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Band 1 Neu

Die geheime Mission Roman

Aus der Reihe Die Kurierin-Reihe
7

18,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

49663

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.06.2026

Verlag

Heyne

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,6/13,2/3,4 cm

Gewicht

436 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-42989-5

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

49663

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.06.2026

Verlag

Heyne

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,6/13,2/3,4 cm

Gewicht

436 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-42989-5

Herstelleradresse

Heyne Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Familiengeschichte trifft Spionagethriller

Bewertung aus Netzschkau am 09.06.2026

Bewertungsnummer: 3162595

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bereits das Cover machte mich neugierig auf den Inhalt des Buches. Wer ist die junge Frau im leuchtenden Kleid mitten im grauen Nachkriegsberlin? Nela arbeitet für die Zeitschrift "Junge Welt". Wie ihre Mutter ist sie überzeugte Kommunistin. Doch es geschehen Dinge, die bei Nela Fragen aufwerfen. Dient es wirklich dem Aufbau einer gerechten Gesellschaftsordnung, wenn jeder, der nicht der vorgegebenen Parteilinie folgt, Schwierigkeiten bekommt, wie ihr Kollege Erik? Unter der von der sowjetischen Besatzungsmacht angeordneten Blockade Westberlins leiden Arbeiter, Flüchtlinge, Kinder und ältere Bürger. Ist das der Kommunismus, an dessen Aufbau sie mitarbeiten möchte? Auch innerhalb ihrer Familie gibt es Konfliktstoff. Nelas Mutter wirkt häufig so, als seien ihr Parteiprinzipien wichtiger als ihre eigene Tochter. Ihren Vater hat Nela das letzte Mal vor langer Zeit gesehen, ihre Mutter erzählt nur Schlechtes über ihn. Als sie die Gelegenheit bekommt, sich in Westberlin heimlich mit ihrem Vater zu treffen, nimmt sie diese wahr. Sie möchte ihren Vater besser kennenlernen - und wird von ihm in seine Aktivitäten für die CIA hineingezogen. Eine gefährliche Entwicklung: Wem kann sie glauben? Wem noch vertrauen? Für dieses Roman hat Titus Müller wieder ausgezeichnet recherchiert. Viele Fakten aus der Zeit zwischen Kriegsende und der Gründung der beiden deutschen Staaten waren neu für mich. Das war Wissensvermittlung auf unterhaltsame Art. Sehr interessant fand ich auch den Anhang mit den Erklärungen zu den historischen Hintergründen. Oft fühlte ich mich mitten hineinversetzt in die Szenen, zum Beispiel bei der Beschreibung von Nelas Wegen in der Westberliner Trümmerlandschaft oder bei den Gesprächen der Parteikader. Am Ende blieben Fragen offen. Wie gestaltet sich Nelas Lebensweg weiter? Was ist mit Erik geschehen? Da das Buch der erste Band einer Reihe ist, wird es darauf sicherlich noch Antworten geben. Ich fand das Buch lebendig geschrieben, unterhaltsam, spannend, aber auch zum Nachdenken anregend. Für mich ist es eines meiner diesjährigen Lesehighlights.

Familiengeschichte trifft Spionagethriller

Bewertung aus Netzschkau am 09.06.2026
Bewertungsnummer: 3162595
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bereits das Cover machte mich neugierig auf den Inhalt des Buches. Wer ist die junge Frau im leuchtenden Kleid mitten im grauen Nachkriegsberlin? Nela arbeitet für die Zeitschrift "Junge Welt". Wie ihre Mutter ist sie überzeugte Kommunistin. Doch es geschehen Dinge, die bei Nela Fragen aufwerfen. Dient es wirklich dem Aufbau einer gerechten Gesellschaftsordnung, wenn jeder, der nicht der vorgegebenen Parteilinie folgt, Schwierigkeiten bekommt, wie ihr Kollege Erik? Unter der von der sowjetischen Besatzungsmacht angeordneten Blockade Westberlins leiden Arbeiter, Flüchtlinge, Kinder und ältere Bürger. Ist das der Kommunismus, an dessen Aufbau sie mitarbeiten möchte? Auch innerhalb ihrer Familie gibt es Konfliktstoff. Nelas Mutter wirkt häufig so, als seien ihr Parteiprinzipien wichtiger als ihre eigene Tochter. Ihren Vater hat Nela das letzte Mal vor langer Zeit gesehen, ihre Mutter erzählt nur Schlechtes über ihn. Als sie die Gelegenheit bekommt, sich in Westberlin heimlich mit ihrem Vater zu treffen, nimmt sie diese wahr. Sie möchte ihren Vater besser kennenlernen - und wird von ihm in seine Aktivitäten für die CIA hineingezogen. Eine gefährliche Entwicklung: Wem kann sie glauben? Wem noch vertrauen? Für dieses Roman hat Titus Müller wieder ausgezeichnet recherchiert. Viele Fakten aus der Zeit zwischen Kriegsende und der Gründung der beiden deutschen Staaten waren neu für mich. Das war Wissensvermittlung auf unterhaltsame Art. Sehr interessant fand ich auch den Anhang mit den Erklärungen zu den historischen Hintergründen. Oft fühlte ich mich mitten hineinversetzt in die Szenen, zum Beispiel bei der Beschreibung von Nelas Wegen in der Westberliner Trümmerlandschaft oder bei den Gesprächen der Parteikader. Am Ende blieben Fragen offen. Wie gestaltet sich Nelas Lebensweg weiter? Was ist mit Erik geschehen? Da das Buch der erste Band einer Reihe ist, wird es darauf sicherlich noch Antworten geben. Ich fand das Buch lebendig geschrieben, unterhaltsam, spannend, aber auch zum Nachdenken anregend. Für mich ist es eines meiner diesjährigen Lesehighlights.

Die Berlin-Blockade

Magnolia (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 08.06.2026

Bewertungsnummer: 3161962

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

DIE GEHEIME MISSION ist das erste Buch der Kurierin-Reihe aus der Feder von Titus Müller. Seine Hauptfigur ist die Nela, die Tochter einer Kommunistin, die in der sowjetischen Zone lebt. Sie ist unversöhnlich ihrem geschiedenen Mann gegenüber, dem Vater von Nela. Er lebt im Westen Berlins und arbeitet hier für die CIA. Nachdem Vater und Tochter lange getrennt waren, treffen sie sich dann doch. Und - sie begibt sich auf das gefährliche Terrain einer Kurierin zwischen Ost und West. Wir sind in der Zeit des Kalten Krieges, inmitten der Berlin-Blockade und der Luftbrücke, welche die Westalliierten als Konsequenz daraus in einem Kraftakt ankurbeln. Mit der Berlin-Blockade (1948/49) verfolgte die Sowjetunion das Ziel, sich Berlin und nachfolgend ganz Deutschland unterzuordnen. Die drei Westsektoren wurden von den USA, England und Frankreich verwaltet, die vierte Besatzungszone kontrollierten die Sowjets. Nach Stalins Befehl sollten die Westmächte aus Berlin vertrieben werden, dafür stellte die Rote Armee die Belieferung mit lebenswichtigen Gütern ein. Auch war die Währungsreform West ein weiterer Grund, mit absoluter Härte dagegen vorzugehen. Kurzerhand wurden die zugesicherten Versorgungswege gekappt, Berlin sollte ausgehungert und somit zur Aufgabe gezwungen werden. Im Gegensatz zu den Westberlinern fehlte es denen in der Sowjetzone an nichts, die als glühende Anhänger des SED-Regimes im Kapitalismus nur das Schlechte sehen und dies auch lautstark propagieren. Mit gezielt gestreuten  Desinformationen wird dieser bekämpft – der Roman bietet hier tiefe Einblicke. Er vermittelt viel über diese Zeit der Blockade aus verschiedenen Blickwinkeln. CIA und MGB, der Vorgänger des KGB, werden beleuchtet, Überläufer sind einzuschätzen, Spitzeldienste hier wie da sind nicht wegzudenken - die Geheimdienste sind Thema. Daneben lesen wir kleine Anekdoten rund um die Rosinenbomber, müssen um urplötzlich Verschwundene bangen, der Schwarzmarkt ist nicht wegzudenken. Müller hat aber noch sehr viel mehr zu bieten, mehr will ich hier aber gar nicht anführen, selber lesen lohnt sich allemal. Der bestens recherchierte Roman ist ein rundum gelungenes, informatives, spannend erzähltes und zudem unterhaltsames Zeugnis dieser Zeit, die von beiden Seiten berichtet, aus Ost- und aus Westsicht. Ohne zu werten. Der Auftaktband der Kurierin-Dilogie hält sich an die historischen Fakten und endet damit, dass man die Hintergründe um die Berlin-Blockade nochmal zusammengefasst nachlesen kann mitsamt Kurzinfo über die Gründung der NATO. Eine rundum gelungene Geschichte, der hoffentlich bald der zweite Band folgen wird.

Die Berlin-Blockade

Magnolia (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 08.06.2026
Bewertungsnummer: 3161962
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

DIE GEHEIME MISSION ist das erste Buch der Kurierin-Reihe aus der Feder von Titus Müller. Seine Hauptfigur ist die Nela, die Tochter einer Kommunistin, die in der sowjetischen Zone lebt. Sie ist unversöhnlich ihrem geschiedenen Mann gegenüber, dem Vater von Nela. Er lebt im Westen Berlins und arbeitet hier für die CIA. Nachdem Vater und Tochter lange getrennt waren, treffen sie sich dann doch. Und - sie begibt sich auf das gefährliche Terrain einer Kurierin zwischen Ost und West. Wir sind in der Zeit des Kalten Krieges, inmitten der Berlin-Blockade und der Luftbrücke, welche die Westalliierten als Konsequenz daraus in einem Kraftakt ankurbeln. Mit der Berlin-Blockade (1948/49) verfolgte die Sowjetunion das Ziel, sich Berlin und nachfolgend ganz Deutschland unterzuordnen. Die drei Westsektoren wurden von den USA, England und Frankreich verwaltet, die vierte Besatzungszone kontrollierten die Sowjets. Nach Stalins Befehl sollten die Westmächte aus Berlin vertrieben werden, dafür stellte die Rote Armee die Belieferung mit lebenswichtigen Gütern ein. Auch war die Währungsreform West ein weiterer Grund, mit absoluter Härte dagegen vorzugehen. Kurzerhand wurden die zugesicherten Versorgungswege gekappt, Berlin sollte ausgehungert und somit zur Aufgabe gezwungen werden. Im Gegensatz zu den Westberlinern fehlte es denen in der Sowjetzone an nichts, die als glühende Anhänger des SED-Regimes im Kapitalismus nur das Schlechte sehen und dies auch lautstark propagieren. Mit gezielt gestreuten  Desinformationen wird dieser bekämpft – der Roman bietet hier tiefe Einblicke. Er vermittelt viel über diese Zeit der Blockade aus verschiedenen Blickwinkeln. CIA und MGB, der Vorgänger des KGB, werden beleuchtet, Überläufer sind einzuschätzen, Spitzeldienste hier wie da sind nicht wegzudenken - die Geheimdienste sind Thema. Daneben lesen wir kleine Anekdoten rund um die Rosinenbomber, müssen um urplötzlich Verschwundene bangen, der Schwarzmarkt ist nicht wegzudenken. Müller hat aber noch sehr viel mehr zu bieten, mehr will ich hier aber gar nicht anführen, selber lesen lohnt sich allemal. Der bestens recherchierte Roman ist ein rundum gelungenes, informatives, spannend erzähltes und zudem unterhaltsames Zeugnis dieser Zeit, die von beiden Seiten berichtet, aus Ost- und aus Westsicht. Ohne zu werten. Der Auftaktband der Kurierin-Dilogie hält sich an die historischen Fakten und endet damit, dass man die Hintergründe um die Berlin-Blockade nochmal zusammengefasst nachlesen kann mitsamt Kurzinfo über die Gründung der NATO. Eine rundum gelungene Geschichte, der hoffentlich bald der zweite Band folgen wird.

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Die geheime Mission

von Titus Müller

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