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Crashtest Dummies Roman - »Ein feministischer und wahnsinnig witziger Take zur Frage „Wer sind wir, während wir arbeiten?“« ARD Literally, TikTok

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25,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

41394

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.02.2026

Verlag

Blessing

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,8/14,2/3,9 cm

Gewicht

615 g

Farbe

Messing

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89667-783-9

Beschreibung

Rezension

»Sprachlich ist das sehr, sehr schön, sehr fein gearbeitet in einer ganz klaren Prosa. […] Sehr, sehr realitätsnah. [...] Ein bösartiger Roman, der Spaß macht.« ("ORF Ex Libris, Irene Binal")
»„ein feministischer und wahnsinniger witziger Take zur Frage „Wer sind wir, während wir arbeiten?“« ("ARD "Literally"")
»Spannagel, die selbst Maschinenbau studiert hat. fängt die Unsicherheiten in der männerdominierten Branche aus Frauensicht mit beißend spitzem Ton und Situationskomik ein“.« ("Die Presse am Sonntag")

Produktdetails

Verkaufsrang

41394

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.02.2026

Verlag

Blessing

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,8/14,2/3,9 cm

Gewicht

615 g

Farbe

Messing

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89667-783-9

Herstelleradresse

Blessing Karl Verlag
Neumarkter Strasse 28
81673 München
DE

Email: GPSR Kontakt

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Solider, unterhaltsamer Roman

MarieOn am 27.03.2026

Bewertungsnummer: 3090592

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Er habe von oben etwas läuten hören, sagt Bernhard verschwörerisch. Er hatte Martin und Cleo nach der Besprechung noch in sein Büro gebeten. Nun freue er sich auf die nächsten Tage, in denen die beiden sich beweisen dürften, denn er werde einen von ihnen nach China schicken, um ihre E-Auto- Branche zu beleben. Seine engere Wahl sei auf sie beide gefallen, seine besten Pferde im Stall. Juli, die einzige weitere Ingenieurin, allerdings einer anderen Abteilung, nestelt in den Waschräumen an ihren Klamotten rum, während Cleo Wasser über ihre Handgelenke laufen lässt, um ihren Kreislauf zu stabilisieren. Die Absatzzahlen seien in Europa unterirdisch, erläutert Juli. Vielleicht bräuchten wir noch ein paar Hochwasser, erwidert Cleo grinsend. Wieder im Büro angekommen setzt Cleo sich an ihren Platz und beobachtet Martin mit neuen Augen. Smarter Typ, schlank, kleiner Hintern in Chinohose, breite Schultern im faltenfreien Hemd. Der verkniffene Zug um den Mund suggeriert Perfektionismus. Ganz im Gegensatz zu Cleo, die nichts von Überstunden hält. Schon ihr normaler Arbeitsalltag verlangt ihr einiges ab. Das morgendliche, zerknitterte aus dem Bett Schälen, getoppt von der Bahnfahrt, der gefräßige Computer, Mittagessen, Computer, Kaffee, Computer, Bahn, Zuhause. Gestern erst, auf dem Weg zwischen Firmengelände und Haltestelle, hat sie im Dunkeln so ein Vollidiot angehupt. Martin sieht sie an und grinst. „Bist du gestern erschrocken, als ich hupend an dir vorbeigefahren bin? Du hast die Augen aufgerissen wie ein Reh.“ Martin freut sich, lacht immer lauter. „Bambi“ ruft er und wischt sich mit dem Handrücken eine Träne aus dem Augenwinkel. Fazit: Mercedes Spannagel hat in ihrem zweiten Roman ihre Erfahrungen als weibliche Ingenieurin im Maschinenbau verwörtlicht. Ihre Protagonistin Cleo leistet gerne so wenig wie möglich und so viel wie nötig. Ihr Vorgesetzter bringt sie in eine Konkurrenzsituation mit dem Kollegen Martin und in Cleo wächst der Wunsch, es ihm mal so richtig zu zeigen. Mit diversen Fisimatenten durchkreuzt Cleo Martins Pläne, der nicht nur mit abstürzenden Excel-Dateien kämpft, sondern auch mit dem nächtlichen Gebrüll seiner gerade geborenen Tochter. Die Autorin hat die Geschichte mit Kapiteln unterteilt, die sie KW nennt und startet mit KW42 ihren Countdown. Die Stimmfarbe ist lakonisch. Cleo ist kein Mensch, den man ins Herz schließen möchte. Der Tenor lautet Frau gegen Mann und ist weniger ein feministisches Manifest, als viel mehr das Zeigen der Folgen des Spätkapitalismus. Dennoch lässt die Autorin, einer Männerdomäne angemessen, eine Menge ätzender Frauenfeindlichkeit anklingen. Die Ehe ist das Penisgefängnis, Sebi. S. 85 Der Roman enthält viel Ironie und zeigt sowohl wie Frauen, als auch Männer ticken und bedient einige Klischees. Es gab Längen, die vielleicht zeigen wollten, dass so ein ungeliebter Arbeitstag sich ziemlich zieht. Bei der Wahl des Genres tue ich mich schwer, denn für eine Satire war die Geschichte nicht überspitzt genug. Ein solider, unterhaltsamer Roman, mit einigen richtig guten Momenten.

Solider, unterhaltsamer Roman

MarieOn am 27.03.2026
Bewertungsnummer: 3090592
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Er habe von oben etwas läuten hören, sagt Bernhard verschwörerisch. Er hatte Martin und Cleo nach der Besprechung noch in sein Büro gebeten. Nun freue er sich auf die nächsten Tage, in denen die beiden sich beweisen dürften, denn er werde einen von ihnen nach China schicken, um ihre E-Auto- Branche zu beleben. Seine engere Wahl sei auf sie beide gefallen, seine besten Pferde im Stall. Juli, die einzige weitere Ingenieurin, allerdings einer anderen Abteilung, nestelt in den Waschräumen an ihren Klamotten rum, während Cleo Wasser über ihre Handgelenke laufen lässt, um ihren Kreislauf zu stabilisieren. Die Absatzzahlen seien in Europa unterirdisch, erläutert Juli. Vielleicht bräuchten wir noch ein paar Hochwasser, erwidert Cleo grinsend. Wieder im Büro angekommen setzt Cleo sich an ihren Platz und beobachtet Martin mit neuen Augen. Smarter Typ, schlank, kleiner Hintern in Chinohose, breite Schultern im faltenfreien Hemd. Der verkniffene Zug um den Mund suggeriert Perfektionismus. Ganz im Gegensatz zu Cleo, die nichts von Überstunden hält. Schon ihr normaler Arbeitsalltag verlangt ihr einiges ab. Das morgendliche, zerknitterte aus dem Bett Schälen, getoppt von der Bahnfahrt, der gefräßige Computer, Mittagessen, Computer, Kaffee, Computer, Bahn, Zuhause. Gestern erst, auf dem Weg zwischen Firmengelände und Haltestelle, hat sie im Dunkeln so ein Vollidiot angehupt. Martin sieht sie an und grinst. „Bist du gestern erschrocken, als ich hupend an dir vorbeigefahren bin? Du hast die Augen aufgerissen wie ein Reh.“ Martin freut sich, lacht immer lauter. „Bambi“ ruft er und wischt sich mit dem Handrücken eine Träne aus dem Augenwinkel. Fazit: Mercedes Spannagel hat in ihrem zweiten Roman ihre Erfahrungen als weibliche Ingenieurin im Maschinenbau verwörtlicht. Ihre Protagonistin Cleo leistet gerne so wenig wie möglich und so viel wie nötig. Ihr Vorgesetzter bringt sie in eine Konkurrenzsituation mit dem Kollegen Martin und in Cleo wächst der Wunsch, es ihm mal so richtig zu zeigen. Mit diversen Fisimatenten durchkreuzt Cleo Martins Pläne, der nicht nur mit abstürzenden Excel-Dateien kämpft, sondern auch mit dem nächtlichen Gebrüll seiner gerade geborenen Tochter. Die Autorin hat die Geschichte mit Kapiteln unterteilt, die sie KW nennt und startet mit KW42 ihren Countdown. Die Stimmfarbe ist lakonisch. Cleo ist kein Mensch, den man ins Herz schließen möchte. Der Tenor lautet Frau gegen Mann und ist weniger ein feministisches Manifest, als viel mehr das Zeigen der Folgen des Spätkapitalismus. Dennoch lässt die Autorin, einer Männerdomäne angemessen, eine Menge ätzender Frauenfeindlichkeit anklingen. Die Ehe ist das Penisgefängnis, Sebi. S. 85 Der Roman enthält viel Ironie und zeigt sowohl wie Frauen, als auch Männer ticken und bedient einige Klischees. Es gab Längen, die vielleicht zeigen wollten, dass so ein ungeliebter Arbeitstag sich ziemlich zieht. Bei der Wahl des Genres tue ich mich schwer, denn für eine Satire war die Geschichte nicht überspitzt genug. Ein solider, unterhaltsamer Roman, mit einigen richtig guten Momenten.

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Crashtest Dummies

von Mercedes Spannagel

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