Nebel liegt über den Mooren, hoch im Norden von Schottland. Hier wollte William Pickett jagen gehen. Ein letztes Abenteuer als Junggeselle. Doch von einem Tag auf den anderen ist er spurlos verschwunden. Ist er ertrunken, wie alle behaupten? Er wäre nicht der Erste. Um das Moor ranken sich viele Geschichten. Es spukt dort, sagen die Einheimischen, und der plötzlich aufziehende Nebel sei wie ein Raubtier, das die Unvorsichtigen in die Falle lockt.
All das will Elisabeth Hazelwood nicht glauben, als sie mit Williams Bruder Alexander in das abgelegene Dorf Avamoore reist, um dort nach ihrem Verlobten zu suchen.
Die Bewohner begegnen ihnen mit Misstrauen und Ablehnung und Elisabeth muss schnell erkennen, dass in Avamoore nichts so ist, wie es scheint, und dass es hier niemanden gibt, dem sie wirklich trauen kann.
Als dann noch eine Leiche im Moor gefunden wird, geraten Dinge in Gang, die besser für immer im Nebel verborgen geblieben wären.
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
Bewertung
5/5
16.11.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein richtiges Highlight
Die Schatten von Avamoore von Nathan Winters ist eine Dark Fantasy ohne Romance und Spice, was ich richtig gut fand, weil es kaum noch Fantasy ohne Romance gibt.
Das Cover und der Farbschnitt sind wahnsinnig schön. Auf dem Bild war es schon sehr schön, aber als ich es in den Händen hielt, hat es mich umgehauen. Im Buch selbst über den Kapiteln gibt es Illustrationen, die auch richtig toll sind.
Die Handlung hat mich von der ersten Seite in den Bann gezogen, sie ist düster und etwas blutig, was die Geschichte ausmacht.
Es geht um Elisabeth und ihren Schwager Alexander , die auf der Suche nach William sind. William (der Verlobte von Elisabeth)wollte in den Mooren von Avamoore fischen gehen, ist aber bei dem Ausflug plötzlich verschwunden.
Elisabeth und Alexander fahren daraufhin nach Avamoore um William zu suchen. In diesem kleinen Ort Avamoore stoßen beide auf wenig Sympathie in der Dorfgemeinschaft. Durch ihre Unnachgiebigkeit William zu finden, finden sie Verbündete und decken eine grausame Wahrheit auf.
Für mich war das Buch ein absolutes Highlight, was ich nur empfehlen kann.
Clouds_Welt
aus Wiesbaden
5/5
03.11.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Noch nie ein so atmosphärisches Buch gelesen!
Wenn es draußen dunkel wird und der Nebel und die Kälte angeschlichen kommen, man zuhause eingekuschelt in seiner Decke liegt und den Lieblingstee trinkt, dann, und genau dann, ist der perfekte Zeitpunkt für dieses Buch.
Für mich ein absolutes Highlight. Die Geschichte spielt in den 1880ern in Schottland und nimmt einen mit in ein düsteres Dorf mit vielen Geheimnissen. Die Atmosphäre ist atemberaubend und durch den Schreibstil auch ganz nah erlebbar! Als wär man mitten drin, als würde die Kälte einen wirklich anhauchen, als würden einem Stimmen was zuflüstern. Meisterwerk, wirklich!
Ich bin ja eigentlich ein totaler Angsthase, aber dieses Buch war ein perfektes Grusel-Herbstbuch! Kann es jedem empfehlen, der Lust hat, einen spannenden Fall in den Mooren zu lösen. Insgesamt gab mir das Buch richtige Sherlock Holmes Vibes.
Ich bin außerdem ein riesiger Fan der Charaktere, alle hatten ihre Eigenarten und die Protagonistin habe ich total ins Herz geschlossen. Ihr Mann ist in den Mooren verschwunden, aber sie lässt sich nicht abhalten und tut alles, um die Suche nach ihm nicht aufzugeben. Oft habe ich mir beim Lesen gewünscht so mutig zu sein wie sie. Das war fantastisch!
Auch das Ende fand ich toll, die Zwietracht zwischen Hass und Mitleid konnte ich gut nachvollziehen. Mein Oktober Highlight und eine Herzensempfehlung an euch.
Die Schmuckausgabe mit Lesebändchen ist übrigens wunderschön, allein die Farben und das Design. Es passt perfekt zur Geschichte.
Heidi's Bücherstube
5/5
14.01.2026
Buch (Taschenbuch)
Mystischer und spannungsgeladener Roman
Das Buchcover von "Der Schatten von Avamoore" entfaltet auf den ersten Blick eine düstere, geheimnisvolle Atmosphäre, die sofort Neugier weckt. Die kühlen Farben verleihen dem Cover eine unheimliche, fast geisterhafte Stimmung.
Ein Cover, das nicht nur ins Auge fällt, sondern auch inhaltlich Erwartungen weckt.
"Der Schatten von Avamoore" von @Nathan Winters entführt uns in das nebelverhangene Schottland des Jahres 1881 und bietet von Beginn an eine dichte, düstere Atmosphäre. Die abgelegenen Hochmoore und das verschlossene Dorf Avamoore bilden eine eindrucksvolle Kulisse für eine Geschichte, die zwischen Krimi und Mystery angesiedelt ist.
Im Mittelpunkt steht der junge Alexander, der das rätselhafte Verschwinden seines Bruders aufklären will. Alexander wird bei seinen Nachforschungen von der Verlobten seines Bruders, Elisabeth Hazelwood, begleitet. Diese sucht ebenso verzweifelt nach Antworten. Die Nachforschungen führen beide tief in ein Dorf, dessen Bewohner von Misstrauen, Angst und Aberglauben geprägt sind. Besonders gelungen ist die Darstellung der Dorfgemeinschaft: Ausweichende Antworten, unausgesprochene Geheimnisse und eine spürbare innere Spannung lassen Avamoore selbst fast wie eine eigenständige Figur wirken.
Realität und mystische Elemente werden zunehmend miteinander verwoben, was die Spannung konstant hochhält. Wendungen und neue Hinweise sorgen dafür, dass frühere Vermutungen immer wieder infrage gestellt werden und die Geschichte bis zum Ende spannend bleibt und den Leser fesselt.
Insgesamt überzeugt "Der Schatten von Avamoore" nicht nur optisch sondern auch durch den stimmungsvollen Schauplatz und eine Handlung, die geschickt mit Geheimnissen und Andeutungen spielt. Die Mischung aus Kriminalfall und Mystischem macht den Roman besonders reizvoll und empfehlenswert für alle, die düstere, geheimnisvolle Geschichten mit historischem Flair schätzen und auf Sherlock Holmes Vibes stehen.
Eine Fortsetzung würde ich sehr begrüßen.
Denise ließt
5/5
02.12.2025
Buch (Taschenbuch)
verloren im Moor
Traust du dich ins dunkle Moor?
~Rezension
Der Schatten von Avamoore von @juergen_baerbig aus dem @drachenmondverlag nimmt uns mit in ein vergangenes Schottland und die schauerhaften Moore.
Nachdem ihr Verlobter verschollen ist begibt sich Elisabeth zusammen mit dem Bruder ihres Liebsten, Alexander, auf die Suche in den Mooren Avamoores.
Welches Grauen ihnen dort begegnet kommt sowohl für für die behütete Frau als auch den ehemaligen Soldaten unerwartet.
Der Schatten von Avamoore war ein Buch, dass mich mit seiner mysteriösen, düsteren Atmosphäre und den bildhaften, fast schon malerischen Beschreibungen begeistert hat.
Nicht nur das Moor, auch die Einheimischen und deren Verhalten war überzeugend beschrieben.
Kam Elisabeth anfangs wie eine behütete junge Frau, zart besaitet und zerbrechlich daher, entwickelte sie sich im Verlauf der Story zu einer mutigen Frau, die für Antworten alle Ängste überwindet und sich selbst gegen bedrohliche Wesen durchsetzt.
Dahingegen verblasste Akexander schon fast, obwohl dieser anfangs stark und selbstsicher war, hadert er doch sehr seiner körperlichen Situation.
Dazu kommen die Nebenfiguren wie Arzt, Sheriff und Burglady etc. Die alle auf ihre Weise in der Geschichte erblühen und Spannung verleihen.
Fazit:
Der Schatten von Avamoore ist ein wunderbarer Mystery Fantasy Roman im historischen Setting. Ich habe die Atmosphäre, den Schreibstil und die Charaktere durchweg genossen und die Charakterentwicklung gefeiert.
Für alle die es schaurig, gruselig mögen und keine Angst haben ihm Moor verloren zu gehen.
Rajets Fantastische Leseseite
aus Grünberg
5/5
02.12.2025
eBook (ePUB 3)
Gruselig, dunkel inmitten einer Jagd nach einem Mörder in den düsteren Mooren von Schottland!
Der Schreibstil lässt gut und flüssig lesen, es ist gruselig und atmosphärisch passend in den Herbst.
Das Cover wirkt dunkel, im unteren Teil sieht man ein altes Castle, einsam und düster gelegen. Im oberen Teil sind Totenschädel zu sehen, auch die elegante Umrahmung wirkt passend, edel und nimmt einige Elemente des Romans auf.
Die verwendete Schrift rundet das Gesamtbild gelungen ab. Der Roman verfügt dazu über einen Farbschnitt, der die Elemente des Covers aufnimmt, damit auch optisch sehr ansprechend.
Fazit:
Der Roman führt uns nach Schottland, hoch in den Norden, wo Nebel über den Mooren liegt. Und hier wollte William Pickett ein letztes Abenteuer als Junggeselle erleben. Doch von einem Tag auf den anderen ist er spurlos verschwunden. Ist er ertrunken, wie alle behaupten? Er wäre nicht der Erste. Um das Moor ranken sich viele Geschichten. Es spukt dort, sagen die Einheimischen, und der plötzlich aufziehende Nebel sei wie ein Raubtier, das die Unvorsichtigen in die Falle lockt.
All das will seine Verlobte Elisabeth Hazelwood nicht glauben, als sie mit Williams Bruder Alexander in das abgelegene Dorf Avamoore reist, um dort nach ihrem Verlobten zu suchen. Doch die Bewohner begegnen ihnen mit Misstrauen und Ablehnung und Elisabeth muss schnell erkennen, dass in Avamoore nichts so ist, wie es scheint, und dass es hier niemanden gibt, dem sie wirklich trauen kann.
Als dann noch eine Leiche im Moor gefunden wird, geraten Dinge in Gang, die besser für immer im Nebel verborgen geblieben wären.
Ein Roman der richtig in den Herbst passt, wenn es früh dunkel wird, der Nebel um die Ecken schleicht. Es nicht mehr richtig hell zu werden scheint und man die herannahende Kälte des nahenden Winters verspürt. Genau diese Atmosphäre finden wir im Roman wieder.
Das Setting spielt um 1880 in Schottland, in einem düsteren und abgelegenen Dorf inmitten des Moores gelegen. Fremde sind nicht willkommen erst recht nicht, wenn sie düstere und dunkle Geheimnisse ans Tageslicht bringen wollen.
Elisabeth ist für ihre Zeit eine mutige Frau, sie ist die Haupttriebfeder bei der Suche nach ihrem Verlobten. Sie gibt die Hoffnung nicht auf als alle anderen sie schon aufgegeben haben. Und lässt sich auch von nichts und niemand abbringen. Ich habe sie gleich ins Herz geschlossen.
Alexander der Bruder ihres Verlobten, angeschlagen von einer Kriegsverletzung steht ihr zur Seite, aber bei weitem nicht so entschlossen wie sie. Er hätte auch die Suche viel früher abgebrochen als sie.
Es gibt schon einige originale und originelle Nebenprotagonisten. Mit Ecken und Kanten, nicht einfach, aber sie passen in den Roman.
Der Roman ist eine gelungene Mischung aus Fantasy, Mystery und Krimi Elementen, der natürlich durch das interessante Setting in Schottland und Moor weiter punktet. Es zeigt aber auch das Beharrlichkeit, nicht aufzugeben und dranzubleiben Ergebnisse bringt und Menschen retten kann. Aber es sollte auch nicht verschwiegen werden das es einen gruseligen Widersacher gibt und auch Tote, also nichts für Angsthasen. Man kann auch gut die Situation der Einwohner nachvollziehen für die Fremde ein rotes Tuch sind und ihr Leben gehörig durcheinanderwirbeln. Es wird in Avermoore nie mehr sein wie vorher. Von mir 5 Sterne für diesen interessanten Einzelband.
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