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Produktbild: Selbstregulierung des Herzens

Selbstregulierung des Herzens Roman

4

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

12.02.2026

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

4540 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783462314434

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

12.02.2026

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

4540 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783462314434

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Man arrangiert sich ...

drawe aus Landau am 06.05.2026

Bewertungsnummer: 3130350

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Mein Lese-Eindruck: Was ist Selbstregulierung? Das Lexikon erläutert diesen Begriff aus der Kybernetik: man versteht darunter die Fähigkeit von Systemen, auf äußere Einflüsse zu reagieren und dabei Störungen so zu kompensieren, dass das System immer stabil bleibt. Diesen Begriff wendet Peggy Mädler auf das Staatssystem der DDR und zugleich auf das Miteinander der Menschen in diesem Staat an. Eine originelle Idee, mit der dem Leser ein neuer, sehr fein ziselierter Blick auf die ehemalige DDR gelingt! Der Leser begleitet einige Figuren über viele Jahre hinweg, beginnend in den 60er Jahren und endend in der jüngsten Vergangenheit: die Künstlerin Mona, die Puppenspielerin Elke, die Grafiker Konrad und Arno und ihre jeweiligen Partner. Im Zentrum steht Konrad, der Ökonom und Computer-Fachmann. Er ist beseelt von dem Gedanken, die Arbeit der Menschen mit den Mitteln der Computerisierung zu erleichtern. Seine Zukunftsgläubigkeit erfährt jedoch einen Dämpfer, als er erkennt, dass es weniger um das Schaffen von Freiräumen für den Menschen geht als darum, die Arbeitskraft der Bürger zu steigern - und darum, sie effizienter bespitzeln zu können. Seine Hoffnung auf Fortschritt, auf Optimierung der wirtschaftlichen Abläufe und ein Ende der Mangelwirtschaft zerschlägt sich auch sehr schnell. Er muss damit klarkommen, dass Selbstregulierung in einer sozialistischen Planwirtschaft keinen Platz hat. Er arrangiert sich. Auch die anderen Figuren arrangieren sich in den Grenzen, die ihnen das System setzt. Sie gehen Beziehungen ein und trennen sich wieder. Auch die Beziehungen zu den Kindern sind fragil und zerbrechen leicht. So wie Menschen die Maschinen kontrollieren, so kontrollieren die Menschen ihre Gefühle, und so gibt es hier keine Liebesdramen oder hochkochende Leidenschaften. Immer geht es sowohl im Politischen als auch im Privaten um die Themen Anpassung oder Widerstand, um Kontrolle bzw. Bedrohung oder Freiheit, um Selbstregulierung oder Diktat von oben. Sehr gut gefallen hat mir, wie Mädler z. B. die Befindlichkeiten ihrer Figuren nach der Wende beschreibt wie etwa den Zwang zur beruflichen Neu-Orientierung, bei der der Westen – wie sonst auch - seine Maßstäbe dem Osten überstülpte. Auch hier vermeidet die Autorin jede Anklage oder Kritik. Sie bleibt konsequent bei der Innenperspektive und rückt dadurch, trotz ihrer kühl-distanzierten Erzählweise, die Figuren nahe an den Leser heran. Ein neuer, ungewohnter und hilfreicher Blick auf die DDR für jeden Betroffenen und Interessierten! 4,5/5*

Man arrangiert sich ...

drawe aus Landau am 06.05.2026
Bewertungsnummer: 3130350
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Mein Lese-Eindruck: Was ist Selbstregulierung? Das Lexikon erläutert diesen Begriff aus der Kybernetik: man versteht darunter die Fähigkeit von Systemen, auf äußere Einflüsse zu reagieren und dabei Störungen so zu kompensieren, dass das System immer stabil bleibt. Diesen Begriff wendet Peggy Mädler auf das Staatssystem der DDR und zugleich auf das Miteinander der Menschen in diesem Staat an. Eine originelle Idee, mit der dem Leser ein neuer, sehr fein ziselierter Blick auf die ehemalige DDR gelingt! Der Leser begleitet einige Figuren über viele Jahre hinweg, beginnend in den 60er Jahren und endend in der jüngsten Vergangenheit: die Künstlerin Mona, die Puppenspielerin Elke, die Grafiker Konrad und Arno und ihre jeweiligen Partner. Im Zentrum steht Konrad, der Ökonom und Computer-Fachmann. Er ist beseelt von dem Gedanken, die Arbeit der Menschen mit den Mitteln der Computerisierung zu erleichtern. Seine Zukunftsgläubigkeit erfährt jedoch einen Dämpfer, als er erkennt, dass es weniger um das Schaffen von Freiräumen für den Menschen geht als darum, die Arbeitskraft der Bürger zu steigern - und darum, sie effizienter bespitzeln zu können. Seine Hoffnung auf Fortschritt, auf Optimierung der wirtschaftlichen Abläufe und ein Ende der Mangelwirtschaft zerschlägt sich auch sehr schnell. Er muss damit klarkommen, dass Selbstregulierung in einer sozialistischen Planwirtschaft keinen Platz hat. Er arrangiert sich. Auch die anderen Figuren arrangieren sich in den Grenzen, die ihnen das System setzt. Sie gehen Beziehungen ein und trennen sich wieder. Auch die Beziehungen zu den Kindern sind fragil und zerbrechen leicht. So wie Menschen die Maschinen kontrollieren, so kontrollieren die Menschen ihre Gefühle, und so gibt es hier keine Liebesdramen oder hochkochende Leidenschaften. Immer geht es sowohl im Politischen als auch im Privaten um die Themen Anpassung oder Widerstand, um Kontrolle bzw. Bedrohung oder Freiheit, um Selbstregulierung oder Diktat von oben. Sehr gut gefallen hat mir, wie Mädler z. B. die Befindlichkeiten ihrer Figuren nach der Wende beschreibt wie etwa den Zwang zur beruflichen Neu-Orientierung, bei der der Westen – wie sonst auch - seine Maßstäbe dem Osten überstülpte. Auch hier vermeidet die Autorin jede Anklage oder Kritik. Sie bleibt konsequent bei der Innenperspektive und rückt dadurch, trotz ihrer kühl-distanzierten Erzählweise, die Figuren nahe an den Leser heran. Ein neuer, ungewohnter und hilfreicher Blick auf die DDR für jeden Betroffenen und Interessierten! 4,5/5*

Berührend, klug und unglaublich feinsinnig!

Dorothea Koch am 05.03.2026

Bewertungsnummer: 3066493

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Ich habe das Buch gerade beiseitegelegt und muss erst einmal tief durchatmen. „Selbstregulierung des Herzens“ von Peggy Mädler hat mich auf eine Weise berührt, wie es nur selten ein Roman schafft. Es ist kein lautes Buch, aber eines, das mit einer unglaublichen „stillen Wucht“ (wie es der Klappentext treffend beschreibt) nachhallt. Erzählt wird die Geschichte von Georg und Mona, eingebettet in die späte DDR und der Wiedervereinigung bzw. der Umbruchzeit. Georg ist ein leidenschaftlicher Programmierer, der fest an die Steuerbarkeit der Welt durch Computer glaubt. Er versucht, diese bzw. sein Leben durch Logik und Optimierung zu ordnen. Mona, Georgs Partnerin, ist eine freigeistige Künstlerin und sucht nach individueller Freiheit. Sie bildet den emotionalen Gegenpol zu seinem rationalen Weltbild, in dem Georg erkennen mus, dass das Leben und die Liebe sich oft gar nicht so einfach „programmieren“ lassen. Der Schreibstil und die Wortwahl ist unaufgeregt, aber „fein gearbeitet“. Die Autorin braucht keine kalligen Effekte, um die Zerbrechlichkeit von Freundschaft und Loyalität spürbar zu machen. Sie schafft es auch so, die spröde Welt der frühen Informatik mit der tiefen Emotionalität menschlicher Beziehungen zu verweben. Besonders das Bild der „Selbstregulierung“ (die Bedeutung musste ich erstmal nachlesen) – sowohl im technischen als auch im emotionalen Sinne – zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte. Denn obwohl der Roman in der Vergangenheit spielt, fühlte ich mich ständig an unsere heutige Zeit erinnert. Die Frage „Wie verändern Maschinen unser Leben und unsere Gefühle?“ ist aktueller denn je. Fazit: Ein toller Roman über die Unberechenbarkeit der Gefühle und die Zerbrechlichkeit menschlicher Bindungen. Er zeigt, dass sich das Herz eben nicht wie ein Computerprogramm „regulieren“ lässt, egal wie sehr man es versucht. Wer kluge Geschichten über deutsche Geschichte und das menschliche Miteinander interessieren, wird dieses Buch mögen.

Berührend, klug und unglaublich feinsinnig!

Dorothea Koch am 05.03.2026
Bewertungsnummer: 3066493
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Ich habe das Buch gerade beiseitegelegt und muss erst einmal tief durchatmen. „Selbstregulierung des Herzens“ von Peggy Mädler hat mich auf eine Weise berührt, wie es nur selten ein Roman schafft. Es ist kein lautes Buch, aber eines, das mit einer unglaublichen „stillen Wucht“ (wie es der Klappentext treffend beschreibt) nachhallt. Erzählt wird die Geschichte von Georg und Mona, eingebettet in die späte DDR und der Wiedervereinigung bzw. der Umbruchzeit. Georg ist ein leidenschaftlicher Programmierer, der fest an die Steuerbarkeit der Welt durch Computer glaubt. Er versucht, diese bzw. sein Leben durch Logik und Optimierung zu ordnen. Mona, Georgs Partnerin, ist eine freigeistige Künstlerin und sucht nach individueller Freiheit. Sie bildet den emotionalen Gegenpol zu seinem rationalen Weltbild, in dem Georg erkennen mus, dass das Leben und die Liebe sich oft gar nicht so einfach „programmieren“ lassen. Der Schreibstil und die Wortwahl ist unaufgeregt, aber „fein gearbeitet“. Die Autorin braucht keine kalligen Effekte, um die Zerbrechlichkeit von Freundschaft und Loyalität spürbar zu machen. Sie schafft es auch so, die spröde Welt der frühen Informatik mit der tiefen Emotionalität menschlicher Beziehungen zu verweben. Besonders das Bild der „Selbstregulierung“ (die Bedeutung musste ich erstmal nachlesen) – sowohl im technischen als auch im emotionalen Sinne – zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte. Denn obwohl der Roman in der Vergangenheit spielt, fühlte ich mich ständig an unsere heutige Zeit erinnert. Die Frage „Wie verändern Maschinen unser Leben und unsere Gefühle?“ ist aktueller denn je. Fazit: Ein toller Roman über die Unberechenbarkeit der Gefühle und die Zerbrechlichkeit menschlicher Bindungen. Er zeigt, dass sich das Herz eben nicht wie ein Computerprogramm „regulieren“ lässt, egal wie sehr man es versucht. Wer kluge Geschichten über deutsche Geschichte und das menschliche Miteinander interessieren, wird dieses Buch mögen.

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Selbstregulierung des Herzens

von Peggy Mädler

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