gefunden wird, geraten Dinge in Gang, die besser für immer im Nebel verborgen geblieben wären.
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Gruselig, dunkel inmitten einer Jagd nach einem Mörder in den düsteren Mooren von Schottland!
Rajets Fantastische Leseseite aus Grünberg am 02.12.2025
Bewertungsnummer: 2667958
Bewertet: eBook (ePUB 3)
Der Schreibstil lässt gut und flüssig lesen, es ist gruselig und atmosphärisch passend in den Herbst.
Das Cover wirkt dunkel, im unteren Teil sieht man ein altes Castle, einsam und düster gelegen. Im oberen Teil sind Totenschädel zu sehen, auch die elegante Umrahmung wirkt passend, edel und nimmt einige Elemente des Romans auf.
Die verwendete Schrift rundet das Gesamtbild gelungen ab. Der Roman verfügt dazu über einen Farbschnitt, der die Elemente des Covers aufnimmt, damit auch optisch sehr ansprechend.
Fazit:
Der Roman führt uns nach Schottland, hoch in den Norden, wo Nebel über den Mooren liegt. Und hier wollte William Pickett ein letztes Abenteuer als Junggeselle erleben. Doch von einem Tag auf den anderen ist er spurlos verschwunden. Ist er ertrunken, wie alle behaupten? Er wäre nicht der Erste. Um das Moor ranken sich viele Geschichten. Es spukt dort, sagen die Einheimischen, und der plötzlich aufziehende Nebel sei wie ein Raubtier, das die Unvorsichtigen in die Falle lockt.
All das will seine Verlobte Elisabeth Hazelwood nicht glauben, als sie mit Williams Bruder Alexander in das abgelegene Dorf Avamoore reist, um dort nach ihrem Verlobten zu suchen. Doch die Bewohner begegnen ihnen mit Misstrauen und Ablehnung und Elisabeth muss schnell erkennen, dass in Avamoore nichts so ist, wie es scheint, und dass es hier niemanden gibt, dem sie wirklich trauen kann.
Als dann noch eine Leiche im Moor gefunden wird, geraten Dinge in Gang, die besser für immer im Nebel verborgen geblieben wären.
Ein Roman der richtig in den Herbst passt, wenn es früh dunkel wird, der Nebel um die Ecken schleicht. Es nicht mehr richtig hell zu werden scheint und man die herannahende Kälte des nahenden Winters verspürt. Genau diese Atmosphäre finden wir im Roman wieder.
Das Setting spielt um 1880 in Schottland, in einem düsteren und abgelegenen Dorf inmitten des Moores gelegen. Fremde sind nicht willkommen erst recht nicht, wenn sie düstere und dunkle Geheimnisse ans Tageslicht bringen wollen.
Elisabeth ist für ihre Zeit eine mutige Frau, sie ist die Haupttriebfeder bei der Suche nach ihrem Verlobten. Sie gibt die Hoffnung nicht auf als alle anderen sie schon aufgegeben haben. Und lässt sich auch von nichts und niemand abbringen. Ich habe sie gleich ins Herz geschlossen.
Alexander der Bruder ihres Verlobten, angeschlagen von einer Kriegsverletzung steht ihr zur Seite, aber bei weitem nicht so entschlossen wie sie. Er hätte auch die Suche viel früher abgebrochen als sie.
Es gibt schon einige originale und originelle Nebenprotagonisten. Mit Ecken und Kanten, nicht einfach, aber sie passen in den Roman.
Der Roman ist eine gelungene Mischung aus Fantasy, Mystery und Krimi Elementen, der natürlich durch das interessante Setting in Schottland und Moor weiter punktet. Es zeigt aber auch das Beharrlichkeit, nicht aufzugeben und dranzubleiben Ergebnisse bringt und Menschen retten kann. Aber es sollte auch nicht verschwiegen werden das es einen gruseligen Widersacher gibt und auch Tote, also nichts für Angsthasen. Man kann auch gut die Situation der Einwohner nachvollziehen für die Fremde ein rotes Tuch sind und ihr Leben gehörig durcheinanderwirbeln. Es wird in Avermoore nie mehr sein wie vorher. Von mir 5 Sterne für diesen interessanten Einzelband.
Eine schaurige Gruselgeschichte mit atemberaubenden Setting in Schottland
_cozy_bookplace_(Instagram), Jana v. aus Ratingen am 11.11.2025
Bewertungsnummer: 2651593
Bewertet: eBook (ePUB 3)
Der Roman "Der Schatten von Avamoore" von Nathan Winter ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite...
...Wir schreiben das Jahr 1881...Es ist Oktober und William möchte einen Jagdausflug in der schottischen Moorlandschaft in Avamoore unternehmen, doch er und sein Begleiter verschwinden spurlos....Begleite seine Verlobte Elisabeth und seinen Bruder Alexander dabei, wie sie sich auf die Suche begeben.
Ich habe Elisabeth sehr gemocht. Man hat ihre Entschlossenheit richtig gespürt und wie wichtig die Hoffnung sein kann, um nicht aufzugeben.
Die Bewohner*innen im kleinen Dorf Avamoore waren sehr authentisch und die Beschreibungen der Landschaft seht bildhaft. Ich hatte die schaurige und düstere Atmosphäre direkt vor Augen. Die Kapitel waren kurz und endeten immer sehr spannend, so dass man direkt weiterlesen wollte.
Ich habe wirklich fast alle im Dorf verdächtigt und habe die ganze Zeit miträseln können. Es ist die perfekte spooky Geschichte für die Halloween Zeit, aber sie ist auch nicht zu grausam, so dass auch ein Angsthase wie ich, die Geschichte gut lesen konnte.
Es gab die ein oder andere Gewaltszene, die ich übersprungen habe, aber ansonsten ließ sich die Story flüssig lesen und ich hatte unterhaltsame und spannende Lesestunden.
Eine Empfehlung an alle, die düstere Settings in Schottland, alte Legenden und schaurige Storys lieben.
Lieblingszitate
"Das Moor ist unersättlich - gefährlich - tödlich. Es gibt Dinge, die man nicht erklären kann - Josy will gefunden werden. " (Seite 43)
"Die Natur tut nichts ohne Grund. Auch wenn wir ihn nicht sofort erkennen können " (Seite 279)
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