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Selbstregulierung des Herzens Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.02.2026

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,6/13/3,3 cm

Gewicht

395 g

Farbe

Tanne / Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-335-9

Beschreibung

Rezension

Ein Roman, der präzise, unsentimental und ohne Anklage veranschaulicht, wie Menschen sich in einem Zwangssystem veränden und wie Illusionen an einer Staatsform zerschellen. Ein Buch, dass die DDR noch einmal mit einem neuen, differenzierten Blick betrachtet. ("SWR")
Unaufgeregt, aber auf jeder Seite spannend, entwirft dieser kluge Roman ein Panorama von den 60er Jahren bis hin zu Corona-Pandemie. Große Leseempfehlung für alle, die die Welt – und die Schnittstelle zwischen Leben und Wissenschaft - besser verstehen wollen! ("Literaturkurier")
Begeisternd, weil „Die Ostdeutschen“ einzelne Individuen werden. ("hr2-kultur")
Historisch und gleichzeitig ungeheuer gegenwärtig. ("hr2-Kultur")
Dieser Text ist ungeheuer komplex, aber man merkt es ihm nicht an, er ist sehr lebendig erzählt, das ist große Kunst … eines der besten Bücher über die DDR, die ich je gelesen habe. ("hr2-kultur")
Einer der bemerkenswertesten Romane dieses Frühjahrs. ("DLF Kultur Büchermarkt")
Was für ein Spagat! So mitreißend eingängig ist die Handlung, dass einem der Gedankenreichtum dahinter nicht sofort ins Auge fällt. Aber Peggy Mädlers Roman ist aus Nachdenklichkeit geboren. ("Der Freitag")
"Selbstregulierung des Herzens" erzählt die Mentalitätsgeschichte einer Desillusionierung und von Familiengründungen, Beziehungsproblemen, Alltagsdingen, die einfach weiterlaufen, weil der Rückzug ins Private nun mal die Eigenart des Menschenlebens ist. Eine Blaupause dafür, wie Menschen auf Systeme und Umbrüche reagieren. ("Der Tagesspiegel")
Nicht erst seit „Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat“ gilt die Schriftstellerin und Dramaturgin Peggy Mädler als eine der präzisesten Stimmen ostdeutscher Erzählungen. In ihrem neuesten Werk, „Selbstregulierung des Herzens“, taucht sie nun tief ein in die Wirtschaftsgeschichte der DDR: Der poetisch anmutende Titel verweist tatsächlich auf den kurzlebigen Versuch, die Planwirtschaft der 1960er-Jahre mithilfe kybernetischer Modelle zu reformieren. Durch optimierte Arbeitsprozesse und neue Technik mehr Zeit zu gewinnen, mehr Freiheit – diese Hoffnung treibt Mädlers Romanfiguren an. Bloß wurde daraus natürlich nichts. In Zeiten von KI liest sich das beklemmend aktuell. ("tipBerlin")
Peggy Mädler beschreibt in ihrem leisen, aber lange nachwirkender Roman unterschiedliche DDR-Bürger. Ihre Stimmungslagen erklären das Scheitern dieses Staates von innen her. ("DLF Kultur Lesart")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.02.2026

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,6/13/3,3 cm

Gewicht

395 g

Farbe

Tanne / Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-335-9

Herstelleradresse

Galiani, Verlag
Friedrichstraße 119
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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Ein leises, kluges Buch über Bindungen

Jürg K. am 18.02.2026

Bewertungsnummer: 3049943

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Für mich ein Roman über das Ringen um Nähe, um Liebe, Loyalität und Freundschaft im Schatten staatlicher Kontrolle. Die Geschichte hat mich auf eine stille, aber nachhaltige Weise getroffen. Es ist einer dieser Romane, die nicht laut werden müssen, um tief zu wirken. Peggy Mädler schreibt über Menschen, die versuchen, Nähe zu finden in einer Welt, die ihnen ständig misstraut und genau das hat mich berührt. Georg, der an die Möglichkeiten der Kybernetik glaubt, wirkt wie jemand, der sich verzweifelt an die Idee klammert, dass Systeme reparierbar sind, wenn man nur klug genug denkt. Mona dagegen lebt im Offenen, im Künstlerischen, im Fragilen. Zwischen den beiden entsteht ein Raum, der zugleich Schutz und Gefahr ist. Besonders eindrücklich fand ich, wie der Roman die DDR nicht als Kulisse, sondern als atmende Realität zeigt eine, die in die Körper und Beziehungen der Figuren eingreift. Roland, der illusionslose Intellektuelle, Marlies, die Reformerin wider Willen, die Künstlerfreundinnen: Sie alle tragen ihre eigenen Brüche, ihre eigenen Hoffnungen. Der Roman zeigt, wie schwer es ist, einander zu vertrauen, wenn man gelernt hat, sich selbst zu überwachen. Für mich ein leises, kluges Buch über Bindungen, die halten wollen, obwohl alles dagegenspricht. Es bleibt lange nach dem Lesen spürbar.

Ein leises, kluges Buch über Bindungen

Jürg K. am 18.02.2026
Bewertungsnummer: 3049943
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Für mich ein Roman über das Ringen um Nähe, um Liebe, Loyalität und Freundschaft im Schatten staatlicher Kontrolle. Die Geschichte hat mich auf eine stille, aber nachhaltige Weise getroffen. Es ist einer dieser Romane, die nicht laut werden müssen, um tief zu wirken. Peggy Mädler schreibt über Menschen, die versuchen, Nähe zu finden in einer Welt, die ihnen ständig misstraut und genau das hat mich berührt. Georg, der an die Möglichkeiten der Kybernetik glaubt, wirkt wie jemand, der sich verzweifelt an die Idee klammert, dass Systeme reparierbar sind, wenn man nur klug genug denkt. Mona dagegen lebt im Offenen, im Künstlerischen, im Fragilen. Zwischen den beiden entsteht ein Raum, der zugleich Schutz und Gefahr ist. Besonders eindrücklich fand ich, wie der Roman die DDR nicht als Kulisse, sondern als atmende Realität zeigt eine, die in die Körper und Beziehungen der Figuren eingreift. Roland, der illusionslose Intellektuelle, Marlies, die Reformerin wider Willen, die Künstlerfreundinnen: Sie alle tragen ihre eigenen Brüche, ihre eigenen Hoffnungen. Der Roman zeigt, wie schwer es ist, einander zu vertrauen, wenn man gelernt hat, sich selbst zu überwachen. Für mich ein leises, kluges Buch über Bindungen, die halten wollen, obwohl alles dagegenspricht. Es bleibt lange nach dem Lesen spürbar.

Zwischen Misstrauen und zarter Hoffnung

Alrik Gerlach (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 17.02.2026

Bewertungsnummer: 3048885

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zwischen leiser Melancholie und vorsichtiger Hoffnung entfaltet sich eine Geschichte, die lange nachhallt. Die Figuren wirken nicht wie literarische Konstruktionen, sondern wie Menschen aus Fleisch und Erinnerung, deren Sehnsucht nach Nähe in einer misstrauischen Welt besonders verletzlich erscheint. Gerade diese stille Intensität hat mich tief berührt. Das Panorama aus DDR-Vergangenheit und Aufbruch in ein neues Deutschland wird mit feinem Gespür für Zwischentöne erzählt. Beziehungen verschieben sich, Ideale bröckeln, und doch glimmt immer wieder ein zarter Funke von Verbundenheit auf. Besonders eindrucksvoll ist, wie unspektakulär große Gefühle sichtbar werden – in Blicken, Gesprächen, kleinen Entscheidungen. Spürbar bleibt die Frage, wie viel Vertrauen ein Mensch wagen kann, wenn Sicherheiten verschwinden. Die Sprache trägt dabei eine ruhige Schönheit, die weder beschönigt noch verurteilt, sondern aufmerksam begleitet. Genau diese Sanftheit macht den Roman so eindringlich. Ein stilles, kluges Buch über Verlust, Mut und die zerbrechliche Kraft von Freundschaft. Keine laute Lektüre, sondern eine, die sich behutsam ins Herz legt und dort lange weiterarbeitet.

Zwischen Misstrauen und zarter Hoffnung

Alrik Gerlach (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 17.02.2026
Bewertungsnummer: 3048885
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zwischen leiser Melancholie und vorsichtiger Hoffnung entfaltet sich eine Geschichte, die lange nachhallt. Die Figuren wirken nicht wie literarische Konstruktionen, sondern wie Menschen aus Fleisch und Erinnerung, deren Sehnsucht nach Nähe in einer misstrauischen Welt besonders verletzlich erscheint. Gerade diese stille Intensität hat mich tief berührt. Das Panorama aus DDR-Vergangenheit und Aufbruch in ein neues Deutschland wird mit feinem Gespür für Zwischentöne erzählt. Beziehungen verschieben sich, Ideale bröckeln, und doch glimmt immer wieder ein zarter Funke von Verbundenheit auf. Besonders eindrucksvoll ist, wie unspektakulär große Gefühle sichtbar werden – in Blicken, Gesprächen, kleinen Entscheidungen. Spürbar bleibt die Frage, wie viel Vertrauen ein Mensch wagen kann, wenn Sicherheiten verschwinden. Die Sprache trägt dabei eine ruhige Schönheit, die weder beschönigt noch verurteilt, sondern aufmerksam begleitet. Genau diese Sanftheit macht den Roman so eindringlich. Ein stilles, kluges Buch über Verlust, Mut und die zerbrechliche Kraft von Freundschaft. Keine laute Lektüre, sondern eine, die sich behutsam ins Herz legt und dort lange weiterarbeitet.

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Selbstregulierung des Herzens

von Peggy Mädler

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