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Opfer Über Verwundbarkeit als Selbstbild

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.03.2026

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,6/12,9/2,8 cm

Gewicht

383 g

Farbe

Weiß

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28227-8

Beschreibung

Rezension

»Ein kluges und differenziertes Buch«. Oliver Pfohlmann, Neue Zürcher Zeitung, 04.06.26
»Lotter argumentiert unaufgeregt, nüchtern, kenntnisreich und ausgewogen; sie stützt sich auf gut dokumentiertes empirisches Material, durch das viele Mythen, die sich um den Opfer- und Traumabegriff ranken, korrigiert werden. Sie verzichtet auf Polemik - das ist nicht nur bei diesem Thema selten geworden. Lesenswert!« Konrad Paul Liessmann, Cicero, 01.06.26
»Lotter betreibt kein Opfer-Bashing und sie stellt auch keinesfalls in Abrede, dass es Opfer gibt. Es geht ihr um kulturelle Bilder und Denkgewohnheiten und um die Frage, welche Folgen das erhöhte Bewusstsein der Gegenwart für Verwundbarkeit hat. Und so inspiziert sie nacheinander die Bereiche, in denen der gesellschaftliche Diskurs regelmäßig Opferdynamiken erkennt: Mobbing beispielsweise, Rassismus, Gewaltverbrechen, Hate Speech.« Renate Kraft, die tageszeitung, 16.05.26
»Lesenswert ist dieses Buch, weil es noch einmal klar den Entwicklungsgang der moralischen Transformation zusammenfasst und plausibel analysiert. Wohltuend ist es, dass die Autorin Klartext redet.« Andrea Roedig, ORF Kontext, 10.04.26
»Immer öfter wird Verwundbarkeit zum Wesensmerkmal einer Identität. Die Freiburger Philosophin Maria-Sibylla Lotter erforscht die Gründe dafür.« Johannes Bruggaier, Südkurier, 22.04.26

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.03.2026

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,6/12,9/2,8 cm

Gewicht

383 g

Farbe

Weiß

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28227-8

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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Ralf Rother

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

Zum Portrait

5/5

Vom klinischen Symptom zum politischen Merkmal

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch „Opfer. Über Verwundbarkeit als Selbstbild“ der Philosophin Lotter ist ein Buch zur rechten Zeit und nimmt die wachsende Bedeutung des Opfers im politischen und gesellschaftlichen Diskurs in den Blick. Hierbei knüpft sie vor allem an den Begriff des Traumas (bzw. der posttraumatischen Belastungsstörung) an, der sich von einem klinischen Symptom zu einem Merkmal einer Identität entwickelte, um soziale und politische Ansprüche geltend zu machen. Während zu anderen Zeiten Motive der Freiheit, der Vernunft, des sozialen und ökonomischen Unterschieds und des Fortschritts oder auch der Sicherheit die politischen Diskussionen bestimmten, so werden in gegenwärtigen politischen Konflikten und Auseinandersetzungen oftmals Ausgrenzung, Leidensgeschichten und Leidensfiguren zu Trägern der politischen Auseinandersetzung. Womöglich ist es einfacher am Opfer eine politische Spiritualität zu entfachen, als entlang der freien Vernunft einen öffentlichen Raum zu entwickeln. In dieser Hinsicht entfaltet Maria-Sibylla Lotter eine lesenswerte politisch-philosophische Diagnose.
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Vom klinischen Symptom zum politischen Merkmal

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch „Opfer. Über Verwundbarkeit als Selbstbild“ der Philosophin Lotter ist ein Buch zur rechten Zeit und nimmt die wachsende Bedeutung des Opfers im politischen und gesellschaftlichen Diskurs in den Blick. Hierbei knüpft sie vor allem an den Begriff des Traumas (bzw. der posttraumatischen Belastungsstörung) an, der sich von einem klinischen Symptom zu einem Merkmal einer Identität entwickelte, um soziale und politische Ansprüche geltend zu machen. Während zu anderen Zeiten Motive der Freiheit, der Vernunft, des sozialen und ökonomischen Unterschieds und des Fortschritts oder auch der Sicherheit die politischen Diskussionen bestimmten, so werden in gegenwärtigen politischen Konflikten und Auseinandersetzungen oftmals Ausgrenzung, Leidensgeschichten und Leidensfiguren zu Trägern der politischen Auseinandersetzung. Womöglich ist es einfacher am Opfer eine politische Spiritualität zu entfachen, als entlang der freien Vernunft einen öffentlichen Raum zu entwickeln. In dieser Hinsicht entfaltet Maria-Sibylla Lotter eine lesenswerte politisch-philosophische Diagnose.

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Opfer

von Maria-Sibylla Lotter

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